Mehr Details zum Sport-Ableger des BMW M3 E92

BMW M3 | 2.11.2009 von 13

Eigentlich erwarten wir für diese Woche ohnehin eine offizielle Mitteilung zur Straßenversion des BMW M3 GT4, von dem wir vor wenigen Tagen auch erste Bilder …

Eigentlich erwarten wir für diese Woche ohnehin eine offizielle Mitteilung zur Straßenversion des BMW M3 GT4, von dem wir vor wenigen Tagen auch erste Bilder und ein Video gesehen haben. Da diese offiziellen Worte aber noch auf sich warten lassen und es für uns keinen Grund gibt, den Angaben bei M3post.com keinen Glauben zu schenken, wollen wir euch die dortigen Infos natürlich nicht vorenthalten.

Demnach wird es sich bei dem Fahrzeug um eine straßenzugelassene Variante des BMW M3 GT4 handeln, die auf den Namen M3 GT4 Street oder M3 GT hören soll, uns erscheint letzteres wahrscheinlicher. Angeblich wird es das Fahrzeug nicht für den US-Markt geben, aber das dürfte für unsere Leser ohnehin weniger interessant sein.

m3-sport-01

Die technischen Eckdaten im Überblick:

  • V8-Saugmotor mit rund 450 PS und vermutlich mehr Hubraum
  • Ausschließlich mit 7-Gang-DKG lieferbar
  • Bremsanlage von Brembo mit 6 Kolben vorn und 4 Kolben hinten, serienmäßig mit Stahl-Bremsscheiben, gegen Aufpreis gibt es aber auch Keramik-Scheiben
  • Gewicht um rund 100 Kilogramm gegenüber dem normalen E92 gesenkt
  • kolportierte Nordschleifen-Zeit von 7:40 Minuten (das wäre rund 10 Sekunden schneller als der BMW M3 CSL E46)
  • Bestellbar nur über BMW Motorsport, nicht über normale Händler
  • Exklusive Außenfarbe Inka Orange, mehr Farben eventuell später
  • Limitierte Produktion von nur 25 Stück jährlich

Alle Angaben natürlich ohne Gewähr, aber zumindest im Großen und Ganzen dürften die genannten Zahlen durchaus stimmen. Sobald es offizielle Zahlen, Bilder und Infos gibt, werden wir natürlich schnellstmöglich darüber berichten.

(Bild: MotorAuthority.com)

13 responses to “Mehr Details zum Sport-Ableger des BMW M3 E92”

  1. Schorse says:

    naja ob sowas nötig ist
    sollten sich lieber auf einen richign supersportler alla M1 konzentrieren der dem r8 und dem sls mal gehörig den arsch versohlt

  2. Benny says:

    Für den R8 reicht ja auf der Nordschleife schon ein ganz normaler M3 E92, selbst für den R8 V10 würden die 7:40 ausreichen. Okay, der R8 sieht nach viel mehr aus, aber wollen wir hier über Optik oder über Substanz sprechen?
    Ein Supersportler ist definitiv das Letzte, was sich aus Kosten/Nutzen-Sicht irgendwie schönrechnen ließe und daher im Moment ein Luxus, den man sich meiner Meinung nach nicht erlauben sollte – auch wenn ich natürlich begeistert wäre, wenn es wieder einen Supersportler von BMW geben würde. Die Vernunft sagt derzeit was anderes.

  3. Andreas1984 says:

    Naja. Ich denke schon, dass der M3 GT dazu taugt einem R8 den “Arsch zu versohlen”.

    Die Frage ist, ob BMW bzw. die M GmbH das so richtig angeht – mit einer limitierten Auflage von 25 Stück. Ich denke, da kann sich jeder selbst ausrechnen, dass der Wagen wohl entsprechend teurer wird, als ein CSL-Nachfolger.

  4. Thomas says:

    Interessant wird zu erfahren, wo und wie man die 100Kg eingespart hat!

    Gruß Thomas

  5. Andi says:

    cooles Projekt von BMW. Also 100 kg sind schnell raus. CArbontüren,leichtbaufenster an der seit und hinten,Schalensitze, eventuel rücksitze raus, Klima raus, Radio raus,Leichtere Felgen,Kunststoffheckklappe und noch einiges mehr.

    aber so ein auto das 7:40 und schneller fährt und dabei so unauffälig im vergleich zu den konkurrenz aussieht ist echt der Hammer.
    Ich heisse ihn recht Herzlichst willkommen.

