Mercedes E-Klasse 2016: BMW 5er-Gegner vorab enthüllt

BMW 5er | 4.01.2016 von 34

Die neue Mercedes E-Klasse 2016 feiert eine ungeplante Vorab-Premiere im Netz, glänzt mit Hightech und sieht der C- und S-Klasse zum Verwechseln ähnlich.

Eine der wichtigsten Neuheiten der Detroit Auto Show 2016 ist früher als geplant im Internet aufgetaucht: Die neue Mercedes E-Klasse W213 steht im Mittelpunkt einer ganzen Serie von Fotos, die eigentlich erst in einigen Tagen an die Öffentlichkeit gehen sollten. Doch weil sich derartige Pannen im Internet-Zeitalter ohnehin nicht rückgängig machen lassen, können wir die Oberklasse aus Stuttgart schon jetzt in voller Pracht bewundern – und uns auf eine erste Suche nach Unterschieden zum Design von C- und S-Klasse machen.

Wie erwartet bleiben sich die Schwaben optisch treu und integrieren die neue Mercedes E-Klasse 2016 perfekt in ihr aktuelles Familienbild. Auf eine sichtbare Differenzierung zwischen den kleinen und großen Limousinen wird dabei ganz bewusst verzichtet, eine Unterscheidung der verschiedenen Baureihen dürfte selbst Kennern auf den ersten Blick nicht leicht fallen. Dass diese Strategie aus wirtschaftlicher Sicht keinesfalls schlecht sein muss, haben andere Autobauer in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen.

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Wichtiger als das Design ist den Schwaben folgerichtig die Technik, schließlich steckt hier deutlich mehr Entwicklungsarbeit als in der vertrauten Formensprache. Die auf eine Länge 4,92 Meter gewachsene E-Klasse kommt mit einer ganzen Serie neuer Assistenzsysteme und bietet im Innenraum zwei nebeneinander angeordnete 12,3 Zoll-Displays. Die Bedienung ist erstmals über sogenannte Touch Control-Oberflächen am Lenkrad möglich, hier sollen Tipp- und Wischbewegungen wie auf einem Smartphone eine intuitive Steuerung komplexer Funktionen erlauben.

Noch spannender ist der “Drive Pilot”, der den Fahrer bei Geschwindigkeiten bis 210 km/h beinahe überflüssig macht. Ist das Assistenzsystem aktiviert, folgt die Mercedes E-Klasse dem Vordermann und erledigt dabei nicht nur das Bremsen und Beschleunigen selbständig, auch die Lenkarbeit wird von der Elektronik übernommen. Erkennt das Auto ein neues Tempolimit, wird die Geschwindigkeit automatisch angepasst und wenn der Fahrer den Blinker setzt, überholt die E-Klasse langsamere Verkehrsteilnehmer praktisch selbständig.

Deutlich ausbaufähiger präsentiert sich die Motorenpalette, denn zum Marktstart sind nach aktuellem Stand nur zwei Basis-Triebwerke erhältlich. Einziger Benziner ist der Mercedes E 200, als Diesel kommt der E 220 d in den Handel. Erst später folgen stärkere Modelle mit sechs Zylindern, die große Mehrheit der Kunden wird die neue Mercedes E-Klasse allerdings mit lediglich vier Zylindern bestellen – selbst der klangvolle Name E 350 e steht für einen Plug-in-Hybrid mit Vierzylinder-Benziner.

(Fotos & Infos: Mercedes-Benz via auto-presse.de)

34 responses to “Mercedes E-Klasse 2016: BMW 5er-Gegner vorab enthüllt”

  1. PHoel says:

    Da hat Mercedes ja mal auf ein komplett neues Design gesetzt, komplett anders als die anderen Modelle und kaum als Mercedes zu erkennen 😮

    • M54B25 says:

      Die Stuttgarter haben sich halt vom Premium-Marktführer der Kategorie Car-Design-Copy aus Ingolstadt inspirien lassen. Ich bin mir nur nicht sicher ob Benny, die Analogie zum wirtschaftlichen Erfolg dieses Premiumanbieters ernst meinte oder ob da die Ironie-Tag’s fehlten…

      Zum Design selber: lieblos, pomade und in 3 Jahren reif für ein Facelift, weil der Charakter fehlt. Die Heckleuchten singulär rangeklatscht, das Heck luschig abfallend, die Räder auf den Bildern viel zu groß für den Vorderwagen, die Luftöffnungen (oder was das sein soll) links und rechts an der Frontstoßstange wie ein sabberndes Tier. Mir graust es jetzt schon vor den unvermeindlichen Vergleichstest, wo dann wieder versucht wird diesen Designunfall als Stuttgarter-klassenübergreifenden-Barock zu verkaufen.

