BMW X3 G01: Sport-Varianten M40i, M40d und X3 M in Arbeit

BMW X3, Erlkönige | 18.07.2016 von 23

Mit BMW X3 M40i, X3 M40d und dem Topmodell X3 M befinden sich gleich drei besonders sportliche Varianten der dritten X3-Generation in der Entwicklung.

Der BMW X3 M wird weiter auf sein Debüt im Jahr 2018 vorbereitet. Ein aktuelles Video zeigt offenbar eine sportliche Version des BMW X3 G01 bei Testfahrten auf der Nürburgring Nordschleife, wo sich der kleine Bruder des X5 M schon jetzt beweisen muss. Nicht abschließend klären lässt sich, ob es sich bei dem Prototypen um den definitiv geplanten BMW X3 M F97 oder doch “nur” um die ein kleines Stück darunter positionierte M Performance-Variante BMW X3 M40i handelt.

Sicher ist hingegen, dass beide Modelle von einem aufgeladenen Reihensechszylinder angetrieben werden und kurze Zeit nach dem Marktstart der gewöhnlichen AG-Modelle in den Handel kommen sollen. Während bei der aktuellen X3-Generation lediglich das SUV-Coupé X4 als M Performance Automobil angeboten wird, sind für den dritten Kompakt-SUV-Anlauf gleich eine ganze Serie von besonders sportlich positionierten Varianten geplant. Keineswegs ausgeschlossen ist dabei, dass auch der über 300 PS starke Biturbo-Diesel künftig das M im Namen trägt und als BMW X3 M40d vermarktet wird.

BMW-X3-M-2018-G01-Power-SUV-Erlkoenig-05

Die unstrittig spannendste Variante ist allerdings der BMW X3 M F97, der als drittes Power-SUV der M GmbH für Furore sorgen und die weltweiten Verkaufszahlen der renditestarken Garchinger weiter in die Höhe treiben soll. Genau wie die großen Brüder der Baureihen X5 und X6 soll auch der BMW X3 M F97 und dessen Coupé-Ableger X4 M nicht nur zu den stärksten und folglich schnellsten Längsdynamikern ihrer Klasse zählen, sondern auch querdynamisch überraschen und dabei Größe und Gewicht vergessen machen.

Wichtigster Gegner und Maßstab der Entwicklung ist folglich der Porsche Macan, der momentan unumstrittener Fahrdynamik-Champion unter den Kompakt-SUV ist. Klar ist, dass man sich in Garching auch den kommenden Mercedes-AMG GLC 63 ganz genau ansehen wird – der Schwabe genießt schließlich den Prestige-Vorteil, als einziges Power-SUV der Klasse mit V8 antreten zu dürfen und wird in seiner stärksten Ausbaustufe über 500 PS an alle vier Räder schicken.

Als Technik-Lieferant für den BMW X3 M F97 wird unter anderem der aktuelle M3 dienen, dessen Biturbo-Reihensechszylinder wird in einer speziellen SUV-Abstimmung mit mindestens 450 PS für Vortrieb sorgen. Auf dem Gebiet der Allrad-Technik spielen die mit X5 M und X6 M gemachten Erfahrungen eine wichtige Rolle, mit einiger Sicherheit werden aber auch die aktuellsten Entwicklungen für den bekanntlich mit Allradantrieb ausgerüsteten BMW M5 F90 in die Entwicklung einfließen.

23 responses to “BMW X3 G01: Sport-Varianten M40i, M40d und X3 M in Arbeit”

  1. MeisterEder84 says:

    Ich spar mir diesmal das Kommentar zum M vorm Fakehubraum.

    Sieht getarnt aus wie ein Volvo 😉 Und warum muss man einen Geländezwerg wieder auf der Nordschleife abstimmen…

    • Quer says:

      Seit wann haben die M-Modelle einem Fakehubraum.

      Schreib doch gleich das der neue X3 wie der erste Q5 aussieht, sollte etwa BMW die X Modelle auf den Truppenübungsplätze testen ob die Bombensicher sind.

      • MeisterEder84 says:

        Du solltest erst lesen und vor allem danach verstehen was ich schreibe. Hat ein M40i vier Liter Hubraum? Und eine Fahrwerksabstimmung auf der Nordschleife mit einem X3? Finde den Fehler… Aber als ultimativer BMW Fanboy erkennt man Kritik natürlich nicht an.

        Edit:

        Ach übrigens ist der X3 M40i kein M-Modell. Bitte. Danke.

        • Quer says:

          Ach komm du bist doch nur auf der Welt um zu kritisieren, warum sollte BMW keinen M für die X Reihe bringen wenn die Nachfrage da ist. Ich hoffe du hast auch gelacht als Audi einen Q5 RS brachte, oder Mercedes einen GLA AMG, ach ja die Testen auch auf der Nordschleife und nicht auf einem Truppenabzug.

