BMW i3: Preis für Elektroauto auf Niveau von gut ausgestattetem 3er

BMW i | 8.05.2013 von 3

Für viele Kunden ist es heute ganz normal, wenn der Grundpreis ihres Autos mit zahlreichen mehr oder weniger wichtigen Sonderausstattungen um einige tausend Euro in …

Für viele Kunden ist es heute ganz normal, wenn der Grundpreis ihres Autos mit zahlreichen mehr oder weniger wichtigen Sonderausstattungen um einige tausend Euro in die Höhe getrieben wird. Angefangen von für manche Menschen unverzichtbaren Optionen wie dem Navigationssystem über Komfort-Features wie Klimaautomatik oder Sitz- und Lenkradheizung bis hin zu Optik-Spielereien aus dem Farb-, Aerodynamik- und Felgen-Spektrum bieten fast alle Autobauer zahlreiche Sonderausstattungen an, die das Auto gegen Aufpreis noch attraktiver machen.

Daran wird sich auch beim Elektroauto BMW i3 nichts ändern, denn schließlich ist die Gewinnspanne bei derartigen Sonderwünschen in der Regel besonders groß. Auf den Unterschied zwischen dem im Katalog abgedruckten Grundpreis und dem von Kunden real bezahlten Fahrzeugpreis spielt nun auch Ludwig Willisch an, der den Preis des BMW i3 in einem Interview auf Augenhöhe mit einem gut ausgestatteten BMW 3er stellte.

BMW-i3-Concept-Innenraum-London-2012-01

Bei den bisher aus München zu hörenden Preis-Eingrenzungen wurde in der Regel Bezug zum 5er genommen, weil natürlich auch beim i3 mit Sonderausstattungs-Wünschen der Kunden zu rechnen ist. Nach unseren Informationen wird der Grundpreis des BMW i3 zum Marktstart Ende 2013 unter 40.000 Euro liegen, gemessen an deutschen Preisen also ungefähr auf Augenhöhe mit einem “nackten” BMW 328i F30 – oder eben einem 3er mit kleinerem Motor und besserer Ausstattung.

Im von autonews.com thematisierten Interview unterstrich Willisch auch die Möglichkeit für Kunden von BMW i3 und i8, sich für längere Fahrten Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb auszuleihen. Zwar ist noch unklar, zu welchen Konditionen BMW entsprechende Fahrzeuge zur Verfügung stellt, aber die Intension ist klar: Kunden soll die Angst davor genommen werden, durch den Wechsel zu BMW i weniger mobil als zuvor zu werden.

Diesem zweck dient auch der optionale Range Extender, der genau wie die “Elektro-Autobahn” von München nach Leipzig das Zurücklegen großer Distanzen mit Elektroautos erleichtern soll.

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