September 2016: BMW und MINI steigern Deutschland-Absatz

News | 6.10.2016 von 30

Pkw-Neuzulassungen im September 2016: Auf dem Heimatmarkt Deutschland können BMW und MINI, aber auch die wichtigsten Wettbewerber deutlich zulegen.

BMW hat das dritte Quartal auf dem deutschen Heimatmarkt mit einem starken September 2016 ausklingen lassen. In einem generell starken Monat, in dem der Gesamtmarkt um 9,4 Prozent zulegen konnte, steigerte sich auch BMW um deutliche 9,0 Prozent auf 23.956 Einheiten. Noch erheblich stärker konnte die Kleinwagen-Marke MINI zulegen, denn der Absatz von 4.762 Fahrzeugen entspricht einer Steigerung um 35,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und dürfte maßgeblich von der Kompaktklasse-Baureihe Clubman befeuert sein.

Seit Beginn des Jahres 2016 kommt die Kernmarke BMW in Deutschland auf einen Absatz von 196.584 Einheiten und liegt damit 6,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. MINI verkaufte bisher 33.755 Fahrzeuge, ein Plus von 13,9 Prozent im Vergleich mit den ersten neun Monaten des Vorjahres.

BMW-Group-Absatz-2016-Deutschland-September-KBA-1

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Neben BMW und MINI durften sich auch die wichtigsten Wettbewerber über einen erfolgreichen September freuen. Audi verkaufte 22.559 Einheiten, konnte den Vorjahresmonat um 3,0 Prozent übertreffen – und lag dennoch knapp hinter BMW, was den Ingolstädtern in Deutschland eher selten passiert. Mercedes präsentierte sich hingegen gewohnt stark, steigerte sich um beachtliche 26,0 Prozent und kam im September 2016 auf einen Deutschland-Absatz von 28.700 Einheiten.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 kommt die BMW Group mit ihren Marken BMW und MINI auf einen Deutschland-Absatz von 230.339 Einheiten. Audi wuchs um 10,0 Prozent auf 227.684 Einheiten und liegt damit nur knapp unter den Verkaufszahlen von BMW und MINI zusammen. Mercedes (235.828/+10,1%) und Smart (26.442/-4,7%) liegen mit gemeinsam verkauften 262.270 Fahrzeugen an der Spitze.

(Grafiken & Infos: KBA)

30 responses to “September 2016: BMW und MINI steigern Deutschland-Absatz”

  1. Pitt83 says:

    So langsam muss mal was passieren. Deutschland ist ja nicht nur der prestigeträchtige Heimatmarkt, sondern noch immer auch einer der größten Automärkte überhaupt (nach China und USA). Und leider ist D ja keineswegs die Ausnahme, sondern spiegelt ein Stück die globale Entwicklung wieder (man schaue sich nur das schlechte US-Geschäft an). Die Fakten hierzulande: BMW hat nicht nur die geringste absolute Stückzahl an abgesetzten Premium-Fahrzeugen, sondern darauf basierend auch noch das geringste prozentuale Wachstum mit ytd gerade einmal 6,8% (zum Vergleich: Audi 10,0 %; MB 10,1 %). Heisst im Klartext: Der Rückstand zum Primus MB wird nicht etwa geringer, sondern Monat für Monat größer, er liegt auf Markenebene BMW und Mercedes Stand September schon bei über 39.000 (!) PKW. Noch schlimmer wird es, wenn man sich detailliert anschaut, in welchen Segmenten die beiden Wettbewerber jeweils stark sind. BMW behauptet sich im Kampf der Premiums praktisch nur noch bei den Kompaktwagen (A1 und insbesondere A2), ab Mittelklasse aufwärts ist man hingegen praktisch immer Dritter von Drei. Ganz anders bei MB: Während dort die unteren Baureihen (A-, B-Klasse) eher schwächeln und allenfalls als Nischenfüller zur Nachwuchskundengewinnung erachtet werden, sind die Stuttgarter ab Mittelklasse aufwärts praktisch in allen Segmenten Premiumführer (C-Klasse, CLA, Neue E-Klasse, S-Klasse, GLC, etc.). Sorry Leute, aber ein Premiumhersteller der allenfalls noch in der Kompaktklasse (oder auf Konzernebene mit Mini in der Kleinwagenklasse) und mit der “Rentner- und Familienschleuder” 2er AT mit dem Wettbewerb mithalten kann und ab Mittelklasse aufwärts keine Chance mehr hat, das kann nicht der Anspruch von BMW sein, schon gar nicht im Jubiläumsjahr. Die Zeit des Schönredens sollte endlich vorbei sein, wo doch schon mehr oder weniger klar ist, dass MB auch global am Ende des Jahres wieder vor BMW stehen wird. Sich Monat für Monat hinter Wachstum zu verstecken, wo doch der Wettbewerb fast doppelt so stark und noch dazu in den prestigeträchtigeren Segmenten wächst, ist mE klar zu wenig. Lieber Vorstand: Wo bleibt endlich unsere Gegenstrategie? Oder sollen die Kunden in den nächsten 100 Jahren vornehmlich 2er AT und Mini mit BMW assoziieren?

