Tag Archives: BMW i3

BMW i3 und BMW i8: Noch keine Entscheidung für Nachfolger

Die bereits mehrfach angekündigte Fähigkeit, alle BMW Baureihen auch als Elektroauto anbieten zu können, könnte das Ende für BMW i3 und BMW i8 bedeuten. Die beiden Pioniere der Submarke BMW i, die das Unternehmen zu einem der Vorreiter der Elektromobilität gemacht haben, passen mit ihren eigenständigen Architekturen und entsprechend wenigen Gleichteilen nicht mehr besonders gut in das künftige Modell-Portfolio. Wie Stefan Juraschek in einem Gespräch mit Automotive News bestätigte, ist die Entscheidung für oder gegen Nachfolger der beiden Elektro-Vorreiter noch nicht gefallen.

Die deutlich besseren Chancen auf einen Nachfolger besitzt nach unseren Informationen der BMW i8, der als zeitgemäßer, fortschrittlicher und innovativer Sportwagen eine klar erkennbare Sonderrolle einnimmt. Bei den elektrisch angetriebenen Fahrzeugen für die Stadt wird es im Portfolio der BMW Group allerdings schon in absehbarer Zeit mehrere Alternativen zum BMW i3 geben, wobei der neue MINI E 2019 den Startschuss darstellt. Dass vor diesem Hintergrund keine zweite Generation des BMW i3 geplant ist, wäre durchaus plausibel.

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Umweltbonus-Statisik: BMW bleibt klar gefragteste Marke

Auch in den neuen Zahlen nach dem ersten Quartal 2018 bleibt BMW die Marke, die mit Abstand am stärksten vom Umweltbonus für Elektroautos und Plug-in-Hybride in Deutschland profitiert. Insgesamt wurden bisher 57.549 Fahrzeug-Käufe durch die Förderung unterstützt, wobei Unternehmen mit 29.906 Zulassungen für etwas mehr als die Hälfte stehen. Zum Vergleich: 26.561 Umweltbonus-Anträge wurden von Privatpersonen gestellt, andere Antragsteller wie Vereine und Kommunale Betriebe kommen zusammen auf etwas mehr als 1.000 Anträge.

Beim Blick auf die Anträge je Hersteller ist die BMW Group klar der gefragteste Anbieter: 11.392 Umweltbonus-Förderungen gehen auf das Konto der Kernmarke, hinzu kommen 600 Anträge für den MINI Cooper S E Countryman. Die BMW Group steht damit für über ein Fünftel der Förderungen – ein Anteil, der weit über den Gesamt-Marktanteil des Unternehmens in Deutschland hinausgeht und als Ergebnis der ungewöhnlich breiten Modellpalette mit elektifiziertem Antrieb betrachtet werden darf.

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Jubiläum: BMW UK feiert 10.000 BMW i3 seit Marktstart 2013

Seit Ende 2013 wird der BMW i3 verkauft, nun hat er auch in England eine wichtige Marke übersprungen: BMW UK meldet den Verkauf von 10.000 Exemplaren des in Leipzig gebauten Elektroautos. Bemerkenswert ist dabei der von BMW vorhergesehene Trend steigender Verkaufszahlen im Lauf des Lebenszyklus. Während die Nachfrage bei konventionellen Autos in aller Regel mit zunehmendem Alter nachlässt, scheint beim BMW i3 das Gegenteil der Fall zu sein: Auf 1.220 Einheiten 2014 folgten 2.145, 2.631 und schließlich 3.458 im Jahr 2017.

Einen relevanten Beitrag dazu leisten der weltweite Ausbau der Ladeinfrastruktur und die diversen Verbesserungen am Technik-Paket des BMW i3. Seit dem Angebot des größeren 94Ah-Akkus mit Reichweiten von bis zu 300 Kilometern ist die Nachfrage deutlich angestiegen, der zunächst parallel zum ursprünglichen Akku angebotene Energiespeicher ist seit einiger Zeit die einzige bestellbare Option. Er kann auf Wunsch mit einem kleinen Verbrennungsmotor als Range Extender kombiniert werden, um auch die letzten Ängste vor dem unverhofften Liegenbleiben zu nehmen.

