Toyota und BMW: Sportwagen-Baukasten mit Hybrid-Technik?

BMW Z | 15.07.2013 von 61

Schon in den ersten offiziellen Worten zur Kooperation zwischen BMW und Toyota war von einem gemeinsam entwickelten Sportwagen die Rede, so konkret und offen wie …

Schon in den ersten offiziellen Worten zur Kooperation zwischen BMW und Toyota war von einem gemeinsam entwickelten Sportwagen die Rede, so konkret und offen wie Dr. Norbert Reithofer im Interview mit der Auto Zeitung hat aber bisher niemand aus München über diesen für viele BMW-Fans besonders interessanten Aspekt der bayerisch-japanischen Allianz gesprochen.

Demnach arbeitet man bei beiden Unternehmen derzeit an einem konkreten Plan, an dessen Ende ein ganzer Sportwagen-Baukasten für mehrere Modelle stehen könnte. Allen gemeinsam soll ein niedriges Gewicht und ein elektrifizierter Antrieb sein. Wie die Entwicklung der letzten Monate eindrucksvoll zeigt, ist Hybrid-Technik auch im Supersportwagen-Bereich längst ein probates Mittel zur Performance-Steigerung.

Dr. Norbert Reithofer, CEO BMW AG

Auch wenn Reithofer im Interview keine Details verrät, öffnen seine Äußerungen Spekulationen Tür und Tor. Unübersehbar ist, dass man sowohl bei BMW als auch bei Toyota intensiv darüber nachdenkt, wie der Sportwagen der Zukunft aussehen könnte. Die diversen Lexus LF-A und Toyota GT 86, die derzeit im Umfeld des FIZ zu beobachten sind, deuten ebenfalls darauf hin, dass die Möglichkeiten gemeinsam gebauter Sportwagen und vielleicht sogar eines Hybrid-Supersportlers erkundet werden sollen.

Ob die Zusammenarbeit zwischen BMW und Toyota auch Auswirkungen auf den immer wieder angedachten, aber nie final beschlossenen BMW Supersportler zum 100-jährigen Firmen-Jubiläum im Jahr 2016 hat, kann derzeit nur spekuliert werden. Allerdings dürften sowohl bei einer gemeinsamen Lösung als auch bei einem BMW-Alleingang die Themen Leichtbau und Effizienz eine zentrale Rolle spielen, denn an einem weiteren klassischen Sportwagen nach einer seit Jahrzehnten weitgehend unveränderten Rezeptur hat man allem Anschein nach weder in München noch bei Toyota gesteigertes Interesse.

Die neue Sportwagen-Architektur könnte auch zur Grundlage für einen Nachfolger des BMW Z4 E89 werden, denn der Roadster befindet sich seit kurzem in der zweiten Hälfte seines Modellzyklus. Trotz des überwiegend sehr positiv aufgenommenen Designs wurden beispielsweise 2012 nur 15.249 Einheiten des Z4 abgesetzt, weshalb Reithofer im Interview sogar die Frage nach einem Nachfolger relativ offen lässt: “Wenn der Z4 einen Nachfolger bekommt, könnte er Teil einer neuen Sportwagen-Architektur von BMW sein.”

61 responses to “Toyota und BMW: Sportwagen-Baukasten mit Hybrid-Technik?”

  1. MFetischist says:

    Naja wenn der Z4 zwar Schmuck aussieht aber bis auf den R6 leider nichts zu bieten hat ( Sportauto 07/2013 ), kann man sich schon die Frage stellen, warum der sich dann so groß verkaufen sollte?

    Gerade diese Baureihen leben von ihrer Sportlichkeit und Emotionalität. Da brauch man den Leuten nicht mit einem Z4 sDrive 1,8 kommen.

    Den Z4 haben sie jedenfalls selbst erledigt. Wie wenig BMW dieses Modell noch Wert ist, sieht man ja auch an den Maßnahmen für das LCI.

    So ganz von ungefähr kommt das halt alles nicht.

    Gerade der Z4 hätte als Kleinserien-Coupé angelehnt an den GT3 eines DER sportlichen Aushängeschilder der Marke sein können. Der “Mythos” des TT RS wäre dann sicher ebenso nicht in dem Maße aufgekommen.

    Missmanagement. Wenn man ein Modell am Markt hat, muss “alles” nötige an Herzblut und Entwicklungsmittel in das Produkt fließen. Halbschwanger geht nicht.

    Naja beim Z4 35is vll. schon. 😀

    • 135iCoupe_N55 says:

      Recht hast Du!
      Ich hoffe sehr dass es einen Nachfolger für den Z4 gibt und wenn, dann sollte es dieser von den Gewichtswerten wieder dem e85 gleich tuen (also 100-150kg abspecken)… die Sportauto Ausgabe 07/2013 sollte sich jeder BMW-Fan reinziehen, die sprechen jedem Fan aus der Seele.

      • MFetischist says:

        Der alte Z4M umrundet den kleinen Kurs in Hockenheim 0,6s schneller als das Z4 3,5is LCI.

        Fahren-wie-nie-zuvor.de 😀

      • Der_Namenlose says:

        Es gibt doch nicht nur die eine Art von BMW-Fans. Das ist sehr pauschal. Es gibt eben solche und solche BMW-Fans. Ich gehöre z. B. zur letzteren Gruppe. Wenn ich den Z4-Nachfolger bestimmen dürfte und die Wahl hätte, zwischen langem Radstand, unendlich langer Motorhaube und einem Blechdach auf der einen Seite und einem Auto ähnlich einem Boxter und 100kg leichter, so würde ich mich immer wieder für die erste Kombination aussprechen. Man kann eben nicht alles haben. Und ja, ich sehe mich selbst durch und durch als BMW-Fan, denn nicht jeder braucht einen Rennwagen.

        Für mich ist der Z4 der Traumwagen schlechthin und seit LCI ist er tatsächlich noch ein Tick schöner geworden. Die Fahrleistungen des 4-Zylinders 28i sind mehr als ausreichend. Der ist ja laut Datenblatt in 5,5 Sekunden bei 100 und zum schnellen Serpentinen nehmen, ist er mehr als geeignet, jedenfalls für mich.

        Grüße von einem, der diese Woche auf einen LCI-Z4 umsteigt und sich wie ein Schnitzel darauf freut. Der Hauptgrund für den Umstieg: fast ausschließlich die Traumlinienführung (und ein wenig der Komfort für längere Strecken)

        • 135iCoupe_N55 says:

          ich erwarte doch nicht dass BMW`s knüppelhart sein müssen, wie Manni Wollgarten doch immer sagt: “hart und tief ist nicht gleich schnell”, die Ideallösung wäre doch, ein Standardfahrwerk welches auf Komfort getrimmt ist (was aktuell bei jedem BMW der Fall ist), dafür müsste dann aber das M-Fahrwerk fahrdynamisch auftrumpfen(was es teilweise im Grenzbereich nicht tut siehe F30 335i untersteuern im Grenzbereich, manche interessiert das eben, früher gings doch auch)! Also wenn das gegeben wäre, dann sind alle zufrieden, was mir aber sauer aufstößt ist, das zB. ein Z4 35si von TTS, 350Z und Konsorten fahrdynamisch vorgeführt wird und das mit M-Fahrwerk… naja! und 100kg weniger würde aktuell jedem Bimmer gut zu Gesicht stehen 😉
          Ich wünsche Dir viel Spaß mit deinem zukünftigen Z4, wenn er deinem Anforderungsprofil entspricht ist das doch wunderbar! und das Du BMW-Fan bist bestreite ich doch nicht nur weil Du vllt andere Ansichten hast 😀

          • Der_Namenlose says:

            Fakt scheint zu sein, dass der Z4 der Konkurrenz fahrdynamisch unterlegen ist. Aber am Gewicht alleine kann es nicht liegen:
            Der 4-Zylinder Z4 wiegt mit Automatik 1495 kg.
            Der 4-Zylinder SLK wiegt mit Automatik 1500 kg.
            Der 4-Zylinder TT wiegt mit Automatik 1500 kg und das mit Stoffdach.
            Keine Ahnung, wo man noch 100 kg einsparen soll, ohne den Preis in die Höhe zu treiben.

