BMW M550i G30: V8-5er mit xDrive als M Performance-Modell

BMW 5er, Erlkönige | 12.07.2016 von 32

Wer 2017 einen 5er mit V8-Biturbo kaufen will, muss zum neuen BMW M550i xDrive greifen: Beim G30 wird der 550i zum BMW M Performance Automobil.

2017 wird nicht nur der neue BMW 5er G30, sondern auch dessen erster Sport-Ableger BMW M550i xDrive seinen Marktstart feiern. Der elegante V8-Sportler tritt als zweites M Performance Automobil der 5er-Reihe an die Seite des BMW M550d, der in der Generation G30 vom neu entwickelten Quadturbo-Diesel angetrieben wird. Die Fahrleistungen des 550i würden das M im Namen auch heute schon rechtfertigen, zur nun beschlossenen Umbenennung des AG-Topmodells durchgerungen haben sich die Entscheider aber erst kürzlich.

Aktuelle Erlkönig-Fotos von Palbay zeigen höchstwahrscheinlich nicht irgendeinen 5er mit M Paket, sondern bereits den BMW M550i G30, über den man in München derzeit noch nicht offiziell sprechen möchte. Mit serienmäßigem M Sportpaket, spezieller Fahrwerksabstimmung samt leistungsfähigerer Bremsen und natürlich einem besonders kraftvollen Motor reiht sich der M550i in die immer größere Familie von BMW M Performance-Modellen ein, die in den nächsten Jahren mit mindestens einer Variante von so gut wie allen Baureihen noch breiter aufgestellt werden soll.

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BMW M550i G30: V8-Topmodell mit Allrad und 450 PS

Angetrieben wird der neue BMW M550i xDrive von einem V8-Biturbo, der voraussichtlich auch weiterhin 450 PS leisten wird. Der bisher optional angebotene Allradantrieb xDrive wird beim BMW M550i G30 serienmäßig an Bord sein, lediglich für den US-Markt wird noch über eine Variante mit klassischem Hinterradantrieb nachgedacht. Dank des um rund 100 Kilogramm reduzierten Gewichts der neuen 5er-Reihe und Allrad-Traktion dürfte der BMW M550i den Sprint von 0 auf 100 in kaum mehr als vier Sekunden absolvieren können.

Genau wie im Fall des M760Li ist auch für den neuen 5er eine optisch zurückhaltendere und eher auf Eleganz als Dynamik fokussierte Variante des BMW M550i denkbar, die möglicherweise als V8 Excellence in den Handel kommt. Vor allem in China und bei einigen europäischen Kunden spielt Sportlichkeit eine weniger wichtige Rolle, weshalb die zweigleisige Aufstellung durchaus Sinn ergibt – schließlich kommt es auch heute nicht selten vor, dass ein 550i ohne M Sportpaket bestellt wird.

Der Marktstart des Topmodells dürfte entweder zeitgleich oder wenige Monate nach den gewöhnlichen Varianten des BMW 5er G30 erfolgen. Für die Limousine ist wie bisher ein Verkaufsstart im ersten Quartal 2017 geplant, offiziell vorgestellt wird die neue Generation aber noch in diesem Jahr. Der BMW 5er Touring G31 folgt wie üblich rund ein halbes Jahr später und kommt folglich im Sommer 2017 in den Handel.

(Fotos: Palbay via BMWblog.com)

32 responses to “BMW M550i G30: V8-5er mit xDrive als M Performance-Modell”

  1. MeisterEder84 says:

    Und wieder ein verhunztes Modell mit Performance Badge mehr. Wenn ich schon lese: […] serienmäßigem M Sportpaket, spezieller Fahrwerksabstimmung samt leistungsfähigerer Bremsen […]

    Übersetzt heißt das für mich: Von außen schwulstig, Fahrwerk zu hart und Bremsen quietschen wie beim neuen 7er nach 10.000km. Respekt BMW. So kann man es auch machen. M-Performance… ich kann es nicht mehr hören. So wird aus einer gut motorisierten Businesslimousine wieder ein Fall für die Prolloecke. Vorbei die Zeiten, wo man gediegen mit einem V8 vorfahren konnte, ohne das es einer merkt.

