So hat man den BMW V12 LMR noch nie gesehen: Um Valentino Rossi einen großen Traum zu erfüllen, durfte die italienische Motorsport-Legende beim Goodwood Festival of Speed 2026 das Siegerfahrzeug der 24 Stunden von Le Mans 1999 fahren – und der Rennwagen erhielt dafür eine einzigartige Livery im Look des Rossi-Sponsors Monster Energy. Die extrem flache Silhouette des 4,65 Meter langen und 2,00 Meter breiten, aber nur 1,02 Meter hohen LMP-Rennwagens wurde so erstmals in eine mattschwarze Livery gehüllt und mit den neongrünen Monster-Logos versehen, auch die neongelbe Startnummer 46 durfte selbstverständlich nicht fehlen.
Wie viel Kraft der 6,1 Liter große Zwölfzylinder, der kurze Zeit nach seinem Sieg an der Sarthe auch noch den BMW X5 Le Mans befeuern durfte, an die Hinterräder schicken kann, kam für Valentino Rossi dann aber scheinbar etwas überraschend: Schon wenige Meter nach dem Start verlor VR46 das Heck des BMW V12 LMR und drehte sich auf die Wiese. Glück im Unglück: Obwohl es in Goodwood keine wirklich großen Auslaufzonen gibt, blieb dem Rennwagen ein Kontakt mit den Heuballen erspart.
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Für BMW Motorsport und BMW Classic lenkte die kurze Fahrt von Valentino Rossi enorme Aufmerksamkeit auf den Rennwagen, der BMW 1999 den bis heute einzigen Gesamtsieg in Le Mans bescherte: Selbst in dem mit prominenten Namen gespickten Fahrerlager des Festival of Speed besitzt Vale eine ganz besondere Anziehungskraft und Popularität. In diesem Jahr wäre zwar beinahe der zweite Sieg hinzugekommen, aber der große Triumph mit dem BMW M Hybrid V8 wurde letztlich um wenige Sekunden verpasst.
Alle Liebhaber des gewohnten Looks dürfen übrigens aufatmen: Die mattschwarze Monster-Livery wurde natürlich so auf dem Siegerfahrzeug aufgebracht, dass sie rückstandslos entfernt werden kann und sich der Originalzustand des BMW V12 LMR nach dem Festival of Speed ohne Probleme wieder herstellen lässt.
(Fotos: Hardy Mutschler / BMW Classic)