            Aber die “schlechtere” Fahrdynamik dürfte nicht der Grund für schlechte Verkaufszahlen von Z4 sein. Das Design müsste dies locker ausgleichen. Und der Preis ist auch nicht so hoch, wenn man die Grundausstattung berücksichtigt.

            Fakt ist aber, dass BMW irgendetwas beim Vertrieb von Z4 falsch macht.

            • 135iCoupe_N55 says:

              ja 100kg sind sehr optimistisch, aber genau diese 100kg hat der e89 zum e85 zugenommen 😉
              und die fahrdynamischen Qualitäten gingen durch den Modellwechsel von e85 zu e89 auch verloren, ob die Konkurrenz ebenso schlechte Werte hat (der TT hat Allrad,nicht vergessen) ist mir ziemlich Wurscht, Schlechtes mit Schlechtem zu bergünden war noch nie mein Fall 😀

              Zu den Verkaufszahlen, naja würde ich mich für einen Roadster als Zweitwagen interessieren und bemerken, hui die Konkurrenz macht da aber fahrdynamisch einiges besser dann wären diese Defizite ein KO-Kriterium für mich… besonders wenn ich mir finanziell einen Boxster leisten könnte, ich würde wohl keine Sekunde an den 1.6Tonnen schweren e89 Z4 35is verschwenden…
              Würde ich mich für ein Cabrio, das ich teilweise auch für den Alltag nutze interessieren, wäre wahrscheins ein 1er Cabrio interessanter, der hat den höheren Alltagsnutzen klaro, macht mit N55-Motor mächtig fun und siehe da!!!, geht nicht viel schlechter ums Eck als ein Z4 Roadster mit der selben Motorisierung(somit schließt sich jetzt auch hauseigene Konkurrenz als Problem des Z4 mit ein) und der e88 ist noch ca. 10000€ günstiger.

              Es gibt sicher noch mehrere Gründe warum der Z4 sich trotz toller Optik schlecht verkauft, das Argument BMW untypisch bescheidene Agilität lässt sich denke ich nicht unter den Teppich kehren. (denn Roadster=Spaßauto, wer den meisten Spaß bietet gewinnt)

    • kueks says:

      Vielleicht hat BMW nald ja nicht nur R6 im Programm 😉

    • Robert says:

      Volle Zustimmung.
      Es ist echt schade, wie BMW den Z4 vernachlässigt (wenn ich mich recht entsinne, ist er auch das einzige aktuelle Modell ohne das neue Navi Professional).
      Sich dann über mangelnde Verkaufszahlen zu beschweren erscheint schon sehr ironisch.
      Der anscheinend neue BMW-Weg des Downsizing um jeden Preis funktioniert bei einem Roadster eben nicht. Statt dem 1,8 hätte es eher einen Z4M geben müssen (meinetwegen AUCH als Coupé, aber nicht zwingend).

      Wie gesagt, sehr schade, ansonsten mag ich den Z4 sehr gerne, insbesondere das Design. Mehr Fahrspaß scheint mir aber eher ein Porsche Boxster zu bieten, und eine Änderung ist wohl nicht in Sicht.

      • MFetischist says:

        Ich finde den Z4 auch richtig schmuck. Die lange Motorhaube, die schöne Seitenlinie und das knackige Heck. Alles sehr sehr lecker.

        Optisch verfehlt finde ich lediglich die Antenne. Das stört mich schon beim 1er Cab. Für mich ist die Lösung völlig aus der Zeit gefallen aber wohl dem “Kostendruck” geschuldet.

        Auch die geringe Auswahl an Interieurleisten ist wenig erbaulich. Ebenso beim neuen 5er GT LCI. Nicht einmal “Pianolack schwarz”. Bitter..

        Individual kann man sich ja auch in die Haare schmieren. Gerade bei dem Fahrzeug wäre das ja super interessant, da der Z4 – Metalldach hin oder her – ja eher ein Zweitwagen für’s Wochenende ist.

        Nochmal: In jeder Hinsicht schlechte Produktpolitik.

        Man Favorit: Z4 sDrive30i ( N52 ), knackiges Fahrwerk, Rubinschwarz Met., Leder Walnuss, Interieurleisten Pianolack schwarz. 😀

        Man wird ja mal träumen dürfen ;)…

        • tk14 says:

          Der aktuelle Z4 sieht wirklich traumhaft schön aus, wenn auch viel lieber mit Stoffdach!!

          Aber der Fahrspaß bleibt halt doch, für einen Roadster, viel zu sehr auf der Strecke. Es ist wirklich traurig, aber dagegen ist selbst ein Audi TT kaum schlechter, und das bei den Vorraussetzungen, Golf Plattform mit Frontantrieb.

          So wie Du deinen Traum Z4 beschreibst hätten sich das wohl viele gewünscht…aber wer will schon für dieses Fahrwerk in Verbindung mit 0815 4-Zylindern so viel Geld rauswerfen? Da kommt mir dann wohl eher ein GT86 in Haus.

          Insofern, für die Zukunft: Sollten die News stimmen und da wirklich etwas in Verbindung mit Toyota auf die Beine gestellt werden, wäre ich doch wieder etwas optimistisch. Könnte eine gute Symbiose werden.

          • v10 says:

            Ich zitiere dich “Es ist wirklich traurig, aber dagegen ist selbst ein Audi TT kaum schlechter, und das bei den Vorraussetzungen, Golf Plattform mit Frontantrieb.”

            Ein TT ist nicht etwa kaum schlechter, sondern deutlich besser auf der Rennstrecke, gerade mit dem Allrad. Ein TTS packt einen is35s oder wie das Ding mit den vielen Buchstaben heisst, locker. Ein TTRS, für das es ja kein BMWPedant gibt fährt auf der NOS auf M3-Niveau, und das ohne Plus und Doppelkupplung. Der Wagen verkauft sich übrigens gut. Der GT86 ist ein Spassmobil, du siehst darin aber gegen jeden Golf GTi alt aus. Ich persönlich hätte, obwohl ich den z4 nicht mag, mit einem großen Erfolg des Autos gerechnet, es ist ein Cruiser der aussieht wie ein Sportwagen, aber da haben sich wohl BMW und ich verrechnet.

        • JohnVI says:

          Die schlechten Verkaufszahlen des Z4 beobachte ich auch schon länger sorgenvoll. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass die Konkurrenz hier soviel mehr bietet, wenn überhaupt, dass es derartige Unterschiede in den Verkaufszahlen erklären würde. Zumindest vom Design her ist der Z4 einsame Spitze und SLK und TT beides kleine Pummelchen.
          An fehlenden Interieurleisten kann es meiner Meinung nach auch nicht liegen. Die Motoren? Hmm, Audi hat Frontantrieb und der SLK hat auch nur einen V6. Dafür noch den AMG, aber das kann den Unterschied kaum ausmachen.