        • Pro_Four says:

          …wann versteht es denn der Letzte, das es schon lange vorbei ist, dass MODELLBEZEICHNUNG = HUBRAUM darstellt.

          • M54B25 says:

            Oder noch präziser – das galt so bei BMW noch nie einheitlich:

            – beim E30 gab es einen 325e mit 2,7l R6 (M20B27)

            – der E36 318i hatte eine 1,9L R4
            Maschine (M44B19)
            – der E39 als 523i einen 2,5L R6 (M52B25)

            – der E46 316i einen
            1,8L R4 (N42/N46B20)

            Und das nur bei eigentlich bekannten Baureihen und Modellen der jüngeren Vergangenheit.

        • M54B25 says:

          Warum nimmst Du eigentlich die VW AG in Form der Audi AG aus? Ein Q5 RS oder Q7 S oder gar Q7 V12 existieren auch in der Realität. Und auch die wurden auf dem Ring getestet. Audi-Fanboy? (Glashaus und Steine und so)

          • Quer says:

            Vor einer Woche hatte sich MeisterEder und sein Pumuckl sogar über das M Paket aufgeregt.

            • M54B25 says:

              YmmD – M-Paket am M – ja das sollte als Option abbestellbar sein… Nachdem ja schon diese böse Hubraumbezeichnung nicht entfernbar ist…

              • Quer says:

                Wieso gibt es bei den M Modelle nicht die SA Schriftzug entfall.
                Bei meinem 435d mit M Packet habe ich keinen Schriftzug und die M Aufkleber auf den beiden Kotflügel habe ich auch nicht bestellt.

                • MathDeLa says:

                  Ich sehe es so:
                  Ein echter M kommt, ähnlich wie ein B4, von einem anderen Hersteller. Und das Emblem (=M-Schriftzug) des Herstellers kannst Du nicht abbestellen.
                  Bei den M-Performancemodellen handelt es sich noch um BMWs und da kannst Du alles abbestellen, aber eben nicht das BMW-Emblem.Beim M-Paket ist es genauso.

                  • Quer says:

                    Das Hersteller Emblem kannst du bei keinem Autobauer abbestellen.
                    Denn Modellschriftzug und denn Zusatzschrifzug (M) beim M- Paket kannst abbestellen.
                    Beim echten M gebe ich dir recht, da kannst zwar denn Schriftzug abbestellen aber nicht das M am Kühlergrill

                • M54B25 says:

                  Ok also um Deine Frage ernsthaft zu beantworten, natürlich kannst Du den Entfall der Modellbezeichnung ordern – dann steht halt auf der Heckklappe nicht mehr ///M3 oder ///M5, ob dann auch die Bezeichnung auf den seitlichen Entlüftungskiemen fehlen, kann ich Dir leider nicht sagen.

                  ABER – das nützt Dir in einem ///M nicht viel – der Powerdome, die Frontschürze, die Heckschürze, der Diffusor, die Kotflügelverbreiterungen, die Abgasanlage, die Entlüftungskiemen und zum Schluss noch akkustisch der Sound – alles Dinge die Du nicht abbestellen kannst und die einen echten ///M ausmachen.

                  Jeder einigermaßen versierte Bimmer wird einen echten ///M recht schnell erkennen, da kann man(n) gar nicht viel tarnen oder verstecken. Daher macht es aus meiner Sicht irgendwie nicht viel Sinn den Schriftzugentfall auszuwählen.

                  • Quer says:

                    Ja sicher erkennt jeder BMW Fan die M Versionen ob M3, M4 usw.
                    Die seitliche Bezeichnung der echten M Modelle sehen wieder anders aus als bei den Modellen mit dem M-Paket, da kann man die Seitlichen M Aufkleber als Entfall bestellen.

      • M54B25 says:

        Seit dem ein M3 eben 3 Liter, ein M5 eben 5 Liter, ein M2 2 Liter unf ein M4 halt 4 Liter Hubraum zu haben hat – ach ne da habe ich jetzt was durcheinander gebracht – der offizielle Name eines M-Modells hatte noch nie etwas mit Hubraum zu tun!!!

        Und zum X5 auf dem Truppenübungsplatz – gibt es doch: http://www.bimmertoday.de/2014/08/16/2014-bmw-x5-security-plus-f15-panzerung-panzer-suv/ muss ja auch mal real getestet werden…

    • Pro_Four says:

      …man, dieses Rumgejammer immer. Ist doch jedem selber überlassen ob er ein M Embleme haben möchte oder auch nicht.

      Und Nordschleife und BMW gehören nun mal zusammen, dort werden nun mal Pormormance Fahrzeuge abgestimmt, auch ein X3!!!

