BMW-Chef Harald Krüger: “Vielleicht haben mich einige unterschätzt”

News | 20.01.2018 von 3

In einem Interview mit dem manager magazin gibt sich BMW-Chef Harald Krüger kämpferisch – und kündigt an, bis 2020 Mercedes als erfolgreichster Premium-Anbieter ablösen zu wollen

Als BMW-Vorstandsvorsitzender galt Harald Krüger bislang nicht unbedingt als Mann der großen Kampfansagen. Dass der 53-jährige aber auch anders kann, zeigt er nun in einem Interview mit dem manager magazin. Selbstbewusst kündigt Krüger darin an, bis 2020 den Marktführer Mercedes wieder als erfolgreichste Premium-Marke ablösen zu wollen.

“2020 werden wir wieder die Nummer eins sein, auch wenn das kein Spaziergang wird”, sagt Krüger. Bis 2016 hatte BMW im direkten Vergleich der Verkaufszahlen vorne gelegen, 2017 konnte Mercedes einen Vorsprung von rund 200.000 verkauften Fahrzeugen aufbauen.

Umsetzen will Krüger seine Absatzziele unter anderem mit einer umfangreichen Modelloffensive. Neben dem massigen Oberklasse-Geländewagen BMW X7 soll vor allem auch das neue Lifestyle-SUV BMW X2 den Absatz weiter ankurbeln.

Hinter den Kulissen läuft bereits die strategische Neuausrichtung der BMW Group – weg vom traditionellen Autobauer. Man wolle den Umbau des Konzerns “in eine kundenzentrierte Mobilitätsfirma und einen Techkonzern” beschleunigen, so Krüger.

Dabei liegt auf der Hand, dass der Vorstandsvorsitzende mit seinen Plänen konzernintern auch auf Widerstände stößt. Ein Problem sieht er darin nicht: “Vielleicht haben mich einige unterschätzt”, so der BMW-Chef, “ich kann jedenfalls hart und konsequent sein.”

Quelle: manager magazin

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