Video: BMW i3 und BMW M3 im Beschleunigungs-Duell 0 auf 100

BMW i, BMW i3 | 11.11.2013 von 19

Auf dem Papier ist das Duell zwischen BMW i3 und BMW M3 alles andere als spannend, denn von 0 auf 100 km/h nimmt der M3 …

Auf dem Papier ist das Duell zwischen BMW i3 und BMW M3 alles andere als spannend, denn von 0 auf 100 km/h nimmt der M3 dem i3 deutlich mehr als zwei Sekunden ab. Erreichen kann der M3 seinen Bestwert von unter fünf Sekunden allerdings nur, wenn der Fahrer bei passend erhöhter Drehzahl – zu wenig Drehzahl heißt zu wenig Leistung, zu viel Drehzahl sorgt für zu stark durchdrehende Räder – einkuppelt und jeden Schaltvorgang optimal erwischt.

Da haben es Fahrer eines BMW i3 deutlich leichter: Anfahren mit erhöhter Drehzahl ist weder notwendig – dank des permanent anliegenden Drehmoments von 250 Newtonmetern – noch möglich und auch beim Gangwechsel kann nichts schiefgehen, weil der i3 nur einen Vorwärts-Gang hat.

BMW-i3-vs-BMW-M3-Video-Drag-Race

Während der M3-Fahrer also entweder sehr genau wissen muss was er tut oder die Launch Control seines M3 mit DKG nutzen sollte, muss der i3-Fahrer nur den rechten Fuß voll durchdrücken, um das Maximum aus dem Elektroauto herauszuholen.

Diese Sachlage dürfte im Alltag dafür sorgen, dass viele BMW i3-Fahrer die schnellsten an der Ampel sein werden: Selbst in einem Sportwagen muss man beinahe alles geben, um dem ganz bequem davonziehenden Stromer wirklich die Rücklichter zu zeigen. In England ist nun auf abgesperrter Strecke ein Video entstanden, dass ein “Drag Race” zwischen i3 und M3 zeigt:

Wie dank der Ruhe im i3 sehr gut zu hören ist, gibt der Fahrer des BMW M3 E92 durchaus Gas, fährt aber nicht mit erhöhter Drehzahl an. So kann das 420 PS starke Sportcoupé zwar jederzeit mithalten und kann ab einer gewissen Geschwindigkeit unübersehbar davonziehen – was aber eigentlich deutlich wird, ist die beeindruckende Beschleunigung des BMW i3. Während die meisten Elektroautos für die Stadt mit recht gemächlichen Beschleunigungswerten auskommen müssen und nicht selten über zehn Sekunden bis 100 brauchen, ist man mit dem i3 wirklich gut motorisiert und bestens für alle mehr oder weniger ernst gemeinten “Herausforderungen” des Stadtverkehrs gerüstet.

19 responses to “Video: BMW i3 und BMW M3 im Beschleunigungs-Duell 0 auf 100”

  1. Pro_Four says:

    ….was warn das fürn Lutscher im i3. Sorry das musste jetzt sein^^. Der hatte doch sicher sein Plüsch dabei!! 😉

    • dicker says:

      nein, das ist kein lutscher, sondern DER typische i3-kunde.nicht nur die autos verändern sich, sondern auch das bild vom “typischen mann”….

  2. JohnVI says:

    Und jetzt stelle man sich diese Technik noch einmal in einem Roadster artigen Sportwagen oder einem kleinen Coupe vor! Abmessungen des i3, aber Schwerpunkt und Leistung eher wie beim i8. Das wird so tolle Werte ergeben und so viel Spass bringen, dass man nie mehr in ein konventionelles Auto zurück möchte. Ich hoffe, dass BMW in dieser Richtung schnell etwas nachschiebt.

    • L34D says:

      sowas in der Art nur eben Straßentauglich, ist ja schließlich ein Rennwagen. Aber man sieht schonmal was man machen kann, wenns in richtung Sportwagen geht. 4000NM sag ich nur. 😀

      http://www.youtube.com/watch?v=q_cRqcbXAs4

      krank wie das Ding anschiebt.

    • Thomas says:

      Schiebt zwar schnell an, aber total emotionslos!

      • Stefan says:

        Bin den i3 gefahren, kann das nicht sagen. Geht wirklich gut. Emotionen beim beschleunigen? Das grinsen kommt ins Gesicht.

    • cisi says:

      einen tesla roadster im fall:-D gibts schon ewig.
      Allerdings definiert sich spass für jeden anders, so ein “steriles” fahrzeug würd für mich keine emotionen wecken.
      Da solls schon ein wenig vibireren , quietschen, motorsound, reifen die durchdrehen und villeicht sogar ein wenig selber im gesamtgeschehen mitwirken mit kupplung und ein wenig feingefühl. Das versteh ich unter spass.

      E-pedal durchdrücken und dabei nix hören, spüren und tun find ich echt nicht spassig bzw. auf der ps3 ists recht lusting aber im realen leben eher weniger. Aber jedem das seine.