    • Minga_Bua says:

      BMW hat dieses Jahr wenig neue Modelle gebracht (M2, 1er Limousine (CN), …) und nur wenige Modelle überarbeitet (3er GT, …). Also kaum Anreize gesetzt, welche einen Ansturm zu den Händlern auslösen würden. Das wird 2017 und 2018 ganz anders aussehen. Dann kommen wichtige Volumenmodelle – wie der 3er und 5er – frisch auf den Markt. Die Konkurrenz und v.a. Mercedes hat bereits wichtige Volumenmodelle kürzlich neu herausgebracht. Somit ist deren positive Entwicklung keineswegs verwunderlich.

      Für die nächsten Jahre sehe ich BMW gut gerüstet. Spannend wird es erst wieder 2020, wenn fast jeder Hersteller (auch gänzlich neue z.B. Google, Apple) seine E-Fzg auf den Markt wirft und sich zeigen wird, wie sich das Thema hochautomatisiertes Fahren in Serienreife präsentiert. BMW hat sich den beiden Themen jedoch schon seit vielen Jahren angenommen und schon oft frühzeitig/rechtzeitig neue/wichtige Trends erkannt und gut genutzt. Somit überwiegt bei mir ganz klar die Vorfreude der Sorge, wenn ich in die Zukunft von BMW blicke

      Ich möchte des Weiteren betonen, dass am Ende des Tages weder das Verkaufsvolumen, sondern vor allem die Marge/der Gewinn ausschlaggebend ist. Und da ist BMW seit mehreren Jahren mit derzeit knapp 10% Marge weit enteilt und nahe am möglichen Maximum.

      Schauen Sie sich bitte die Konzeptmodelle von BMW an: Diese sind ein Indikator dafür, dass BMW weiterhin mit hoch emotionalen, mutigen, vernetzten und innovativen Modellen Fahrfreude garantieren wird. Bei den Konzeptmodellen der Konkurrenz ist mir allerdings die Stoßrichtung weniger eindeutig. Audi fährt wohl weiterhin seine Imitationsstrategie im gleichbleibenden Design und Mercedes lässt mit seiner neuen Submarke EQ auch die ganz große Überraschung vermissen (BMW i existiert bereits seit 2010…).
      Schöne Grüße aus München 🙂

      • karl karlsberg says:

        “Schauen Sie sich bitte die Konzeptmodelle von BMW an: Diese sind ein Indikator dafür, dass BMW weiterhin mit hoch emotionalen, mutigen, vernetzten und innovativen Modellen Fahrfreude garantieren wird.” SELTEN SO EINEN DRECK GELESEN! Allein für diesen Satz freue ich mich das Mercedes bmw zum 100. überholt… und noch was: wenn da soviel Freude am fahren dabei ist WIESO HAT BMW KEINEN SPORTWAGEN IM ANGEBOT? AMG GT FAHRFREUDE GIBT’S HALT DOCH NUR BEI MERCEDES

