Wer ein aktuelles Power-SUV mit einem V8-Biturbo der BMW M GmbH fahren will, hat gleich zwei interessante Alternativen zu BMW X5 M, X6 M und XM: Auch die Edel-SUV Range Rover Sport SV und Land Rover Defender Octa nutzen den bekannten S68 mit 4,4 Liter Hubraum und zeigen, dass der Achtzylinder aus Garching auch einen feinen britischem Akzent beherrscht. Mit 635 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment ist der V8 sogar noch etwas stärker angegeben als im BMW X5 M Competition (F95 LCI), der “nur” 625 PS und 750 Newtonmeter in den Ring wirft.
Mat Watson und CarWow bringen das ungleiche Trio nun zum Dragrace zusammen und überprüfen, welches der Power-SUV die beste Performance auf einer schnurgeraden und natürlich asphaltierten Fläche bietet. Dass alle drei nicht in erster Linie für ein Dragrace über die Viertelmeile gekauft werden, steht dabei ebensowenig zur Debatte wie die sehr unterschiedlichen Fähigkeiten im Gelände – gerade der Land Rover Defender Octa spielt offroad in einer ganz anderen Liga als der konsequent auf Asphalt optimierte BMW X5 M.
Ihrer unterschiedlichen Optik und Konzeption zum Trotz bringen alle drei SUV zwischen 2,4 und 2,5 Tonnen auf die Waage, weshalb auch das Leistungsgewicht nah beieinander liegt. Das erste Dragrace sehen wir bereits ab Sekunde 45 – und der Range Rover Sport SV hat beim Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem X5 M die Nase vorn, während der Defender Octa direkt am Start ein paar Meter verliert und den Rückstand nicht wieder einholen kann.
Ab Minte 2:20 folgt der rollende Start im Komfort-Modus ab 50 Meilen (ca. 80 km/h), wobei sich das sportlichere Grundsetup des X5 M zeigt. Ab 3:45 zeigt das Rennen im jeweils sportlichsten Modus ein ähnliches Bild wie das erste Dragrace, denn BMW und Range Rover liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem besseren Ende für den Bajuwaren. Auch beim rollenden Start aus 10 Meilen (ab Minute 5:45) zeigt der BMW X5 M seinen offiziell marginal stärkeren Rivalen die Rückleuchten.
In der Folge sehen wir noch einige weitere Versuche, wobei das Ergebnis stets eng bleibt und unterm Strich das beste Ergebnis für den Range Rover Sport SV dokumentiert wird: Genau wie der BMW X5 M schafft er eine Viertelmeile-Zeit von 12,0 Sekunden, liegt dabei aber einen Hauch vor dem BMW. Der weniger auf Asphalt-Bestzeiten optimierte Land Rover Defender Octa folgt mit 13,1 Sekunden auf dem dritten Rang.