          Mein Tip geht eher in die Richtung, dass wir hier die Schattenseite einer expansiven Nischenstrategie sehen. Es gibt halt mit Mini, 1er, Z4, 3er und 6er sehr viele Cabrios in der BMW Group und da ist der Z4 vielleicht auch wegen des hohen Preises wohlmöglich am wenigsten attraktiv. Gerade als Zweitwagen, mit dem man außer offen Fahren nichts machen kann – die Zielgruppe ist schon begrenzt.

          Das Herr Reithofer die beschriebene Formulierung verwendet und es quasi offen lässt ist, ob es einen Nachfolger geben wird, ist auch interessant – denn bei den Entwicklungszyklen müsste der Nachfolger längst in Planung sein.

          Ich könnte mir gut vorstellen, dass man den Z4 sterben lässt und dafür einem günstigeren Z2 den Vorrang gibt, denn für zwei Roadster ist sicher kein Platz im Portfolio.

          Sinn ergibt das ganze Interview, wenn man überlegt, die konventionellen Roadster ganz aufzugeben und durch einen i4 Roadster ersetzt. Den könnte man nämlich nicht auf der Plattform des i3 bauen, da diese die Batterien im Fahrzeugboden hat. Dafür bräuchte man eine ganz neue Plattform und plötzlich ergibt die Kooperation mit Toyota richtig Sinn. Vielleicht möchte man noch den Erfolg des i3 abwarten, aber wenn er ein Erfolg wird, würde es mich wundern noch mal einen Z4 zu sehen.

          Dafür hättest Du dann endlich Deinen Sportwagen mit Carbonkarosserie;)

    • Thomas says:

      Wir leben leider auf einem anderen Planeten, sowas wie Herzblut gibt es nicht mehr. Billig entwickeln, möglichst schnell und teuer verscherbeln. Gibt es keinen “ausreichenden” Gewinn, wie von den “Experten” prognostiziert, lässt man das Kind verhungern.

      Ich vermisse die alten Tage, wo man wirklich noch die besten Autos bauen wollte und nicht die Weltherrschaft anstrebte …

      Heute tüfteln Ingenieure nicht mehr an Motor und Fahrwerk, sondern daran, wie man den Umsatz auch nach dem Verkauf noch steigern kann …

    • Raudi says:

      Der Z4 hat ein Stahldach.
      Der Z3 ein Stoffdach.

      Momentan gibt es keinen aktuellen Z3, deswegen wird der Z4 mit dem TT verglichen.

      Wer sich aber für einen Z4 oder SLK interessiert, der schaut sich keinen TT an und das nicht nur wegen des Stahldaches.

      • v10 says:

        ??? Ach was. Natürlich ist der TT Roadster und der SLK und der Boxster und der Nissan 370 Roadster die Konkurrenz für den Z4. Das liegt doch auf der Hand. Man kann sich die Welt auch so hinbiegen wie man will, wenn sie einem nicht passt. Eine Kollegin fährt SLK seit es ihn gibt, also alle Modelle. Das Auto hat bekanntermaßen ein festes Dach, dennoch fuhr sie den aktuellen BOxster Probe weil ihr der neue optisch nicht zusagt. Nun wird es wahrscheinlich der neue kleine Jaguar Roadster. Hat auch kein festes Dach.

  2. […] BMW & Toyota Zukunft – Baukausten f. möglichen Supersportwagen & Z4 Nachfolge […]

  3. JohnVI says:

    Das wird sicher noch ganz spannend. Wenn man das Thema Supersportler für BMW zu Ende denkt, dann kann man in der momentanen Situation eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass es ein Hybrid mit kräftigem elektrifiziertem Anteil werden muss! Alles andere wäre eine Farce. Konventionelle Sportwagen gibt es wie Sand am Meer und die meisten sind auch schon langweilig. Man müsste sich tatsächlich fragen, was ein BMW Sportwagen könnte, was ein R8 oder SLS nicht auch schon kann. Oder Lamborghini, Ferrari, Porsche… letzten Ende wäre es nur ein weiterer in der langen Liste und würde damit schließlich in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

    BMW müsste, wenn so ein Sportwagen tatsächlich käme, diese Nische neu erfinden – nur das würde dem Anspruch des Unternehmens derzeit gerecht werden. Was Porsche und Audi zaghaft angedacht haben, müsste BMW bis zur letzten Konsequenz zu Ende denken und in Verbindung mit dem derzeitigen Know How Vorsprung – gerne mit Toyota – ein Auto bauen, dass in Sachen Effizienz und vor allem Fahrleistungen alles in den Schatten stellt, was es heute zu kaufen gibt. Also gegenüber dem i8 noch mal sehr kräftig was nachlegen. Nur dann verdient das Projekt ein grünes Licht. Zudem wäre ein solches Fahrzeug der perfekte Imageträger für neue Antriebskonzepte und rechtfertigte somit einen Teil der Entwicklungskosten.

    Ich bin mir sicher so sehen die Überlegungen von Herrn Reithofer aus und so wird es kommen – mit allem anderen würde man sich lächerlich machen.

  4. BMW_550i says:

    Ich will einen reinrassigen Supersportler – meinetwegen auch mit Hybrid – aber der Motor und das Fahrwerk müssen stimmen. Die ganzen R3-Motoren und dann mit einem Elektromotor können die sich in die Haare schmieren. Mindestens V8 vorne und meinetwegen gekoppelt an einen Elektromotor – besser aber ohne und reiner Hinterradantrieb mit Antrieb vorne, evtl. doch einen Mittelmotor – mit der Option eines Hybrids durch Koppelung an die Vorderachse und somit Erhalt eines Allradantriebs? 🙂

    Ich spekuliere da nicht und mache mich nicht mehr verrückt – abwarten und Tee trinken.

    So, jetzt wird erstmal der 550i gewaschen.

    Schönen Tag allen.

    • ts says:

      Nanu, gar kein Protest wegen Toyota? Der Verfechter der reinen Lehr steckt auf? Was ist los mit Emir? Vom Hardliner zum Softie? Müssen wir uns Sorgen machen?

      • BMW_550i says:

        Wieso soll ich da protestieren? Toyota ist BMW überlegen, was Elektromobilität angeht. Da habe ich Respekt und jeder, der was anderes behauptet, hat sich mit diesem Thema nicht ausführlich auseinandergesetzt.

        Wenn BMW da mit ihnen kooperiert und der Motor von BMW ist, die Abstimmung wird sowieso von BMW kommen, da mehr Erfahrung als Toyota, habe ich nichts dagegen. Sollte Toyota hier einen geeigneten Elektromotor an den Verbrennungsmotor von BMW koppeln, ist dies mehr als gut. Wieso protestieren?

        Übrigens: Sehr peinlich, dass du dich wieder mal als User “xy” (nicht angemeldet mit E-Mail-Adresse) ausgibst, in Wirklichkeit aber der v10, v8r8, v10r8, .. bist. Naja, komplexbeladen.

