Eines der großen Highlights beim diesjährigen Festival of Speed ist das BMW M Neue Klasse Concept, das bisher nur bei seiner Weltpremiere in Le Mans zu sehen. Die Vorschau auf den elektrischen BMW M3 (ZA0) glänzt auch in Goodwood mit ihrer auffälligen Lackierung in Monza Rot, punktet aber vor allem auch mit ihren fulminanten Design-Details. Ein absoluter Hingucker sind die gelben Tagfahrlicht-Elemente, die BMW inzwischen auch in ähnlicher Form beim BMW X5 M60e (G65) gezeigt hat und die wir künftig bei so gut wie allen M-Modellen zu sehen bekommen könnten.
Unterhalb der gelb illuminierten Hauptscheinwerfer trägt der BMW M3-Vorbote weiße Positionsleuchten am äußersten Rand der Frontschürze. Die eckigen Zusatzleuchten betonen die Breite des Fahrzeugs, dessen Kotflügel sowohl vorne als auch hinten wesentlich breiter als beim regulären i3 (NA0) ausfallen. Zwischen Nieren und Frontsplitter befindet sich ein mächtiger Lufteinlass, der gemeinsam mit einer Entlüftungsöffnung in der Motorhaube eine ideale Durchströmung des vorderen Motorraums verspricht.

Kühlung kann dabei gewiss nicht schaden, denn unter der breiten Außenhaut steckt der BMW M eDrive-Antrieb mit gleich vier Elektromotoren: Jedes Rad verfügt über seine eigene E-Maschine und kann so optimal mit der individuell umsetzbaren Kraft versorgt werden. Gemeinsam mit dem Heart of Joy will die M GmbH ein bisher unerreichtes Performance-Niveau erschließen, das auch die nächste Generation des BMW M3 mit Reihensechszylinder (G84) übertrumpft. Zur Leistung des elektrischen M3 machen die Garchinger bisher keine Angaben, aber angesichts der vier E-Motoren dürfen sich die Kunden wohl mindestens auf eine führende 7 freuen.
Wie ein künftiger BMW M3 Touring (ZA1) mit den Design-Elementen des Neue Klasse Concept aussehen könnte, zeigen die virtuellen Entwürfe von uygarspots. Die Technik des ersten High Performance-Elektroautos der M GmbH soll künftig auch in weiteren Baureihen genutzt werden, darunter der BMW iX3 M (ZA5) und sein Coupé-Ableger iX4 M (ZA7).

















