Live-Fotos: BMW i8 in Crystal White mit Akzenten in BMW i Blau erwischt

BMW i | 12.01.2014 von 45
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Bevor der neue BMW i8 in wenigen Monaten als erstes Serien-Auto mit Laser-Licht auf den Markt kommt, wird er noch ausgiebig getestet. Seit der Premiere …

Bevor der neue BMW i8 in wenigen Monaten als erstes Serien-Auto mit Laser-Licht auf den Markt kommt, wird er noch ausgiebig getestet. Seit der Premiere des Serienfahrzeugs auf der IAA 2013 sind viele Prototypen komplett ungetarnt unterwegs, was uns von Zeit zu Zeit einen Blick in die Zukunft ermöglicht.

Die neuesten Live-Fotos stammen von unserem Leser Micha, der ein weißes Exemplar des BMW i8 in Leipzig erwischt hat. Der offenbar weitestgehend serienmäßige Versuchsträger glänzt in Crystal White und verfügt zudem über die Akzente in BMW i Blau. Wir sehen außerdem die zweifarbig gestalteten und 20 Zoll großen Leichtmetallräder Turbinenstyling 444 – eine von zunächst drei ab Werk erhätlichen Felgen.

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Der erste Plug-in-Hybrid von BMW geht im ersten Halbjahr 2014 an den Start und ist gleichzeitig das zweite Modell der neuen Submarke BMW i. Wie schon beim i3 kommt auch im Fall des BMW i8 eine LifeDrive-Architektur mit Carbon-Fahrgastzelle zum Einsatz, die besonders geringes Gewicht mit überdurchschnittlichen Sicherheitsreserven kombiniert.

Die Carbon-Zelle trägt auch dazu bei, dass der Schwerpunkt des mit 1.490 Kilogramm Leergewicht antretenden i8 weniger als 46 Zentimeter über dem Asphalt liegt – niedriger als bei jedem anderen Serien-Pkw der BMW Group. Wie es sich für einen Sportwagen aus München gehört, verteilt sich das Gewicht zu jeweils 50 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse.

Weniger gewöhnlich für einen Sportwagen ist der Plug in-Hybrid-Antriebsstrang des BMW i8. Dieser setzt sich aus einem Turbo-Dreizylinder im Heck und einem Elektromotor an der Vorderachse zusammen. Während der Verbrennungsmotor 231 PS an die Hinterräder schicken kann, treibt der E-Motor die Vorderräder mit bis zu 131 PS und permanent anliegenden 250 Newtonmeter Drehmoment an.

Gemeinsam sorgen die beiden Kraftquellen für eine Systemleistung von 362 PS und erlauben den Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,4 Sekunden. Der von einer im Mitteltunnel zwischen den Insassen untergebrachten Lithium-Ionen-Batterie gespeiste Elektromotor erlaubt eine rein-elektrische Reichweite von circa 35 Kilometern und trägt so entscheidend dazu bei, dass der BMW i8 einen EU-Normverbrauch von 2,5 Liter auf 100 Kilometer erreicht. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 59 Gramm pro Kilometer.

Der Preis des BMW i8 wird in Deutschland zum Marktstart 2014 bei exakt 126.000 Euro liegen, gebaut wird der Plug in-Hybrid genau wie das Elektroauto BMW i3 im Werk Leipzig.

  • Flo

    Finde es Immer noch krass das der i8 so kommt der sieht so Zukunft aus, und wird sich so abheben auf der Straße, auch wenn man ihn nicht oft sehen wird wahrscheinlich.

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  • cisi

    in münchen sind schon einige unterwegs. Ein shelby gt 500 oder dodge challenger hebt sich da schon mehr von der menge ab.

    • moehre

      Haben aber kein Stil.

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  • Chris35i

    Wie von einem anderen Planeten. :-) Sieht toll aus in der Farbkombination.

