Die Welten und vor allem auch die Anzeigen von Navigation und Assistenzsystemen waren bisher klar voneinander getrennt, aber mit der Neuen Klasse geht BMW auch hier den nächsten Schritt: Mit dem nächsten Update vereint das offiziell BMW Maps genannte Navigationssystem von iX3 & Co. die bisher getrennten Informations-Kanäle auf dem zentralen Infotainment-Display und macht das Umfeld des Fahrzeugs so noch besser verständlich. Die bisher nur in anderen Ansichten visualisierten Erkenntnisse der Umfeld-Sensorik fließen dann direkt in die Navi-Ansicht ein, zeigen neben Gebäuden und Fahrspuren auch andere Fahrzeuge und warnen beispielsweise bei einem Spurwechsel vor anderen Verkehrsteilnehmern im toten Winkel.

Das Update für BMW Maps kommt im Oktober 2026 für alle Modelle mit iDrive X, neben dem iX3 profitieren also auch der i3 (NA0), das 7er und i7 Facelift (G70 LCI) sowie der neue X5 und iX5 (G65). Die neue 3D-Ansicht des Umfelds verknüpft Routenführung, Umgebung und Assistenzfunktionen intuitiv verständlich, was gerade an komplexen Autobahnkreuzen, Verkehrsknotenpunkten oder im unübersichtlichen Stadtverkehr die Orientierung erleichtern soll. Navigation und Sensorik liefern damit nicht länger zwei voneinander getrennte Informationswelten, sondern werden auf dem Zentral-Display zu einem gemeinsamen Bild zusammengeführt. "

Besonders interessant wird das Zusammenspiel beim assistierten Fahren: Der Autobahnassistent mit Symbiotic Drive kann auf Autobahnen bis 130 km/h freihändiges Fahren ermöglichen, übernimmt Längs- und Querführung und unterstützt automatisierte Spurwechsel nach entsprechender Blickbestätigung. Ist gleichzeitig eine Zielführung über BMW Maps aktiv, kann das System den Fahrer von der Autobahnauffahrt bis zur Abfahrt unterstützen. Die neue Darstellung soll dabei besser verständlich machen, was das Fahrzeug gerade tut und warum bestimmte Assistenzfunktionen zur jeweiligen Verkehrssituation passen.

Und der nächste Schritt wird bereits aktiv geplant: Ab 2027 soll in ausgewählten BMW-Modellen mit iDrive X auch navigationsgeführtes, teilautomatisiertes Fahren im urbanen Raum ausgerollt werden. Damit gewinnt die Verbindung von digitaler Karte und Fahrzeugwahrnehmung noch einmal an Bedeutung. Gerade im komplexen Stadtverkehr kann eine präzise Kenntnis der geplanten Route und des unmittelbaren Umfelds dabei helfen, die Übersicht zu behalten und sicher ans Ziel zu kommen.

BMW Maps entwickelt sich damit von einem klassischen Navigationssystem zu einem jederzeit sichtbaren Bestandteil der Fahrerassistenz. Die Idee dahinter ist klar: Der Fahrer soll nicht nur sehen, wie er ans Ziel kommt und wohin er fahren soll, sondern zunehmend auch nachvollziehen können, was das Fahrzeug ‘sieht’ und wie es darauf reagiert. Genau diese Verbindung dürfte auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren immer wichtiger werden.

Stephan Durach (Senior Vice President Digitale Dienste, Infotainment, Connected Company, BMW Group): “Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren ist das intelligente Zusammenspiel von Navigation und Fahrerassistenz. BMW Maps mit Fahrerassistenz1 macht im Fahrzeug sichtbar, wie Routenführung, Umfeldwahrnehmung und Assistenzfunktionen zusammenwirken. Das schafft eine bessere Orientierung bei aktiver Fahrerassistenz – entwickelt von der BMW Group auf Basis der Zusammenarbeit mit Mapbox.”

Peter Sirota (CEO, Mapbox): “Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit der BMW Group, um dieses Navigationserlebnis der nächsten Generation als Erste auf den Markt zu bringen. Fahrer können genau sehen, auf welcher Spur sie sich befinden müssen, und alles, was rund um das Fahrzeug geschieht. All dies wird in einer nahtlosen Ansicht zusammengefasst – das macht jede Fahrt einfacher, sodass Fahrer das Fahren genießen können und nie wieder eine Abzweigung verpassen.”