        • Minga_Bua says:

          Sehr geehrter Herr Karlsberg, Sie scheinen leider weder die Groß- und Kleinschreibung noch die M-GmbH zu kennen. Vergleichen Sie bitte einmal den M4 und den AMG GT. Sie sind nahezu identisch. Fun Fact: Der M4 kostet nur etwa die Hälfte…
          Und wenn Sie sogar noch auf den AMG GTS schielen: Probieren Sie es doch einmal mit dem M4 GTS, auch wenn dieser schon ausverkauft ist. Die meisten Käufer wissen wohl noch, wo es echte Fahrfreude gibt.
          Ich freue mich auf Ihre Antwort! Dieses Mal müssen Sie nicht die Feststelltaste bemühen…

          • B3ernd says:

            Man darf nicht vergessen, dass was du als “mutige, emotionale und mit viel Fahrfreude versehene Modelle” betitelst,war in den letzten 2 Jahren ein 2er GT und AT – die haben, um es mal nett auszudrücken, BMW vor einem noch größeren Absatzrückstand bewerten.

            Ich bin kein Mercedes Fan, aber Mercedes lässt BMW in Sachen Absatz gerade mächtig alt aussehen. E-Cabrio, neuer CLS, neue G-Klasse stehen auch bevor. Mercedes ist deutlich breiter aufgestellt und genau das macht gerade den Erfolg. Im Luxussegment wird das Deltas zu Mercedes weiter auseinander gehen – neuer 3er hin oder her

            • Minga_Bua says:

              Hallo Bernd, ja da gebe ich dir recht. Mercedes hat sich sehr breit in allen Segmenten aufgestellt und befindet sich derzeit stark im Aufschwung. Auch dank des wirklich stark ausgeprägten Luxussegments. Das muss man neidlos anerkennen. Ich denke trotzdem, dass BMW seine Hausaufgaben gemacht hat und auch noch die letzten Nischen mit dem kommenden X2 und der 8er Serie schließen wird.

              Der 2er AT/GT ist meines Wissens nach aber nur in D/Europa recht erfolgreich. Korrigiere mich bitte, wenn ich dabei falsch liege.

              Wie du richtig angemerkt hast, ist es aber vor allem das Luxussegment, wo man richtig Geld verdienen kann. Und deshalb sehe ich die Märkte wie China und USA als weitaus wertiger als den deutschen Absatzmarkt an und würde deshalb die Entwicklung in Letzterem nicht überbewerten.

              Und außerdem ist das Kritik auf hohem Niveau. Ich denke es geht derzeit allen deutschen Premiumherstellern zum Glück wirtschaftlich sehr gut (kleine Abgasskandale mal ausgeklammert).

              Spannend wird es meiner Meinung nach ab 2020 mit den Themen Elektromobilität und dem voll automatisierten Fahren. Ich denke, dass dann die Karten generell neu gemischt werden.

          • karl karlsberg says:

            “Sehr geehrter herr”… was ist bei dir kaputt? Oh ja die übermächtige M-GMBH die seit Jahren die Königsklasse des Motorsports dominiert bringt 6 zylinder Rennsport auf die strasse und mit dem gts sogar mit heckspoiler… das ich nicht lache…

            • Minga_Bua says:

              Da ich dein Alter nicht kenne und du einen Nachnamen angegeben hast, habe ich dich aus Höflichkeit gesiezt. Ich würde mich freuen, wenn du trotz Anonymität auch etwas mehr Wert auf einen respektvollen/freundlichen Umgang legen würdest….
              Wenn du Mercedes favorisierst habe ich kein Problem damit. Dass andere BMW favorisieren, solltest du bitte auch respektieren.

              • karl karlsberg says:

                Sorry aber bei Ihrem Nickname dachte ich wir diskutieren auf Stammtisch niveau, was ja nicht schlimm ist. Man weiss ja nie welches alter hinter dem Nickname steckt. Sie haben natürlich recht jedem des seine und denken Sie nicht das ich jeden BMW ablehnen würde.

