Elektroauto BMW i3: Concept und Serie im Bild- und Technik-Vergleich

BMW i | 30.07.2013 von 8

Nach der gestrigen Weltpremiere des BMW i3 in New York, London und Peking ist es höchste Zeit für uns, das enthüllte Serienfahrzeug mit dem inzwischen …

Nach der gestrigen Weltpremiere des BMW i3 in New York, London und Peking ist es höchste Zeit für uns, das enthüllte Serienfahrzeug mit dem inzwischen zwei Jahre alten BMW i3 Concept zu vergleichen. Die Studie war damals der erste Ausblick auf eine komplett neue Baureihe und viele Beobachter gingen davon aus, dass die spätere Serie nur relativ wenige Gemeinsamkeiten mit dem futuristisch wirkenden Design haben würde.

In der Zwischenzeit war schon anhand der zahlreichen Erlkönig-Fotos sowie dem farbiger und dynamischer positionierten Concept Car BMW i3 Coupé ersichtlich geworden, dass die Unterschiede überschaubar bleiben würden. Unser exklusiver Bild-Vergleich zeigt anschaulich, wie nah sich die Fahrzeuge wirklich sind:

Bild-Vergleich-BMW-i3-Concept-2011-2013-IAA

Der augenfällig größte Unterschied findet sich in der Seitenansicht, denn wie schon 2011 angekündigt wäre eine Lösung mit transparenten Türen für viele Kunden nur schwer mit ihren Vorstellungen von Privatssphäre im Auto vereinbar. Auch der untere Teil der Heckklappe ist in der Serie nicht transparent gestaltet, um Außenstehenden keinen Blick auf den Inhalt des Kofferraums zu gewähren.

Das grundlegende Fahrzeug-Layout ist in Form von Proportionen und Abmessungen sowie gegenläufig öffnenden Türen ohne störende B-Säule beinahe unverändert geblieben. Selbst im Innenraum ist die Nähe zwischen Concept und Serie unübersehbar, auch wenn die Studie von 2011 noch minimalistischer und luftiger auftrat als die an alle Bedürfnisse des Alltags angepasste Serienversion.

Beim Blick auf die technischen Daten fällt auf, dass die Serienversion des BMW i3 spürbar schmaler ausfällt als das Concept Car: 2011 Millimeter Breite des Concept Car stehen innentstadtfreundlicheren 1775 Millimetern in der Serie gegenüber. Außerdem ist der BMW i3 etwas höher und etwas länger als 2011 angekündigt.

Das Leergewicht des BMW i3 fällt zum Marktstart im November 2013 mit 1.195 Kilogramm noch 55 kg leichter aus als 2011 angekündigt, die Leistung des Elektro-Motors entspricht den damals angegebenen Werten (125 kW / 250 Nm). Dank des niedrigeren Gewichts wird der Sprint von 0 auf 100 schneller als seinerzeit versprochen erledigt: Laut BMW braucht der Serien-i3 für diese Übung nur 7,2 Sekunden, vor zwei Jahren von 7,9 Sekunden die Rede.

Unverändert geblieben ist die Angabe zur Alltags-Reichweite, die BMW mit 130 bis 160 Kilometern in der Praxis angibt. Gesteigert wurde hingegen das Kofferraum-Volumen: Statt 200 Litern haben die echten Kunden 260 Liter Stauvolumen zur Verfügung, bei umgeklappter Rückbank steigt dieser Wert sogar auf 1.100 Liter.

Unterm Strich lässt sich festhalten, dass sich der BMW i3 2013 sehr nah an den Versprechungen der Studie bewegt und diese in einigen Aspekten sogar übertrifft. Die Werbe-Kampagne unter dem Motto “Wie versprochen” hat somit tatsächlich ihre Berechtigung.

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  • e90_330

    Was gefällt den BMW designern eigentlich so gut an diesen runden Nebelscheinwerfern?
    Schon beim neunen X5 wollen sie nicht so recht zur sonstigen Front passen. Hier sieht man jetzt deutlich, wie man es besser machen kann oder besser gesagt: hätte machen können.

    • der_ardt

      das Fahrzeug wird fertig designed, dann kurz bei Fiat angerufen und gefragt, wo denn wohl Nebelscheinwerfer in welcher Form am besten aussehen und dann unreflektiert der Vorschlag übernommen

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  • Olli

    Das tolle an BMW ist, dass die fertigen Serienfahrzeuge immer deutlich besser aussehen als die Konzeptstudien.
    Die Seitenansicht ist zwar gewöhnungsbedürftig, ansonsten finde ich den i3 aber ziemlich gelungen.

  • Olli

    Ich sehe da schon Unterschiede! Die hinteren Türen sind wesentlich kürzer, geben so auch eine kürzere Öffnung frei (vgl. Foto mit geöffneten Türen). Zudem ist die an das vordere Ende der Hintertür integrierte B-Säule dann doch m.E. wesentlich dicker als die eben in der Studie nicht vorhandene bzw. nur als breitere Fensterdichtung angedeutete,

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