Neben der Musik stand bei Rock am Ring am letzten Wochenende auch der extrascharfe Bruder des legendären BMW 3.0 CSL im Fokus: Der BMW 3.5 CSL von Michael Söhngen zählt zu den drei deutschen Finalisten der Hot Wheels Legends Tour 2026 und wurde von tausenden Besuchern bestaunt. Das Fahrzeug entstand über einen Zeitraum von 18 Jahren in ungezählten Stunden Handarbeit, denn es basiert auf einem regulären E9-Coupé und wurde Schritt für Schritt zum Rennwagen umgebaut. Als historisches Vorbild dienten die BMW 3.5 CSL, mit denen BMW Motorsport Mitte der 70er-Jahre unter anderem in Le Mans antrat.

Wie der Name schon sagt, verfügt der 3.5 CSL über 3,5 Liter Hubraum, was schon in den 70er-Jahren eine Leistung von rund 440 PS ermöglichte. Auch der BMW 3.5 CSL von Michael Söhngen leistet über 430 PS und trägt ein Bodykit, das sich in so gut wie jedem Detail an den historischen Rennwagen orientiert. Wer sich ein eigenes Bild von Michaels 3.5 CSL machen will, hat dazu schon bald eine weitere Gelegenheit: Die Entscheidung über den Sieger der deutschen Hot Wheels Legends Tour fällt in wenigen Tagen in München, der Renn-E9 tritt dabei gegen einen ebenfalls umfassend modifizierten Audi TT der ersten Generation (8N) sowie einen Citroën 2CV mit Breitbau-Bodykit an.

Auf das Deutschland-Finale, das am kommenden Wochenende im Rahmen des MYLE Festival in der Münchner Motorworld steigen wird, folgen schließlich noch ein Europa-Finale und schließlich das globale Grand Finale in den USA. Wer sich dabei gegen die Rivalen aus aller Welt durchsetzen kann, darf sich über eine einzigartige Ehrung freuen – denn dann wird das eigene Auto zum offiziellen Hot Wheels Die-Cast-Modell im Maßstab 1:64 und dürfte so den Weg in unzählige Sammler- und Kinderzimmer finden.

Schon im vergangenen Jahr zählte ein spektakulärer BMW-Umbau zu den Highlights der Hot Wheels Legends Tour: Die Engländer Paul und Ethan Foster sicherten sich mit ihrem BMW 3er E21 Motorsport-Projekt den UK-Titel.

(Fotos: Mattel / Hot Wheels)