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  • haddy

    endlich mal ein Zukunftsauto, das sich ein durchschnittlicher Angestellter, der natürlich bei BMW arbeitet, leisten kann.
    Die gute teure deutsche Ingenieursarbeit sollte mal lieber auf den Massenmarkt abzielen und nicht auf teure Prestigeobjekte!
    Aber Emobilität ist ja in D gar nicht gewünscht, zumind. nicht von den Verbrennerherstellern und nicht von der Regierung (fehlende Kaufanreizförderung).
    Auf Strom gibts halt (noch) keine Mineralölsteuer, schlaft weiter!

  • Dani Banani

    enttäuschend bmw :-( und das 3 jahre nach dem fisker karma… 3 zylinder und nur 131 elektrische ps – was soll das? rein elektrisch betrieben fährt dem jeder polo davon – viel zu geringe elektrische reichweite… und was sollen die asphaltschneider auf einem sportwagen? dieses auto wird in der praxis NIE rein elektrisch bewegt werden – der elektromotor ist eine reine alibiaktion und man wird ständig 3 zylinder fahren.

    • qwer123

      LoL, wo bitte ist Fisker heute??? richtig Pleite
      Allein elektrisch macht der i8 einen Polo platt, keine Sorge. Einen GTI machst du allein mit dem Verbrenner platt und für den Golf R gibt’s e+Benzin.
      Zumal du den i8 nicht gefahren bist, selbst mit der Bereifung kann man ordentlich “flott” fahren, keine Sorge.

      • Dani Banani

        Die neue Mailadresse lautet d.hirschboeck@itds.at.

        viele Grüße,
        Daniel Hirschböck

      • Dani Banani

        Elektrisch braucht der i8 16 Sekunden – also der Polo wird ihn platt machen. Welcher Luxusautohersteller war bitte nicht Pleite!? Im Moment streiten sich 3 Bietergruppen um Fisker. Ich fahre schon den zweiten, insgesamt 50.000 km. Es gab NIE zu keinem Zeitpunkt Ersatzteilprobleme und die wird es auch nicht geben. Die nächsten Fisker werden bald wieder produziert, vielleicht schon in ein paar Monaten, vielleicht dauert es noch länger. All jenen die einen haben, kann es egal sein – sie fahren das schönste und fortschrittlichste Auto der Welt.

        • qwer123

          Das kommt ja wohl drauf an welchen Polo du meinst und das mit den 16sek kann ich so nicht ganz glauben.
          Entschuldigung, was von meiner Aussage ist falsch, Fisker ist pleite – über hätte, wäre, wenn haben wir nicht diskutiert, die derzeitige Situation sieht nun mal so aus.
          Was sein wird und wer sich die Firma krallt steht noch aus. Dazu habe ich überhaupt keine wirtschaftliche Aussage getätigt, sondern lediglich die Tatsache geschildert.
          Ne, von Autos habe ich keine Ahnung, ich arbeite nur in der Entwicklung derer…
          Das Schönste ist Geschmacksache und hat jeder selbst zu beurteilen, mir gefällt sein Heck nicht, aber ansonsten sieht er gut aus. Das fortschrittlichste Fzg ist er keinefalls, denn da spielen mehr Faktoren eine Rolle – allein wie man diese Aussage untermauert…
          Die 2,5 Tonnen Leergewicht sprechen schonmal deutlich dagegen. Die Batterietechnik hat nichts neueres zu bieten als die Smartphones. Welche Bussysteme nutzt er, wie interaktiv ist das Infotainmentsystem mit den übrigen Steuergeräten vernetzt.
          Wenn wir hier über das modernste Fahrzeug reden, dann wird das wohl eher ein Brennstoffzellenfahrzeug sein.
          Haben wir etwa über den Wert geredet??? Er mag sicher steigen, die Frage wird sein wer sich in 10 Jahren für so ein “antikes” E-Auto interessiert, denn die Akkus sind noch immer das Thema Nr.1 bei Gebrauchtwagen.
          Ich habe nie das Design des Fisker kritisiert.