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BMW i Visionary Mobility: Neue Ausstellung im BMW Museum

Mit der neuen Wechsel-Ausstellung BMW i Visionary Mobility wirft das BMW Museum einen Blick in die Entwicklung des Automobils in den letzten Jahren. Und während in Serie gebaute Elektroautos bei anderen Herstellern noch immer Zukunftsmusik sind, feiert der Marktstart des BMW i3 in diesem Herbst seinen fünften Jahrestag. Bevor BMW i 2013 auf die Straße kam, gab es eine ganze Reihe von Concept Cars und Studien, die mehr oder wenige konkrete Ausblicke auf die neue Technik lieferten – und die nun im BMW Museum München versammelt sind, um den Weg von der Studie zur Serie noch einmal nachvollziehen zu können.

Bestandteil der Wechselausstellung sind unter anderem eine frühe Carbon-Fahrgastzelle aus der Zeit, als das Projekt noch den Namen Megacity Vehicle trug, aber auch seriennähere Studien wie das BMW i3 Concept von der IAA 2011 oder das dynamischer gezeichnete i3 Coupé Concept können aus nächster Nähe betrachtet werden. Nicht fehlen dürfen außerdem viele Hintergrund-Infos zum nachhaltigen Gesamt-Konzept, das weit über den Elektroantrieb hinausgeht und beispielsweise auch die verwendeten Materialien oder die Stromerzeugung für die Produktion umfasst.

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BMW i3: Das Elektroauto, das tatsächlich erhältlich ist. Jetzt.

Audi hat keins, Mercedes hat keins – und selbst die Autobauer, die eigentlich ein Elektroauto im Programm haben, können es ihren Kunden nicht oder zumindest erst nach sehr langer Wartezeit liefern. Die Automobilwoche hat verschiedene Autobauer befragt und sich nach der realen Erhältlichkeit und damit den Lieferzeiten ihrer Elektroautos erkundigt. Das ernüchternde Ergebnis: “Es gibt kaum E-Autos zu kaufen. Oder es gibt sie zwar zu kaufen, die Wartezeiten sind aber extrem lang.”

Tesla sei demnach keineswegs allein in der “Produktionshölle”, mit der Elon Musk die anhaltenden Probleme beim Hochfahren der Serienproduktion des Model 3 beschreibt. Denn auch wenn die Ursachen andere sein mögen, das Resultat für den Kunden ist das gleiche: Elektroautos können zwar bestellt werden, sie erfordern aber ausgesprochen viel Geduld – ein Jahr Wartezeit scheint derzeit eher die Regel als die Ausnahme zu sein.

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Deutsche Umweltprämie: BMW mit Abstand gefragteste Marke

BMW war auch im Gesamtjahr 2017 der größte Profiteur des in Deutschland angebotenen Umweltbonus zur Förderung der Elektromobilität. Wie das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mitteilte, hält sich das Interesse der Deutschen am Thema dennoch weiterhin in Grenzen: Lediglich 46.897 Anträge auf Förderung wurden bisher gestellt, damit wurden nur rund 10 Prozent des zur Förderung vorhandenen Budgets von 1,2 Milliarden Euro abgerufen. Wie bisher griffen die Deutschen auch im Jahr 2017 weit überwiegend zu Fahrzeugen mit rein verbrennungsmotorischem Antrieb und zeigten ein im Vergleich zu vielen anderen führenden Nationen nur schwach ausgeprägtes Interesse an Elektroautos und Plug-in-Hybriden.

Betrachtet man die Zahlen jedoch genauer, hat man in München durchaus Grund zur Freude: Mit 9.806 Anträgen ist BMW klarer Marktführer unter den förderfähigen Fahrzeugen mit elektrifiziertem Antrieb – eine Rolle, von der man im Gesamtmarkt inklusive Verbrennungsmotoren traditionell meilenweit entfernt ist. Die üblichen Konkurrenten Audi und Mercedes erreichen mit 4.762 und 1.886 Anträgen selbst gemeinsam nur zwei Drittel des BMW-Absatzes in diesem Marktausschnitt.