      Na und wer glaubt, das die Veröffentlichung jetzt ein ZUFALL war, der Osterhase kommt ja auch bald wieder…

      • PHoel says:

        …mal vom Interieur ganz zu schweigen

        • M54B25 says:

          Yep, war auch fast mein Lieblingsartikel aus dem letzten Jahr, 99 Kommentare bisher zum E-Klasse Innendesignunfall: http://www.bimmertoday.de/2015/12/09/mercedes-e-klasse-2016-innenraum-des-5er-gegners-enthullt/

          Bin mal gespannt wo der Comment-Counter bei diesem Prachtstück an Steilvorlage-Artikel enden wird. Das es einem die Konkurrenz auch wirklich immer so leicht macht. Benny hätte ja wenigstens noch erwähnen können, dass die kommenden 6-Ender der E-Klasse wieder in Reihe stehen werden, da sich die Schwaben die Produktionsstrecke der blau-weißen Bayern mal angeschaut haben…

          • PHoel says:

            Ok Interieur hat mir bei Mercedes nie wirklich gefallen, in letzter Zeit gar nicht mehr, aber R6 ist auf jeden Fall ein großer Schritt in die richtige Richtung für Mercedes.

          • Benny says:

            Zum durchaus spannenden “Detail” der Reihensechszylinder kommt später noch was, wenn es dann offiziell ist. Bisher gibt es ja keine offizielle Pressemitteilung von Mercedes und in den bereits durchgesickerten Infos war der R6 nicht erwähnt, daher ist er auch im Text nicht als solcher bezeichnet.

          • Pro_Four says:

            …unabhängig vom Interieur, bin ich schon gespannt was BMW in Sachen Carbon Core beim kommenden 5er machen wird, die Entwicklung schreitet ja immer weiter.

            Wenn BMW beim Design keine verrückten Änderungen macht und nur behutsam ändert, so könnte auch der kommende 5er wieder der Schlager werden. Also ich hoffe nicht auf ein identisches Design zum 3er oder 7er aber die Anlehnung am 7er wird kommen.

            • M54B25 says:

              Naja es werde so ca. 100kg versprochen, das deutet auf ähnliche Maßnahmen wie beim 7er hin. Bin mal gespannt, was Mercedes vorlegt und wie viel Kilo es dann beim BMW werden. Aber wenn der M5 dann wieder die 2 Tonnen Marke kratzt oder mit Ausstattung knackt ist die Ernsthaftigkeit meinerseits wieder in Frage gestellt.

              Zum Aussehen bin ich ja bei diesem Artikel (http://www.bimmertoday.de/2015/12/31/2015-rekord-jahr-fur-die-bmw-group/) erschreckt. Ich dachte erst es wäre ein 7er, aber der Text wies auf den 5er hin – und die ersten Prototypenfotos bestätigen die Front und die Silouette leider auch 🙁 So ein bisschen Bangel wünsche ich mir schon manchmal zurück – nur nicht am Kofferraumdeckel…

              • El Barto says:

                Da bin ich beim neuen 5er und speziell beim M5 eigentlich ganz guter Dinge. Vielleicht pendelt man sich ja wieder auf dem Gewichtsniveau von E60 oder sogar E39S ein, das wären dann schon 100 – 150 kg.

                Deinen Link konnte ich nicht öffnen, aber wenn du dich auf diesen Artikel

                http://www.bimmertoday.de/2015/11/17/bmw-5er-2017-neue-entwurfe-zeigen-g30-mit-m-sportpaket/

                beziehst, dann ist das ja erstmal nur ein Photoshop-Entwurf und damit ein Blick in die vernebelte Kristallkugel. Aber davon ab denke ich schon, dass sich der nächste 5er optisch stark an den 7er anlehnt. Ich schätze, früher (MB, Audi) oder später (BMW) ist mal wieder ein Befreiungsschlag beim Design einzelner Baureihen fällig.

