BMW X5 F15: Innenraum enthüllt, freistehendes Infotainment-Display

BMW X5 | 4.05.2013 von 10

Nachdem vor einigen Wochen das Exterieur des BMW X5 F15 vorab im Internet auftauchte und zur Premiere auf der IAA 2013 niemanden mehr überraschen dürfte, …

Nachdem vor einigen Wochen das Exterieur des BMW X5 F15 vorab im Internet auftauchte und zur Premiere auf der IAA 2013 niemanden mehr überraschen dürfte, folgen nun erste Bilder vom Interieur – auch in diesem Fall deutlich früher als in München geplant. Größere Überraschungen bleiben allerdings aus, denn die dritte X5-Generation kommt wie erwartet mit einem luxuriösen Interieur samt freistehendem Infotainment-Display, das sich allerdings mit einer eigenständigen Mittelkonsole als X-Modell zu erkennen gibt.

Bestens erkennbar sind auch der Wählhebel für die serienmäßige Achtgang-Automatik von ZF und der neue iDrive-Touch Controller, der bei allen Modellen der BMW Group ab Juli 2013 verbaut wird.

BMW-X5-F15-Innenraum-Interieur-01

Der BMW X5 F15 wird schon ab Marktstart mit M Sportpaket, xLine und Luxury Line erhältlich sein. Wie wir bereits berichtet haben, orientiert sich die dritte X5-Generation technisch stärker als bisher an der bewährten Pkw-Architektur aus der 5er-Reihe, was einen Anteil zur deutlichen Gewichtsreduzierung um mehr als 100 Kilogramm leisten soll – trotz erneut wachsender Abmessungen. Das niedrigere Gewicht legt auch den Grundstein dafür, dass etwas schwächere Basismotorisierungen zum Zug kommen können: Erstmals werden in einem BMW X5 Vierzylinder-Triebwerke verbaut, sowohl bei den Otto- als auch bei den Diesel-Motoren.

Oberhalb dieser relativ sparsamen Einstiegsmotoren wird es wie bisher aufgeladene Motoren mit sechs und acht Zylindern geben, die keine Leistungswünsche unerfüllt lassen. Wie wir bereits im Februar geschrieben haben, spielt bei den Planungen zum neuen X5 auch ein Diesel-Hybrid mit Vierzylinder eine Rolle. Trotz der stetigen Suche nach Einsparmöglichkeiten wird es den BMW X5 nach aktuellem Stand nur mit Allradantrieb xDrive geben, sDrive-Varianten mit Hinterradantrieb sind nicht geplant.

Die Produktion des BMW X5 F15 beginnt im August 2013 im US-Werk Spartanburg, kurze Zeit später dürfen die ersten US-Kunden das Premium-SUV in Empfang nehmen. In Deutschland soll das SUV etwas später, aber noch im Lauf des Herbst 2013 starten.

BMW-X5-F15-Innenraum-Interieur-02

(Bilder: weibo.com)

10 responses to “BMW X5 F15: Innenraum enthüllt, freistehendes Infotainment-Display”

  1. cw17 says:

    Gefällt mir 0 und wird nur dafür sorgen dass der “alte” X5 im Restwert sehr stabil bleibt….. Das sieht aus wie die 3er Lösung 🙁 BMW, was ist los…… im 5er und 7er ist es ein Traum, warum wird das hier krampfhaft so verhunzt……..schade

    • JohnVI says:

      Nein, tut mir leid, aber im 3er und 6er sieht das Interieur mit dem freistehenden Display richtig gut aus. Ich empfinde die Lösung in 5er und 7er heute schon als etwas altmodisch.
      Nach meinem Gefühl lässt sich das freistehende Display auch bequemer ablesen. Vermutlich weil es ein wenig höher als die integrierten ist.
      Finde ich gut und nur komsequent, dass man im X5 auch diesen weg geht. Ich bin mir sicher 5er und 7er werden in der nächsten Generation ebenfalls so ausgestattet werden.