  2. timbo76 says:

    Hi, was ist denn nun mit dem aktuellen X4? Wird es da noch eine LCI Variante geben, oder gibt es schon konkretere Infos, dass er direkt nach dem X3 als neues Modell auf den Markt kommt. Es gab mal einen Bericht hier bei dem dieses Variante angesprochen wurde. Weiß hier jemand mehr?

    • Pro_Four says:

      …hi Timbo, es wird sicher kein LCI X4 mehr geben, dies wird bei diesem übersprungen, ausnahmsweise ;).

      • Der_Namenlose says:

        Auch wenn die Materialien und die Haptik up-to-date sind, hätte man das Innenraumdesign so wie bisher nicht bis 2021 belassen können.
        BMW hatte dies sicherlich von Anfang an so kalkuliert und sich trotzdem für die frühe Markteinführung entschieden, wahrscheinlich um Marktanteile zu gewinnen bzw. zu behalten. Tritzdem natürlich sehr ungewöhnlich. Das zeigt aber auch, dass die Entwicklung eines solchen Coupés weitaus weniger kostet als die Entwicklung des Basismodells.

        Noch ungewöhnlicher ist aber die angeblich frühe Einführung des X5-Nachfolgers, der normalerweise erste Ende 2021 hätte kommen müssen, jetzt aber doch für die Zeit kurz nach der X7-Einführung geplant ist.
        Vielleicht bietet die neue Platform viele Möglichkeiten, um sich kräftig von der Konkurrenz abzusetzen bzw. um die Konkurrenz unter Druck zu setzen.

        • M54B25 says:

          Die neue X7/X5 Plattform erfordert es quasi, dass die darauf basierenden Modelle schnellstmöglich umgestellt werden. Zwei oder noch mehr unterschiedliche Produktionsstraßen werden über einen längeren Zeitraum nicht gut für BMW funktionieren. Bei den technischen Details bewegt man sich auf gleichem Niveau, der eine hat vielleicht den einen Assistenten besser hinbekommen als der andere.

          Zur X4-Entwicklung – na klar geht es quasi nur darum die neue Hülle zu designen und auf die X3 Plattform aufzusetzen. Da dürfte sogar der Kabelbaum identisch sein. Dazu passt dann auch der geänderte LCI Lebenszyklus des aktuellen X4, der die Besetzung der Marktnische überhaupt erst ermöglicht. Wird beim kommenden X2 wohl ziemlich genauso funktionieren.

          • Der_Namenlose says:

            Ja das mit den Produktionsstraßen stimmt. Auf jeden Fall müssen die Vorteile die kürzeren Produktionszyklen ausgleichen.

            Zu den Assistenten: ich meinte nicht unbedingt besondere Assistenten. Ich dachte eher an wirklich relevanten Aspekte, die das Fahrwerk, und/oder den Antrieb oder auch Produktionsmethoden betreffen.

            Auf jeden Fall finde ich es schön, dass BMW den X5 schnell an X7 anpasst. Damit wäre in kurzer Zeit fast die gesamte X-Palette erneuert.

            • M54B25 says:

              Ich hatte extra die Assistenten als Beispiel genommen, weil beim Fahrwerk ist man sich auf Premiumebene sehr nahe gekommen. Die ganzen adaptiven Varianten bei den 3 verdächtigen P-Herstellern lassen sich mit den 19 bis 21 Zöllern (z.T. Serienbereifung!!!) gut kombinieren und relativieren die 2T Leergewicht einigermaßen. Bei den Motoren hat Mercedes bei den starken Dieseln einen Nachteil (=Nicht verfügbar), bei den V8 Turbos in den AMG Versionen einen kleinen Vorteil, Audi mit dem V8 Diesel ein Alleinstellungsmerkmal, BMW mit dem kommenden X7 einen V12 im Angebot – also irgendwie jeder etwas ganz spezielles aber keinen flächendeckenden Vorteil. Die 2L R4 und 3L R6/V6 Maschinen sind nahe beieinander, einzig der R6 Quadturbo von BMW reisst nach oben aus, die Konkurrenz wird hier eher mit 48V E-Ladern kontern (Audi hat’s ja schon getan) .

              Leichtbau als Profilierungsthema in der “mindestens 2T ” SUV/SAV Leergewichtsklasse halte ich für Augenwischerei der Marketing-Sprachblasen-Junkies.

              Mit der Aktualisierung hast du Recht, da wird dann bald der aktuelle F48 der älteste in der X-Palette sein…

              Und die Vorteile der Produktionsstraßen ergeben sich banal aus Rüstzeiten, Schulungen für die Arbeiter am Band, Nutzung der gleichen Motorenpalette über die Modelle, zusätzliche Koordination der Zulieferer, etc.. Ein schönes Rechenbeispiel für Controller und Produktionsstrategen!

      • M54B25 says:

        Oder es wird wie beim E82 nur kleinste Retuschen geben, um die Käufer/Leasingnehmer über die Zeit zu bekommen und dann nur etwas mehr als 2 Jahre halten.

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