                • M54B25 says:

                  Anderer Artikel aber gleiches Bild 🙂 Wenn Du bei der Kategorie Erlkönige schaust, finden sich schon erste Fotos wie hier, http://www.bimmertoday.de/2015/09/24/bmw-5er-g30-phev-erlkonig-fotos-zeigen-neuen-530e-540e/ da sieht man schon die Front mit der Verbindung der Scheinwerfer zu den Nieren.

                  *** Zum Gewicht: so ca. 1800kg wie beim E39S wären ja schon mal ein Anfang, aber eigentlich muss es etwas mit 16xx kg sein, um wirklich richtig zu performen. Aber machen wir uns nichts vor, es wird beim G30 M-Modell zum Allradantrieb kommen, der Motor ist dann vielleicht neu (V8 mit 4,0Liter) mit 6xxPS und das Gewicht wird in den Verkaufsversionen (also volle Hütte) 19xx kg betragen mit xx>50. Es wird das Auto werden, dass der Markt (ältere reiche, nicht-offiziell-protzgeile Nicht-fahren-könnende Fahrer) verlangt 🙁

                  *** Zum Befreiungsschlag:
                  – Audi NEVER-EVER – alles was bisher als große Designwende angekündigt war (A8 als “Skulptur”, A4 als “Aerodynamik-Wunder”, TT als blabla, blabla) ist Feilen am LKW-Frontgrill. Ja mag grade wieder hart und bashing klingen aber Stillstand trifft es genau und die Kunden wollen das ja anscheinend so, da wird die Revolution ausbleiben – meine Meinung.

                  – Mercedes: Die machen das schon cleverer, so alle 6 (+/-2) Jahre wird ein neues Grunddesign eingeführt, welches das bisherige vor den Kopf stößt. Dann wird mit diesem “Design” die gesamte Modellpalette geupdate, auch schön im Innenraum zu sehen. Und auch hier scheint es die Käufer nicht so zu stören.

                  – Und BMW? Ich stehe ja auf die Retro-Studien/Modelle wie den BMW 3.0 CSL Hommage R – und das gefällt mir sehr gut: basierend auf den Wurzeln die markanten Designmerkmale stärken und modern interpretieren – vielleicht der bessere Mittelweg. Ich glaube das der G30 das Ende des Scheinwerfer-an-Niere Zyklus ist und der nächste 3er neue Aktzente setzen wird – hoffentlich mit den Hommage R Elementen

                  • El Barto says:

                    Also, alles was das bisherige Gewichtswachstum beim Generationswechsel zum Stillstand bringt, ist in meinen Augen schon ein Fortschritt 😉 Wenn man dazu noch ein paar reale Kilo einsparen kann, ist das natürlich umso besser. Allerdings nicht wie bei Mercedes, wo man z.B. in die V-Klasse serienmäßig einen mickrigen 57-Liter-Tank packt, um ein wenig Leergewicht nach EG-Richtlinie zu sparen. Wer ganze 70 Liter will, darf dann nochmal drauflegen.

                    Die Audianer stecken tief in der Design-Sackgasse. Gefühlt drehte es sich in den letzten 10 Jahren wirklich nur noch um den Singleframe, um TFL-Varianten und das Bügeln möglichst scharfer Kanten. In jüngster Zeit kam noch der Knight Rider-Lauflicht-Blinker dazu. Würde man den Singleframe mittelfristig in Rente schicken, könnte man das Design an der Front auf Null setzen und von dort aus ganz neu anfangen. Aber bevor das passiert, bekommt der 7er Frontantrieb 😉

                    Bei Mercedes stört mich diese krampfhafte Ausrichtung auf Sportlichkeit aller Modellreihen. Selbst einen GLS bekommt als AMG oder zumindest mit AMG-Paket. In einer Ausgabe des Mercedes Magazins wurde das damals neue T-Modell der C-Klasse als “sportlichstes T-Modell aller Zeiten” bezeichnet, nicht als komfortabel oder elegant oder luxuriös. Nöö, es muss immer sportlich sein, in dem Segment gibt es ja auch noch keine sportlichen Kombis.