      • cw17 says:

        Das fürchte ich auch, aber ich frage mich trotzdem was BMW dazu bewegt. Im 6er GEHT es ja noch, weil es da so halbwegs integriert ist, aber im 3er sieht es wirklich schlimm aus. Beim E60 zum F10 war das im Innenraum immer ein “Aha” Erlebniss, weil es sehr wertig aussieht. Im 3er ist dieser Effekt quasi nicht vorhanden, siehe hier:

        http://s14.directupload.net/images/130504/c8zx9z2x.jpg

        Wenn du Leute fragst die sich mit BMW nicht beschäftigen werde viele gar nicht sagen können wer nun der E90 auf dem Bild ist und wer der F30. Das idrive ist gleich, die Tachoanzeige ist sehr ähnlich, die Lenkräder sind ähnlich, die Lüftung sowieso. Das einzige nennenswerte ist der Bildschirm, und der sieht beim F30 einfach “nachgerüstet” aus, und das verbinden Leute mit “günstig”. Ist Ansichtssache, aber während der E90 gegenüber dem E60 einfach “schlichter” war, aber im Endeffekt ähnlich, ist der Unterschied F10 zu F30 extrem. Das hätte man eleganter lösen können finde ich. Und wenn das jetzt beim X5 so weitergeht habe ich da etwas Sorgen was das soll. Der Übersicht dient es definitiv NICHT, außerdem spiegelt sich der Display-Inhalt bei Nacht in der Frontscheibe (selber erlebt). Ist nicht im Sichtfeld, aber optimal ist anders.

  2. Karl says:

    Es ist doch schon bestätigt, dass auch ein sDrive-Modell kommt!

  3. e90 says:

    Naja, immerhin als Brillenhalter scheint das Display gut zu funktionieren…
    Mir gefällt ein freistehendes Display nicht. Lässt den Innenraum unruhiger wirken. Das passt nicht zu einem Auto wie dem X5. Habe vor ein paar Wochen im 3er gesessen und konnte mich davon überzeugen, dass es nicht nur auf Fotos merkwürdig aussieht.
    Und wenn die Jungs bei BMW meinen es sei hip und müsse so sein, dann doch bitte elegant und nicht so klobig. Vielleicht sollte München mal in Cupertino anrufen und nachfragen wie man dünne, elegante Displays baut.
    Ansonsten freue ich mich schon auf den neuen X5! Wird ein schicker Straßenkreuzer. Aber das Display…

  4. tk14 says:

    Die Integration in F20 und F30 gefällt mir schon nicht, aber diese Lösung ist echt die hässlichste von allen. Die ’Falte’ über das gesamte Amarturenbrett mit der Anbindung an den Tacho schaut einfach übel aus…wenn schon freistehend bitte wie im 6er!

  5. Thomas says:

    In Zeiten von iPad und Co. war das eigentlich abzusehen.

    Einerseits mag ich es, weil es nun die Möglichkeit gibt, ein filigraneres Cockpitdesign zu entwickeln.

    Andererseit wirkt es nicht mehr klar und einheitlich, sondern eher wie ein Fremdkörper.

    Aber nachdem ich gesehen habe, wie man ein klares Design(E90), in eine total zerklüftete Katastrophe verwandeln kann(F30), überrascht mich nun so schnell nichts mehr.

    Am schönsten ist es immer noch im E39 gelöst.

    Filigran und trotzdem integriert, Nachteil: relativ tief.

  6. Bernd says:

    Mir gefällt es ganz gut. Den einzigen Nachteil den ich sehe, ist die Tatsache, das man hinter dem Display eine Staubecke hat. Die ganzen Falten, Kanten und Ecken lassen nicht mal eben mit einem Lappen “wisch und weg” reinigen. Und gerade auf schwarzem Untergrund sieht man den Staub sehr gut. Ich hätte eine einfahrbare Lösung besser gefunden. Aber das ist mein Geschmack. Ansonsten gefallen mir die Innenräume von BMW seit dem F10 wirklich gut.

  7. rondanb says:

    Gut von Audi abgeschaut aber nicht wirklich erreicht; der Monitor sollte auch einfahrbar sein – das bringt nochmals weniger Ablenkung vom Verkehrsgeschehen und ist somit noch sicherer.

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