Erster Bild-Vergleich: Jaguar XF 2015 gegen BMW 5er F10 LCI

BMW 5er | 25.03.2015 von 14
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Bild-Vergleich: Der neue Jaguar XF 2015 im Vergleich mit dem BMW 5er F10 LCI – wie schlägt sich der Brite gegen die weltweit erfolgreichste Premium-Oberklasse?

Noch sind nicht alle Details zum neuen Jaguar XF 2015 bekannt, aber schon die ersten Fotos und Infos machen eines klar: BMW 5er, Audi A6 und Mercedes E-Klasse bekommen einen neuen Gegner, der ihnen das Leben deutlich schwerer als sein Vorgänger machen soll.

Genau wie der Jaguar XE und die sportlichen F-Type-Modelle setzt auch der neue Jaguar XF auf eine zu großen Teilen aus Aluminium gefertigte Karosserie, was ihn bis zu 80 Kilogramm leichter als die wichtigsten Wettbewerber machen soll. Speziell an den deutschen und europäischen Markt von Firmen- und Flottenkunden richtet sich der Jaguar XF mit 163 PS starkem Ingenium-Diesel, denn in dieser Konfiguration kommt die Oberklasse-Limousine auf einen Normverbrauch von 3,9 Liter auf 100 Kilometer. Der CO2-Ausstoß von 104 Gramm pro Kilometer unterbietet die deutschen Gegner um wenige Gramm.

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Die Motorenpalette zum Marktstart im Herbst 2015 wird außerdem einen 180 PS starken Vierzylinder-Diesel, einen 300 PS starken V6-Diesel sowie zwei Sechszylinder-Benziner mit 340 und 380 PS umfassen. Bei den Vierzylinder-Modellen dürfen die Kunden zwischen manuellem Sechsgang-Getriebe und Achtgang-Automatik wählen, bei den stärkeren Varianten ist das Automatikgetriebe serienmäßig an Bord.

Das technische Layout des Jaguar XF 2015 erinnert mit Hinterradantrieb, ausgeglichener Gewichtsverteilung, längs montierten Motoren und optionalem Allradantrieb an den in München entwickelten weltweiten Marktführer im Segment der Premium-Oberklasse.

Ähnlich wichtig wie die fahrdynamischen Talente war den Jaguar XF-Entwicklern das Thema Infotainment, auch hier soll sich der neue XF nicht hinter der deutschen Konkurrenz verstecken müssen. Herzstück ist ein 10,2 Zoll großes Infotainment-Display, das mit unterschiedlichen Inhalten für verschiedene Blickwinkel bespielt werden und Fahrer und Beifahrer daher andere Inhalte anzeigen kann. Voll-LED-Scheinwerfer, Head-Up-Display und moderne Assistenzsysteme runden das attraktive Paket ab.

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[Fotos: BMW/Jaguar]

14 responses to “Erster Bild-Vergleich: Jaguar XF 2015 gegen BMW 5er F10 LCI”

  1. MFetischist says:

    Auch wenn der Nachfolger des F10 nicht mehr lange auf sich warten lässt, erscheint der F10 als das weitaus frischere, modernere Fahrzeug, welches mir obendrein noch weitaus mehr zusagt, als die merkwürdige “Tränensackfront” des Jag.

    Zu Recht ist der 5er der Benchmark in der oberen Mittelklasse.

  2. Fagballs says:

    Ich mag den XF, auf mich wirkt der sehr elegant und “cool british”, mich stören da eher ein paar Designentscheidungen im Innenraum (Navi-Display tiefer angebracht, Touchscreen), dafür ist der Gangwahlknopf, der beim Anlassen ausfährt, einfach nur geil.

    Der F10 ist ohne Zweifel ein großartiges Auto und eines der schönsten, die BMW im Angebot hat derzeit (eigentlich gefallen mir nur die beiden Gran Coupes noch etwas besser), aber ich habe mich einfach etwas sattgesehen. Die Karre sieht man hier gefühlt alle paar Minuten. Insofern: Hätte ich die Wahl, würde ich mir als Businesskunde einfach zur Abwechslung mal nen Jag bestellen.

  3. Chris35i says:

    Der 5er ist echt eine sehr schicke Businesslimousine. Ich bin gespannt, wie BMW den F10 mit dem G30 optisch toppen will.

    Den Jaguar finde ich auch spitze, hat eine schöne Form und ein sportliches Exterieur. Aber von Innen sieht der Wagen irgendwie unvollständig aus (wie vom 5er abgeguckt, aber nicht so gelungen).

  4. quickjohn says:

    Ich finde die Entwicklung von Jaguar extrem spannend.

    In den vergangenen Jahren hat Jag – m.E. sehr geschickt – u.A. aus dem Know-how der Zulieferer (sh. X-Drive Komponenten via Magna) gesaugt. Aber das wird nicht ausreichen.

    Das Unternehmen steht vor gewaltigen Investitionen die es selbst schultern muss (Hybridisierung, neue V6/V8 Motoren).

