Supersportler mit BMW M3-V8 und viel Carbon: Aspid GT-21 Invictus

Sonstiges | 11.08.2012 von 12

BMW lässt seine Fans beharrlich auf einen echten Supersportler warten, der es mit dem Audi R8 oder dem Mercedes SLS AMG auch auf einer Rennstrecke …

BMW lässt seine Fans beharrlich auf einen echten Supersportler warten, der es mit dem Audi R8 oder dem Mercedes SLS AMG auch auf einer Rennstrecke ernsthaft aufnehmen kann. Immerhin gibt es diverse kleinere Autobauer und Manufakturen, die auf Motoren und Antriebstechnik von BMW zurückgreifen und die Technik der M GmbH für Fahrdynamik-Feinschmecker in leichtere Hüllen packen, um sie noch besser erleb- und genießbar zu machen.

Neben Wiesmann und Roding tritt mit IFR Automotive nun ein weiterer Autobauer in den Ring, der mit Hilfe eines in Garching entwickelten Triebwerks Fahrfreude verbreiten möchte. Die Firma des früheren Mitsubishi- und Seat-Entwicklers Ignacio Fernandez Rodriguez hat mit dem Aspid GT-21 einen waschechten Supersportler auf die Räder gestellt, der dank konsequentem Leichtbau mit reichlich Carbon auf ein beeindruckend niedriges Gesamtgewicht von nur 990 Kilogramm kommt.

Angetrieben wird der futuristisch gestaltete 2+2-Sitzer vom 4,4 Liter großen V8-Hochdrehzahlmotor mit der internen Bezeichnung S65B44, der auch in BMW M3 GTS und BMW M3 CRT verbaut wird und eine Leistung von 450 PS bietet. Den Motor kombiniert IFR wahlweise mit dem Siebengang-DKG oder einem manuellen Sechsgang-Getriebe, außerdem sind auch DSC & Co. in der bekannten Funktionsvielfalt mit an Bord – leider auch inklusive der elektronisch limitierten Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h.

Das Gesamtpaket bietet ein Leistungsgewicht von 2,2 Kilogramm pro PS und soll in der Lage sein, in unter drei Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen und nach 10,6 Sekunden die 200 km/h-Marke zu erreichen. Als maximale Querbeschleunigung verspricht IFR Automotive einen Wert von 1,6 g, was den Aspid GT-21 Invictus auf ein Level mit den besten Supersportlern der Welt stellen würde – die äußerst selbstbewusste Ansage der Spanier lautet dann auch, dass der GT-21 zum Brechen von Rekorden entwickelt wurde.

Wann die ersten Kunden einen Aspid GT-21 in Empfang nehmen dürfen und welche Summe der kleine Autobauer dafür überwiesen haben möchte, ist derzeit noch unklar. Besonders billig dürfte der 450 PS starke Leichtbau-Sportler allerdings nicht sein, was die Spanier nicht davon abhält, die Werbetrommel mit einer Zahl von bis zu 250 Fahrzeugen pro Jahr zu rühren.

(Bilder & Infos: IFR Automotive)

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