Der Vorbote des neuen BMW M3 (ZA0) hat nach seinen ersten Auftritten in Le Mans und Goodwood nun auch amerikanischen Boden erreicht. Im Vorfeld des Concours d’Elegance in Pebble Beach wurde das in Monzarot lackierte BMW M Vision Neue Klasse Showcar nun auch in den USA enthüllt, was uns einige frische Fotos und damit auch neue Eindrücke von der Wirkung des Elektro-M3 beschert. Die Fotos zeigen sämtliche Details der High Performance-Variante des neuen BMW i3 (NA0), angefangen von den Feinheiten der Lichtsignatur in den Scheinwerfern über den Luftauslass der Fronthaube und die Felgen bis hin zu den aerodynamischen Hinguckern wie dem mittig unterbrochenen Bürzel-Spoiler am Heck.
Die Innenraum-Fotos zeigen die sportlichste Variante der Neuen Klasse aus nächster Nähe und legen den Fokus auf Details wie das Alcantara-Lenkrad mit M-Mode-Buttons und Schaltwippen – letztere sind zwar bei einem Elektroauto technisch unnötig, aber sie verweisen deutlich auf Features wie die simulierten Gangwechsel mit spürbarer Zugkraftunterbrechung, die das Fahrerlebnis im ersten vollelektrischen BMW M3 auch für Verbrenner-verwöhnte Kunden emotional aufladen sollen. Dass der M3 ebenfalls über das Panoramic Vision Display am Fuß der Frontscheibe verfügen wird, versteht sich von selbst.

Eher ein Vision Car-Feature dürften die Mehrpunktgurte sein, die die Vorschau auf den BMW M3 an gleich vier Sitzen trägt: Auch wenn die Schalensitze mit den Gurtdurchführungen im Bereich der Kopfstütze genau so kommen könnten, sind beim Serienfahrzeug natürlich konventionelle Sicherheitsgurte zu erwarten. Auch die zusätzliche Querstrebe hinter den Sitzen, die von einer Strebe zwischen den Einzelsitzen im Fond gestützt wird, dürfte es eher nicht in Serie schaffen.
Abzuwarten bleibt, wie sich das Interesse der amerikanischen M-Kunden in der Praxis darstellen wird: Bisher ist der BMW BEV-Anteil in den USA mit 6,1 Prozent relativ überschaubar und wesentlich geringer als in Europa, aber mit der Neuen Klasse könnte sich die Zurückhaltung auch auf dem US-Markt legen. Ein offenes Geheimnis ist schon jetzt, dass der elektrische M3 in den meisten Disziplinen die besseren Fahrleistungen als sein konventionell angetriebener Bruder BMW M3 (G84) bieten wird – aber gerade in diesem Segment spielt der Reiz eines leistungsstarken Verbrenners natürlich ebenfalls eine Schlüsselrolle. In Garching kann man die Verteilung jedenfalls einigermaßen entspannt verfolgen: Statt sich auf ein Konzept festgelegt zu haben, bietet die M GmbH einfach beide Konzepte an und überlässt den Kunden die Wahl, welcher M3 unterm Strich attraktiver für sie ist.




















































