BMW bleibt im US-amerikanischen Premiummarkt auf Erfolgskurs und konnte seinen Vorsprung auf die wichtigsten Wettbewerber im 3. Quartal 2026 weiter vergrößern. Nach den ersten neun Monaten des Jahres 2026 liegt die Marke aus München deutlich vor Lexus und noch klarer vor den deutschen Rivalen Mercedes-Benz und Audi. Dank eines insgesamt soliden US-Absatzes im dritten Quartal festigt BMW seine Position als volumenstärkste Premiummarke in den USA und bringt sich in eine hervorragende Ausgangsposition für das Rennen um die U.S. Luxury Crown 2026, bei der es im vierten Quartal kaum noch zu einer Überraschung kommen dürfte.

Insgesamt lieferte BMW USA im dritten Quartal 100.210 Fahrzeuge aus, das entspricht einem Plus von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Von Januar bis September summierten sich die Auslieferungen auf 287.154 Einheiten, womit BMW den Vorjahreswert um 4,3 Prozent übertraf. Besonders deutlich wird die Stärke beim Blick auf den direkten Wettbewerb: Lexus kam im dritten Quartal “nur” auf 93.056 Fahrzeuge und lag damit nach neun Monaten insgesamt 24.386 Einheiten hinter BMW. Nach dem ersten Quartal lagen die Marken noch weniger als 3.300 Fahrzeuge auseinander, nach dem zweiten Quartal war der Vorsprung bereits bereits auf über 17.000 Einheiten angewachsen. "

Mercedes-Benz folgt im Premium-Wettstreit in den USA mit deutlichem Rückstand auf Rang drei. Die Stuttgarter verkauften im dritten Quartal 76.200 Pkw und legten damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um vier Prozent zu. Für die gesamten ersten neun Monate lagen die Pkw-Verkäufe allerdings ein Prozent unter dem Vorjahresniveau. Audi musste in den USA deutlich stärkere Rückgänge hinnehmen: Mit 39.751 Neuzulassungen im dritten Quartal sank der Absatz um deutliche 15 Prozent, obwohl die Ingolstädter schon zuvor einen großen Rückstand hatten. Seit Jahresbeginn kommt die Marke nur auf 107.667 Einheiten, was einem Minus von 16 Prozent entspricht.

Ein wichtiger Faktor für BMW ist die anhaltend hohe Nachfrage nach SUV-Modellen. Die in der US-Statistik als „Light Trucks“ geführten Fahrzeuge – darunter die SUV-Baureihen ab dem X3 sowie iX und XM – legten bis Ende September um 8,4 Prozent auf 159.845 Einheiten zu. Das klassische Pkw-Segment entwickelte sich dagegen schwächer und verzeichnete einen Rückgang um 0,4 Prozent.

Für die kommenden Monate setzt BMW auf zusätzliche Impulse durch neue Modelle. Besonders die Neue Klasse soll die Nachfrage weiter beleben. Neben dem Marktstart des iX3 (NA5) richtet sich der Blick auch auf den BMW i3 (NA0) und den neuen BMW X5 (G65). Unterm Strich hat sich BMW eine komfortable Ausgangslage für das vierte Quartal erarbeitet und befindet sich unbestreitbar auf einem starken Kurs.