                    Und ein bissel Retro schadet nie. Man muss nur aufpassen, dass einem dann auf Dauer nicht wieder Einfallslosigkeit vorgeworfen wird. Noch besser, als das Zitieren der Vergangenheit, ist es allerdings, einen modernen Klassiker zu erschaffen. Da fällt mir bei den deutschen Herstellern seit 2000 eigentlich nur Mercedes mit dem ersten CLS ein.

                  • M54B25 says:

                    Beim CLS stimme ich Dir zu, der ist wirklich gut geraten und wird auch zu recht als Design-Ikone seinen Platz ind er Geschichte einnehmen. Das wirklich einzige, was mich nervt ist die Aussage dass es sich um ein Coupe handelt – ein Coupe hat 2 -in Worten ZWEI- Türen. Selbst mit dem Namen “Grand Coupe” bei BMW sthe ich auf Kriegsfuss.

                    Das Knight-Rider Licht (geiler Name, werde ich mir mal merken) beim A6 und A7 ist wirklich ätzend. Ich habe schlimmste Befürchtungen, dass in 3 Jahren die Hälfte der Neuwagen so einen Blink-Blink Quatsch haben werden, dann glaubst Du in einer größeren Stadt durch einen Technoclub zu fahren – brrrrr grausame Vorstellung.

                    Zum Gewicht: Ja wir müssen uns der Realität stellen, dass es wohl nicht mehr nach unten geht und jedes Kilo weniger durch neue Technologien wird durch den nächsten Komfortquatsch weggefressen. Die CES läßt grüßen, Audi packt 5 Displays in die Kisten und nimmt die Knöpfe weg – jedes Display muss aber gesteuert und verdrahtet werden. Da wird das Gewicht weiter steigen und die Bedienbarkeit abnehmen. Von der Lesbarkeit bei Sonneneinfall bzw. im Dunklen als ganz reale Probleme mal ganz zu schweigen. Ne bin bin ich retro was das angeht. Das es geht Toyota GT86/Subaru BRZ: nur genau die Knöpfe die es im Innenraum braucht. Und der einzige Assistent sind direkt vor dem Steuer und bedient das Auto noch selbst. Und das beste – die Kiste ist 10 mal sportlicher als ein AMG C450 T-Modell!!! Das hast Du sehr gut beschrieben “krampfhafte Sportlichkeit” zieht sich aber durch fast alle Hersteller und Modelle siehe VW Golf Sportsvan – höchsten wenn da ein BVB-Aufkleber dranne ist, hat die Kiste was mit Sport zu tun.

                  • El Barto says:

                    Der AMG GT macht auch den Knight Rider, zumindest beim hinteren Blinker…vorgestern erst gesehen. Von daher könnten deine schlimmsten Befürchtungen eintreten, aber es bleibt hoffentlich doch nur ein kurzlebiger Modegag.

                    Viertüriges Coupé ist doch noch gar nix! Beim SUV-Coupé, da rollen sich mir die Fußnägel so richtig schön hoch 😉 Die Marketingexperten waren übrigens nicht die “Erfinder” der Bezeichnung des viertürigen Coupés. Als der Mazda Xedos in den frühen 90ern rauskam, wurde er so bereits in einem damaligen Artikel (ich meine in der ams) bezeichnet. Wer weiß, was sich die Marketingabteilungen noch so für die Zukunft ausdenken…

                    Was die rasante Entwicklung des Autos als vernetztes Display auf Rädern angeht, bin ich auch altmodisch und eher skeptisch. Trotz HUD, Spracheingabe, Freisprecheinrichtung und guter Bedienbarkeit des iDrive ist man eigentlich jetzt schon viel zu abgelenkt beim Fahren. Und durch den zunehmenden Verkehr wird das auch nicht besser. Mal davon ab, dass viele Verkehrsteilnehmer entweder einfach nur rücksichtloser werden oder schon bereits so in die Multimediamöglichkeiten ihres Autos versunken sind, dass sie ihre Umwelt vergessen. Naja, aber das ist ein anderes Thema… 🙂

                  • M54B25 says:

                    Das haben doch alle bei den Audi TFL auch gedacht – Pustekuchen! Selbst die erhöhten Steuern auf LED-Girlanden aus China hat keinen Hersteller abgeschreckt das Zeug noch inflationärer in die Fahrzeugfronten einzupflanzen.

