Gesamtjahr 2016: BMW steigert Deutschland-Absatz um 5,4 %

News | 6.01.2017 von 146

Neuzulassungen im Dezember und Gesamtjahr 2016: BMW gibt zum Abschluss nochmal Gas, bleibt aufs Gesamtjahr betrachtet aber hinter Mercedes und Audi.

Mit einem Dezember auf dem hohen Niveau des Vorjahres hat BMW das Gesamtjahr 2016 in Deutschland abgeschlossen. Die Münchner waren damit zum Abschluss des Jahres der stärkste Premium-Anbieter, denn Audi und Mercedes konnten trotz größerer Steigerungen nicht an die Verkaufszahlen von BMW heranreichen. Konkret wurden 22.585 Fahrzeuge verkauft, das entspricht einer Steigerung um 0,2 Prozent und einem Marktanteil von 8,8 Prozent aller im Dezember verkauften Neuwagen.

Insgesamt wuchs der Automarkt Deutschland im Jahr 2016 um 4,5 Prozent auf 3,35 Millionen Fahrzeuge, was vor dem Hintergrund des VW Diesel-Skandals durchaus beachtlich sind: Die Wolfsburger sind und bleiben Deutschlands mit Abstand größter Autobauer, litten aber unter der Abgas-Thematik und mussten für das Gesamtjahr einen Rückgang um 4,3 Prozent vermelden.

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Die Mehrheit der 2016 gekauften Neuwagen wird von einem Benzin-Motor angetrieben (52,1 Prozent), aber auch der Diesel spielt mit einem Marktanteil von 45,9 Prozent eine unverändert wichtige Rolle. Alternative Antriebe stehen für lediglich zwei Prozent des Gesamtmarkts, 47.996 Hybride und 11.410 Elektroautos stehen derzeit noch klar im Schatten der konventionell angetriebenen Masse. Mit Abstand beliebtestes Segment der Deutschen bleibt die Kompaktklasse, mehr als ein Viertel aller Neuwagen fällt in die Liga von BMW 1er und MINI Clubman. Die größten Zuwächse feiert aber erneut das SUV-Segment, die Offroader konnten ihre Verkaufszahlen um 25,2 Prozent steigern und kommen auf einen Anteil von 12,7 Prozent am Gesamtmarkt – nur knapp hinter der Mittelklasse mit 12,8 Prozent und den Kleinwagen, die für 14,5 Prozent des Markts stehen.

Für die Kernmarke BMW ergibt sich im Gesamtjahr 2016 ein Deutschland-Absatz von 262.083 Einheiten, das Vorjahr wurde somit um rund 13.500 Einheiten oder 5,4 Prozent übertroffen. Hinzu kommen 44.010 Fahrzeuge der Marke MINI, die sich wie schon im Vorjahr um einen zweistelligen Prozent-Betrag steigern konnte. Beide Marken wuchsen stärker als der Gesamtmarkt und konnten folglich ihre Marktanteile ausbauen.

Die Verkaufszahlen von Audi lagen im Jahr 2016 um 7,6 Prozent über dem Vorjahr, so kamen die Ingolstädter auf 289.617 Einheiten. Mercedes kam bei einem Plus von 8,5 Prozent auf 311.286 Einheiten und ist damit klarer Premium-Marktführer in Deutschland. Die BMW Group kommt mit ihren Marken BMW und MINI auf einen gemeinsamen Absatz von 306.093 Einheiten und würde auch dann hinter Mercedes liegen, wenn man den Smart-Absatz von 37.299 Einheiten nicht zu den Daimler-Zahlen hinzurechnen würde.

(Grafiken & Infos: KBA)

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