Nur wenn sich Kunden mit neuen Technik-Features wohlfühlen und von ihrer Funktion überzeugt sind, nutzen sie diese auch im Alltag. Beim BMW Autobahnassistent ist das offenbar der Fall, denn die Münchner können nun eine gewaltige Zahl vermelden: In den letzten Jahren sind die Kunden nicht weniger als 200 Millionen Kilometer ohne Hände am Steuer gefahren und haben ihr Leben damit ganz wörtlich in die Hände des elektronischen Assistenzsystems gelegt. Der Autobahnassistent übernimmt auf geeigneten Strecken und bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h praktisch die komplette Fahraufgabe und entlastet den Fahrer ohne Zeitlimit, so lange die Aufmerksamkeit des Fahrers auf der Straße bleibt und die Sensoren keine besondere Gefahrensituation erkennen und den Fahrer zur Übernahme der Steuerung auffordern.

Grundlage der hohen Kilometerzahl, die das System inzwischen in der Praxis zurückgelegt hat, ist das breite Angebot in einer Vielzahl von Baureihen. Kurze Zeit nach Einführung des Highway Assistant im BMW 7er (G70) ging der aktuelle 5er (G60 / G61) mit Autobahnassistent an den Start, wenig später wurde die Technik auch in X5, X6, X7, XM und iX eingeführt. Die Genehmigung der Systeme ist inzwischen auf zahlreichen Märkten erfolgt, darunter neben den USA, Kanada und Deutschland inzwischen auch Österreich, die Schweiz, Italien, Frankreich, Belgien, die Niederlande und Luxembourg. Im nächsten Schritt sollen schon bald Großbritannien, Irland, Spanien und Portugal folgen.

Bereits seit der Einführung in der 5er-Reihe beherrscht der Autobahnassistent auch freihändige Spurwechsel und Überholvorgänge auf der Autobahn: Nähert sich der BMW einem langsameren Fahrzeug, schlägt er bei freier linker Spur automatisch das Überholen vor. Der Fahrer muss nun lediglich mit einem Blick in den Außenspiegel bestätigen, dass die linke Spur tatsächlich frei ist und kann damit den Überholvorgang freigeben. Im Anschluss schlägt der BMW auch den Wechsel zurück auf die rechte Spur vor und führt diesen Aus, wenn der Fahrer mit einem Blick in den rechten Außenspiegel die entsprechende Freigabe erteilt.

Mit dem Marktstart der Neuen Klasse sind die Systeme noch leistungsfähiger geworden, was sich unter anderem an der Symbiotic Drive-Logik für iX3 (NA5) und i3 (NA0) zeigt: Die Assistenzsysteme lassen nun auch kleinere Eingriffe des Fahrers zu, ohne sich dabei sofort zu deaktivieren. So kann beispielsweise an etwas engeren Stellen vorsichtig gebremst oder auch manuell gelenkt werden, ohne dass der Assistent danach wieder aktiviert werden muss – elektronischer Assistent und menschlicher Fahrer arbeiten symbiotisch Hand in Hand.

Dr. Mihiar Ayoubi (Leiter Entwicklung Fahrerlebnis): “Das symbiotische Zusammenspiel von Fahrer und Fahrerassistenz beim freihändigen Fahren mit unserem Autobahnassistenten und das zugrunde liegende Sicherheitskonzept sind einzigartig in der Industrie. Über 200 Millionen freihändig gefahrene Autobahnkilometer im realen Kundeneinsatz zeigen, wie zuverlässig und relevant dieses System im Alltag ist.”