    Beim Thema Gewichtseinsparung hat man möglicherweise den Mund zu voll genommen – jedenfalls scheint der XE die Vorteile in der Praxis nicht zu haben.

    Attraktivstes Modell ist der F-Type – so stelle ich mir einen Z4 vor (wenn man mal über das krawallhafte Auspuffsystem hinweg sieht). M.E. leistet ein sportliches Modell ala F-Type mehr Markenbildung als jeder Supersportwagen – u.A. Auch weil Mann ihn sich auch leisten kann.

    • Jupp says:

      Stimme ich zu.
      Die Wahrnehmung einer Marke als sportlich wird nicht durch einen teuren Exoten geprägt, sondern durch eine sportliche Auslegung aller Modelle und einige feine Pfeilspitzen, wie beispielsweise den F-Type.

    • Sebi says:

      Ich stimme dir ebenfalls zu. Da aber der F-Type preislich zwischen Sportwagen und Supersportwagen positioniert ist, wäre ein Z5 ein passender Konkurrent. Und der Z4 würde dann ein Z3 werden.

  5. Der_Namenlose says:

    Die Proportionen sind spitze. Und die Rückleuchten sind schön. Der Bildschirm, der gleichzeitig verschiedene Inhalte für Fahrer und Beifahrer zeigt, finde ich auch klasse.

    Sonstige Technologien: aufgeholt, aber noch nicht da, wo Jaguar sein sollte.

    Das Außendesign ist quasi eine 1-zu-1-Kopie von XE. Selbst Nebendesignelemente sind gleich. Das ist für einen Hersteller mit überschaubarem Modellangebot doch sehr mager. Und wieso hat ein Jaguar dieser Klasse gar keine Chromelemente?

    Und innen… schlichte Eleganz hätte schon was; bei XF ist aber nur das Schlichte sichtbar, die Eleganz fehlt. Immerhin besser als im XE.
    Und wenn sich die Gewichtsreduzierung ebenfalls an XE orientiert, dann …

  6. PHoel says:

    Vorne sieht der Jaguar besser aus als hinten, aber der 5er sieht von allen Perspektiven und vorallem vom Innenraum her viel besser aus finde ich. Und das obwohl bald die nächste Generation kommt.

  7. Polaron says:

    Schade, dass sich der XF zwischen den Jaguar-Modellen so unauffällig einreiht (erinnert mich an Audi 😉 ). Mehr optische Eigenständigkeit wäre m. M. n. nicht verkehrt gewesen. Der F10 schaut immer noch recht frisch und gegen den XF keinesfalls altbacken aus.

    Wenn der G30 wieder ein bisschen progressiver als die letzten BMW-Neuheiten wird und sich insbesondere stark vom 3er und 4er differenziert, hätte BMW schon viel richtig gemacht mit dem F10-Nachfolger.

    • Pro_Four says:

      …ich hatte auch beim neuen X5 nicht gedacht das BMW es schafft den alten X5 zu toppen, aber auch dies hatten sie geschafft, mal sehen was beim neuen 5er passiert.

    • Marktbeobachter says:

      BMW wird sicher eine neue, unverwechselbare Design Sprache mit dem 5er Nachfolger einläuten müssen, denn erstens wären leichte Retuschen für weitere sechs bis sieben Jahre (ab 2016 mit einem Zeitfenster bis zirka 2023) fatal und zweitens gilt es gegenüber den Hauptkonkurrenten und das ist bekanntlich NICHT der Jaguar, den seit 2010 in diesem Segment ununterbrochen bestehenden Führungsanspruch beim Publikum zu verteidigen.

      Wenn dann ein, zwei Jahre nach Serienstart des G30, der Nachfolger des 3er/4er bestimmte Stilelemente übernimmt, wird die Zielgruppe das gewiss nicht ablehnen; die gefühlte Nähe zum 5er hat auch dem bisherigen 3er nicht geschadet und wird angesichts zirka 80% gleicher Komponenten beider Modelle sogar von der Mehrzahl der Kunden erwartet !

      Der hier abgebildete Innenraum des neuen XF wirkt schon eher etwas klobig und deutet eher nicht auf alle beste Haptik hin.
      Das XF-Lenkrad überzeugt mich gegenüber dem sehr formschönen M-Lenkrad mit Walknappaleder nicht wirklich.

      Für mich ebenso unverständlich, dass Jaguar wie einst bei der ersten C-Klasse, von 1993 wohl bemerkt, die Dekor Leisten direkt unterhalb der Frontscheibe formal ansetzt, genau so wie beim brandneuen XE, das ganze wirkt eher zerklüftet, von Oberklasse muss der anspruchsvolle Kunde hier mehr erwarten !

  8. der_ardt says:

    ich bin kein Freund von freistehenden Displays, aber der Innenraum des Jaguars mit dem Display vollkommen außer Sicht des Fahrers erinnert mich sehr stark an Golf, obwohl mich neutrale Innenräume ansonsten eigentlich ansprechen.

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