Nur Stunden nach der Enthüllung gibt es auch schon die ersten Fotos von der Produktion des neuen BMW iX4 (NA7) im Werk Debrecen. Damit fertigt das erst Anfang 2026 in die Serienproduktion gestartete Werk bereits das zweite Modell der Neuen Klasse, was die Bedeutung des ungarischen Standorts für den weltweiten Hochlauf der neuen Elektroauto-Generation unterstreicht. Die Priorisierung im Werk wird damit allerdings nicht einfacher, denn schon die Nachfrage nach dem iX3 hat einen außergewöhnlich schnellen Produktionshochlauf erforderlich gemacht: Bereits wenige Monate nach dem Start der Serienfertigung wurde die zweite Schicht vorgezogen, im September folgte schließlich der 3-Schicht-Betrieb mit einer Produktion rund um die Uhr.
Nun muss die vorhandene Produktionsstruktur auch für den BMW iX4 genügen. Das neue SUV-Coupé kombiniert die Technik des iX3 mit einer nochmals besseren Aerodynamik, sodass die WLTP-Reichweite mit bis zu 828 Kilometern sogar noch etwas größer ausfällt. Die Markteinführung ist für März 2027 vorgesehen, wobei zum Start nur zwei Antriebsvarianten geplant sind. Wenige Monate später folgt das besonders leistungsstarke Topmodell BMW iX4 M60 mit 612 PS und 875 Newtonmeter Drehmoment.

Das mehr als 400 Hektar große Werk in Debrecen wurde mit einer Investition von über zwei Milliarden Euro errichtet und ist konsequent auf die Prinzipien der BMW iFactory ausgerichtet: Digitalisierung, hohe Automatisierung und nachhaltige Produktionsprozesse spielen dabei eine zentrale Rolle.
Hintergrund des schnellen Produktions-Hochlaufs sind mehr als 100.000 Kundenbestellungen für den iX3 allein in Europa innerhalb eines Jahres. Das schon bisher überzeugende Technik-Paket soll durch die gerade eingeführten Varianten iX3 40 xDrive und iX3 M60 eine noch größere Zielgruppe ansprechen. Auf den Fotos zum Produktionsauftakt sehen wir übrigens auch den iX3 M60 mit Individual-Lackierung in Sepang Bronze Metallic:





