Mit einem Anteil von 24,41 Prozent hat der Elektro-Anteil am Absatz von BMW Deutschland im 1. Halbjahr 2026 einen neuen Bestwert erreicht. Nachdem die Quote für das Jahr 2025 erstmals knapp über 20 Prozent lag, könnte in diesem Jahr bereits die 25-Prozent-Marke geknackt werden: Mit dem BMW iX3 (NA5) kam einer der stärksten Treiber für den Elektro-Absatz erst Anfang März auf den Markt und hat insofern gut ein Drittel des ersten Halbjahres verpasst. In der zweiten Jahreshälfte kommen mit dem günstigeren Einstiegsmodell iX3 40 sowie den neuen Technik-Speerspitzen BMW i3 (NA0) und iX5 (G65) gleich zwei weitere Neuheiten hinzu, die sich ebenfalls auf die Neuzulassungen auswirken dürften.

Der Trend in Richtung Elektroauto scheint damit erneut mehr Fahrt aufzunehmen: Nachdem die BEV-Zulassungen für den Gesamtabsatz von BMW Deutschland in den Jahren nach Einführung des ersten i3 kaum eine Rolle spielten, steigt der Anteil seit dem Jahr 2021 mit großen Schritten immer weiter an. Modelle wie der erste iX3 oder der iX, vor allem aber auch der i4 und der iX1 haben entscheidend zum Wachstum beigetragen. Mit weiteren Modellen wie i5 und i5 Touring sowie der i7 Limousine wurden nach und nach auch Segmente erschlossen, für die lange Zeit kein BEV angeboten wurde.

Betrachtet man nur den Juni 2026, kamen die Elektroautos sogar schon auf 29,5 Prozent der Neuzulassungen auf dem Heimatmarkt und haben sich damit längst zu einer tragenden Säule für das Absatz-Volumen entwickelt. Noch größer ist der Elektro-Anteil schon heute bei der Tochter MINI: In Deutschland wurden im 1. Halbjahr 2026 laut Kraftfahrtbundesamt über 41 Prozent aller MINI ohne Verbrenner an Bord verkauft.

Weltweit betrachtet spielen die Elektroautos zwar noch keine ganz so große Rolle für den BMW Group-Absatz wie in Deutschland, aber die Quote folgt mit relativ moderatem Abstand: Mit 204.295 BEV erfolgten im 1. Halbjahr 2026 rund 17,7 Prozent aller Auslieferungen ohne Benziner oder Dieselmotor unter der Haube.