BMW 5er 2017: Remote 3D View liefert erste G30-Eindrücke

BMW 5er | 26.08.2016 von 14

In der Realität ist der neue BMW 5er G30 noch immer schwer getarnt, doch rein virtuell haben die Münchner ihre wichtigste Neuheit des Jahres bereits vollständig enttarnt. In …

In der Realität ist der neue BMW 5er G30 noch immer schwer getarnt, doch rein virtuell haben die Münchner ihre wichtigste Neuheit des Jahres bereits vollständig enttarnt. In einem Teaser-Video zur neuen Connected-Funktion “Remote 3D View” sehen wir den BMW 5er 2017 schon jetzt ungetarnt, die Vogelperspektive lässt allerdings kaum Rückschlüsse auf das Design zu und liefert uns in dieser Hinsicht praktisch keine neuen Erkenntnisse.

Durchaus interessant ist hingegen das angekündigte Feature für die BMW Connected App, denn mit dem BMW 5er G30 wird eine verspielte Funktion ihre Weltpremiere feiern: Das eigene Auto kann künftig aus der Ferne “überwacht” werden, wofür die Surround View-Kameras des Fahrzeugs in Echtzeit für eine dreidimensionale Ansicht genutzt werden dürften. Wer aus der Ferne prüfen will, ob es dem eigenen BMW 5er gut geht, kann dies mit Hilfe der Connected App also besser und umfassender als jemals zuvor.

2017-BMW-5er-G30-Remote-View-3D-02

Für die meisten Kunden des BMW 5er G30 dürfte dieses Feature zwar alles andere als kaufentscheidend sein, aber es zeigt doch den Hightech-Anspruch der Marke. Schon jetzt ist klar, dass der 5er in Sachen Assistenzsysteme und Infotainment auch den neuen 7er übertreffen wird. Nur so kann er neue Funktionen anbieten, denn lediglich den aktuellsten Stand der Technik anzubieten ist für ein neues Premium-Automobil im Jahr 2016 längst nicht mehr genug.

Um auch die Kunden der aktuellen 5er-Generation zum Wechsel bewegen zu können, haben die Münchner der Limousine rund 100 Kilogramm Gewicht abtrainiert und versprechen außerdem einen noch hochwertiger gestalteten Innenraum. Sparsamere und kräftigere Motoren bis hin zu den M Performance-Modellen M550i und M550d sollen die Limousine auch in Sachen Effizienz auf ein neues Level heben.

Extreme Effizienz in zeitlicher Hinsicht versprechen die Fähigkeiten zum teilautonomen Fahren, die im BMW 5er 2017 ebenfalls eine wichtige Rolle spielen werden. In vielen alltäglichen Situationen wird der 5er auf Wunsch die Kontrolle übernehmen und den Fahrer spürbar entlasten. Welche Fähigkeiten im 5er konkret verfügbar sein werden, wird BMW noch in diesem Herbst verraten.

Always know what is happening around your vehicle. The next generation of the BMW 5 Series with the BMW Connected feature ‘Remote 3D View’. Coming soon.

Posted by BMW on Freitag, 26. August 2016

(Direkt-Link zum Video bei Facebook)

14 responses to “BMW 5er 2017: Remote 3D View liefert erste G30-Eindrücke”

  1. […] BMW 5er 2017: Remote View 3D liefert erste G30-Eindrücke, gefunden bei http://www.bimmertoday.de (0 Buzz-Faktor) […]

  2. drochtersen_assel says:

    “……Extreme Effizienz in zeitlicher Hinsicht versprechen die Fähigkeiten zum teilautonomen Fahren, die im BMW 5er 2017 ebenfalls eine wichtige Rolle spielen werden. In vielen alltäglichen Situationen wird der 5er auf Wunsch die Kontrolle übernehmen und den Fahrer spürbar entlasten….”

    Endlich ! Nach über 60 Jahren wie eine zeitgenössische Illustration aus “good old Amerika” zeigt, können wir uns während der Autofahrt endlich unserem Hobby Scrabble widmen, während der BMW so die lästige Dinge hinterm Lenkrad für uns übernimmt.