                    Ich kann mich noch genau an den Testbericht vom damals neuen Audi A6 erinnern (müsste von der ams irgendwo bei 2009 oder so gewesen sein, finde leider keinen Link dazu) die wurden in Bayern von Polizisten angehalten und gefragt, was das denn für ein Licht sei, dass sie da mitten im Sommer am helligten Tage anhätten. Naja und als dann sogar Rollce Royce igendwann 2012 oder 13 so etwas eingebaut hat, war das Automobile-Abendland nicht mehr zu retten. BMW hat’s ja noch ganz geschickt in die schon länger bekannten Coronaringe (official “Celis-Standlichtringen”) integriert (erinnere ich mich nochgenau: Facelift des E39 im September 2000 – hab damals den ersten Werbespot dazu gesehen) – oder waren die wie immer ihrer Zeit voraus?!?

                  • El Barto says:

                    Jepp, im E39 LCI kamen die schönen Coronaringe mit Standlichtfunktion. Überhaupt haben die LCI-Scheinwerfer der E39-Front zu einer unheimlichen Frische verholfen. Unschöner Nebeneffekt: die Tuningszene hat die “Angel-Eyes” in weitaus weniger ansehnlicher Optik auch gleich noch reihenweise an altehrwürdige E36 gekloppt und bis heute gibt es Leute, die glauben, dass es cool sei, nachts mit Standlicht und Nebelscheinwerfern durch die Stadt zu fahren.

                    Die TFL-Funktion kam meines Wissens zuerst im E92 und danach mehr oder weniger zeitgleich im E60 LCI. Ein Bekannter hatte sich sehr früh ein 3er Coupé gekauft und ich war von der TFL-Optik hin und weg. Bis heute ist BMW hier seinen Mitbewerbern meilenweit voraus. Mercedes wusste anfangs nicht, wo sie das TFL hinpacken sollten und von Audi brauchen wir gar nicht erst anfangen. Ging übrigens bei Audi mit dem S6 von 2006 los, TFL in der Stoßstange mit jeweils 5 LED auf jeder Seite, die addiert für die Zylinderanzahl stehen sollten.

                  • M54B25 says:

                    Super gemerkt – genau das mit der Zylinderanzahl und der Anzahl der LED’s – jetzt wo Du es erwähnst – ist wohl leider wirklich nur den Freaks (im positiven Sinne natürlich) im Gedächtnis gebleiben – daher Respekt! Aber Audi ist für mich nur eine Randbaustelle…

                    Zu den Mercedes TFLs finde ich zumindest die bei der noch aktuellen E-Klasse recht gut. Was mir da aber am besten -auch im Markenvergleich- gefällt sind die Rückleuchten: schön filigran und nette Konturen, die stehen auf einer Stufe mit den BMW LED-Rücklechten. Schade dass BMW die in den kleineren Klassen meist nur beim LCI reinbringt und der Rest basteln muss. Da muss irgendein Controller seine Finger im Spiel haben, technisch und optisch ist das sonst irgendwie nicht erklärbar.

                  • El Barto says:

                    “Super gemerkt”

                    Ja, so ‘nen Quatsch kann ich mir gut merken…aber ohne Einkaufzettel bin ich im Supermarkt verloren :-))

                    Mercedes hat die Leuchtenoptik jetzt wirklich gut im Griff. Aber vielleicht erinnerst du dich an den W212 vor der Modellpflege: da gab es runde TFL-Leuchten sowie angewinkelte und gerade Versionen, da hat doch keiner mehr durchgeblickt…

                  • M54B25 says:

                    Ja das stimmt, da hatte man den Eindruck ATU hat einen Werksabverkauf veranstaltet. Die eckigen Leuchten in der Schürze unten fand ich aber ganz ok. Nur dann kam ja der Trend das TFL nicht in den Schürzen zu lassen sondern in die Schweinwerfer zu integrieren.