        • Franz R. Ullrich says:

          https://uploads.disquscdn.com/images/5a2ebc2d63a7c2a767c62465633bcb474cc790618e241999cf81bdf4fec83269.jpg

          “……WIESO HAT BMW KEINEN SPORTWAGEN IM ANGEBOT? …..”

          Etwa den hier ?
          E36_Edition “Paulchen Panter” in Pink mit offener Motorhaube und reichlich Platz für den ultimativen Nachrüstsatz BigBlock.

      • Pitt83 says:

        Hierzu nur kurz: 1. Das seit Jahren/Monaten immer gleiche Argument, Mercedes habe halt die jüngere und attraktivere Modellpalette ,ist zwar eine Erklärung, aber keine Entschuldigung. Hier ist BMW in der Pflicht, endlich nachzulegen. 2. Mit E-Fahrzeugen verdient weder heute noch in den nächsten Jahren irgendein Hersteller auch nur einen Cent. Das gilt auch für Concept Cars. 3. Beim Thema “autonomes Fahren in Serienreife” liegt derzeit die neue E-Klasse klar vorne. Einen Know-How-Vorsprung von BMW sehe ich hier jedenfalls nicht. 3. Mercedes hat in 2015 ebenfalls einen operativen Ebit von 10,0 % erzielt, trotz deutlich höheren Entwicklungsaufwands für zahllose neue Modelle. Von “seit mehreren Jahren weit enteilt” kann daher keine Rede sein, au h wenn BMW aktuell noch Renditeführer ist. .4. Die Marge steigt mit dem jeweiligen Fahrzeugsegment, d.h., am meisten Geld wird in der Luxus- und Oberklasse verdient, wohingegen Klein- und Kompaktwagen wenig bis gar nichts abwerfen. Auf meine Analyse, wonach Mercedes gerade in den oberen Segmenten an BMW vorbeizieht, gehen Sie aber in diesem Zusammenhang überhaupt nicht ein. Alleine mit Mini und 2er AT dürfte es jedenfalls mE sehr schwierig werden, die Ebit-Marge mittelfristig zu halten. Vom Markenimage mal ganz abgesehen.

        • Kommissar Freytag says:

          “…..Mit E-Fahrzeugen verdient weder heute noch in den nächsten Jahren irgendein Hersteller auch nur einen Cent….”

          Mit dieser Prognose würde ich mal vorsichtig sein!
          Heute erst wurde eine Pressemitteilung veröffentlicht, dass ab 2030 keine Benziner UND keine Diesel mehr in Deutschland neu zugelassen werden dürfen.

          Klar, ein Dementi von Minister “Schweinchen-SchlauBrille-Dobindt” kam postwendend, aber eine echte Zukunft haben traditionelle Antriebe nicht mehr, unabhängig von der Nennung einer “Jahreszahl”, wann das Aus nun final kommt.
          Und der Diesel ist im Prinzip tot, ich denke ab schon ab 2020.

          Die “Submarke i” war deshalb ein gewichtiger Schritt der BMW Group, eine Zukunftsinvestition die es gilt vehement voran zubringen.

          • Pitt83 says:

            Für heute ist das Fakt, keine Prognose, gilt von Tesla über die i-BR bis zum Elektro-Smart.Alles nur Zuschussgeschäft, um die EU-Flottenvorgaben bei den Emissionen zu erreichen. Kannst du gerne in jedem Geschäftsbericht nachlesen. Und 2030 ist in 14 Jahren! Was soll bis dahin geschehen? Weiterhin den Wettbewerb mit doppelt so großem Wachstum vorbeiziehen lassen?

            • Kommissar Freytag says:

              Wachstum ist hier nicht die ausschlaggebende Größe.
              Denn Jaguar_LandRover hat derzeit weltweit mehr Wachstum, als alle anderen Premium Marken !
              Warum wohl ? Ein niedrig anzusetzender Basis Wert generiert fast zwangsläufig höheres Wachstum.

