Die Frage nach der maximalen Reichweite spielt im Alltag der meisten Menschen kaum eine Rolle, wird bei Elektroautos aber weltweit immer wieder gestellt. Die BMW iX3 Langversion (NA6) hat dabei nun in China einen weiteren Beweis ihrer uneingeschränkten Langstrecken-Tauglichkeit geliefert: Auf einer ausgedehnten Testfahrt vom BMW Werk Shenyang, wo die Langversion für den chinesischen Markt gebaut wird, bis zum Forschungs- und Entwicklungszentrum der BMW Group in Peking legte das Elektro-SUV eine Distanz von insgesamt 1030,2 Kilometer mit einer Akkuladung zurück – und hatte dann laut der Bordanzeige auch noch 5 Prozent Rest-Kapazität im Akku.

Klar ist, dass der Test von den BMW-Ingenieuren aus dem Bereich EfficientDynamics unter idealen Bedingungen durchgeführt wurde und sich die enorme Reichweite von über 1.000 Kilometern im normalen Alltag nicht darstellen lässt. Dennoch zeigt der Test, welches Potenzial bei sparsamer Fahrweise im Akku des neuen BMW iX3 steckt und wie effizient der Antriebsstrang des 469 PS starken Allradlers arbeiten kann. Bei einem thematisch durchaus ähnlichen Test hatte auch der europäische BMW iX3 (NA5) auf einer Fahrt vom Werk Debrecen nach München die 1.000-Kilometer-Marke geknackt. "

Sowohl in Europa als auch in China hat die Neue Klasse damit gezeigt, dass sie die Werte der jeweils üblichen Fahrzyklen deutlich übertreffen kann: Gemäß WLTP liegt die maximale Reichweite der bisher präsentierten iX3-Varianten bei 805 Kilometer, im chinesischen CLTC schafft die Langversion sogar bis zu 919 Kilometer. Nochmals spürbar größere Praxis-Reichweiten verspricht die sechste eDrive-Generation an Bord des BMW i3 (NA0), der in Europa bis zu 912 Kilometer gemäß WLTP schafft und dessen Langversion (NA8) in China sogar die 1.000-Kilometer-Marke im CLTC knackt.

Ganz unabhängig von derartigen Extremfahrten liegt auf der Hand, dass die alte Thematik der Reichweiten-Angst mit der Neuen Klasse praktisch keine Rolle mehr spielt. Auch schnellere Langstrecken-Fahrten unter weniger optimalen Bedingungen lassen sich absolvieren, wenn man von der schnellen Ladegeschwindigkeit des iX3 Gebrauch macht: Im Test des Norwegers Bjørn Nyland fuhr das SUV eine Strecke von 1.000 Kilometer in unter 9 Stunden.

(Fotos & Infos: BMW China)