                    Und Quatsch merken kann ich mir auch gut. Ist immer wieder schön, dass die meisten Taxifahrer gar nicht wissen dass die R4 CDI Motoren 2,2 Liter Hubraum haben und nicht 2,5 oder 2 Liter oder das es mal einen 280CDI in der E-Klasse gab der ein Software-gelockter 3,2 Liter V6 CDI war, Mercedes konnte die 2,8er Triebwerke nicht liefern und hat daher die großen Maschinen mit anderer Software für 4000€ weniger verkauft- die Besitzer freuen sich heute noch, da dies einfach zu entlocken war. Oder dass es mal einen Diesel von AMG gab (C30 CDI AMG), den einzigen bisher überhaupt, oder das die C-Klasse (W204) kurz nach Start zurückgerufen wurde, weil die Motorhaubenverrieglung auf deutschen Autobahnen nicht funktionierte und die Haube wegflog. Und das merke ich mir bei Mercedes, die ich nur als Mitbewerber sehen…

                    So muss jetzt zum Einkaufen – auch mit Zettel 😉

                  • El Barto says:

                    Ok, einen habe ich auch noch:
                    Der C55 AMG (W203) hat die Front des CLK erhalten, um den Vorderwagen um 8 cm zu verlängern und den 5,5 Liter V8 unterbringen zu können.

                    “…das die C-Klasse (W204) kurz nach Start zurückgerufen wurde, weil die
                    Motorhaubenverrieglung auf deutschen Autobahnen nicht funktionierte und
                    die Haube wegflog”

                    Das wusste ich nicht…wieder was gelernt 🙂

                    Den 280 CDI hatte ich mal als Mietwagen, der kastrierte 320 haute mich nun nicht gerade vom Hocker. Da war der 270 CDI auch in der E-Klasse besser bei der Musik. Auf diesem Motor basierte ja auch weitgehend der C30 CDI. War dann aber leider Ende mit dem coolen Fünfzylinder, weil er meines Wissens die künftigen Abgasnormen nicht mehr einhalten konnte.

  2. Polaron says:

    Im wahrsten Sinne des Wortes einfallslos! Hat man bei Mercedes-Benz das faule und uninspirierte Design-Team von Audi engagiert!?

    Oder haben beide Firmen tatsächlich keine eigenen Designer mehr, sondern lassen einer wenig talentierten Fremdfirma diese “lästige” Arbeit erledigen (Parallelen in punkto Design-Stillstand beim kürzlich auf den Markt geworfenen A4 und der neuen E-Klasse sind unübersehbar)?^^

  3. Lauerput says:

    A bland new car!

  4. pimpmy911 says:

    Ich weiß nicht was hier los ist – ich bin kein Fan von der “jedes Auto sieht gleich aus”/”Wir brauchen ein eindeutiges Markengesicht”-Strategie. (Bin eher in der Bangle-Ecke, da gehört auch mal ein Design-Unfall dazu…)

    Das Interieur ist wirklich hochwertig, auch ein 5er ist nicht perfekt.
    Aber viele vergessen hier wohl wie schwer es teilweise ist einen 5er von einem 3er zu unterscheiden usw…

    BMW Fans können das teilweise trotzdem recht gut.
    Mercedes/Audi Liebhaber ebenso.

    Es ist eine Frage des Geschmacks, aber mittlerweile sind alle 3 auf den Zug aufgesprungen. Die Frage ist – wer zuerst abspringt….

    • Pro_Four says:

      “Aber viele vergessen hier wohl wie schwer es teilweise ist einen 5er von einem 3er zu unterscheiden” ach komm, die Unterschiede sind, und hoffe auch die bleiben, eklatant groß.

      “Es ist eine Frage des Geschmacks, aber mittlerweile sind alle 3 auf den Zug aufgesprungen” Einer versucht wenigstens noch Unterschiede zu den einzelnen Baureihen zu zeichnen, die anderen nutzen nur Vorlagen.

      http://f30.bimmerpost.com/forums/attachment.php?attachmentid=702377&d=1338906314

      • pimpmy911 says:

        Mir gefallen die Scheinwerfer vom 3er schon gut, aber “eklatant groß” ist der Unterschied insbesondere von hinten auch wieder nicht.