    • McIntyre's (un)official page says:

      Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich die ganze Entwicklung finden soll. Die zwei Zauberwörter der modernen Automobilwelt scheinen nur noch “Effizienz” und “teilautonomes Fahren” zu sein. Beides kotzt mich nur noch an, es wird so viel darüber diskutiert, dass es einem wirklich schlecht wird.
      1. Effizient kann man auch mit nem großen Motor fahren, das hat man sogar bei Top Gear beim Vergleich zwischen Prius und e92 M3 hinbekommen. Wie Jay Leno sagt: “A big engine hardly working is more efficient than a little engine screaming its’ head off”.
      2. Teilautonomes Fahren ist vielleicht für Fahrmuffel gut, aber ein Mensch, der mehr oder weniger Gefallen dran hat, selbst zu fahren oder einfach fahren kann, der braucht das nicht wirklich. Wenn man nicht fahren kann, dann sollte man das auch lassen.

      • drochtersen_assel says:

        Jo ! Offensichtlich verbreitet sich Panik bei den Herstellern, wer am schnellsten autonomes Fahren im großen Umfang anbietet, egal wie viele Fragen bis auf weiteres tatsächlich ungeklärt sind !

        Ein anderes Beispiel: Auf der Straße fährt rechts ein VW Polo und links ein Porsche Cayenne. Rein physikalisch ist die Entscheidung einfach: Der Computer entscheidet, den Porsche zu rammen, denn der kann den Aufprall besser abfedern. Was aber kann der Porschefahrer dafür, dass er ein robustes Auto fährt ?
        Es ist einfacher als gedacht, ethische Regeln in selbst fahrende Autos einzubauen, aber viel schwieriger ist es, zu entscheiden, ob diese ethischen Regeln auch angemessen sind.
        Automatisierung bedeutet kein Ende der Unsicherheit im Straßenverkehr.
        Forschen ja gerne, blindes Vertrauen dagegen wäre töricht !

        • McIntyre's (un)official page says:

          Ich würde nur ungern das Fahren irgendwelchen Computern überlassen, die mir angeblich das Leben erleichtern sollen. Ich jedenfalls finde das Autofahren nicht so anstrengend, dass ich es nicht selbst tun könnte. Im Gegenteil freue ich mich immer, wenn ich mich hinter das Lenkrad setze und losfahre, weil Autofahren einfach ein geiles Gefühl ist.

        • M54B25 says:

          Ich hoffe nicht, dass du in irgendeiner Art und Weise etwas mit Programmierung oder autonomen Fahren zu tun hast 😉

          Die Situation die Du beschreibst ist extremst unwahrscheinlich:
          – Bis die Erkennungssysteme überhaupt verschiedene Automodelle differenzieren können, werden 10+ Jahre vergehen, derzeit sind die Systeme ja froh einigermaßen den Würfel den ein anderes Auto darstellt sauber zu erkennen, von den korrekten Dimensionen oder gar den konkreten Abmessungen (Cayenne 4,85m vs. Macayn 4,70m) ganz zu schweigen.

          – Ein Fahrcomputer (oder wie immer es genannt werden sollte) wird gar nicht erst in die Situation kommen, bei AB-Tempo eine solche Entscheidung zu treffen. Die Systeme sind so ausgelegt, dass die Fahrzeuge in unübersichtlichen Situationen sehr verzögern und ggf. stehenbleiben. Das machen derzeit die Goggle-Cars vor – es wurden sogar schon Fahrzeuge von der Polizei auf dem Highway angehalten, weil die zu langsam waren. Man(n) sich sich halt nicht Tesla zum Vorbil nehmen, die trotz primitivster Sensorik einfach draufhalten und immer schön den eingestellten Speed fahren.

