Die Motorenpalette des BMW i3 wird um ein günstigeres Einstiegsmodell ergänzt: Mit dem BMW i3 40 xDrive bleibt der Elektro-3er zumindest beim Grundpreis unter der Marke von 60.000 Euro, auch wenn nur die wenigsten Kunden wirklich auf jede verfügbare Sonderausstattung verzichten dürften. Was man für 59.900 Euro bekommt, hat allerdings herzlich wenig mit Verzicht zu tun: Mit 374 PS und 520 Newtonmeter Drehmoment rangiert der Basis-i3 in einer Leistungsklasse, die sich auf Augenhöhe mit einem BMW M340i der Generation G20 bewegt!

Wichtiger als die Frage nach der zweifellos mehr als ausreichenden Leistung dürfte für viele Kunden der Blick auf den Akku sein, denn wie schon beim iX3 40 wird auch beim i3 40 ein etwas kleinerer Hochvoltspeicher als bei den Topmodellen verbaut. Konkret gibt es für den BMW i3 40 xDrive einen Lithium-Ionen-Akku mit 82,8 kWh Netto-Kapazität, was rund 26 kWh weniger als beim i3 50 sind. Auch mit dem kleineren Akku kommt der BMW i3 allerdings auf eine WLTP-Reichweite von bis zu 710 Kilometern, was ihn noch vor wenigen Jahren zum reichweitenstärksten Elektro-BMW überhaupt gemacht hätte – und auch wenn sich die Uhren dank der Neuen Klasse zuletzt zügig weitergedreht haben, dürften über 700 Kilometer Reichweite für die allermeisten Kunden absolut alltagstauglich sein. "

Neben der Akku-Größe fällt auch die maximale Ladeleistung etwas geringer aus, mit “nur” 300 kW ist der Verzicht aber auch hier überschaubar: Auch ohne die vollen 400 kW des Top-i3 kann an einer entsprechenden HPC-Ladesäule in nur 10 Minuten Energie für bis zu 337 weitere Kilometer geladen werden.

Für eine hecklastige Kraftverteilung des Allradantriebs ist durch das Technik-Setup des BMW i3 40 ebenfalls gesorgt: Die stromerregte Synchronmaschine an der Hinterachse leistet 265 PS und 345 Newtonmeter, die Asynchronmaschine vorn steuert “nur” 167 PS und 255 Newtonmeter zur Systemleistung bei. Arbeiten beide Motoren Hand in Hand, beschleunigt der Basis-i4 i3 in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 und erreicht 200 km/h Höchstgeschwindigkeit.