        • Pro_Four says:

          …beim Heck bin ich bei Dir, das stimmt. Uns ging es doch ums Markengesicht oder?

          Schön find ich auch, das sich BMW beim TFL treu bleibt und nicht in jedem neuen Scheinwerfer ein Neues verbaut. Dort versucht ja Audi krampfhaft immer wieder ein neues zu erfinden, was ich persönlich echt schrecklich finde.

          Auch Mercedes bleibt sich da treu, zwar nur ein langweiliger Strich, den Zewck erfüllt es aber.

    • M54B25 says:

      Wenn Du als Desingunfall den 7er (E65) meinst ok, da muss der Vorstand beim Durchwinken auf LSD gewesen sein. Komischerweise gefällt mir der 6er (E63, E64) mit den nahezu gleichen Designelementen (Frontscheinwerfer und Kofferraumdeckel) wieder gut. Sehe aktuell öfter einen parken und finde den immer noch frisch und auf jedenfall erfrischend anders.

      Zur Frage des Abspringens: BMW siehe 2er AT… Da weisst du auf jedenfall wo vorne und hinten ist: Vorne ziehts und hinten heb der 2er den Popo beim Kurvenfahren! But this is an other story…

  5. alex89 says:

    Also mal ehrlich: Ist doch eine prima Idee! Einmal alle 8 Jahre ein Auto designen lassen und dann dem Buchhalter zeigen, wie man in Paint Bilder vergrössert oder verkleinert. Zehn Minuten später ist die ganze Fahrzeugflotte “durchgestylt” und derselbe Buchhalter kann gleich im Anschluss die (wohl eher den) Designer wegrationalisieren.

    Ich mag das Interieur wirklich sehr und Hut ab vor dem technologischen Sprung, aber wie kann man zwei Autos (C und E) praktisch völlig identisch aussehen lassen? Nicht ein Ansatz von Phantasie, der uns da vorgelegt wird. Das kann es doch nicht sein?!

  6. FilipMPower says:

    Jetzt mal ganz zu schweigen von der Copy-Paste Taktik, ich finde die E klasse sieht nicht gut aus. Das auto hat komische Proportionen, es sieht zu hoch und nicht breit genug aus und der front überhang ist zu kurz im vergleich zum langen heck. Als AMG oder halt mit AMG paket sieht die Front nicht so schlimm aus mit den grossen einlässen, aber trotzdem, das design tut nicht gut und sieht jetzt schon 1-2 Jahre alt aus.

    • El Barto says:

      Ich finde die Außenoptik grundsätzlich nicht schlecht. Gerade im Vergleich mit dem 212 finde ich den neuen E stimmiger, unabhängig vom Einheitsdesign. Dieses Ponton-Zitat bei den Vor-Mopf-Modellen war beispielsweise ein Schuss in den Ofen und während die Front mit den vier eckigen Augen irgendwie Charakter hatte, wirkte das Heck (Überhang, hoher Abschluss, sehr große Rückleuchten) seltsam deplatziert. Und mit der Mopf wurde dann auch die Front wischi-waschi, während man immerhin die hinteren Kotflügel entschärft hat.

      Was mich aber schon seit der 212-Modellpflege stört, ist die Verbannung des Sterns in den Kühlergrill. Das man den Zentralstern jetzt beleuchten kann, hilft da auch nicht weiter, sondern lässt eher Actros-Feeling aufkommen.

  7. Fagballs says:

    Das meiste wurde ja schon gesagt. Mich würde nur mal interessieren, gibt es bei MB so Fans, wie sie hier von BMW rumgeistern, die auf der Straße ne S-Klasse sehen oder in Zukunft auch ne E-Klasse, und auf Anhieb sagen “Uh, neue E-Klasse, hübsch, ich erkenne die auf den ersten Blick an “Dings” und “Bumms”?

