Wie schon am Nürburgring zählte der BMW M3 Touring 24H auch beim Goodwood Festival of Speed zu den absoluten Sympathieträgern und fuhr sich mit seinem einzigartigen Ansatz sofort in die Herzen der Fans. Der im Wesentlichen nach den Regeln eines GT3-Rennwagens aufgebaute Über-Kombi zeigt eindrucksvoll, wie schnell ein ursprünglich vor allem auf Alltags-Performance ausgelegtes Fahrzeugkonzept gemacht werden kann – und wie überragend ein Kombi im typischen GT3-Stil mit riesigem Heckflügel und massiv verbreiterten Kotflügeln aussehen kann.
Beim gezeiteten Shootout in Goodwood wurde der BMW M3 Touring 24H vom britischen Rennfahrer Jordan Pepper pilotiert, der den Kombi letztlich in 46,55 Sekunden ins Ziel brachte. Genau wie beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bescherte dieses Ergebnis einen Klassensieg, statt in der SP-X war es dieses Mal in der Contemporary GT-Class. In der Gesamtwertung landete der einzige Kombi mit der fünftschnellsten Zeit des Tages auf dem fünften Rang, was eine weitere Gemeinsamkeit mit dem Nordschleifen-Ergebnis darstellt und nicht nur mit Blick auf die Kombi-Silhouette ein absolut beeindruckendes Ergebnis ist.
Zu einem Podiums-Platz fehlten dabei nur 25 Hundertstelsekunden, die Jordan Pepper möglicherweise bei einem leichten Kontakt mit den Heuballen der Schikane im oberen Bereich der Strecke liegengelassen hat. Was mit einem ausgewiesenen Hillclimb-Monster möglich ist, zeigte unterdessen Top-Favorit Romain Dumas im Ford Super Mustang Mach-E, der nur 41,98 Sekunden für den Hillclimb benötigte und dabei selbst einen aktuellen Formel E-Rennwagen hinter sich lassen konnte.
Keine Zeit gelang dem BMW M3 DTM der Generation E92, denn Johnny Cecotto verlor das Heck des Rennwagens aus der famosen Comeback-Saison 2012 in einer schnellen Rechtskurve und schlug mit dem Rennwagen in den Heuballen ein. Das Malheur und seine Folgen sind im Video ab Minute 14:45 zu sehen.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an
(Fotos: Hardy Mutschler / BMW Classic)