          • Dani Banani

            Die neue Mailadresse lautet d.hirschboeck@itds.at.

            viele Grüße,
            Daniel Hirschböck

          • Dani Banani

            die 16 sek rein elektrisch stimmen. rechne nach, ganz easy. beim panamera e ists das selbe. und brennstoffzelle tankst du bei dir zu hause? noch nicht kapiert das brennstoffzelle ein elektroauto ist, mit range extender statt motor brennstoffzelle?! batterie kostet in 10 jahren keine 5t euro.

            • qwer123

              blöd nur das deine Aussage dazu völlig irrelevant ist, denn garantieren muss der Händler hier gar nichts, höchstens gewährleisten.
              Sauber deine (nicht vorhandene) Rechnung macht voll Sinn! Dazu noch die Untermauerung mit Bezug auf ein anderes Fzg mit anderen Leistungsdaten und anderem Gewicht…
              Schön das du immer ausweichst, statt beim Thema zu bleiben – du hast geschrieben der Fisker ist das modernste Fahrzeug, was er nicht ist.
              Das Wasserstoff zum tanken kaum verfügbar ist, also keine Infrastruktur vorhanden ist, sollte bekannt sein, spielt aber zu der Aussage was das modernste Fzg ist – keine Rolle!
              Sowohl Brennstoffzelle als auch E-Akkufahrzeug kannst du als E-Auto bezeichnen, eine Differenzierung findet trotzdem statt.
              und ein Fzg mit Range Extender mit größerem Tank als 10L ist per Definiton bzw. Anforderung an den Markt kein reines E-Fzg mit Range Extender, sondern ein Hybrid.
              Zumal nur du den Fisker ständig lobend nennst, was natürlich nicht verwunderlich ist, wenn man deine Website ansieht…
              Was der Akku in 10 Jahren kostet und was du als “Fakten” über den i8 verbreitest = Reine Spekulation.
              P.S. vll stellst du mal deine Benachrichtungsmail ab, ist ja reines SPAM

              • Dani Banani

                Die neue Mailadresse lautet d.hirschboeck@itds.at.

                viele Grüße,
                Daniel Hirschböck

              • Dani Banani

                so letztes posting weil ich mit leuten die sich solche autos (i8, fisker) nicht leisten können bzw. nicht im besitz derselben sind nicht diskutiere.
                der fisker ist aktuell 5 jahre dem bmw i8 voraus und wurde 3 jahre vor dem bmw auf den markt gebracht.
                der i8 hat hoffentlich deutlich mehr als 10 liter tank, der fisker hat 37 und ist nur deshalb langstreckentauglich.
                wasserstoff interessiert mich auch dann nicht wenn er verfügbar ist, da man sich damit dann wieder von den ölkonzernen abhängig macht die dann die tankstellen zur verfügung stellen.
                die akkupreise sind lie letzten 3 jahre auf ein drittel gesunken. meine schätzung ist die meinung von experten.
                die fakten vom i8 aus bmw datenblättern.

                • qwer123

                  mit so einem Kasperl wie dir geb ich mich nicht ab.
                  1. hast du keine Ahnung ob ich mir den leisten kann (nur investiere ich mein Geld liebe in ein Haus als in ein Auto, du brauchst sowas vll als Statussymbol oder um etwas zu kompensieren)
                  wo ist der Fisker dem BMW technisch voraus? er hat stärkere E-Motoren und nen größeren Akku (reines Einkaufthema)- was also bitte hat das mit technisch voraus zu tun? 1 Tonne schwerer ist er auch.
                  2. Bist du ihn wohl noch nicht gefahren, ich schon.
                  3. Ob dich Wasserstoff interessiert, is mir sowas von egal, zeigt nur das du keine Ahnung von Forschung & Entwicklung hast (schließlich kann man sich dem Thema Wasserstoff nicht verschließen)
                  4. Hoffe deine Schätzungen beziehen sich nicht auf Expertenmeinungen wie dem Duddenhöffer oder Mitarbeitern des ADAC, da schwankt die Glaubhaftigkeit um das 10-fache…
                  Dann verlinke mal die Datenblätter (und reden wir hier immer noch wegen den angeblichen 16sek elektr von 0-100 ..) oder auf was willst du überhaupt hinaus.