              Beispiel, wenn aus einem Stück zwei werden ist das ein Wachstum von 100%, wenn aus vier Stück sechs werden jedoch nur 50%, obgleich im letzten Fall die Steigerung mit zwei Stück doppelt so hoch ausfällt wie im erstgenannten Fall !

              Auf Mercedes übertragen heißt das tendenziell, die Absatzbasis lag dort lange Zeit spürbar unter dem Marktführer, somit bedeutet ein mehr an Wachstum zunächst einmal “nur” ein Aufholprozess, ob daraus dauerhaft die Marktführerschaft im Segment gelingt, muss erst in Zukunft noch nachgewiesen werden.

              Der “Tesla-Hype” ist im o.g. Kommentar nicht gemeint, obgleich gerade Tesla weit mehr Wachstum erzielt als Mercedes & Co., um die unsinnige Betrachtung auf das Wachstum allein nochmals zu konterkarieren.

              Jedoch die Zielrichtung ist klar:
              Der klassische Antrieb eines Verbrennungsmotor hat (spätestens) mittelfristig ausgedient.
              Jetzt gilt es für alle Hersteller in alternative Antriebe massiv zu investieren, wobei die Wende zweifelsfrei nur mit einem raschen Ausbau an Infrastruktur, sprich ausreichend vielen Ladestationen gelingen kann.

              http://www.sueddeutsche.de/politik/medienbericht-bundesrat-fordert-verbot-fuer-benzin-und-dieselmotoren-ab-1.3196529

    • Fredericus Rex says:

      Zitat: “….Deutschland ist ja nicht nur der prestigeträchtige Heimatmarkt, sondern noch immer auch einer der größten Automärkte überhaupt (nach China und USA)….”

      Naja, das stimmt wohl nur sehr bedingt:

      Der mit Abstand größte Automarkt ist China mit 23,7 Mio Neuzulassungen (* Basis 2014), dahinter USA mit 11,7 Mio und dritter ist Japan mit 9.8 Mio,
      …..dann erst recht deutlich dahinter folgt D mit 5,9 Mio vor Südkorea 4,5 Mio und Indien 3,8 Mio. sowie Mexiko 3,3 Mio knapp vor Brasilien 3,2 Mio.

      Experten gehen davon aus, dass der Deutsche AutoMarkt im globalen Ranking von derzeit Platz 4 bis 2030 auf Rang 7 bis 9 weltweit spürbar weiter an Bedeutung verliert.

      Ergo, so groß und bedeutsam ist der Deutsche AutoMarkt bei weitem schon lange nicht mehr und speziell für die BMW Group liegt der einheimische Markt laut Geschäftsbericht 2015 bei nur 12% Anteil zum globalen Gesamtabsatz, demzufolge setzt BMW heute schon rund 88% seiner Modelle außerhalb Deutschlands ab !

      Ferner ist ein langjähriger Trend auch in 2016 bestätigt worden. Je größer und höherklassiger die Fahrzeuge der Group, desto eher setzt BMW diese auf dem Weltmarkt ab.

      Beispiel: Der 5er, global seit Urzeiten immer auf Rang 2 (hinter dem 3er) im internen Ranking, stand jedoch seit der Markteinführungen des 1er (2005) in D stets hinter dem Compaktmodell, zuletzt in D gar nur an vierter Stelle, weltweit nach wie vor intern auf Rang zwei, und im Segment seit 2010 auf Postion eins !

      Bei den SUV´s sah/sieht es ähnlich aus. Je höher das Segment, desto größer der globale Marktanteil dieser Modelle.

      Sicher werden die anstehenden Modellwechsel diese Feststellung auch im Inland ein klein wenig retuschieren, an der grundsätzlich geschilderten globalen Ausrichtung ändert dieses allerdings nichts.

    • simons700 says:

      So viele tolle autos verkauft und dabei so ne schlechte ebit marge wie geht das denn?