    Ich trauere der E-Baureihe immer mehr hinterher. Wäre ich Investor bei BMW, ich würde nicht nur den 7er schrecklich finden. Das Management fährt die Karre noch mal gewaltig gegen die Wand. Allen aktuellen Erfolgsmeldungen zum Trotz, ist die zukünftige Modellpalette aus München ein Drama. Aber so ist das wohl in Zeiten von Active Tourern, Gran Tourern, Gran Coupes und SUVs.

    • Ringrichter says:

      huch ein Mercedes-Blinder! Der 7er hatte im letzten Monat bei einem Absatz von über 6.000 Stück einen Zuwachs von über 90 % ggü. Vj. So falsch kann er also nicht sein.

      • MeisterEder84 says:

        Was hat das mit Mercedes zu tun? Aber wenn man mich so fragt: Ja, ich glaube die S-Klasse ist das bessere Auto. Der 7er hat mich bei der Probefahrt nicht überzeugt. Meine Meinung.

    • The Punisher says:

      So wahr :/ Understatement stirbt wohl aus…

  2. 740d says:

    ui ui war schon lange klar das sowas kommt aber mit Standart nichtsgemachten 450Ps ist für mich etwas enttäuschend da hätte man wenigstens 15-20Ps ca. oder so in der Richtung draufpacken können ebenso hätte man etwas Drehmoment rausdrücken können ABER nein lieber ein ///M davor klatschen und gut ist und xDrive geht mir langsam aufn Sack der arme Heckantrieb, tschüss r.i.p. 🙁 kann man sich ja bald Audi oder Benz holen

    • Quer says:

      Seit wann bekommen die BMW’s ab 3er auch Frontantrieb, sogar das kommende 2er GranCoupe bekommt noch Hecksantrieb, also schreiben Sie keinen so großen Schmarrn.
      Zuerst mal schlau machen dann wüssten Sie das der neue 3er Hecksantrieb bekommt.
      Zudem ist der neue X1 mit Frontantrieb ein großer Erfolg weil das Werk Regensburg wegen diesen Modell sogar auf Schichtbetrieb umstellen musste.
      Nun los weiter Nörgeln, vermutlich könnt ihr beiden sonst nichts.

      • MeisterEder84 says:

        Das hat nichts mit nörgeln zu tun, sondern ist klare Kritik an der aktuellen Modellpolitk von BMW. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Betrachtet man BMW seit den späten 90ern, so ist eine zunehmende Abkehr vom Markenkern zu beobachten. Seit den ersten X Modellen, die ja irgendwo noch ins Portfolio gepasst haben, hat das Ganze eine Eigendynamik entwickelt, die uns heute Modelle wie den 2er AT/GT und X4 gebracht haben. Erstere haben ja noch einen gewissen Nutzwert. Der X4 z.B. ist als Gänze unnütz – nicht mal zum flanieren taugt er.

        Es mag sein, dass der neue X1 weggeht wie geschnitten Brot. Allerdings hat sich BMW da auch eine Käuferschaft herangezogen, die in meinen Augen weder das Wort Qualität noch den Markenslogan “Freude am Fahren” kennt und schätzt. Denn bei aller Liebe… Der zweite X1, die 2er Van Modelle und diese ganzen anderen Nischenfabrikationen verwässern die Marke ungemein und sind obendrein ein Witz für eine Marke, die sich selbst als Premium bezeichnet. Klar: Rendite ist Rendite. Und gut ist, was gekauft wird. Die Frage darf trotzdem gestellt werden, wo BMW da hindriftet. So wie es im Moment aussieht, wissen die Herrschaften in München das selber nicht. Anders als Audi und Mercedes fehlt im Moment die klare Linie.

        Will man den nichtskönnenden 0815 Autofahrer bedienen, der lieber mit seinem Smartphone spielt, als sich auf die Straße zu konzentrieren, oder will man den sportlichen Selbstfahrer, der es schätzt wenn er eine von Antriebseinflüssen befreite Lenkung im Auto hat? Mittlerweile glaube ich, es ist der 0815 Honk.