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  • robojr
    • v10

      Das ist schon etwas peinlich für einen BMWTestfahrer. Wie war das, mit wer gut fahren kann braucht keinen Allrad? Na, dem hier hat der Allrad auch nichts geholfen:-).. Im Ernst: Zumindest wurde wohl niemand verletzt? Ein Grund warum ich keine Flügel oder Scherentüren mag. Ich trau den Dingern, Absprengung hin oder her einfach nicht. Und unpraktisch sind sie auch.

      • Pro_Four

        …ich dreh Dir gleichen dein Kopf um, was ist daran peinlich, wenn ein Testfahrer ein Unfall hat?!

        Man kennt doch den Unfallhergang überhaupt nicht, denn er könnte auch ausgewichen sein um einen Unfall zu vermeiden oder ein anderer ist Unfallbeteiligter, und der Testfahrer hatte keine Schuld, wie auch immer. Mensch Kerl.

        Und: wer zu schnell fährt braucht auch kein Allrad, denn Bremsen wird auch der Hecktriebler wie ein Allradler. Und Allrad Autobahn?!

        • v10

          Na klar ist das peinlich. Erinnere mich heute noch dran wie ein Testfahrer damals einen Carrera GT gegen die Bande gesemmelt hat, wurd enicht auch ein 918 auf einer öffentlichen Straße zerstört? Testfahrer nehmen für sich in Anspruch gute Autofahrer zu sein, die machen das beruflich. Wenn ich in meiner Profession versage schäme ich mich doch auch dafür.

          • moehre

            Hoffen wir mal, dass deine Profession nicht “Redakteur” oder so ist ;)
            Kann halt mal passieren. Die Ursache ist ja noch nicht ganz geklärt. Ist erstmal was anderes als die Benzrasertestfahrer.
            Verunfallte Testwagen wird es immer geben, irgendwie soll die Karre ja auch “getestet” werden. So blöd das vielleicht klingt ;)

            • v10

              Ha, dann hätte ich keinen Stress. Was kann einem Redakteur schon passieren, vergreift sich mal in der Wortwahl und muss sich hinterher entschuldigen:-D.

              Ja, der Benzraser damals. Wurde der damals auch verurteilt, wegen fahrlässiger Tötung? Ich weiss nicht mehr.

              Na klar wird es das immer geben, aber schön ist es nicht. Ich weiss auch gar nicht was ProFour weiter unten meint mit Schwarzmalerei. Ich finde es halt peinlich, ihr nicht. Ich würde im Boden versinken vor Scham wenn ich dieser Fahrer wäre. Keine Ahnung was daran überspitzt sein soll.

              Und: Die zwei Testfahrer, die ich in Skandinavien kennengelernt habe, hielten sich für verhinderte Rennfahrer und konnten vor lauter Coolness kaum laufen. Waren aber auch Italiener:-D.

              • El Barto

                Rolf F. wurde damals in zweiter Instanz zu einem Jahr Freiheitsstrafe ausgesetzt zur Bewährung wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung verurteilt. Aber auch über 10 Jahre danach hat die ganze Sache noch ein Geschmäckle, da es sich um eine Verurteilung handelte, die ausschließlich auf Indizien und vagen Zeugenaussagen beruhte. Darüber hinaus war der mediale Druck so enorm, dass eine Beeinflussung des Gerichts nicht völlig ausgeschlossen werden konnte. “Turbo-Rolf” war ein Raser, alle sagten das, auch seine Kollegen. Er war extrem risikobereit, alle sagten das, auch seine Kollegen. Von 707 verdächtigen Fahrzeugen konnte nur sein Wagen in diesem Moment an dieser Stelle sein, ein Zeuge erkannte sogar die Doppelscheinwerfer und Teile eines Böblinger Kennzeichens, die mutmaßlich zu einem Mercedes CL gehört haben mussten, und er war die Tage nach dem Unfall auffällig nervös. Das hat gereicht. DC hatte ihn meines Wissens sogar noch vor der Urteilsverkündung entlassen, anstatt ihn vorerst freizustellen. Warum er nicht auch wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort verurteilt wurde, wenn er doch zweifelsfrei als Unfallverursacher feststand, ist unklar. Ob und wie nah und wie aggressiv er mutmaßlich auffuhr, sodass die Fahrerin des Kleinwagens vor Schreck ihr Lenkrad verriss, ist unklar. Ob er tatsächlich der Unfallverursacher war, auch wenn die Indizien und Beschreibungen seiner Kollegen gegen ihn sprachen, ist unklar.

