Wenige Wochen vor der Enthüllung des neuen BMW 3er (G50) präsentiert Mercedes seine überarbeitete C-Klasse (W206 MOPF), die neben dem Audi A5 zu den wichtigsten Rivalen der 3er-Reihe zählen wird. Während sich der G50 nach unseren Informationen sehr eng am Look des BMW i3 (NA0) orientieren wird, bleibt das Mercedes C-Klasse Facelift 2026 näher am bekannten Verbrenner-Design als an der elektrischen C-Klasse EQ. Die wichtigsten Änderungen betreffen das Gesicht der schwäbischen Mittelklasse, denn künftig geht auch die C-Klasse mit einem noch markanteren Kühlergrill sowie Scheinwerfern mit Stern-Grafik an den Start. Während die äußere Form der Rückleuchten unverändert bleibt, verändert sich ihre Wirkung dank integrierter Stern-Grafiken ebenfalls deutlich.
Noch größer sind die Veränderungen unter dem Blech: Mercedes spricht vom “umfassendsten technischen Upgrade in der Geschichte der C-Klasse” und serviert weiterentwickelte Antriebe und einen verfeinerten Innenraum. Highlight unter der Haube sind die neuen Plug-in-Hybride, die mit bis zu 100 Kilometer Elektro-Reichweite einen noch niedrigeren Praxis-Verbrauch von fossilen Brennstoffen versprechen. Mit 395 PS und 650 Newtonmeter Drehmoment steht der Mercedes C 400 e außerdem für ausgesprochen souveräne Fahrleistungen.

Auf Sechszylinder-Varianten müssen C-Klasse-Kunden auch weiterhin verzichten, stattdessen gibt es einen weiterentwickelten Vierzylinder-Benziner mit elektrischem Zusatzverdichter und (unterhalb der noch nicht präsentierten AMG-Modelle) maximal 258 PS. Auf Seiten der Diesel-Motoren gibt es nach dem Facelift nur noch zwei Varianten mit 163 und 200 PS.
Bei den Sicherheits- und Assistenzsystemen soll die Mercedes C-Klasse 2027 auch automatische Spurwechsel auf der Autobahn sowie ein Abbremsen an roten Ampeln und Stopp-Schildern beherrschen und kommt damit auf ein ähnliches Niveau wie die aktuellen Assistenzsysteme von BMW.
In Deutschland ist die neue Mercedes C-Klasse ab heute bestellbar, die Preise beginnen bei 48.844 Euro für die Limousine. Neben dem Stufenheck-Modell gibt es natürlich auch weiterhin das C-Klasse T-Modell (S 206 MOPF), das gegen den kommenden BMW 3er Touring (G51) antritt. Was die Stuttgarter bei der konventionell angetriebenen C-Klasse für selbstverständlich halten, sehen sie beim elektrischen EQ-Modell allerdings anders: Eine Kombi-Alternative zum BMW i3 Touring (NA1) ist nach aktuellem Stand nicht geplant.
Mathias Geisen (Mitglied des Vorstands der Mercedes‑Benz Group AG, Vertrieb & Kunde): “Die neue C‑Klasse beweist, dass Kontinuität und Innovation kein Widerspruch sind. Mit ihrer sportlichen Eleganz, elektrifizierten Antrieben und intelligenter Unterstützung durch MB.OS bietet sie das, was Fahrerinnen und Fahrer wirklich brauchen: Verlässlichkeit, die sich bewährt, und innovative Technologie, die im Alltag echten Mehrwert schafft. So wird aus einem vertrauten Klassiker ein moderner Begleiter.”
(Fotos: Mercedes-Benz)





































