Video-Vergleich M xDrive: BMW M5 F90 4WD Sport vs. 2WD

BMW M5, Videos | 11.12.2017 von 16

BMW M5 F90 mit M xDrive: Allradantrieb 4WD Sport und Hinterradantrieb 2WD im direkten Vergleich – unser Video zeigt zwei Mal 600 PS beim Sprint auf 200 km/h.

Mit dem BMW M5 F90 bringt die M GmbH erstmals ein Auto auf die Straße, dessen Traktion sich auf Knopfdruck verschlechtern lässt. Mit dem 2WD-Modus des M xDrive genannten Allradantriebs wird der erste Allrad-M5 auf Wunsch zum Hecktriebler – mit allen Vor- und Nachteilen. Besonders plakativ werden die konzeptbedingten Unterschiede bei einer Beschleunigung aus dem Stand, denn hier lassen sich die 600 PS des V8-Biturbo mit der Traktion von vier angetriebenen Rädern erheblich effizienter in Vortrieb umwandeln.

Wir haben die lange Gerade der Rennstrecke von Estoril genutzt, um zwei Exemplare des BMW M5 F90 in den M xDrive-Modi 4WD Sport und 2WD direkt gegeneinander antreten zu lassen. Am Steuer des rechts fahrenden M5 sitzt dabei kein geringerer als Testfahrer Jörg Weidinger, der unter anderem für seine Rekordrunde mit dem M4 GTS auf der Nürburgring Nordschleife bekannt ist. Links sitzt der Schreiber dieser Zeilen und somit der zweifellos weniger begabte Fahrer, allerdings mit einem klaren technischen Vorteil: Der blaue M5 befindet sich im Modus 4WD Sport und hat daher erheblich mehr Traktion.

Um die Chancen wenigstens ein wenig fair zu gestalten, haben wir den Allrad-M5 links im Bild ohne Launch Control gestartet. Warum? Weil auch Jörg Weidinger im 2WD-Modus des BMW M5 F90 auf eine Launch Control verzichten muss – diese steht nur im Modus 4WD Sport zur Verfügung, schließlich soll sie eine optimale Sprint-Zeit ermöglichen und ist daher zwingend an den Allradantrieb gekoppelt.

Während Jörg Weidinger im weißen M5 rechts versuchen muss, die Kraft des V8-Biturbo nicht in Rauch aufgehen zu lassen und einen möglichst optimalen Start zu erwischen, ist die Aufgabe im Allrad-M5 ungleich einfacher: Linker Fuß auf die Bremse, rechter Fuß aufs Gaspedal und sanft die Drehzahl erhöhen, auf das Startsignal des Nebenmanns warten und runter von der Bremse! Was dann passiert, ist der Anfang eines beeindruckenden Sprints, der im Optimalfall nach kaum mehr als drei Sekunden zum Erreichen der 100 km/h-Marke führt.

Zu Beginn des kurzen Vergleichs-Videos haben wir noch ein Tacho-Video integriert, das den Sprint von 0 auf 230 km/h auf der langen Gerade in Estoril zeigt. Der Versuch mit Tacho im Bild wurde mit Launch Control aufgenommen, in diesem Fall finden auch die Schaltvorgänge der Achtgang-Wandlerautomatik von ZF automatisiert statt und verlangen vom Fahrer nichts weiter als ein konsequentes Durchdrücken des Gaspedals. Bei etwa 230 km/h macht das Nahen der ersten Kurve einen Abbruch das Tacho-Video erforderlich.

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