                • v10

                  Danke, ich hatte nur noch eine vage Erinnerung an “TurboRolf”. Ich hielt es damals für wahrscheinlich, dass er den Unfall verursacht hat, aber mit Sicherheit wissen werden wir es wohl nie. Selbst wenn die Fahrerin erschrocken ist und deshalb das Lenkrad verrissen hat, so würde ich bei der durch (eben nur Indizien gestützten, also angenommenen) Fahrweise eine Schuld sehen. Manchmal kommt es eben auch zu einer Verurteilung aufgrund von Indizien, der Idealfall ist das nicht. Ein Testfahrer sollte eher wie Walter Röhrl denken und nicht Kamikaze spielen.

                  • El Barto

                    Es ist gut möglich, dass er diesen Unfall (mit)verschuldet hat, aber es gibt eben auch gewisse Zweifel. Auf jeden Fall war es widerlich, auf welch manipulative Weise die Presse den tragischen Tod zweier Menschen ausgeschlachtet hat, ganz zu schweigen von den umgehenden Vorverurteilungen. Genauso widerlich ist es aber, dass viele Menschen auf so eine Hetze anspringen. Vor einiger Zeit ist ein Audi in eine Familie gefahren und tötete ein Kind und seine Mutter. Noch bevor die Unfallursache feststand waren die Kommentarspalten voll von: “besoffener Bonze”, “Mörder”, “Todesraser”, “er sollte auf den elektrischen Stuhl kommen”. Einen Tag später wurde berichtet, dass der Fahrer einen Schlaganfall erlitten hat…plötzlich war der Lynchmob ruhig. Man hat manchmal das Gefühl, dass Schuld und Unschuld keine Frage der tatsächlichen Umstände sind, sondern eine Auslegungssache der Medien :-(

                  • v10

                    So funktioniert die Presse. Es ist nicht zu ändern. Aus diesem Grund fasse ich die üblichen Verdächtigen (Bildzeitung) gar nicht erst an. Aber auch die vermeintlich seriösen Medien springen immer wieder auf solche Züge auf. Man braucht Schlagzeilen für die Auflage, vielen Zeitungen geht es wirtschaftlich nicht sehr gut..

                    Im Falle von TurboR hätte das Gericht genausogut Freispruch melden können, aus Mangel an Beweisen. Keinen geringen Beitrag zum Urteil haben ja die Aussagen der Kollegen geleistet, die ihn schwer belasteten. Aber auch da kann man nicht sicher sein, aus welchen Gründen. Letztendlich ist eine Verurteilung auf Indizien immer eine furchtbare Sache. Denn klar ist: Turbo Rolf könnte tatsächlich unschuldig sein. Ich sag auch ganz klar, ich weiss es nicht. Der Gedanke drängt sich einem zwar beim Blick auf die Indizien (habe sie mir noch mal angeschaut) auf, aber trotzdem, es könnte auch ganz anders gewesen sein.

          • Pro_Four

            …du musst das doch nicht so überspitzt sehen und immer Schwarzmalerei betreiben, nur weil “EINER” mal als Tesfahrer nen Unfall hatte, das hatten doch alle Menschen schon mal, Testfahrer sind auch nur Menschen.
            Peinich sind andere Sachen, aber sowas doch nicht. Schlimm wird es nur wenn sie es übertreiben und denken auf einer Teststrecke zu sein scheinen, dann ja, aber ansonsten Pustekuchen.