          Meine persönliche Meinung ist, das selbst teilautonomes Fahren nicht möglich sein wird, sollte sich das Umfeld -sprich die Infrastruktur der Straßen- nicht ändern. Die durch die Aufnahme von Sensorik möglichen Daten werden höchstens auf Autobahnen ausreichend sein um durchschnittliche Geschwindigkeiten teilautonom zu bewältigen. Sobald es in die Stadt geht (>50.000 Einwohner) – KEINE Chance! Ich kann Dir aus meinen näheren Straßenumfeld auf Anhieb 10 Stellen benennen, die kein Erkennungssystem richtig behandeln wird, da sind Abbiege- und Einfädelspuren, Abbiegeampeln, nicht 90Grad Kreuzungen, kreuzende Fahrradwege u.ä. dabei, wo es schon im normalen Verkehr zu haarsträubenden Szenen kommt, wenn zwei Verkehrsteilnehmer aufeinandertreffen. Google sollte mal, um seine Autos richtig zu testen die Kisten nach Deutschland bringen, am besten in eine der größeren Metropolen – das sind real life Bedingungen, nicht amerikanische Highways oder Überlandstraßen!

    • Thomas says:

      Ich frage mich was da so lange dauert… Ein Rechenschieber sollte eigentlich ausreichen, um einen Mittelspurschleicher zu ersetzen.

  3. Fagballs says:

    Ich bin Fan von autonomem Fahren und ich bin Fan von Freude am Fahren. Das muss koexistieren in einem Fahrzeug, sonst bin ich raus. Ein komplett allein fahrendes Auto ohne Lenkrad will ich nicht.

    Ich glaube aber, dass Computer besser fahren als Menschen. Nicht fehlerfrei, um Gottes Willen, aber besser und logischer. Die CPU wird nicht müde oder übermütig, die CPU lässt sich nicht provozieren und sie muss sich nicht profilieren. Sie hat keinen verletzten Stolz, wenn der 1er den Porsche überholt hat, sie fährt nicht auf die Kreuzung, wenn absehbar ist, dass sie nicht runter kommt, bis der Querverkehr wieder fährt. Klassisches Beispiel: Reißverschluss-System: “In einem Kilometer verschwindet meine Spur, ich muss sofort wechseln, die andere Spur steht schon, also blinke ich und stelle mich daneben. Wenn ich dann drin bin, lasse ich keinen von den Arschlöchern rein, die noch vorbei fahren und sich auf die letzten Meter reindrängeln, die hätten sich ja früher einfädeln können.” Vollvernetzte Autos würden einfach so lange bremsen und Abstände aufbauen, bis sie sich flüssig zusammen fädeln würden. Ein Traum.

    Wie gesagt: Serptentinenstrecken oder frei(gegeben)e Autobahnen möchte ich immer noch selber fahren. Aber es gibt so viele Szenarien mit erhöhtem Verkehrsaufkommen, wo ich mir ein selbstständig fahrendes Auto bzw eine vollvernetzte intelligente Fahrzeugflotte wünschen würde. Da könnte das Auto meinetwegen sogar sagen: “Hier Meister, lass mal gut sein, ich kümmer mich um die Situation, chill mal, ich melde mich, wenn fahren wieder Spaß machen könnte”. Dann kommt man vielleicht eine Minute später an, aber unendlich entspannter. Und je mehr Fahrzeuge logisch entscheiden, umso entspannter wird die Gesamtsituation auf den Straßen.

    Und Mittelspur-Schleicher könnte die CPU freundlich auf die rechte Spur komplimentieren. Heißt, einfach blinken und nach rechts ziehen, wenn da ein Kilometer Luft ist 🙂

    Ich glaube auch, dass kritische Situationen, wo das System zwischen dem Fahrer und einem Kind, das über die Straße rennt, entscheiden muss, kaum eintritt, weil entsprechend vorausschauend gefahren werden kann. Wenn man nicht mit Tacho 65 durch’s Wohngebiet heizt, bleibt genügend Bremsweg, isso.

    Abschließend zum Thema Effizienz: Hier liegt BMW schon ganz gut im Feld der Mitbewerber. Hier müssen die Gesetzgeber agieren und den realen Verbrauch stärker berücksichtigen. Nur so kann der Downsizing-Wahnsinn gestoppt werden. Denn klar, auf der Autobahn bei 160+ Sachen stinkt jeder Hybrid und jeder Einliterdreizylinder gegen einen ordentlichen Reihensechszylinder ab.

  4. […] BMW 5er am vergangenen Freitag, allerdings liefern die gewählten Perspektiven zur Vorstellung der Remote 3D View-App ganz bewusst keine neuen Erkenntnisse zum Design. Die aktuellen Erlkönig-Fotos sind in dieser […]

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