        Bleibt abzuwarten, wann der erste M240i Active Tourer kommt. Dann mit 1.5l Dreizylinder, 220ps und xDrive. Rundherum mit M Logos bestückt (natürlich nur M “Performance”) und einen rießen Dachkantenspoiler.

        Ich kann die aktuelle Modellpolitik einfach nicht gutheißen. Und überall wo ein R6 oder V8 verbaut wird, muss man in Zukunft ein M-Performance Badge akzeptieren. Lachhaft.

        Wie 740d schon schrieb, da kann ich auch einen Audi fahren. Da stimmt dann vielleicht auch die Innenraumqualität. Vergleiche ich meinen F20 LCI mit dem A3…

        • Quer says:

          In einer gewissen Weise hast du recht, denn die Frontkratzer möchte ich auch nicht.
          Die M-Performance braucht du dir ja nicht kaufen, weil es die normalen Modelle mit 6 und 4 Zyl auch noch gibt, wenn dann schon einen richtigen M.
          Ich fahre zur Zeit einen 435d xDrive bin aber total begeistert von diesem Auto.
          Da du den X4 kritisierst, der muss doch nicht so schlecht sein weil in Mercedes kopiert so wie den X6.
          Das würde ich nicht behaupten das BMW eine klare Linie fehlt.

          • MeisterEder84 says:

            Wie gesagt, Rendite ist Rendite. Wenn der Mist gekauft wird, ist das natürlich zunächst gut für BMW. Beim 4er kritisiere ich nur die Namensgebung, nicht das Auto als solches. Ist ja ein schöner Wagen, so ein 4er Coupe. Hätte sich aber weiterhin auch als 3er gut verkauft. Aber ein X4? Der X6 macht zur Not noch auf dicke Hose… ich verstehe in diesem Punkt auch Mercedes nicht. Audi wird ja ebenfalls nachziehen.

            In absehbarer Zeit wird es kaum noch Modelle mit R6 ohne Performance Sticker geben. Weder im 3er noch im 5er. Beim 7er labelt man den V12 zu. Es kann sich jeder seinen BMW mit M Paketen aufhübschen wie er will… nur zwangsweise ein M-Paket vorzusetzen, wenn man einen großen Motor will? Nur um noch ein paar extra Euro verlangen zu können? Ich weiß nicht, erscheint mir eine sehr plumpe Taktik.

            Scheint aber auch bei Audi in Mode. Hat man vor einigen Jahren noch einen 3l V6 Benziner im A4 bekommen, so ist dieser nur noch den S Modellen vorbehalten. Mal sehen, wie das Mercedes beim kommenden E500 löst. Oder ob die E-Klasse dann auch zwangsläufig ein AMG im Namen trägt.

            • Dariama says:

              Wenn Sie sich etwas häufiger mit diesem Thema beschäftigen würden, würden Sie wissen, dass es die so genannte Exellence-Ausstattung gibt und dass man an jedem BMW die Labels abbestellen kann !

              • MeisterEder84 says:

                Deswegen habe ich ja den 3er und 5er explizit erwähnt. Der 7er Excellence wird neben dem M760 derzeit stiefmütterlich behandelt – oder gibt es hierzu schon Werbung? Der dient vielleicht dem Horst in München als Staatskarosse… verkaufen will BMW aber den M “Performance” 7er.

              • BMarcoW says:

                Dieses Detail spielt doch in Meister Eders Gesamtaussage kaum eine Rolle. Seine Botschaft ist doch deutlich geworden, und ich finde er hat sie gut rübergebracht

          • 740d says:

            ich hab doch garnichts von Frontantrieb erwähnt? 🙂 aber is ja eh wurscht 🙂 hauptsache wir haben spass mit unseren BMW’s darum gehts ja !! ich tank für uns alle mal paar Bier und Schnäppse damit ich nicht weiter rumnörgel 🙂 prost 🙂

        • M54B25 says:

          Ich klinke mich mal etwas später in die Diskussion ein und würde gerne mal nachfrage wie die Aussage “Seit den ersten X Modellen, die ja irgendwo noch ins Portfolio gepasst haben” von Dir begründet wird?