  5. 135iCoupe_N55 says:

    der Reithofer widert mich einfach nur noch an, seit der die Chefposition bei BMW übernommen hat geht es leider für mich mit der Marke BMW nur noch bergab, schade! bei sämtlichen Interviews von ihm liest man immer nur dass hinter jeder Sache ein wirtschaftlicher Sinn stehen muss anstatt mal dafür zu sorgen dass das eigene sportliche Image erhalten wird….. die Zukunft lässt mir wenig Hoffnung, wird es jetzt zum 100ten Gebbes von BMW einen Sportwagen geben? dahinter steht nach wie vor ein großes Fragezeichen und wenn ja wie wird das Ding aussehen, R6 ca 430PS + Elektromotor 200PS = 630PS Systemleistung (ich hoffe schon auf einen V8!)….. wird es irgendwann einmal mechanische Sperrdifferenziale für die AG-Modelle geben? kommen die 3er und 4er M-Performance-Modelle wirklich auf den Markt oder doch nur ein haltloses Gerücht? was passiert mit dem Z4? …. wer weiß wie sich die BMW`s in 10Jahren fahren lassen, untersteuernde Hybride bzw Elektrobomber gemixt mit “praktischen” Frontantrieblern, na Klasse!

    • v10 says:

      Ja, was daran vor allem erstaunt ist, dass BMW i und RR scheinbar ausgenommen sind. Jedes Auto muss sich rechnen laut Reithofer, aber die genannten tun das ja nicht. Also ist das reine Augenwischerei.

    • JohnVI says:

      Ich persönlich halte Reithofer für einen der fähigsten Manager die es im Moment gibt. Der Mann agiert sehr weitsichtig und hat vor allem auch die Phantasie über den Tellerrand hinauszudenken, was eine rare Eigenschaft bei vielen Topmanagern ist. Insbesondere, wenn es um die Transformation vom reinen Autohersteller zu einem Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen geht, macht er einen guten und wichtigen Job, denn dort liegen in Zukunft wohlmöglich die Profite. Man darf hier nicht den gleichen Fehler machen, wie die Telekom und Co, die sich von Apple und Google nach einem Technologieschub die Gewinne haben wegnehmen lassen. Zudem scheint er den Ärger mit den Aktionären nicht so zu scheuen wie viele andere, wenn man sich anschaut, wie er BMW i durchgeboxt hat – wobei ihn die Quandts wohl auch lieben.

      Dass er alles der Wirtschaftlichkeit unterwirft, ist doch völlig normal – das ist in jedem Unternehmen das Gleiche. Willkommen in der Realität. Ein Auto, dass sich nicht rechnet hat langfristig keine Berechtigung zur Existenz – das gilt sicherlich auch für RR – wenn die keine Gewinne machen, zieht BMW den Stecker. BMW ist schließlich keine Charity Veranstaltung – da geht es knallhart um Profit und wenn wir Glück haben, bauen sie ein Auto das uns persönlich gefällt und wenn nicht, dann müssen wir zur Konkurrenz wechseln. Wenn andere auch so denken, überdenken sie ihren Weg, aber wenn man die Nummer 1 ist, stellt sich das Problem im Moment wohl nicht so akut, was nicht heißt, dass sich das nicht wieder ändern kann.
      In den letzten zehn Jahren stand der Fokus für BMW aber ganz klar auf einer Verbesserung der Profitabilität, denn dort drohten Defizite, was dem Normalkunden vielleicht egal ist, aber deren Auswirkungen man bei Daimler gerade beobachten kann. Gute Autos bauen konnte man hingegen schon, aber was man heute vergessen hat, Ende der 90er stand BMW wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand – auch wegen des Rover Debakels. Reithofer hat das erkannt und das Unternehmen entsprechend umstrukturiert, so dass wir weiterhin die Möglichkeit haben BMW zu fahren. Ein 135i Coupe ist doch ein super geniales Auto! Was will man mehr?

      • v10 says:

        Auch ich halte Reithofer für einen sehr fähigen Manager und im Gegensatz zu vielen hier, glaube ich auch, dass er BMW auf den richtigen Weg schickt (nur bei i bin ich skeptisch). Frontantrieb im 1er finde ich gut, Dreizylinder kein Problem, Hybridtechnik gerne, usw.. Dennoch streut er den Menschen mit seiner Aussage, jedes Auto muss Geld verdienen, Sand in die Augen. Denn ein Phantom wird sich sicher nicht rentieren, schon gar nicht als Coupe/Cabriolet und ein BMW i nur dann, wenn man die ganzen Entwicklungskosten als allgemeine FundE deklariert, sich also in die Tasche lügt. Also kann die mangelnde Profitabilität eines Mittelmotorers mit V8 nicht der Grund sein, warum er nicht gebaut wird, und das soll er doch dann bitte auch so sagen. Nein, so ein Auto passt nicht zu BMW wie ich die Marke sehe, Punkt. Was man mehr will fragst du? Ich will einen komfortablen langstreckentauglichen Mittelmotorer den ich das ganze Jahr fahren kann. Gerne auch von BMW. Nicht jeder wird mit einem 135i glücklich.

        • JohnVI says:

          Gut, wenn Du einen Mittelmotorsportwagen haben möchtest, musst Du halt einen R8 kaufen. Aber es gibt ja auch keinen Anspruch darauf, dass jeder bei BMW seinen Traumwagen findet. Was sollen die ganzen Pickup Fans in den USA erst sagen?

          Dass RR keinen Profit macht, ist Spekulation. Bei 3500 verkauften Einheiten á mind. 250.000€ ergibt knapp 1Mrd Euro Umsatz. Nicht schlecht für die paar Autos. Viel ist von BMW zugekauft und die Entwicklung eines Coupes auf bestehender Basis wird nicht die Welt kosten.

          Ich glaube nicht, dass Reithofer sein Herz an RR verloren hat. Auch für BMW ist das eher ein Stiefkind, weil zu wenig fahraktiv – mit Bentley wäre man sicher glücklicher gewesen. Wenn die müssen, stoßen sie RR ab.

          Dass die ersten zwei BMW i Baureihen nicht die gesamten Investitionen für eine Reihe völlig neuer Technologien wieder rein holen, dürfte klar sein. Aber das ist auch eine unfaire Rechnung, denn dann würde sich ein 7er wohl auch nie rechnen – und der teilt sich auch viel an Technik und Infrastruktur mit 5er, 6er, ach ja und RR.
          Korrekter Weise und so macht Reithofer es ja auch, muss man also die Investitionen verteilen und darf sie nicht nur den Baureihen zuschreiben, die das Pech haben, die ersten in der Reihe zu sein. Verteilte man die Investitionen auf alle Baureihen, die da noch kommen werden, (was aber nicht geht, da wir nicht in die Zukunft schauen können) würde auch BMW i Gewinne machen – die Investitionen sind teilweise (z.B. Moses Lake) ja auch viel längerfristiger angelegt, als die Laufzeit einer einzelnen Baureihe.

