Bild-Vergleich: Neue Mercedes A-Klasse 2018 trifft BMW 1er

BMW 1er | 3.02.2018 von 81

Bild-Vergleich: Die neue Mercedes A-Klasse W177 trifft 2018 auf den BMW 1er F20. Der Schwabe punktet mit modernsten Assistenz- und Infotainment-Systemen.

Mit der neuen Mercedes A-Klasse W177 feiert einer der wichtigsten Rivalen des BMW 1er seine Premiere auf dem Genfer Autosalon 2018. Die Neuauflage der Premium-Kompaktklasse aus Stuttgart setzt auf ein deutlich weiterentwickeltes Design mit schmaleren und dadurch sportlicher wirkenden Scheinwerfern, einer aufgeräumten und von vielen Linien befreiten Seitenansicht und einer Heckpartie, die dank zweigeteilter Rückleuchten einen besser beladbaren Kofferraum verspricht.

Unverändert bleibt das technische Konzept der A-Klasse, die wie bisher auf quer montierte Motoren und Frontantrieb setzt und sich damit klar vom Fahrspaß-fokussierten Konzept des aktuellen BMW 1er F20 mit ausgeglichener Gewichtsverteilung und Hinterradantrieb unterscheidet. Allerdings: Ab 2019 wird der BMW 1er F40 ein ganz ähnliches Konzept wie die Mercedes A-Klasse nutzen, denn auch die dritte 1er-Generation wird bekanntlich auf ein Frontantriebs-Konzept umgestellt. Allradantrieb wird damit für viele Kunden auf der Suche nach Fahrspaß zur Pflicht-Option – sowohl bei der neuen A-Klasse W177 als auch beim nächsten 1er.

Zur Markteinführung der neuen Mercedes A-Klasse umfasst die Motorenpalette lediglich drei Optionen, von einem zügigen Ausbau des Angebots ist aber zweifellos auszugehen. Erhältlich sind zunächst die Vierzylinder-Benziner A 200 mit 1,33 Liter Hubraum und 163 PS, A 250 mit 2,0 Liter Hubraum und 224 PS sowie der Vierzylinder-Diesel A 180 d mit 1,5 Liter Hubraum und 116 PS. Auf 4MATIC-Modelle mit Allradantrieb müssen die Kunden zunächst verzichten, zudem sind sowohl A 250 als auch A 180 d zwingend mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt und nicht mit manuellem Getriebe erhältlich.

Ganz neu präsentiert sich der Innenraum mit dem Infotainment-System MBUX, das aus S-Klasse & Co. bekannte Widescreen-Cockpit in die A-Klasse bringt. Optional werden zwei 12,3 Zoll große Displays zur Anzeige aller relevanten Informationen genutzt, auch ein Head-Up-Display steht zur Wahl.  Mit umfassender Vernetzung und natürlicher Sprachbedienung will die Mercedes A-Klasse nicht nur das iDrive-System des BMW 1er F20 übertrumpfen.

Auf dem neuesten Stand der Technik befinden sich die Assistenzsysteme der neuen A-Klasse. Der Fahrer kann sich unter anderem von der aktiven Geschwindigkeitsregelung, aktiven Lenk- und Spurwechsel-Assistenten oder auch einem Staufolgeassistent unterstützen lassen. Optional sorgen Multibeam LED-Scheinwerfer dafür, dass die Fahrbahn bei Nacht optimal ausgeleuchtet wird.

Der BMW 1er F20 kann sein Alter gerade in den Bereichen Assistenzsysteme und Infotainment nicht verbergen und muss bei manchen Funktionen der A-Klasse passen. Neu gemischt werden die Karten 2019, wenn der BMW 1er F40 auf den Markt kommt – und schon deshalb unter besonderer Beobachtung steht, weil das bisherige Alleinstellungsmerkmal des Hinterradantriebs entfällt. Man darf daher davon ausgehen, dass sich BMW in allen anderen Disziplinen größte Mühe geben wird, um noch mehr Kunden für die Kompaktklasse aus München zu begeistern.

Dieter Zetsche (Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars): “Die A-Klasse ist ein wichtiger Treiber des Wandels für Mercedes-Benz und das beste Beispiel dafür, wie es uns gelungen ist, die gesamte Marke zu verjüngen. Von einem ‚Einstiegsmodell‘ ist bei dieser A-Klasse nicht mehr viel übrig. Sie ist erwachsen geworden und entspricht voll und ganz unserer Definition von ‘Modern Luxury‘. Und das ist einzigartig in diesem Segment.”

(Fotos: Mercedes-Benz / BMW)

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