          Wir schreiben das Jahr 1999, es gab damals

          – den E46 als Limo, Kombi und ganz neu als Coupe – einer der besten 3er die es überhaupt gibt: Motor, Fahrwerk, Silhouette ->absoluter Markenkern

          – den Z3 als Cabrio und seit einem Jahr auch Coupe, heute eine Stilikone und wer je einen Z3 mit einem größeren R6 gefahren ist, dem zieht’s auch heute noch bei den Gedanken die Mundwinkel hoch – Popo auf der Hinterachse und die lange Haube mit dem R6 Triebwerk (!!!) -> absoluter Markenkern

          – der E39 erhielt gerade sein Facelift und führte mit dem M54er Motoren Voll-Alu und Doppelvanos ein, selbst ein 520i wahr mit einem R6 ein gut motorisiertes Oberklasse Fahrzeug, der 530d betörte gerade die Vielfahrer/Vertreterfraktion, –> wiederum absoluter Markenkern in der Oberklasse

          – der E38 als bisher (imho) schönster 7er war in der Reifephase und setzte mit seinem klassischen klaren Design Maßstäbe in der Luxusklasse für den sportlichen Selbstfahrer, selbst ein 730d konnte von der gebotenen Leistung absolut begeistern, ein 750i war unantastbar -> wieder absoluter Markenkern

          Wie bitte schön passt da Deiner Meinung nach der E53 als X5 als Markenkern-Fahrzeug rein? Ein mindestens 2 Tonnen schwerer hochgebockter Geländewagen der in den USA produziert und hauptsächlich für den dortigen F150 dominierten Markt hergestellt wurde!

          (Den 2011er E53 Leman lassen wir mal außen vor: http://www.bimmertoday.de/2011/04/02/v12-power-aus-garching-der-bmw-x5-le-mans-e53-im-detail/)

          Meine Erklärung: Er passte 1999 nicht zum Markenkern – er hat beginnend mit dem Jahr 1999 den Kern der BMW AG um eben die SUV’s erweitert. Das Ganze dauerte und setzte sich mit X3, X6 und X1 sukzessive fort. Genauso wird es mit dem 2er AT und dem 1er auf UKL-Basis werden. Schon heute sind viele Ex-3er Fahrer mit dem 2er AT unterwegs, um der Familie gerechter zu werden und dennoch nicht auf einen BMW verzichten zu wollen. BMW war und ist aus meiner Sicht der Zeit und der Konkurrenz bei der Gestaltung der Fahrzeugpalette voraus.

          • MeisterEder84 says:

            1999… das waren noch Zeiten… Ende der 90er, Anfang der 2000er waren für mich sowieso die besten Zeiten der deutschen Autoindustrie… aber Wayne.

            Der X5 hat meiner Meinung nach besser ins Portfolio gepasst, weil er sich seit je her wie ein echter BMW fährt und anfühlt. Gut, nicht unbedingt übertrieben sportlich, aber immerhin sportiv. Ich habe auch nie behauptet, dass diese Fahrzeuge dem Kern der Marke entsprechen. Sie passen irgendwie dazu. Mehr nicht.

            Aber wer früher einen 3er fuhr und heute mit einem 2er AT um die Ecke kommt, für den habe ich eigentlich nur Gelächter übrig. Derjenige hat nie verstanden, wieso er BMW fährt. Und versteht es auch heute nicht. Jede Marke sendet eine Botschaft aus. Irgendwas, was diese Marke besonders macht. Einzigartig im Vergleich zu anderen. Bei BMW waren dies: Motor längs, Antrieb hinten, geschalten per Hand und dirigiert per fahrerorientiertem Cockpit.