    Mal im Ernst, es fällt mir als BMW-Fan schon schwer einen 3er (außer GT) und einen 4er auseinander zu halten, wenn ich z.B. nur die Front im Rückspiegel sehe. Und mir als LCI F20 Fahrer ist es neulich passiert, dass ein Satz Halos im Rückspiegel auftaucht und ich mir “hmm, klar, BMW, aber was für einer?”, ich lasse ihn vorbei und es ist ein 1er Facelift. Und ich muss auch bei F31 und F11 oder F30 und F10 zweimal hingucken, wenn ich sie nur von hinten sehe. Trotzdem sind die BMWs noch besser unterscheidbar als Audi und MB, finde ich.

    Davon ab respektiere ich Mercedes, die alte E-Klasse fand ich schon gut und die neue wird sicher ein phantastisches Fahrzeug. Hätte ich die Wahl zwischen E-Klasse und 5er und wäre der MB vielleicht sogar noch etwas günstiger (als Firmenwagen Leasing bspw), könnte ich schwach werden. Ich sitze ja meistens im Auto und nicht davor und innen sind sie absolute Klasse.

    • El Barto says:

      Ich bekenne:

      Mit 3er und 5er hatte ich anfangs bei der Heckansicht richtige Probleme und hab’ mich auch schonmal vertan, wenn der 3er kein Einfachendrohr als Eselsbrücke hatte.

      Als der 4er um ersten Mal im Verkaufsraum stand, habe ich meinem Verkäufer ins Gesicht gesagt, dass der ja vorne genauso aussehe, wie der 3er. Noch nie habe ich solch einen Blick voller Geringschätzung und Verständnislosigkeit geerntet 😉 Inzwischen erkenne ich auch die Unterschiede…aber die Abgrenzung zwischen E90 und E92 empfinde ich auch heute noch viel deutlicher.

      Und der Kracher: sehe ich einen X4 oder X6 von hinten und für sich alleine rumfahren, muss ich auch manchmal für einen Momoent nachdenken.

      Was Mercedes angeht, halte ich mich für einigermaßen informiert, aber eine Unterscheidung zwischen E und S oder C und E mal eben so mit flüchtigem (oder auch lngerem) Blick wird für mich schwierig bis gar unmöglich. Das habe ich bei MB das letzte Mal als kleiner Junge gehabt…da konnte ich an der Front nicht sofort zwischen 201er und 124er unterscheiden.

      • Fagballs says:

        Hab gerade mal W124 und W201 ergooglet. Woran soll man denn die von vorn unterscheiden? Daran, dass der eine zwei horizontale Chromakzente im Kühlergrill hat und der andere drei? Also MB hatte das schon öfter, mir ist auch eine ganze Zeit lang nicht klar gewesen, worin jetzt genau der Unterschied zwischen M, ML und GL lag, aber das Thema hat sich ja nun auch erledigt.

        Das ist anscheinend bei allen Marken so gewollt. Als würden die riesigen Embleme (Hallo VW) nicht ausreichen, um die Fahrzeuge als Teil der Familie zu erkennen.

        Wenn wir ehrlich sind, ist das auch bei BMW nicht so neu, eigentlich sticht die Bangle-Ära da als große Ausnahme raus, egal wie man über sein Design-Werk denken mag: die Autos waren einzigartig. Nimmt man hingegen ältere BMWs beispielsweise E12 und E21 (R6-Modell), oder E34 und E32, da muss man auch schon auf Details achten.

        • El Barto says:

          “Woran soll man denn die von vorn unterscheiden?”

          Hauptsächlich an der Größe und den Proportionen 😉

          “…eigentlich sticht die Bangle-Ära da als große Ausnahme raus, egal wie man über sein Design-Werk denken mag…”

          Seltsam, oder? Dieser Bruch zwischen E38 und E65 war schon ein gewaltiger Schock. Aber rückblickend betrachtet war so ein Sprung im Design gar nicht mal schlecht. Und E63/E64 fand ich von Anfang an gut, während der E65 mit dem LCI attraktiver wurder. Witzigerweise finde ich heute den ursprünglichen E65 mit den “Waigel-Augenbrauen” aber interessanter. Wer weiß, der wird vielleicht mal ein gefragter Youngtimer 🙂

  8. […] ersten Bilder der neuen Mercedes E-Klasse 2016 sind bereits vor einigen Tagen ins Netz gesickert, nun hat Daimler pünktlich zur Detroit Auto […]

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