      • karl karlsberg says:

        Ganz einfach weil daimler nicht soviele sklaven/leiharbeiter hat wie bmw! Daimler baut seine Getriebe noch selber nur mal so zur info… wenn bmw so einen tollen ebit hat, wieso nutzen Sie diesen nicht um mehr Arbeitsplätze zu generieren? Wäre toll für uns alle!

      • Pitt83 says:

        Die Ebitmarge von Mercedes lag in 2015 vor BMW. Für 2016 liegt naturgemäß noch kein finales Ergebnis vor. Dass der Entwicklungsaufwand bei einem Unternehmen, das quasi im 2-Monatstakt neue Modelle auf den Markt bringt, signifikant höher ist als bei einem Unternehmen mit angestaubtem Portfolio, ist aber klar. Ich würde das aber als Investition in die Zukunft betrachten. Ehrlich gesagt: Ich würde bei BMW auch gerne auf ein paar Prozentpunkte Ebit zugunsten frischer neuer Modelle verzichten.

  2. Fredericus Rex says:

    @Pitt83:disqus

    Ein verengter Blick auf den Deutschen Automarkt ist zu kurz gedacht.

    Der mit Abstand größte Automarkt ist China mit 23,7 Mio Neuzulassungen (* Basis 2014), dahinter USA mit 11,7 Mio und dritter ist Japan mit 9.8 Mio,
    …..und dann erst deutlich dahinter folgt D mit 5,9 Mio vor Südkorea 4,5 Mio und Indien 3,8 Mio. sowie Mexiko 3,3 Mio knapp vor Brasilien 3,2 Mio.

    Experten gehen davon aus, dass der Deutsche AutoMarkt im globalen Ranking von derzeit Platz 4 bis 2030 auf Rang 7 bis 9 weltweit spürbar weiter an Bedeutung verliert.

    Ergo, so groß und bedeutsam ist der Deutsche AutoMarkt bei weitem schon lange nicht mehr und speziell für die BMW Group liegt der einheimische Markt laut Geschäftsbericht 2015 nur bei 12% Anteil zum globalen Gesamtabsatz, demzufolge setzt BMW heute schon rund 88% seiner Modelle außerhalb Deutschlands ab !

    Ferner bestätigt sich ein langjähriger Trend:
    Je größer und höherklassiger die Fahrzeuge der Group, desto eher werden BMW auf dem Weltmarkt geordert.

    Zum Beispiel: Der 5er, global seit ewigen Zeiten immer auf Rang zwei (hinter dem 3er) im internen Ranking bei den Neuzulassungen, stand jedoch seit der Markteinführungen des 1er (2005) in D stets hinter dem Compaktmodell, zuletzt in D gar nur an vierter Stelle, weltweit nach wie vor intern auf Rang zwei, und im Segment seit 2010 auf Postion eins zu allen Wettbewerbern !

    Bei den SUV´s sieht es ähnlich aus. Je höher das Segment, desto größer der globale Marktanteil dieser Modelle.
    Sicher werden die anstehenden Modellwechsel diese Feststellung auch im Inland ein klein wenig retuschieren, an der grundsätzlich geschilderten globalen Ausrichtung ändert dieses allerdings nichts.

    • Der Ich Bin says:

      Du hast genau die richtige Untergangseinstellung! Der deutsche Markt an sich ist für einen Einzelmarkt kein kleiner Brocken und ein um so wichtiger, oder glaubst du, dass der Markt für Mercedes oder Audi anders aussieht? Eben nicht, und trotzdem schaffen sie in Deutschland im Jahresdurchnitt deutlich bessere Ergebnisse. Erkenne die Zeichen, kaum hat man sich versehen und das Bild des deutschen Marktes wird sich im weltweiten Gesamtmarkt widerspiegeln! Dann suchchst du neue Ausreden, helfen tun sie bloß nichts. Hat man im Voraus ein Loch auf dem Weg vor sich erkannt, kann man leichter drüber kommen, ist man einmal hineingefallen, ist es sehr schwer da wieder heraus zu kommen..