          • v10 says:

            Das mit RR sehe ich auch so. Bentley wäre die ideale Marke für BMW gewesen, luxuriös aber fahraktiv, und man hätte auch bessere Chancen mit ihr Geld zu verdienen. Ich sehe, anders als bei Mini, überhaupt keine Überschneidungen. Die Autos wirken wie ein Fremdkörper im BMW-Kosmos.
            Ob RR insgesamt derzeit GEwinn macht ist in der Tat Spekulation. Dass die Phantom bei diesen niedrigen Verkaugszahlen aber keinen Gewinn machen ist sehr wahrscheinlich. Bentely muss 7500 Contis verkaufen um im Plus zu sein, und dass man da mit dem Mulsanne Geld verdient bezweifle ich ebenfalls. Lamborghini verkauft auch nur wenige aber sehr hochpreisige AUtos und hat noch nie echtes Geld verdient.
            Wieso würde sich ein BMW 7ner da auch nie rechnen? Der erste Siebner war nichts anderes als ein 5er mit einer gestreckten Karosserie. Technik, Cockpit, Achsen, Motoren (bis auf den 745i der hatte nen draufgeschraubten Turbo), alles gleich. Die Investitionen waren minimal. F. Piech erst dadurch auf die Idee mit der Plattformstrategie.
            Der aktuelle 7ner verdient jede Menge Geld. Da lohnen sich die Investitionen auf jeden Fall und zwar mit dem jeweiligen Modell. In diesem Segment wird Geld verdient, auch von Mercedes, da ist die Marge hoch. Kaum oder gar nicht vorhanden ist sie im Superluxusbereich wie etwa RR.
            Ja gut, aber wie lange kann denn die i-Technik aktuell bleiben. Auch bei i wird es Modellzyklen geben (so i erfolgreich ist), wird es Neuentwicklungen bedürfen. Die Frage mit dem Verteilen ist doch noch gar nicht geklärt: profitieren denn die anderen Baureihen überhaupt von i? Und falls das möglich ist, wieviel dürfen sie profitieren ohne das i-Projekt zu verwässern, d h. zu beschädigen?

            • JohnVI says:

              Deine letzten Fragen sind absolut berechtigt. Das wird interessant werden zu beobachten, wie es sich entwickelt. Soweit bisher kommuniziert sollen die anderen Baureihen ja z.B. durch den Einsatz von Carbon profitieren. Man wird sehen.

              Das 7er Beispiel hatte ich etwas anders gemeint. Natürlich macht der heute Gewinn und wohl sicher nicht zu knapp. Aber eben nur, weil es die Fabriken, Stahlwerke und alles schon gibt. Würde man jetzt bei null anfangen und alles aus dem Boden stampfen und jedes Teil neu entwickeln müssen (auch die Motoren!), dann würde sich der 7er mit den geringen Stückzahlen vermutlich auch nicht rentieren. Beim V12 scheint es ja schon schwierig zu werden. Heute hat er das Glück, dass er viele der teuer zu entwickelnde Teile mit anderen Baureihen teilt – Plattformstrategie, wie Du schon meintest – da lassen sich Investitionen eben nicht oder nur schwer an einzelnen Baureihen festmachen.

              • v10 says:

                Ok, da geb ich dir recht.

                • v10 says:

                  PS: ich habe keinen Einblick aber kann mir vorstellen dass es in der BMW Führung durchaus Stimmen gibt, die sagen weg mit RR. Nur, was wäre das für ein kollosaler Imageschaden? Und wer sollte RR kaufen, ausser VW. AstonMartin? Von was? Tata? Die haben doch mit Jaguar schon genug zu tun. Die Firma ist eigenständig nicht lebensfähig, glaube nicht das Toyota oder die Amis interesse hätten. Höchstens VW. Und denen will man RR ja nun nicht überlassen, zudem man damit VW noch in die Hände spielen würde, weil unter ihrer Ägide, weil sie ja Bentley haben die Synergien genutzt werden könnten, so dass eine Firma RR-Bentley sogar bessere Chancen hätte profitabel zu sein. Ne, ich glaube selbst wenn sie wollten, würden sie nicht verkaufen.

                  • JohnVI says:

                    Da magst Du recht haben. Den Weg zu VW wird man sicher scheuen. Aber es gibt sicher Chinesen die scharf auf europäischen Luxus sind.

                    Im Zweifel könnte man es so wie mit Maybach machen. Erst immer weniger produzieren und dann irgendwann den Betrieb sang und klanglos einstellen – Unternehmen liquidieren. Wäre besser als jedes Jahr Verluste zu machen und der Imageschaden? Der Normal-BMW-Fahrer weiß glaube ich gar nicht, dass RR Teil von BMW ist, geschweige denn, dass es ihn interessiert. Mir ist es schnuppe, wobei ich den Ghost schon ganz cool finde.

                    Da man die Linie aber immer weiter ausbaut und jedes Jahr einen Absatzrekord feiert, glaube ich eher, dass man schwarze Zahlen anvisiert, wenn nicht sogar schreibt.

                    Die vielen Contis sind übrigens rund 100.000€ (das ist mal eben ein 7er) günstiger, werden aber ähnlich aufwändig mit viel Handarbeit produziert, wie bei RR – das könnte evtl. erklären, warum man dort so hohe Stückzahlen braucht. Hinzu kommt, dass RR-Kunden wohl noch mehr für teure Veredelung bezahlen, als in diesem Segment eh schon üblich.

                  • v10 says:

                    Hier sind wir wieder verschiedener Meinung.

                    Eine so traditionsreiche Marke einszustellen würde einen Sturm der Entrüstung auslösen, der einen Imageschaden für BMW nach sich ziehen würde. RR hat sich über die Jahre gerettet und ist der Inbegriff britischen Stolzes. Das würden sie nie tun.

                    Bei einer Marke die wieder nach langer Zeit zum Leben erweckt wurde ist das was anderes, bei Maybach oder Bugatti ist das vorstellbar bzw. wurde auch schon gemacht.

                    Halte es für mgl, dass der Ghost in den schwarzen Zahlen ist, bei Phantom und bei RR gesamt habe ich Zweifel.

                    RR bringt BMW genauso viel wie Bentley VW. Keinerlei Imagevorteil. Kein Mensch kauft sich einen BMW weil er sagt, oh die haben RR, die müssen gut sein.

                    Ich glaube, es wird alles bleiben wie es ist: RR ein teures Hobby für BMW das man sich bei den guten Zahlen auch leisten kann.

                    Der Conti ist nahezu ebenso günstig zu produzieren wie ein Phaeton (mit dem er eng verwandt ist, mit dem A8 nicht) nur wird er viel teurer verkauft. Er wird nicht in Handarbeit produziert wie der Mulsanne oder Phantom. B verdient mit den Contis Geld nicht mit den hochpreisigen Mulsannes, und zwar immer dann, wenn die Produktion gut ausgelastet ist. In Handarbeit wird bei den Contis nur LederHolzTeppich gemacht, so wie man es im altehrwürdigen Crewe kennt. Glaube das ändert sich mit der Profitabilität beim Mulsanne auch nicht wenn man ihn mit der nächsten Generation auf die Heckantriebsporscheplattform stellt.

                    Problem ist, dass der Sportwagenmarkt seit Jahren schrumpft und der Superluxuslimousinenmarkt von jeher schwierig war. Deshalb auch die Suvs von Bentley und Lambo, der Markt wächst, sie wollen dauerhaft profitabel werden. Was bei Lambo in die Tradition des Hauses passt und bei Bentley (die Designstudie war ein Rohrkrepierer, zu sehr auf chinesischen Geschmack ausgerichtet) vorstellbar ist, kann für RR nicht funktionieren. Das gibt der Markenkern nicht her, m. Ansicht nach.

                    Ich denke es bleibt wie es ist. RR die nicht gerade heissgeliebte Tochter BMWs.

