Alfa Romeo Stelvio 2017: Neuer Gegner für den BMW X3

BMW X3 | 17.11.2016 von 16

Alfa Romeo Stelvio heißt der neueste Gegner des BMW X3. Das Mittelklasse-SUV aus Italien soll mit dynamischem Design und Giulia-Technik begeistern.

Ein ruhiger Lebensabend ist dem BMW X3 nicht vergönnt, stattdessen bekommt er mit dem Alfa Romeo Stelvio 2017 einen weiteren starken Konkurrenten für die letzten Monate seines Lebenszyklus. Bevor im Herbst 2017 der BMW X3 G01 in den Handel kommt, wird es die aktuelle Generation F25 alles andere als leicht haben; schließlich sind auch Mercedes GLC und der erst kürzlich vorgestellte Audi Q5 deutlich jünger als der in Spartanburg gebaute Münchner.

Das erste Alfa Romeo SUV überhaupt wird auf der L.A. Auto Show 2016 direkt in der Sportversion Quadrifoglio präsentiert und trägt den 510 PS starken Biturbo-V6 der neuen Giulia hinter dem prominent ausgeformten Scudetto an der Front. Um die angestrebten Stückzahlen erreichen zu können, sind natürlich auch schwächere Modelle zu günstigeren Preisen geplant. Bereits bestätigt ist ein 2,0 Liter Turbo-Vierzylinder mit 280 PS, für Europa werden auch Diesel-Motoren erhältlich sein.

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Mit einer Länge von 4,68 Meter, einer Höhe von 1,65 Meter und einer Gesamtbreite von 2,16 Meter ist der Alfa Romeo Stelvio wenige Zentimeter länger und breiter als der BMW X3, bleibt dabei aber fast drei Zentimeter flacher. In Summe sorgen diese Abmessungen für sehr stämmige Proportionen, die das SUV schon im Stand besonders sportlich wirken lassen.

Für ein besonders dynamisches Fahrverhalten kommt der Alfa Romeo Stelvio 2017 mit einem sportlich abgestimmten Allradantrieb, der bis zu 100 Prozent der Kraft an die Hinterräder schicken kann und es auch in den meisten Fahrsituationen so handhaben soll. Erst bei einem Traktionsverlust an der Vorderachse werden bis zu 60 Prozent des Antriebsmoments an die Vorderräder geschickt. An der Hinterachse sorgt ein elektronisch gesteuertes Differenzial mit Active Torque Vectoring für eine optimale Kraftverteilung zwischen den Rädern.

Zum absoluten Gewicht des Alfa Romeo Stelvio äußern sich die Italiener noch nicht, dank zahlreicher Aluminium-Bauteile soll es aber erstaunlich niedrig ausfallen. Noch wichtiger ist, wie sich das Gewicht auf beide Achsen verteilt. Auch hier soll das nach dem Stilfser Joch benannte Alfa-SUV beste Voraussetzungen für hohe Kurvengeschwindigkeiten mit sich bringen, denn dank einer möglichst mittigen Platzierung schwerer Bauteile soll der Stelvio mit einer optimalen Gewichtsverteilung an den Start gehen.

[Fotos: Alfa Romeo]

16 responses to “Alfa Romeo Stelvio 2017: Neuer Gegner für den BMW X3”

  1. Bob Morane says:

    BMW war der erste in diesem SUV Segment, und Alfa kommt als letzter, doch BMW kommt als letzter mit einen Sportmodell (X3 M nur in der dritten Generation), und Alfa kommt als erster, gefolgt von AMG GLC 63, RS Q5 und Macan Turbo S, und erst dann X3 M.

    Würde aber lieber den Jaguar I-Pace haben.

  2. M135i says:

    Die Seitenlinie erinnert mich schon stark an BMW. Speziell 1er

  3. bayern-express says:

    Tja, beim Lebenszyklus des jetzigen X3 haben die Münchner etwas geschlafen, okay Audi war da auch nicht besser, aber die hatten wenigstens ein ordentliches Facelift während BMW den X3 was unverändert seit dann fast 7 Jahren produziert, das ist dann. doch zu lange, ohne den Anschluss zu verlieren.

  4. Fagballs says:

    Der Stelvio sieht ja knuffig aus und der Name deutet an, wo der Wagen hin will 😉

    Ich muss gestehen seit der neuen Giulia gefallen mir die Alfas echt gut, zumal sie sich wieder auf alte Stärken besinnen, die sich nicht wenig mit den Stärken, die wir BMW-Fans schätzen, überschneiden.

  5. Pro_Four says:

    …der Stelvio gefällt mir ja mal überhaupt nicht, total verknautscht, wie gefalten und dann wieder auseinandergezogen. Aber der X3 ist auch in die Jahre gekommen, wird ja eh nächstes Jahr abgelöst.

  6. Polaron says:

    Mir gefällt der Stelvio schon. Aber optisch wirkt das Fahrzeug nach meinem Empfinden eher wie ein überlanger, höhergelegter Hatchback. Wenn die Sitzhöhe niedriger als bei einem klassenüblichen SUV ist, dann könnte das ein kluger Schachzug sein – man spricht evtl. traditionelle Limousinen-Fans eher an. Gibt es hier schon technische Daten???

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