      • Fredericus Rex says:

        Zitat:
        “…. oder glaubst du, dass der Markt für Mercedes oder Audi anders aussieht?….
        (Zitat Ende)
        ““““““““““““““““““““““““““““““““““
        Ja, natürlich sieht und sah zu ALLEN Zeiten der deutsche Markt, und das gilt insbesondere für Mercedes, wesentlich besser aus, als für BMW.

        Und seit es den A1 gibt, kann nur unter der Hinzurechnung des unmittelbaren Klassenkonkurrenten von BMW, nämlich MINI, BMW in etwa die gleichen Marktanteile wie Audi im Inland erzielen.

        Weltweit hingegen lag BMW von 2005-2015 (2016 wohl nicht mehr) immer vor Mercedes und noch viel deutlicher vor AUDI !

        Da dir offensichtlich das Basis Wissen hierfür fehlt, habe anhand eines Faktenchecks die Marktanteile im Inland von Mercedes seit 2001 noch einmal aufgelistet:

        Unschwer lässt sich an der langen Reihe der Marktanteile erkennen, dass BMW zu keiner Zeit seit 2001, und erst recht NICHT vor 2001, nur annähernd die die Größenordnung der Marktanteile wie Mercedes in D erreichen konnte !

        BMW lag in diesem Zeitraum immer spürbar hinter Mercedes zurück, in der Spitze ~2002-04 lag der Rückstand bei erheblichen 4,5% Marktanteil in D (heute ist dieser immerhin etwas geschrumpft).

        Jahr Einheiten Marktanteil (Mercedes)
        2014 272.566 9,0 %
        2013 277.373 9,4 %
        2012 283.006 9,2 %
        2011 285.651 9,0 %
        2010 281.240 9,6 %
        2009 282.527 7,4 %
        2008 327.965 10,6 %
        2007 327.742 10,4 %
        2006 342.768 9,9 %
        2005 343.895 10,3 %
        2004 360.425 11,0 %
        2003 369.099 11,4 %
        2002 388.545 11,9 %
        2001 406.000 12,1 %

        Abschließend nochmals die Klarstellung, der Deutsche AutoMarkt schrumpft seit Jahren im Vergleich zum Weltmarkt und verliert zusehends an Bedeutung, diese Erkenntnis ist nicht neu, wie nachfolgender Artikel aus dem Jahr 2007 bereits verdeutlicht.
        Bis 2030, so die einhellige Meinung der Experten, wird diese “Verschiebung” weiter spürbar zunehmen !

        https://www.welt.de/wirtschaft/article1034916/Auto-Nation-Deutschland-verliert-an-Bedeutung.html

        • Pitt83 says:

          Wäre ja alles schön und gut, wenn der deutsche Markt nicht – wie von mir schon im Eingangspost erwähnt – exemplarisch für den Rest der Welt stünde. USA: BMW schrumpft, Mercedes bleibt stabil. China: Mercedes wächst 4-mal schneller als BMW. Global: Mercedes verkauft auf Jahressicht erstmals seit 11 Jahren wieder mehr PKW als BMW. Statt Abhandlungen über die (schrumpfende) Bedeutung des deutschen Automarktes würde ich lieber globale Wachstumsstrategien für BMW lesen.

          • Fredericus Rex says:

            Zitat:
            …Statt Abhandlungen über die (schrumpfende) Bedeutung des deutschen Automarktes würde ich lieber globale Wachstumsstrategien für BMW lesen.
            (Zitat Ende)

            Da bin ich leider nicht der richtige Ansprechpartner, mein Arbeitgeber ist nicht die BMW Group, ich analysiere nur die Fakten und werfe dabei noch eine Jahrzehnte lange Erfahrung dieser Thematik in die Waagschale !

