BMW Alpina B1 E87 – Mysteriöse Bilder aus Japan aufgetaucht

BMW 1er | 21.02.2010 von 9

In Japan sind Bilder eines BMW Alpina B1 auf Basis der BMW 1er-Generation E87 aufgetaucht. Die Fotos sind etwa fünf Jahre alt und zeigen einen …

In Japan sind Bilder eines BMW Alpina B1 auf Basis der BMW 1er-Generation E87 aufgetaucht. Die Fotos sind etwa fünf Jahre alt und zeigen einen 1er Fünftürer im vollständigen Alpina-Dress. Dazu zählt der Classic-Radsatz in 18 Zoll, das silberne Dekor, der Frontspoiler und Dachflügel. Auch das Doppelendrohr und der B1 Schriftzug im typischen Alpina Stil sind verdächtig gut getroffen.

Zudem gibt es Gerüchte, dass es sich in der Tat um einen echten Buchloer handelt, der nach seiner Erprobung in das Alpina-verrückte Japan verkauft wurde. Natürlich kann es sich bei diesem B1 genannten 1er aber auch nur um ein liebevoll gestaltetes Modell eines Fans handeln, mit dem man in Buchloe selbst nichts zu tun hatte.

BMW Alpina B1 Japan 1

Allerdings ist es auch eine bekannte Tatsache, dass Alpina Fahrzeuge erprobt, die dann nie in Serie gehen. Der Alpina X5 der Generation E53 aus dem Jahr 2000 ist auch solch ein Beispiel. Dieser vererbte hingegen wenigstens dem zwischenzeitlichen Topmodell BMW X5 4.6is (E53) seinen gesamten Antrieb.

Als Motorisierung des B1 würde sich – rein spekulativ – das 3,3 ltr Reihensechszylinder Triebwerk aus dem Alpina B3 S (E46) anbieten. 305 PS und 362 Nm würden dem kleinen 1er mehr als nur einen Hauch von Sportlichkeit bescheren. Bezüglich einer Modellerweiterung nach unten sagte ALPINA-Chef Andreas Bovensiepen im Sommer 2005 in einem Interview mit dem Focus aber die folgenden, relativ unmissverständlichen Worte:

Unsere Entwicklungskapazität reicht nicht aus, um von jedem BMW Basismodell ein ALPINA Fahrzeug zu kreieren. So erscheint uns ein BMW ALPINA auf Basis der 3er Reihe in unserem Preissegment wesentlich interessanter als ein 1er, von dem wir nur ca. 100 Freaks pro Jahr erreichen würden. Bei der 3er-Reihe mit ihren Karosserievarianten sieht das natürlich anders aus, da sind wir bei 400-500 Einheiten jährlich.

Die logische, aber nicht unbedingt erfreuliche Konsequenz: Es wird weiterhin lediglich einen ALPINA-Radsatz mit 8J x 18 Zoll großen Felgen und 225/40 R 18 Reifen rundum als Zubehörteil für den 1er angeboten, einen normal bestellbaren ALPINA B1 wird es zumindest auf Basis der aktuellen Generation nicht geben. Da sich die Situation bezüglich der Stückzahlen auch beim kommenden BMW 1er F20 nicht dramatisch ändern wird, ist auch dort leider nicht mit einem Alpina-Ableger zu rechnen.

(Bilder: bmw.seesaa.net)

  • Daniel

    warum ist der nicht in serie gegangen?!?!?! WIESOOOOO?!?!?!

    • steve8178

      …von dem wir nur ca. 100 Freaks pro Jahr erreichen würden.

  • Andreas1984

    Die Bilder sind doch schon Jahre alt.

    • schorse

      sind aber erst jetzt aufgetaucht 😉

  • gamr

    der auspuff sieht aber verdächtig nach bastuck aus :-/

  • Südstaatler

    Ich gehe jede Wette ein, dass mir keiner hässlichere Felgen als die von Alpina zeigen kann. Ich mag selbst die billigsten Standard-Felgen von BMW mehr. Meines Erachtens wird jeder BMW verschandelt mit diesen Felgen!

    Und was juckt es mich, ob ein paar Leute in Asien sich Alpina-Bauteile an ihre Wägen montieren?

  • Christian

    Liter kürzt man immer noch mit “L” ab, nicht mit “ltr”.
    Ansonsten tolles Auto auf E87 Basis.

  • 323ti

    . . . schlichtweg zu schwer wäre er an der Vorderachse geworden . . .

    .
    So schön speziell der 3.3-l-Motor auch gewesen sein mag – den Weg in der 1er hätte er wohl (aus Gewichtsgründen) nicht geschafft.
    Exakt und exclusiv diesen GG-Motorblock hatte ja bekanntlich Alpina vom ´alten´ 3.246-l-M3-Motor in Verwendung, Jahre nach seinem Serienauslauf ansonsten bei BMW . . .
    – und dieser Motor war dann, mit der aufwendigen M-Peripheriebauteilen sogar schwerer als der Nachfolge-4.0-l-V8
    – nämlich ca. 45 kg schwerer als der aktuell im 130i verbaute Al-Mg-Motor.
    . . . schlichtweg ein ´Totschlagsargument´ für einen solchen Alpina-1er.

    Damit der 1er nicht zu kopflastig wird, verfügt er ja bereits ab Werk wegen seines leichten, kurzen Hecks über die ansonsten baugleiche Hinterachse des 3er
    – nur eben gerade NICHT mit dessen Leichtmetallkomponenten
    . . . Gewichtserhöhung !! hinten war (ggü. dem hinten schwereren 3er) das Entwicklungsziel, nicht unbedingt Kostenersparnis (was sowieso fragwürdig ist/wäre – dieselbe Achseinheit in 2 unterschiedlichen Werkstoffen zu fertigen)

    .
    Übrigens, @christian, wenn schon ´verbessern´, dann bitte wenigstens korrekt:

    „Liter kürzt man immer noch mit “l” ab, nicht mit “L”
    – SO sagt es die entsprechende Norm . . .

    .
    . . . und – wenn schon – hätte es ganz korrekt heissen müssen:

    „Liter kürzt man INZWISCHEN mit “l” ab, nicht mehr wie früher mit “ltr.“

    (kannst Du nicht wissen, da fehlen schlichtweg Dir ein paar Jahre an Alter – Verständnis und Erfahrung sowieso)

    Nichtsdestotrotz hätte (und hat) – gerade heutzutage, wo vielmals auch in technischen Beschreibungen ziemlich dümmlich mit „verspielten Schriftarten“ herumhantiert wird
    – und man nicht mehr eine „1“ von einem kleinen „l“ oder einem grossen „I“ (i)unterscheiden kann – gerade diese Art der Bezeichnung durchaus ihren Sinn . . .

    In einem Zeitalter, in welchem jeder 2. Heranwachsende, nach dem Berufswunsch gefragt, lediglich und oberflächlich „irgendetwas mit Medien“ antwortet – und in welchem sich sogar der Duden bzgl. diverser Änderungen schlichtweg an der (immer mehr zunehmenden) Blödheit des Durchschnitts-Deutschen orientiert – verwundert auch das nicht.

    Wer „ltr.“ schreibt, zeigt womöglich gerade auch mehr technischen Sachverstand als andere (vermeintliche Besserwisser).

  • Pingback: Alpina "d1" oder "b1" ? - 1erForum - Die 1er BMW Community()

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