Wer es sich leisten kann und etwas auf sich hält, macht sich als Londoner früher oder später einen Termin in der Savile Row. Die Straße im Stadtteil Mayfair ist schon seit dem 18. Jahrhundert als Heimat exklusiver Herrenschneider bekannt und verspricht dabei auch maximale Individualität: Die maßgeschneiderten Anzüge kosten mehrere tausend Pfund und werden exakt nach den Vorlieben ihrer künftigen Besitzer angefertigt. Gut betuchte Briten sprechen hierbei von ‘bespoke tailoring’ und kommen gerne mehrfach zu ihrem Schneider in der Savile Row, um auch während der mehrere Monate dauernden Fertigung der Einzelstücke noch Einfluss auf das finale Ergebnis nehmen zu können.
Pünktlich zum Goodwood Festival of Speed präsentiert Rolls-Royce ein Unikat, das diese Form der offen zur Schau gestellten Individualität feiert: Der Rolls-Royce Ghost Savile Row kommt mit einer Two-Tone-Lackierung in dunklem Midnight Sapphire und edlem English White sowie 22 Zoll großen Neun-Speichen-Felgen, vor allem aber mit einem ausgesprochen hochwertigen Innenraum. Passend zum Namen präsentiert sich das Unikat mit einzigartigen Details, die an die edlen Akzente maßgeschneiderter Anzüge erinnern sollen.

Für die farbenfrohen Stickereien werden mehr als 250.000 Nadelstiche gesetzt und über 1.830 Meter Faden verarbeitet. Der bereits ohne derartige Individualisierung ausgesprochen hochwertige Bicolor-Innenraum in Navy Blue und Selby Grey erhält so eine unverwechselbare Optik, die sich deutlich vom gewohnten Look abhebt. Die Botschaft dabei ist klar: Wenn es der Kunde wünscht, kann jeder Rolls-Royce mit Hilfe der Bespoke-Experten in Goodwood zum absoluten Unikat gemacht werden. Und wer es gar nicht exklusiv genug haben kann, hat mit den noch exklusiveren Rolls-Royce Coachbuild-Modellen noch eine zusätzliche Option in der Hinterhand.
Schon bald bekommt der Rolls-Royce Ghost in gewisser Weise Konkurrenz aus eigenem Haus, denn mit dem neuen BMW Alpina B7 (G72) will die BMW Group ein neues Modell in der bestehenden Lücke zwischen den edelsten BMW-Modellen und dem Einstieg in die Welt von Rolls-Royce platzieren. Ob der B7 neben einem noch exklusiveren Exterieur sowie feineren Materialien und zusätzlichen Individualisierungs-Optionen für den Innenraum auch einen nochmals verlängerten Radstand bekommt, bleibt für den Moment noch abzuwarten – da sich schon der reguläre 7er auf 5,39 Meter erstreckt und der Einstiegs-Ghost “nur” 5,55 Meter lang ist, bewegt sich der Alpina B7 aber in jedem Fall relativ nah an den Dimensionen des Rolls-Royce.
Phil Fabre de la Grange (Head of Bespoke, Rolls-Royce Motor Cars): “Rolls-Royce Motor Cars und die Savile Row verbindet ein gemeinsames Verständnis von Luxus. Beiden liegt das Prinzip zugrunde, dass die exklusivsten Aufträge beim Individuum beginnen – dessen Ideen durch außergewöhnliche Handwerkskunst, Liebe zum Detail und das Bekenntnis zur Maßanfertigung zum Leben erweckt werden. Der Rolls-Royce Ghost Savile Row würdigt die stille Verbundenheit zweier britischer Institutionen, die seit Generationen zutiefst persönliche Ausdrucksformen des Geschmacks, des Charakters und der Ambitionen ihrer Kunden schaffen.”

