                  • JohnVI says:

                    Also nachdem ich jetzt noch etwas drüber nachgedacht habe: wovor müsste BMW mehr Angst haben? Den R6 aus der 3er Reihe verbannen oder RR einzustellen? Und wo sind sie gerade dabei? Ich glaube das Image würde die nicht wirklich interessieren. Im UK schreien dann ein paar Traditionalisten kurz auf und das war es dann. Den Niedergang von Jaguar, MG, Jensen, Rover… haben sie schließlich auch überlebt.
                    Man muss auch bedenken, dass man das ganze Marketing schon Jahre vorher einstellt und man von der Marke dann schon gar nichts mehr mitbekommt und dann stößt es kaum noch auf großes Echo.

                    Ich glaube allerdings, dass man noch etwas viel Verrückteres mit RR machen wird. Ich denke man wird das Image gaanz langsam und ohne das es wirklich jemand mitbekommt zu einer fahraktiven Marke wandeln. Der Ghost und Wraith sind die ersten Zeichen dafür… Jedes neue Modell wird ein wenig sportlicher werden und in 15 oder 20 Jahren steht man auf einer Stufe mit Bentley.

                  • v10 says:

                    Das ist natürlich möglich. Ist auch eine Option den Markenkern langsam zu verschieben. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Warum auch nicht. Kann RR nur gut tun und den Verkaufszahlen auch.

      • 135iCoupe_N55 says:

        der Reithofer ist sicherlich ein herrausragender Manager und Geschäftsmann keine Frage, seine Verdienste für BMW vor allem bezüglich der finfanziellen Lage des Konzerns in allen Ehren, das es Veränderungen geben muss ist mir ebenso klar… aber ist es wirklich notwendig sämtliche manuellen Schaltboxen langsam aus dem Verkehr zu ziehen, wieso werden 335d nur noch mit Allrad angeboten, wieso neigen die neuen BMW`s immer stärker zum untersteuern (zB. 335 und M135i, untersteuern im Grenzbereich), die R6-Sauger wurden in Rekordzeit ausradiert, der neue M3 bekommt nur noch einen 3Liter-R6 etc. etc. etc………. was wird in Zukunft noch alles geschehen? Wandel ja aber wieso so rigoros das ursprüngliche Image über den Haufen werfen, Fahrdynamik können in entsprechenden Bereichen die direkte Konkurrenz mittlerweile besser, vor 5jahren noch unvorstellbar…

        ich sage nicht prinzipiell nein zu immer mehr Allrad, Frontantrieb was solls von mir aus! in 1er Van okay, X1 okay kauft man dann halt nur noch mit Allrad, aber dann bitte bitte 3er und 5er und co. auf fahrdynamischen (vor allem M-Fahrwerk) und auch qualitativen Topniveau bauen! aber die werden langsam aber sicher auch verhunzt…

        Das ist halt nicht mehr die Marke BMW wie ich sie lieben gelernt habe und Reithofer ist für mich einer der Hauptgründe für diesen meiner Meinung nach negativen Wandel.

        “wenn wir Glück haben, bauen sie ein Auto das uns persönlich gefällt und wenn nicht, dann müssen wir zur Konkurrenz wechseln.” ja was anderes bleibt mir irgendwann wohl nicht mehr übrig wenn das so weitergeht…

        “Ein 135i Coupe ist doch ein super geniales Auto!” Da hast Du Recht, deswegen hab ich ihn mir neu gekauft um ihn mindestens 5 Jahre zu fahren evtl sogar bis ihn zu 10Jahren, R6 in einem Kompaktwagen inkl. manuellem Schaltgetriebe und Hinterradantrieb, ein Genuss!!!

        • M3-Dreamer says:

          ” … wieso neigen die neuen BMW`s immer stärker zum untersteuern (zB. 335 und M135i, untersteuern im Grenzbereich) …”
          Ganz einfach, weil bei immer mehr Gewichtseinsparung am Auto zunehmend die Möglichkeiten zum Gewichtsausgleich des langen R6 flöten gehen … Tests zeigen doch, dass der 328i dieses Untersteuern nicht so stark bzw. gar nicht hat, weshalb der 328i den 335i auf der Rennstrecke i.d.R. auch schlägt bzw. trotz weniger Leistung zumindest ebenbürtig ist.
          UND aus diesem Grunde hoffe und glaube ich auch nicht an eine R6 im nochmals deutlich leichteren M3 und M4 !!!

          • v10 says:

            Natürlich kriegt der den R6, was denn sonst? Einen gekürzten 4.2 Liter Turbo? Die Gewichtsersparniss ist meiner Ansicht nach nicht der Grund für die Untersteuerungstendenz. Man stimmt die Fahrwerke aus Sicherheitsgründen so für den Durchschnittskunden ab, mene ich. Kann mich auch irren.

          • 135iCoupe_N55 says:

            hmm… der e82 135i hat ebenso eine latente Untersteuertendenz und dass obwohl er bei guter Ausstattung die 1.6 Tonnen Marke knackt xD

            naja evtl hast Du ja Recht, in dem Falle könnte man aber durch ganz kleine Modifikationen, evtl vorne breitere Reifen (unwahrscheinlich), andere Stabis(möglich), leichte Änderungen am Fahrwerk (eher vorstellbar) dem entgegetreten, man muss nur wollen, haaaaaaaaah! da haben wir ja wieder das wollen…… 😉
            wenn dies geschehen würde, dann würde ich auch verstehen warum der F20 M135i das M-Emblem als Zusatz trägt, aber so naja is halt ein 135i der aus Imagegründen ein M tragen darf…..

            V10`s Erlärung macht für mich eher Sinn, Sicherheitsgründe und ich erweitere: lieber mehr Untersteuern als ein mechanisches Sperrdiff wird man sich bei BMW denken, warum auch immer….

            Beim M3/M4 mach ich mir fahrdynamisch wenig Sorgen, den werden sie auch mit schweren und langen R6-Biturbo hinkriegen, da will man denk ich auch 😉 😀

            • JohnVI says:

              Mit dem Untersteuern magst Du Recht haben, wobei ich das nicht beurteilen kann, weil ich noch keinen aktuellen 335i gefahren habe. Ich meine aber auch verschiedentlich gelesen zu haben, dass man die Autos so abstimmt, weil sie immer stärker werden und so die Gefahr geringer ist, dass wenig geübte Fahrer sich damit unglücklich machen. Vielleicht gäbe es hier ja mal Raum im Rahmen von BMW Performance diese Abstimmung zu verändern…

              Den Verlust der Handschalter bedaure ich auch ein wenig, wobei ich gestehen muss, dass ich, nachdem ich jahrelang und überzeugt manuell gefahren bin, nun auch einen Automatik habe. Irgendwie bin ich da korrumpiert worden und im Alltag ist es dann doch schon ganz angenehm. Hier würde ich sagen, dass die Nachfrage für manuelle Schaltungen einbricht und diese beim Verbrauch modernen Automatikgetrieben einfach unterlegen sind.

              Generell glaube ich, dass man die R6 bei BMW nicht gerne ausmustert – schließlich war das über Jahrzehnte ein wesentliches BMW Merkmal – man erinnere sich an die 320i mit R6… lang lang ist es her – das weiß man auch bei BMW noch. Aber die hat die Politik mit den immer strenger werdenden Abgasnormen auf dem Gewissen und ich habe eh schon lange das Gefühl, dass die Zeit großer Hubraum PS Monster (leider) vorbei ist. Mit den Turbos kitzeln sie jetzt eine zeitlang noch etwas raus, aber das wars dann.