      • B3ernd

        Von peinlich würde ich jetzt auch nicht sprechen. Es ist sogar ganz gut, wenn ein Testwagen mal vom Wege abkommt, da man so die Grenzen kennen lernt – es ist bei der Entwicklung sogar essentiell! Man kann nur hoffen, dass er die Grenzen nicht auf öffentl. Straßen ausgetestet hat. Ansonsten passiert sowas immer wieder.

        BTW: Man kann ein guter Fahrer sein und dennoch mal einen Crash haben. Ich behaupte von mir, in meinem Fach hervorragende Arbeit abzuliefern – Fehler mache ich dennoch ab und zu – wie jeder! Das schmälert aber in keinster weise meine Kompetenz – So sehe ich das auch bei dem Testfahrer im i8.

        • v10

          Ja klar, jeder macht Fehler, jeder kann mal einen Unfall haben.

          Aber wenn ich in meinem Job einen Fehler mache, kann das nicht wiedergutzumachende Folgen für die Betroffenen bis hin zu deren Ableben haben. Da sagt keiner zu mir, “kann ja mal passieren” oder “ist ganz gut, dass du mal vom Weg abgekommen bist, so lernst du.” Ne, da werde ich mit ganz anderen Sätzen konfrontiert.
          Natürlich unterlaufen auch mir Fehler, jedoch sollten sie nicht so gravierend sein, dass sie irreparabel sind.

          • qwer123

            ich weiß zwar nicht welcher Kollege den i8 gefahren hat, war aber ein paar Minuten vor ihm auf der A92 unterwegs und da wars beim Bremsen durchaus mal schmierig, da kann es schon sein das der Wagen leicht nach links/rechts gezogen hat.
            Da braucht dir nur der Vordermann kurz stark bremsen, du bremst auch und schon ziehst dich wohin.
            Pech gehabt, kann passieren – Glück gehabt solange keine anderen Verkehrsteilnehmer dabei betroffen waren.

          • B3ernd

            Es gibt Fehler die dürfen niemals passieren und dann diese, die eben mal passieren. Einen Testwagen schrotten, gehört zu den einkalkulierten Risiken eines jeden Herstellers und Testfahrers und kommt eben einfach mal vor und sind nicht der Rede wert. Das erinnert mich an die AB und AMS Artikel – “Erlkönige auf Abwegen” – da wurde direkt die Kompetenz des Testfahrers geurteilt….allerdings von Leuten, die noch nie in einem Testwagen saßen und die auch nichts über den Unfallhergang wissen

            • qwer123

              stimme dir voll und ganz zu.
              Die wenigsten wissen was ein Entwickler können muss, das Autofahren steht nicht an erster Stelle – für die Abstimmung von Fahrwerkskomponenten und Regelsysteme wird in der Regel auf abgesperrten Teststrecken gearbeitet – diese Jungs haben gesondert Erfahrung und Trainings hinter sich. Jemand der die komplette Elektrik/Elektronik absichert, sprich während der Fahrt x Anzeigen und Werte am Laptop im Auge haben muss, muss ganz andere Anforderungen mitbringen (die Jungs haben einen technischen Beruf bzw. Studium hinter sich und keine Ausbildung zum Rennfahrer)

            • v10

              Sehe ich etwas anders. Einen Testwagen zu schrotten auf einer Teststrecke oder Rennstrecke, ganz klar, gehört zum Risiko und geht in Ordnung. Ein Testfahrer ist schliesslich kein Rennprofi und selbst der kann ein Auto wegwerfen und da Auto ist ja nun eben in der Testphase.