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Deutsche Post: Streetscooter fährt mit Akku aus dem BMW i3

Der Streetscooter der Deutschen Post wird immer wieder gerne als Beispiel dafür genommen, dass die deutsche Autoindustrie nicht in der Lage oder zumindest nicht Willens ist, dem riesigen Logistikunternehmen ein adäquates Fahrzeug mit Elektroantrieb anzubieten. Schließlich habe die Deutsche Post ihren Streetscooter gemeinsam mit der RWTH Aachen selbst entwickeln müssen, weil weder Daimler noch Volkswagen passende Nutzfahrzeuge zur Verfügung stellen konnten. Der Name BMW fällt in diesem Zusammenhang kaum, schließlich engagieren sich die Münchner nicht im Nutzfahrzeug-Segment und überlassen dieses Feld kampflos den traditionell weniger auf Fahrspaß und Agilität fokussierten Wettbewerbern.

Im Zusammenhang mit dem Streetscooter, der neben dem Hauptkunden Deutsche Post längst auch das Interesse anderer Lieferdienste und Logistiker geweckt hat, dürfte nun dennoch häufiger von BMW die Rede sein: In seinem Unterboden stecken mittlerweile auch Akkus aus dem BMW i3. Die von BMW in Dingolfing montierten Batteriepakete samt intelligenter Steuerungs- und Leistungselektronik sind zwar nicht die einzigen Batterien für den Streetscooter, zeigen aber die vielseitige Nutzbarkeit der Akkupakete von BMW i.

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ESP 2018: BMW DSC regelt 50-mal schneller als bisher

Seit Einführung der ersten Elektronischen Stabilitätskontrolle (ESP) und markenspezfischen Systemen wie der bei BMW DSC genannten Dynamic Stability Control sind viele Jahre vergangen, in denen der Fortschritt für Millionen von Autofahrern spürbar war. Dabei geht es nicht nur um den elektronisch geregelten Schutz vor Unfällen durch unkontrollierte Fahrmanöver, sondern auch um die Regelsysteme selbst: Waren die DSC-Eingriffe ursprünglich ziemlich ruppig, sind ESP-Systeme in den letzten Jahren durch besser regulierte Eingriffe nicht nur immer feinfühliger, sondern auch immer effektiver geworden.

Den nächsten großen Schritt auf dem Weg der elektronischen Stabilitätskontrollen geht das BMW DSC an Bord des neuen BMW i3s. Im Vergleich zur bisherigen DSC-Generation erfolgen die Regeleingriffe 50-mal schneller als bisher, was eine beinahe unmerkliche und zugleich besonders wirksame Steigerung von Traktion und Fahrstabilität bewirkt. Möglich wird die erheblich schnellere DSC-Regelung, weil die Steuerung nicht mehr in einem eigenständigen Steuergerät berechnet und ausgelöst wird, sondern direkt in die Antriebsregelung des Elektroautos integriert wurde.

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BMW feiert 100.000 verkaufte Elektroautos und Plug-in-Hybride

Mit einer spektakulären Licht-Installation am Vierzylinder-Hochhaus in München feiert die BMW Group den Verkauf des 100.000 elektrifizierten Autos in diesem Jahr. Seit Jahresbeginn wurde eine sechsstellige Anzahl von Elektroautos und Plug-in-Hybriden verkauft, was das Unternehmen zu einem der weltweiten Marktführer in diesem Segment macht. Als Jubiläums-Fahrzeug wurde heute ein blauer BMW i3 an seinen neuen Besitzer übergeben, am Steuer des Elektroautos wird künftig ein 80-jähriger Kunde aus Nordrhein-Westfalen sitzen.

Zur Feier des Tages wird der BMW Vierzylinder in der Nähe der BMW Welt im Stil eines Batterie-Pakets angestrahlt. So verkündet das Hochhaus eine weithin sichtbare Botschaft in den Nachthimmel: The Future is Electric. Und die Geschwindigkeit legt immer weiter zu: Seit dem Marktstart des BMW i3 Ende 2013 wurden insgesamt über 200.000 elektrifizierte Fahrzeuge verkauft – aber die Hälfte davon im letzten Viertel dieses Zeitraums. Bis 2025 soll die Palette der voll- oder teileletrischen Modelle der BMW Group 25 Modelle umfassen, was für eine weitere Beschleunigung der Verkaufszahlen sorgen dürfte.

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