            • v10 says:

              Yepp, 135 beim M3/4 werden sie alle Register ziehen. Das ist DAS sportliche Aushängeschild von BMW. Ich erwarte mir da echt viel. Mercedes z. B. hat ja den SLS und das C-AMG-Coupe und den SLK-AMG, und den A-AMG, d.h. wenn da das C-Coupe AMG nicht Benchmark ist, ist das nicht so tragisch. Aber BMW hat nur den 1erM und den M3/4 und wird hier ordentlich was abliefern. Ich bin schon sehr gespannt und werde das Auto auf jeden Fall mal probefahren.

        • Random says:

          Die 8-Gang Automatik ist sparsamer als ein Handschalter und ziemlich genial abgestimmt. Ich fahre seit Kurzem auch eine und muss seitdem mit der würgenden Erkenntnis leben, dass es der Automat mittlerweile einfach besser kann, als ich…

          • 135iCoupe_N55 says:

            die Sportautomatik ist toll und macht ebenso sehr viel Spaß (manchen macht es sogar mehr Spaß als selbst zu Schalten), für den Alltag ist für manch einen eine Automatik ein Komfortgewinn, besonders wenn man oft im Stau steht und schalten kann eine Automatik sicher auch schneller als ich mit manueller Schaltbox….. das Schalten macht mir aber für meinen Nutzen mehr Spaß, ich kenne mein Auto vom Gefühl her besser mit manuellen Getriebe, es gibt mir auch einfach einen “pureres” Fahrgefühl…
            Der optimale Fall ist: man hat die Wahl zwischen einem überragendem Sportautomatikgetriebe und einem überragendem manuellen Schaltgetriebe! Ist für jeden was dabei.

      • jerryre89 says:

        Genauso ist es! Übrigens hab ich neulich in einem schönen Rückblick auf die Marke BMW gelesen, dass Reithofer als er damals BMW übernahm, sich die anderen Aufsichtsratsvorsitzenden genommen hat, mit Ihnen auf einen der Landsitze von BMW für ein Wochenende verschwunden ist und dann mit der rettenden Idee “EfficientDynamics” zurück kam. Wie wir wissen hat sich das ja sehr positiv auf die Marke ausgewirkt und für einen Rückenwind gesorgt, der sie ganz nach vorne gebracht hat.

        Das die ganzen anderen Autohersteller heute fleißig mit ihren eigenen Varianten ala “eco” kommen, ist ja nicht ohne Grund passiert.

        Ps. schön mal wieder eine anregende, unterhaltsame und sachliche Diskussion zu lesen 🙂

  6. M3-Dreamer says:

    Ein Z4M auf Basis einer modifizierten GT86 mit >400PS sollte glaube ich die Wünsche der meisten BMW M Fans erfüllen.
    Alleinschon das Toyota sich bals Großserienhersteller ein reine Nur-Fun-Spassgerät geleistet hat, zeigt dass es da viele einflußreiche Ingenieure gibt, die genau den Spirit leben, den die BMW M-GmbH auch mal hatte … ein sportliches Aushängeschild ala M3 läßt sich nicht in schnöde Gewinmaximierungsmargen pressen und bei einen relativen Nischenmodell wie dem M3 darf man sich auch gerne einen Motor leisten, der in der Ökostatistik etwas abfällt … der 4.0ltr.S65 V8 hätte es sicher verdient gehabt im endlich leichteren M3/M4 eine neue Wirkungsstätte zu finden.
    So eine Aussage wie vom Lexus IS Chief engineer Junichi Furuyama hätte ich auch mal von einem der BMW Chefs erwartet oder zumindest von einem der M-GmbH:
    http://www.worldcarfans.com/113071260116/lexus-is-chief-engineer-hints-at-a-new-is-f—report

    Gruß M3-Dreamer

    • v10 says:

      Unfassbar. Ich habe mit der Zusammenarbeit von Toyota ja gar kein Problem,wegen mir gerne und enger. Aber wie oft habe ich hier Audibashing erlebt, weil man mit VW (A1 A3 Q3, Touareg) und Lamborghini (R8) eng zusammenarbeitet. Und nun kommst du daher, und sagst, ein BMW auf GT86 Basis wäre eine tolle Sache. Da bin ich platt.
      PS: 400 PS würden das kleine Auto übrigens überfordern.

  7. Checkedrehse says:

    Wie siehst das eigentlich mit Le Mans aus wird BMW Toyota helfen ?

    • v10 says:

      Das bezweifle ich sehr stark. Sie haben im Falle eines Toyotasieges ja nichts davon, im Gegenteil, Toyota ist immer noch ein Konkurrent (Lexus). Ausserdem bin ich mir da nicht sicher, ob sie das überhaupt können. Formel1 hat man abgestossen und mit ihm die meisten Leute die dafür arbeiteten. Toyota hingegen hat das Ex-Formel1_Team ja behalten, es sitzt immer noch in Köln und baut nun die LEManswagen. Von daher dürften sie auf der Ingenieurseite bestens ausgestattet sein. Höchstens auf der Motorenseite gäbe es eine Möglichkeit, aber das halte ich für völlig unwahrscheinlich. Würde ich als BMW niemals tun.

  8. […] Toyota und BMW: Sportwagen-Baukasten mit Hybrid-Technik? – Da wächst etwas zusammen. […]

  9. quickjohn says:

    Zu der – seitens der User JohnVI und v10 – hier weitschweifend geführten Diskussion über die angeblichen (operativen?) Verluste der Rolls-Royce Motor Cars Ltd. (wie kommt man eigentlich zu dieser Auffassung?) passt ganz gut die heute über den Ticker gelaufene Meldung dass man in Godwood die Belegschaft um mehr als 100 Mitarbeiter aufstockt.

    So handelt anscheinend ein Weltkonzern, der seine ‘notleidende’ Tochtergesellschaft sanieren will oder gar die Einstellung der Geschäfte derselben plant (Achtung: dieser 2. Absatz ist Satiere!).

    • v10 says:

      quickjohn, wenn du hier behaupten willst, man könne an der Tatsache RR 100 Leute einstellt, erkennen, dass RR Geld verdient so ist das natürlich nicht der Fall. Auch du reihst dich damit in unsere Diskussion ein und spekulierst. 100 neue Mitarbeiter, der Firma muss es gut gehen. Das ist a u c h Spekulation. Ich könnte genauso spekulieren: bisher blieb die Tochter hinter den Erwartungen zurück, wir müssen mehr tun um sie profitabel zu kriegen. Also was?

      100 Leute, das bedeutet noch nicht mal, dass man letztendlich bei BMW ohne wenn und aber zur Marke steht (obwohl ich glaube, dass man das allein schon aus Imagegründen tut). Wenn die 100 Leute rein in die FErtigung gehen, dann scheinen die Absatzahlen immer noch zu steigern. Auch das bedeutet noch nicht, dass RR Gewinn macht. Dass BMW weiter in RR investiert, bedeutet nicht, dass man RR bei BMW liebt. Audi investiert in L ebenfalls jede Menge, und trotzdem verdient L bislang kein Geld. RR war viele Jahrzehnte vor dem Kauf durch BMW notleidend, nicht anders als L. Es ist fraglich, dass sich das im Handumdrehen geändert hat. Von der Abwicklung der Marke hat nun keiner in dem Sinn gesprochen, dass sie vor der Tür stünde. Aber ob die Marke zu BMW passt und ob sie etwas bringt und ob man sie behalten soll, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man diese Diskussion führt, führt und immer mal wieder führen wird. So oder ähnlich wie wir (nur auf höherem Niveau, man kennt alle Zahlen etc.) hat man wohl auch schon bei BMW über das Thema gesprochen. Nicht anders als bei Audi über L oder bei VW über Bugatti. Denkverbote in diese Richtung wird es bei einem so sauber und gut geführten Konzern nicht geben. Auch was project i betrifft wird es im Management Menschen geben, die nicht so davon überzeugt sind wie der VV. Dafür sprícht die Wahrscheinlichkeit und die KEnntnis was ein Mensch ist.