      Zum test selber ist zu sagen, dass er absoluter müll ist… ein 335d haltet in ampelstarts “normalerweise” mit dem neuen M5 bis hin zu 100 km/h mit… aber sagt das wirklich was aus über 335d vs M5 aus… nicht wirklich. Ärgert zwar den M5 fahrer aber mal ganz ehrlich, da muss man sich nicht einbilden dem M5 ebenürtig zu sein. Erwischt der nen einigermaßen guten start ists aus und über 100 km/h sowieso. Das gilt hier genauso.

      • JohnVI says:

        Klar, für viele ist der Sound Teil der Emotion, aber nur weil man damit aufgewachsen ist. Mir persönlich ist der Sound ziemlich egal, bzw. im Alltag möchte ich mein Auto doch gerne so leise wie möglich haben, weil mich laute Auspuffanlagen stören und ich es allgemein irgendwie peinlich finde, dröhnend durch die Stadt zu rollen. Bei Rennwagen ist das natürlich etwas anderes.

        Das Video finde ich beeindruckend und es zeigt ganz schön, welch enormes Potential in E-Sportwagen steckt und wie die Zukunft aussieht. Mir sind hohe Beschleunigung und hohe Kurvengeschwindigkeiten wichtiger, als der Motorsound, aber das kann jeder sehen, wie er will. Letzten Endes ist der Sinn des Motorsport aber möglichst schnell zu fahren und nicht laut.

        Es ist ähnlich wie mit Computern: Spiele am Amiga oder C64 hatten ihren ganz eigenen Charme, während Spiele auf der Playstation häufig steril wirken und bisweilen die Originalität der alten Spiele vermissen lassen. Aber so geht die Zeit weiter und man muss sich überlegen, ob man ewig am Amiga spielen möchte oder ob man dem Neuen auch etwas abgewinnen kann.
        Ich finde die Zukunft der E-Technik verspricht viele neue spannende Konzepte und endlich mal wieder echte Innovationen im Automobilbau, nachdem sich die Hersteller in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten nur noch um Optimierung und Gimmicks gekümmert haben. Wenn man sieht, was ein einfaches Stadtauto wie der i3 so nebenbei noch an Fahrdynamik mitbringt, dann kann alles, was da von BMW i in Richtung Sportwagen noch kommt, nur unglaublich gut werden.

    • L34D says:

      Es geht hier ja auch um Beschleunigung und nicht den Sound. Wäre es um Sound gegangen dann hätte ich kein elektro Auto gepostet!

      Mir fehlt da auch der Sound aber rein von der technischen Seite ist das eben nunmal beeindruckend, jedenfalls für mich. Ich will auch einen V8, V12 oder was auch immer hören das ist bei mir das größte Problem bei elektro Autos, ich will ein wenig Feedback vom Auto zurückbekommen.

  3. Inline 6 says:

    War vor drei Wochen in München und habe mich auch gewundert, wie der I3 auf der Nachbarspur im Stadtverkehr losgeht.

  4. PHoel says:

    Irgendwie wäre es etwas interessanter, den Vergleich mit dem M3 und i8 zu sehen… 😀
    Aber der i3 is nicht schlecht fürn Elektroauto!

  5. o0MDriver0o says:

    Man mit dem I8 paar kurze Ampelsprints durchführen und die AMG’s versallen :D….

  6. Thomas says:

    Wow, der Sinn vom i3 scheint zu sein, in der Innenstadt Ampelsprints für sich entscheiden zu können… bis 200m weiter an der nächsten Ampel rot ist. Fantastico, wenns schon nur ein Auto für die City ist, möchte man doch wenigstens Ampelrennen gewinnen können *facepalm*

  7. […] 04. Er ist dem BMW 120d ebenbürtig Ginge es um die reine Leistung, müsste man den BMW i3 mit dem aktuellen BMW 118i Dreitürer vergleichen: 125 kW (170 PS) leisten die “Brüder im Geiste”, und der BMW i3 beschleunigt um 0,2 Sekunden schneller. Doch realistischer ist der Vergleich zum BMW 120d. Die beiden Konzernbrüder weisen gleiche Beschleunigungswerte auf (7,2 Sekunden), der 120d ist 14 PS stärker. Bei den Kosten allerdings laufen beide fast identisch – und der BMW i3 dürfte über die Laufzeit günstiger ausfallen: 30.750 Euro kostet der 120d, 34.950 Euro der i3. Dass der BMW i3 der König des Ampelstarts ist bewies er übrigens vor ein paar Tagen im Anfahrtest gegen einen BMW M3. […]

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Find us on Facebook

BMW M4 DTM auf der Nordschleife
[Anzeige] Wer kann da schon cool bleiben? Bei der Shell Helix Heartbeat Challenge kommen die Teilnehmer an ihre Grenzen!
Tipp senden