Ab Juli: BMW Südafrika verbaut Navigationssystem serienmäßig

Sonstiges | 8.07.2016 von 7

Rund ein Jahr nach Großbritannien rüstet BMW künftig auch in Südafrika alle Modelle serienmäßig mit Navigationssystem aus. Ab Juli 2016 umfasst die Serienausstattung aller BMW …

Rund ein Jahr nach Großbritannien rüstet BMW künftig auch in Südafrika alle Modelle serienmäßig mit Navigationssystem aus. Ab Juli 2016 umfasst die Serienausstattung aller BMW an der Südspitze Afrikas das Navigationssystem Business, das bisher bei vielen Modellen nur gegen Aufpreis erhältlich war. Optional lässt sich das “kleine” Navi natürlich auch weiterhin durch das leistungsfähigere Navigationssystem Professional mit größerem Display ersetzen, doch auch diese Lösung wird von BMW Südafrika künftig bei mehr Modellen serienmäßig verbaut.

Konkret erhalten die BMW M-Modelle M2, M3, M4, M5, M6, X5 M und X6 M, sämtliche Modelle der 6er- und 7er-Reihe, die großen SUV X5 und X6 sowie die hochmotorisierten 4er- und 5er-Derivate 440i und 550i das Navigationssystem Professional ab Juli 2016 serienmäßig.

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BMW Südafrika: Navigationssystem serienmäßig an Bord

In Deutschland kündigt sich eine entsprechende Maßnahme auch weiterhin nicht an, hier kosten beide Navigationssysteme bei den weitaus meisten Modellen Aufpreis. Schon nach der entsprechenden Umstellung in Großbritannien vor etwas mehr als einem Jahr forderten viele unserer Leser eine entsprechende Anpassung der deutschen Serienausstattung, wurden bisher aber offenbar nicht erhört.

Für den serienmäßigen Einsatz von Navigationssystemen spricht sicherlich nicht nur in Großbritannien und Südafrika, dass die Technik heute von vielen Kunden als zeitgemäße Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird. Speziell bei einem Premium-Automobil gehört ein leistungsfähiges Navigationssystem längst zu jenen Optionen, auf die kaum noch jemand verzichten will.

Allerdings dürfte genau hier auch der Grund für die zögerliche Haltung von BMW Deutschland liegen: So lange genügend Kunden bereit sind, zum Teil mehrere tausend Euro Aufpreis für ein Navigationssystem als Sonderausstattung zu zahlen, spricht aus wirtschaftlicher Sicht nichts für ein kostenfreies Angebot.

7 responses to “Ab Juli: BMW Südafrika verbaut Navigationssystem serienmäßig”

  1. DoNuT says:

    In einem kleineren Markt, wo offensichtlich ohnehin eher die teureren Modelle nachgefragt werden, kann man sich das offensichtlich erlauben (billigstes Modell in der Auflistung: 440i als Coupè für knapp 50.000€).

    Für Mitteleuropa in einem (fast) halb so teuren 318i wird es das wohl noch lange nicht spielen.

    Wobei es schon etwas frech ist, dass mittlerweile einige Kompakte serienmäßig oder sehr günstig mit Touchscreens und Smartphone-Integrationen angeboten werden, die meisten Premiumfahrzeuge (vor allem deutscher Herkunft) sind da sehr karg ausgestattet – immerhin haben die aktuellen Modelle schon eine einfache Freisprecheinrichtung serienmäßig.

  2. Polaron says:

    Ich kenne mich mit der Preisgestaltung von BMW UK und SA nicht im Ansatz aus. Ich kann mir aber auch nicht wirklich vorstellen, dass sich die serienmäßige Ausstattung mit dem Navi Business nicht auch im Basispreis des jeweiligen Modells niederschlägt.

    Oder beeinflusst die Ausstattungsoption Navi Business den jeweiligen Basispreis tatsächlich nicht??? Wenn das so wäre, dann darf man sich richtig verschaukelt vorkommen, wo bei uns für lächerliche Dinge wie einen DAB-Tuner (unverschämte) Aufpreise verlangt werden…

    • Stillnotlovintv14.PGDrew4life says:

      DAB ist in UK so wie ich das aus den Autoreviews verstehe, meistens inklusive. In De muss man dafür um die 400€ zuzahlen.

      • Polaron says:

        Ja, das habe ich um Konfigurator auch gesehen.

        • Franz R. Ullrich says:

          Wobei sich schon die Frage stellt, ob ein DAB-Tuner für rund 350 Euro Aufpreis generell Sinn macht !?

          Denn der größte Unterschied zu UKW besteht darin, entweder ist der Sender glasklar auf Empfang, oder eben überhaupt nicht.
          Bei UKW fängt es an zu rauschen und Sekunden später ist die bessere Frequenz drin.

          Bei einem Funkloch hat DAB sogar eher Nachteile, auf allen Kanälen ist dann Funkstille, UKW sucht dann eine andere, bessere Frequenz besser.

          Meine Erfahrung: DAB ist in den allermeisten Regionen im Inland verzichtbar, aus Erfahrungen Bekannter weiß ich aber, in Südbayern springen die Frequenzen häufiger, könnte dort als Option ggf. Sinn machen.

          Übrigens ist die in D geplante UKW Abschaltung erst für 2024 vorgesehen, bis dahin werden ohnehin alle Hersteller eine serienmäßige Anpassung vornehmen.

          • Polaron says:

            Die UKW-Empfangsproblematik in Südbayern kann ich zumindest bei so manchen ‘kleineren’ Sendern bestätigen.

            Bis die bundesweite Abschaltung von UKW und der damit einhergehende DAB-Zwang kommt, können die Hersteller ja noch fleißig bei der Aufpreisgestaltung abkassieren…;)

            • Franz R. Ullrich says:

              Klar, die Preisgestaltung im Infotainment der allermeisten Hersteller ist generell überzogen, hier wird Cash generiert, was beim Service Intervall nicht mehr zu erzielen ist.

              Für DAB verlangt BMW, z.B. in der Mittelklasse 320,– Aufpreis, Mercedes gar EUR 487,50.

              Das im Prinzip völlig akzeptable Radio Professionell zzgl. Hifi System wird bei BMW mit 390,– zu ordern sein, bei Mercedes sind für Burmester SoundSystem gleich EUR 922,25 fällig, wie ich finde bei MB auch zwingend notwendig, denn das im Standard verbaute Serien Radio/CD ist schlichtweg eine Katastrophe.

              Beim Navi (wieder der Vergleich in der Mittelklasse), kann der BMW Kunde über das Business Paket immerhin EUR 350,– “sparen”, statt EUR 1.490 werden dann “nur” EUR 1.140,– fällig, MB verlangt hier für das ebenbürtige Garmin Map Pilot EUR 1.082,90.

              Die komplett Pakete/Navi sind bei beiden Herstellern entsprechend nochmals deutlich teurer.

              Alles im Allen bleibt festzuhalten, den gewerbliche Kunden wird die UVP durch vergleichsweise geringe Leasing Aufschläge wenig tangieren, daher werden die Hersteller wohl auch mittelfristig diese Preisgestaltung am Markt durchsetzen können, für den Privatkunden gilt, genau vergleichen was tatsächlich notwendig ist, denn beim späteren Wiederverkauf ist die schöne neue Technikwelt längst überholt, hier ist wie bei fast allen Optionen der DAT-Schwacke Grundpreis für das jeweilige Modell ausschlaggebend.

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