              Auf einer öffentlichen Straße erwarte ich aber gerade von Menschen die das beruflich machen, eine erhöhte Aufmerksamkeit und ich erwarte vom Autohersteller, dass er das Auto zumindest im Modus verkehrssicher auf die Strasse schickt.Natürlich kann ein Unfall immer passieren, und natürlich kann man völlig unschuldig daran sein und natürlich kann man einfach mal einen Fehler machen, ein Risiko bleibt immer, man sollte nur bemüht sein es zu minimieren.

              Ich erinnere an den Unfall eines 40jährigen Porscheentwicklers der auf regennasser Strasse (Bundesstrasse) ins Schleudern geriet und die Leitplanke küsste. Auch wenn niemand schwer verletzt wurde, so ist das in meinen Augen ein Unterschied zu einem Kunden der das Auto in die Leitplanke setzt. Ich erwarte von einem Profi dass er sich auch wie ein Profi verhält und besonders umsichtig ist.

              Ein Mann wie TurboRolf, um ein Extrembeispiel zu bringen, ob er nun eine Mitschuld an dem Tod der zwei Menschen hatte oder nicht, hat sich nach Aussagen der Kollegen wiederholt nicht als Profi verhalten sonder galt im Kollegenkreis als Bodenblechnagler. Das ist unakzeptabel.

              Ich habe keinen Zweifel daran, dass der i8 oben verkehrsicher war und ich behaupte ja auch nicht, dass der Fahrer gerast ist. Ich zeige ja auch nicht mit dem Finger auf ihn, in der Weise, dass ich sage, Mann was hast du für Scheisse gebaut. Ich bleibe aber dabei, dass es in meinen Augen eine peinliche Angelegenheit ist, da ich, an der Stelle des Testfahrers es so fühlen würde. Mir wäre es an seiner Stelle peinlich und unangenehm, es ist Teil meines verdammten Jobs.

              • B3ernd

                Nichts für Ungut, aber Du kennst bei keinem der von dir geschilderten Unfälle den genauen Hergang!(“Turbo-Rolf” – allein bei dieser medialen Hetze wird mir schlecht!)

                Wenn ein Testfahrer zu schnell fährt ist das ganz klar nicht i.O.!(Darum ging es auch nciht) Sich ein Urteil über den i8 Fahrer oben im Test zu erlauben, halte ich dennoch für vermessen – keiner weiß was passiert ist. Materialfehler? Fahrefehler? Fehler eines Dritten? Und genau deshalb ist deine unten zitierte Aussage alles andere als OK. Vermutungen stellen keinen Grund zur Diskussion dar und sollten keine Grundlage für eine Meinung sein.

                “. Ich bleibe aber dabei, dass es in meinen Augen eine peinliche Angelegenheit ist, da ich, an der Stelle des Testfahrers es so fühlen würde”

                • v10

                  Naja, das war sein Spitzname in der Firma, die nannten ihn so, keine Erfindung der Medien.

                  Ich schrieb in meinem ersten Beitrag: “Das ist schon etwas peinlich für einen BMWTestfahrer. Wie war das, mit wer gut fahren kann braucht keinen Allrad? Na, dem hier hat der Allrad auch nichts geholfen:-).. Im Ernst, ich hoffe niemand wurde verletzt.”

                  So dramatisch finde ich diese Aussage nicht.

                  Wir sehen die Sache aber unterschiedlich, keine Frage. Das hat sicher auch mit mir zu tun und meinem eigenen Blick auf meine Arbeit. Ich bin ein absoluter Perfektionist, und aus dieser Warte heraus betrachte ich das Geschehen.

                • Pro_Four

                  “Sich ein Urteil über den i8 Fahrer oben im Test zu erlauben, halte ich
                  dennoch für vermessen – keiner weiß was passiert ist. Materialfehler?
                  Fahrefehler? Fehler eines Dritten? Und genau deshalb ist deine unten
                  zitierte Aussage alles andere als OK. Vermutungen stellen keinen Grund
                  zur Diskussion dar und sollten keine Grundlage für eine Meinung sein.”

                  …genau das ist der Punkt, daher war für mich die Diskussion beendet. Man dreht sich da eh nur im Kreis, weil jeder andere Ansichten hat.

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