  6. Rolf Kazamba says:

    Sehr schön, endlich ein würdiger Nachfolger für den CSL. 🙂

    An die 7:40 glaube ich aber nicht… rund 7:45 halte ich für wahrscheinlicher. Was die möglichen Rundenzeiten auf der Nordschleife angeht, übertreibt aber ohnehin jeder Hersteller gern – es ist also gut möglich, dass diese Zeit tatsächlich angegeben wird und nicht nur ein Gerücht ist.

  7. Benny says:

    @Rolf: Es gibt Unterschiede zwischen erzielbaren Rundenzeiten und denen der sport auto – nur weil die sport auto eventuell “nur” eine 7:45 mit irgendeinem Auto fährt, heißt das nicht, dass es nicht schneller geht. Grade die Testfahrer, die das Auto wie ihre Westentasche kennen, können da durchaus schneller sein als Horst von Saurma, der maximal zwei Runden fährt. Das ist also nicht immer nur “Übertreibung”, wenn da mal ein paar Sekunden Differenz sind – aber ohne Frage stellen die von Herstellern kommunizierten Zeiten meist das Optimum dar, was irgendwie unter idealen Bedingungen erreichbar ist.

  8. Rolf Kazamba says:

    Das ist schon richtig, ja. Der Supertest ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss – ohnehin undenkbar bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen und den erwähnten zwei Runden.
    Allerdings muss man sich schon fragen, wie beispielsweise die ZR1 oder der GT-R die vorher kommunizierten Zeiten erreicht haben sollen – mal ganz unabhängig vom Supertest. Ich denke, dass da im Vorfeld schon geschönt worden ist… und sei es im Bezug auf die Motorleistung oder das Fahrwerks-Setup.
    Aber darüber kann man wohl lange diskutieren. 😉
    Ich traue einem 100kg leichteren M3 mit ein paar Extra-Pferden dennoch eher keine 7:40 zu. Auch nach ausgiebigen Testfahrten kann ich mir das nur schwer vorstellen. Wenn das Auto ein besseres Ergebnis als eine 7:50 erzielt, so ist das im Vergleich zur Basis schon aller Ehren wert. Die Frage ist aber natürlich auch, was eventuell noch am Fahrwerk getan wird.

  9. Benny says:

    Ich will Dir da nicht widersprechen, die Zeiten der letzten 1-2 Jahre aus amerikanischen und japanischen Gefilden wirken schon arg optimistisch, keine Frage. Andererseits hat der GT-R mittlerweile bewiesen, dass er wirklich verdammt schnell ist und auch die ZR1 ist alles andere als langsam – wenn auch beide ihre vom Hersteller genannten Rekordrunden nicht noch einmal zeigen konnten, klar.

    Bezüglich dem M3-Ableger sollten wir die offizielle Pressemitteilung abwarten, dann kann man ungefähr einschätzen, wie tiefgreifend die Änderungen sind oder auch nicht sind. Ich würde eine 7:40 nicht per se ausschließen, aber dafür sind natürlich schon recht tiefgreifende Modifikationen nötig, klar.

  10. andreas krieger says:

    warte mal, sport ableger und ,,ausschließlich DKG,, . da sind die BMW-leute meiner meinung nach komplett am ziel/sinn vorbeigeballert. zum sport gehört einfach schaltgetriebe (und NEIN ich bin keiner von denen, die sagen ,,handschaltgetriebe ist nur was für echte kerle und automatik für weicheier,,). auch wenn das DKG noch so schnell schaltet…erst wenn die den M3 GT mit schaltgetriebe durch die grüne hölle gejagt haben, dann kann ich sagen ,,das waren ERHLICHE 7:40 (oder wieviel auch immer) minuten,,

  11. Rolf Kazamba says:

    Überhaupt interessant, dass er DKG bekommen soll, wo es doch Gerüchte gab, BMW könnte die DKG wieder aus dem Programm nehmen, da sie kaum noch nennenswerte Vorteile gegenüber normalen, modernen Wandlergetrieben haben.

  12. Andi says:

    Der e92 M3 ist ne super Basis, das zeigt schon die GT4(die sind etwas leichter,haben ein Käfig,Rennfahrwerk und slicks,sonst wie Serie) Version die eine Zeit von knapp über 9 min über den VLN Kurs fährt(hat ja Slicks drauf).
    Aber mit 100-150 kg weniger Gewicht,30 Ps mehr Leistung und einer besseren aerodynamik lässt sich eine 7:40 und mehr rausholen.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Find us on Facebook

Shell V-Power
[Anzeige] Ferrari und Shell heben V-Power auf das nächste Level. Gönnen Sie Ihrem Motor den besten Kraftstoff!
Tipp senden