    • Pitt83 says:

      Der Blick auf Deutschland ist dir zu eng und du hältst China und USA für bedeutsamer? Ich auch. Daher nur 2 Zahlen: China: Wachstum in 2016 (bis 07/16): BMW +8,5%, Mercedes +32%. Der jahrelange absolute Vorsprung von BMW quasi egalisiert. Bleiben die Wachstumsverhältnisse auch nur annährend so wie in den letzten 2 Jahren, zieht Mercedes auch auf diesem grössten Einzelmarkt schon nächstes Jahr deutlich vorbei. USA: “Wachstum” in 2016: BMW – (minus) 8,0 %, Mercedes + 0,1. Auch in absoluten Zahlen hat Mercedes in Amiland die Premiumkrone auf. So, und jetzt erklärst du mir bitte, was bei dieser globalen Betrachtung positiver sein soll als beim “engen” Blick auf den Heimatmarkt.

      • Fredericus Rex says:

        Dass Mercedes weltweit einen sehr guten Lauf hat mit attraktiven neuen Modellen ist unbestritten und Mercedes wird in 2016 erstmals nach elf Jahren wieder weltweit führende Premiummarke sein, auch das steht im Prinzip fest.

        Hier rächt sich der Umstand, dass BMW ausgerechnet zum 100-jährigen Jubiläum keine neue Baureihe präsentieren konnte.

        Allerdings sollte hieraus kein Automatismus abzuleiten sein, dass diese Entwicklung nun zwangsläufig über ein Jahrzehnt unverändert so anhalten wird, denn die Modellzyklen spielen hierbei eine nicht unerhebliche Rolle und BMW hat zur Zeit diverse Auslaufmodelle in relevanten Fahrzeugklassen.

        Übrigens habe Ich selbst in mehren Kommentaren hier bei BT zuvor immer wieder auf die Problematik in der Oberklasse von BMW hingewiesen, die nur mit einer Neupositionierung und Einführung einer 8er Reihe als Gegenpart zum S- Coupe´/Cabrio erfolgreich gestaltet werden könnte, denn der 7er alleine wird hier nicht ausreichen!

        Dennoch noch einmal im Klartext, BMW verkaufte zu ALLEN Zeiten in D weitaus weniger Fahrzeuge als Mercedes, der Rückstand lag schon mal deutlich höher bei 6,5% vs. 11,9% (in 2002) als heute mit 7,7% vs. 9,2%.
        und dennoch konnte BMW in diesem Zeitraum elf Jahre lang vor allen seinen Kernwettbewerbern die Pool Position nach Neuzulassungen global stellen, ergo laufen die Entwicklungen der Märkte auseinander !

        Die oben zuvor aufgeführten Marktanteile seit 2001 belegen diese Fakten zweifelsfrei.

        Gleichzeitig verliert der DeutscheAutomarkt weiter an Boden, das gilt insbesondere für die BMW Group.

        Faktencheck hierzu :

        BMW Neuzulassungen kumuliert Inland 2001 = 237.825 (inkl. MINI) * Quelle kba.de (Jahresstatistik 2001)

        http://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2001_2005/2001/Neuzul_Hersteller_Typgruppen/n_hersteller_typ_inhalt.html?

        BMW Neuzulassungen kumuliert weltweit 2001 = 905.657 (inkl. MINI)
        * Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/BMW (Neuzulassungen 2001)

        Demzufolge wurde im Jahr 2001 immerhin noch 26,3% der neu zugelassenen Fahrzeuge der BMW Group in Deutschland registriert, zum Vergleich waren es 2015 nur noch knapp über 12% ! (Quelle Geschäftsbericht BMW 2015).

        • Kommissar Freytag says:

          Ist richtig, nur eine globale Sicht ist hilfreich, der weltgrößte Hersteller Toyota betreibt mehr Fabriken, als im Heimatmarkt Japan.

          Lexus wurde erst in Nordamerika erfolgreich von Toyota vermarktet, dann zeitversetzt Jahre später überhaupt erst auf dem Heimatmarkt Japan eingeführt.

          • Franz R. Ullrich says:

            Es gibt hier offensichtlich immer noch unverbesserliche “Kaiser Tengelmann” Nostalgiker, in beschränkten Denken der “Reichs-Außengrenzen” – gar von 1937 ?

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