Noch vor wenigen Jahren war der BMW i4 das unumstrittene Highlight unter den Elektroautos aus München, zumindest für Dynamiker ohne Wunsch nach der erhöhten Sitzposition eines SUV. In den letzten Monaten wurde das elektrische 4er Gran Coupé allerdings technisch überholt, denn Neuheiten wie der kommende BMW i3 (NA0) spielen in Sachen Reichweite in einer ganz anderen Liga und beseitigen damit den wohl größten Kritikpunkt, der so manchen Verbrenner-Fahrer vom i4 abgehalten hat. Doch auch wenn der i3 vieles besser kann, dürfte der i4 auch weiterhin sehr gut in den Alltag vieler Menschen passen – schließlich bietet er mit zuletzt bis zu 613 Kilometern WLTP-Reichweite ebenfalls einen sehr passablen Aktionsradius.
Wer weniger Wert auf Reichweite legt und stattdessen den Fahrspaß in den Vordergrund rückt, hat mit dem BMW i4 M60 seit 2025 ebenfalls eine extrem spannende Option: Das Topmodell kommt mit imposanten 601 PS und einem maximalen Drehmoment von 795 Newtonmeter, der Sprint von 0 auf 100 gelingt damit in nur 3,7 Sekunden. Noch sportlicher wird der schärfste i4 mit den nun präsentierten Fahrwerks-Komponenten von H&R: Tieferlegungsfedern und Spurverbreiterung lassen sowohl serienmäßige als auch nachgerüstete Felgen noch besser wirken und verbessern zudem die fahrdynamischen Voraussetzungen.

Konkret bringen die Tieferlegungsfedern von H&R den BMW i4 M60 vorne um 30 Millimeter näher an den Asphalt, an der Hinterachse sind es je nach persönlicher Präferenz zwischen 20 und 40 Millimeter. Die in Silber oder Schwarz erhältlichen Spurverbreiterungen Trak+ bringen mindestens sechs Millimeter pro Achse und lassen die Räder bündig mit der Karosserie abschließen.
Die Tuning-Maßnahmen sind (von kundigen Händen) nicht nur schnell installiert, sie reißen auch kein unverhältnismäßig großes Loch in die Haushaltskasse: Für den Satz Tieferlegungsfedern werden inklusive Mehrwertsteuer 409 Euro fällig, die Spurverbreiterungen gibt es je nach Ausführung ab 78 Euro. Und wenn das Tuning am Leasing-Ende oder vor einem Verkauf wieder zurückgerüstet werden soll, ist auch das spurlos möglich.

(Fotos & Infos: H&R)
