In der siebten Episode von BMW M Electrified erhalten wir weitere spannende Eindrücke von der Entwicklung des ersten elektrischen BMW M3 (ZA0) und dürfen den verantwortlichen Ingenieuren erneut ausführlich über die Schulter schauen. Im Fokus des siebten Teils stehen diverse Erprobungs- und Testfahrten, bei denen sich der Elektro-M3 den harten Kritikern aus den eigenen Reihen stellen muss. Im Lauf der mehrjährigen Entwicklung absolvierten die Prototypen unter anderem rund 8.000 Kilometer auf der Nürburgring Nordschleife, die seit Jahrzehnten das Herz aller Entwicklungs- und Abstimmungsfahrten der M GmbH ist.

Das Video zeigt aber auch, wie neben der Grünen Hölle auch einige andere Teststrecken genutzt werden. Egal ob auf dem stellenweise bewässerten Sachsenring, am Jaufenpass in Südtirol oder im südfranzösischen BMW-Testzentrum Miramas, der ZA0 musste sein Können in verschiedensten Situationen unter Beweis stellen. Im Fokus stehen dabei nicht in erster Linie schnelle Rundenzeiten, sondern Themen wie die Reproduzierbarkeit des Fahrverhaltens, weil sich nur so schnell Vertrauen in die Fähigkeiten des Fahrzeugs aufbauen lässt. Ein weiteres Thema ist die Dosierbarkeit der Leistung, denn die enorme Kraft der vier Elektromotoren muss natürlich auch beherrschbar auf den Asphalt gebracht werden. "

Beim Blick hinter die Kulissen nimmt uns das Video auch mit in den Windkanal, wo die Aerodynamiker von BMW im Münchner FIZ nach den möglicherweise entscheidenden Detail-Verbesserungen suchen. Krönung des Videos ist allerdings ein Termin mit Entwicklungs-Vorstand Joachim Post, der sich zusammen mit seinen Bereichsleitern einen Eindruck vom Stand des BMW M3 und weiterer kommender Modelle machen durfte und dafür nach Miramas gekommen war.

Wie der Elektro-M3 aussieht, welche technischen Daten er bieten wird und vor allem auch, zu welchen Rundenzeiten er in der Lage sein wird, werden uns die nächsten Monate zeigen. Dass es der Verbrenner-M3 (G84) im direkten Vergleich ausgesprochen schwer haben wird, hatte uns M-Chef Frank van Meel im Interview bereits recht unmissverständlich bestätigt.