Car and Driver: BMW M5 F90 knackt 60 mph in 2,8 Sekunden

BMW M5 | 15.02.2018 von 26

Dass der BMW M5 F90 beim Sprint aus dem Stand in neue Dimensionen vorstößt, ist angesichts der Umstellung auf den Allradantrieb M xDrive keine Überraschung. …

Dass der BMW M5 F90 beim Sprint aus dem Stand in neue Dimensionen vorstößt, ist angesichts der Umstellung auf den Allradantrieb M xDrive keine Überraschung. Mit einer Werksangabe von 3,4 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h ist er der bisher schnellste Serien-BMW aller Zeiten, in den USA und anderen Märkten mit Geschwindigkeitsangaben in Meilen pro Stunde wird der dort übliche 0 auf 60 mph-Sprint sogar mit 3,2 Sekunden angegeben. 60 Meilen pro Stunde entsprechen “nur” rund 96 km/h, was für die Differenz von zwei Zehntelsekunden sorgt.

Dass der neue BMW M5 F90 unter optimalen Bedingungen sogar noch schneller als versprochen sein kann, zeigt ein aktueller Test des US-Magazins Car and Driver. Die Amerikaner haben die Power-Limousine mit einer Zeit von 2,8 Sekunden für den Sprint von 0 auf 60 Meilen gemessen und die Werksangabe damit um fast eine halbe Sekunde unterboten. 100 Meilen pro Stunde, also rund 160 km/h, knackt der US-M5 nach nur 6,6 Sekunden.

Auch der letzte Messwert ist mehr als beeindruckend: Nach nur 15,9 Sekunden ist der BMW M5 F90 mit 150 Meilen pro Stunde unterwegs, das entspricht rund 241 km/h und ist folglich nur wenige Augenblicke vom Erreichen der serienmäßigen 250 km/h-Limitierung entfernt. Vor diesem Hintergrund ist es keine Überraschung, dass viele Kunden zum M Driver’s Package mit Anhebung der künstlichen Vmax-Sperre auf 305 km/h greifen. Das Hochgeschwindigkeits-Paket wird im Fall des neuen M5 erstmals auch in den USA angeboten, obwohl entsprechende Geschwindigkeiten dort ohnehin nur auf abgesperrter Strecke erlaubt sind.

Zur Veranschaulichung der Vorteile von M xDrive hat Car and Driver auch versucht, den BMW M5 F90 im 2WD-Modus schnellstmöglich zu beschleunigen. Der 2WD-Modus steht nur in Kombination mit komplett deaktiviertem DSC zur Wahl, auch eine Launch-Control ist im Heckantriebs-Modus nicht verfügbar. Der Sprint auf 60 Meilen pro Stunde dauert so im Optimalfall 3,6 Sekunden und ist somit 8 Zehntelsekunden langsamer als bei aktiviertem Allradantrieb. Hinzu kommt, dass die richtige Dosierung der 600 PS viel Feingefühl verlangt und längst nicht bei jedem Versuch gelingt.

Wie groß der Unterschied bei der Beschleunigung aus dem Stand ausfällt, haben wir bereits im Rahmen der Fahrveranstaltung auf der Rennstrecke von Estoril erprobt. Unser Video zeigt, wie zwei BMW M5 F90 Seite an Seite aus dem Stand beschleunigen – links mit Allradantrieb und Launch Control, rechts im 2WD-Modus ohne Launch-Control. Am Steuer des Hecktrieblers sitzt mit Jörg Weidinger ein erfahrener Testfahrer, aber gegen die Traktionsvorteile des Allradantriebs hat auch sein Feingefühl im rechten Fuß letztlich keine Chance:

(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)

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