      Man kommt zu dieser Auffassung in dem man sich die Konkurrenz betrachtet, die ja vage Zahlen nennt, und zugibt dass die Töchter nicht oder nur sporadisch profitabel sind, im Falle Bentley ja sogar Anhaltspunkte liefert wie viel B im Jahr verkauft werden müssen, dass Geld in der Kasse hängen bleibt. Richtig ist, dass wir es nicht wissen. Wir wissen aber von B wieviel Autos sie in etwa bauen müssen um im Plus zu sein. Wir wissen auch, dass eine Firma wie L kein Geld verdient. Natürlich lässt sich dergleichen nicht einfach übertragen, weil es unterschiedliche Unternehmen sind, aber es berechtigt uns durchaus Spekulationen über die Profitabilität von RR anzustellen. VOr allem wird es ja schon seine Gründe haben, warum niemals von dem Wort Profitabilität die Rede ist bei der hohen Tochter, während es bei Mini die Spatzen von den Dächern pfeifen dass man hier richtig Geld macht.

      Und was die Satire betrifft, das hättest du nicht dazuschreiben müssen, sie war so dick aufgetragen, wir hätten es auch so gemerkt ;-).

      • quickjohn says:

        Hallo v10!

        1. anscheinend hast du sie (die Satire) leider doch nicht bemerkt, denn sonst würdest du nicht davon reden dass ich etwas behauptet hätte, denn – Satire kann per se gar keine Behauptung beinhalten.

        2. die Würze liegt meist in der Kürze – das ist keine Satire sondern in Bezug auf deine Beitragslänge(n) eine Empfehlung.

        Zum Thema Wirtschaftlichkeit der Rolls-Royce Motor Cars Ltd. nur soviel:

        – Mir ist es ein Rätsel wie du zu deiner Auffassung – nach der RR rote Zahlen schreiben würde und bei BMW ungeliebt sei kommst? Deine Betrachtung von Lambo, Bugatti und dem verblichenen Maybach kann doch nicht ernsthaft ein Argument dafür sein.

        – RR hat u.A. deutlich höhere Ertragspotentiale (Motor-Stückzahlen, Plattformen, erzielte VK’s).

        Solltest du (auch) Zugang zu den JA’s von RR haben, dann bin ich gerne bereit ein sich darin evtl. befindendes Missverständnis deinerseits aufzuklären. Vorher jedoch – so finde ich – solltest du nichts behaupten was du nicht weisst.

        • v10 says:

          Hallo quickjohn

          Ich behaupte gar nichts. Ich spekuliere. Mehr mache ich nicht. Laufend stelle ich meinen Betrachtungen ein “könnte sein”, “halte ich für möglich/wahrscheinlich” oder “möglicherweise” voran. Sollte ich das einmal nicht gemacht haben, so ergibt sich das aus dem Tenor des Textes. Auch sagte ich klar, dass ich natürlich keinen Einblick in die Vorstandsrunde habe und ich betone ja eben immer wieder, dass BMW keine Zahlen veröffentlicht, so dass schon daraus erwächst, dass ich Zahlen nicht habe.

          Nur der letzte Absatz war Satire. Der erste war ein Fakt mit dem du dich in unsere spekulative Disskussion einreihst, weil du und ich nicht wissen warum BMW 100 Leute bei RR einstellt. Aber es geht noch weiter:

          Dein Zitat” RR hat u.A. deutlich höhere Ertragspotentiale (Motor-Stückzahlen, Plattformen, erzielte VK’s” (als wer? Als L, als Bugatti? Ja, das ist wahrscheinlich bis sicher, als Bentley? Eher nicht.). Auch dies ist eine SPEKULATION und zwar deinerseits, nicht mehr wert oder weniger wert denn meine oder die JohnVIs. Auch hier kann ich sagen, ich zitiere dich leicht verändert:
          “Solltest du Zugang zu den Kalkulationen, etc. und von RR haben, in Ordnung. Vorher jedoch – so finde ich – solltest du nichts behaupten was du nicht weisst.”

          Ausserdem vergleiche ich in erster Linie Bentley mit RR, und L was die Geringfügigkeit der Stückzahl angeht. Ich schrieb ebenfalls, dass man L natürlich nicht direkt mit RR vergleichen kann, ich L aber als einen Anhaltspunkt von vielen nehme um das unbekannte Land RR für mich zu erschliessen.
          Bugatti und Maybach schliesslich tauchten in unsere Diskussion ausschliesslich in Bezug auf Markennamen auf, nicht aber in Bezug auf die Profitabilität. Bitte genau lesen.

          Und weiter: “Solltest du (auch) Zugang zu den JA’s von RR haben, dann bin ich gerne bereit ein sich darin evtl. befindendes Missverständnis deinerseits aufzuklären. Vorher jedoch – so finde ich – solltest du nichts behaupten was du nicht weisst.”

          Hier erweckst du den Eindruck, dass du Zugang hast zu den JAs von RR. Das glaube ich nicht. Sollte ich mich hier irren, kannst du dich gerne als führender Mitarbeiter von RR outen, und uns allen darlegen wie sehr wir daneben liegen. Was du natürlich nicht dürftest.

          • quickjohn says:

            Als wirklich letzte Anmerkung und damit du es auch verstehen kannst (fragt sich ob du auch willst) meine Erläuterung des Punktes Ertragspotentiale – von mir aus im Vergleich zu Bentley (über die 3 anderen Marken brauchen wir wirklich nicht zu sprechen!).

            Grundsätzlich: Zahlreiche Technikkomponennten stammen aus der 7er Reihe (für Phantom und Ghost), deren Stückzahlen bekanntlich min. um Faktor 4 über dem vergleichbaren Aggregateträger bei VW (Phaeton) liegen.

            Die Ghostplattform stammt vom 7er (Stückzahl-Vergl. analog wie vor) und wird aus D angeliefert.

            Der/die V12 Motoren stammen aus dem 7er (Stückzahl sh. oben).
            Bentley hat dagegen zwei völlig unterschiedliche Motoren im Angebot mit z.T. homoöpatischen Produktionsstückzahlen.
            Die erzielten VK’s liegen bei RR deutlich (> 40%) über Bentley – Tendenz seit der Einführung der Bespoke-Optionen mit weiter steigender Tendenz.

            Das sind keine Spekulationen sondern Fakten! Fakt ist allerdings auch dass du deine Spekulationen als Fakten verkauft hast (u.a. ‘bei BMW über RR nicht glücklich’) – auch wenn du das jetzt anders darstellen willst.

            Und nein – ich bin kein RR-Manager. Deswegen kann man trotzdem Zugang zu Jahresabschlüssen haben – ob du es nun glaubst oder nicht.

  10. […] Neben diesen Kernpunkten haben die beiden Konzerne aber auch öffentlich gemacht, dass an einer gemeinsamen Sportwagen-Architektur gearbeitet wird – und damit das Interesse von Fans sportlicher Autos auf der ganzen Welt […]

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