            Jeder kann sich bei den BMW Vans selbst ein Bild davon machen, was davon noch übrig ist. Aber wie bei Apple auch, gibt es heute leider sehr viele Menschen, die von einer Marke geblendet sind. Ihr bedingungslos folgen.

            Ich habe im Abschluss meines ersten Posts geschrieben, dass ich die Qualität des A3 der des 1ers vorziehe. Würde ich mir deshalb einen Audi kaufen? Nicht unbedingt. Mittlerweile muss ich sagen, würde ich mir bei einem Budget von 60.000€ überhaupt kein deutsches Auto mehr kaufen, leasen oder finanzieren.

            Eigentlich kann man sich heute nur noch einen alten Audi, BMW und Mercedes als Youngtimer kaufen, diesen einmotten und für später bewahren. Der Schrott der heute von den Bändern läuft, ist es nicht mehr Wert erhalten zu werden. Und das ist auch in keinster Weise das Zeil der Hersteller.

            – – – Edit – – –

            Ich weiß, was ich hier schreibe ist komplett konträr zu dem, was man hier über Absatz- und Verkaufszahlen ließt. Aber eine Marke wie BMW besteht eben nicht nur aus zehntausenden Firmenwagen, sondern auch aus Enthusiasten, die wirklich Freude am Fahren haben. Mir scheint es aber, diese Gattung wird immer seltender.

            • M54B25 says:

              Na endlich mal wiede reine vernünftige Wertediskussion zum BMW-Markenkern – ganz ehrlich und ohne jegliche Ironie.

              Deine Einschätzung zum X5 E53 als eher zum Portfolio passen, kann ich leider nicht teilen. Dazu ist die Form (hoher Schrankwandkasten) und die Ausführung (AWD und 2 Tonnen aufwärts) zu den von mir aufgeführten Eigenschaften der 99er Modelle nicht kompatibel genug. In heutigen Zeiten hat sich lediglich die Gewichtsthematik relativiert, liegen 5er, 7er und die Xer alle mindestens im Bereich um 1900kg +/-100.

              Zu den Markenkern-Eigenschaften:
              – Motor längs -> ja ergänzt um R6 und V12 (erster nach dem Worldwar2 und so im 7er)

              – Antrieb hinten -> ja klar! wobei Xdrive massive dazukommt und die Akzeptanz in vielen Märken drastisch erhöht hat

              – geschalten per Hand -> mir meiner nicht zu verheimlichten Vorbelastung durch einen E46/2 sieht die Realität nicht ganz so klar aus, schau mal in die einschlägigen Foren und du wirst stauen wie viele von diesen Sportcoupes mit Automatik rumfahren! Ich bin selbst immer wieder erstaunt über die hohe Anzahl, Heutige Besitzer und Käufer bedauern das nicht unbedingt, scheint also nicht ganz so Markenkern-typisch zu sein. Mit der aktuellen ZF 8 Gang Automatik habe ich auch meinen Frieden geschlossen – das Ding schaltet auch so wie ich es tun würde – surprise!
              – dirigiert per fahrerorientiertem Cockpit -> ist mit dem E90 abhanden gekommen und hat fürchterlich irritiert, aber sie haben den Kundenaufschrei gehört und sind dann wieder zurück zu diesem Merkmal, daher -> ja klar

              Zum 3er und jetzt 2er AT Fahrer: Stell Dir die Situation vor, dass Du Familie hast und Leasing oder Kauftechnisch die 3er Klasse schon das maximal mögliche wäre – ein 5er Touring passt dann nicht (Gebrauchtwagenthema mal außen vor) der 3er Touring auch nicht – dann landest Du als Bimmer beim F45/F46. Sind die Kinder aus dem Haus, freut es Dich, das Du etwas bequemer ein- und aussteigen kannst… Will sagen Die Ansprüche ändern sich und BMW bietet nun auch eine erweiterte Palette für diese Anforderungen an – verteufeln tue ich das genauso wenig wie die X-Modell oder die X(2n) Modelle also die SAV’s – wo ja für mich z.T. Fremdschämen angesagt war (Coupe mit 4 Türen, Schießscharten-Fensterlinie und Tieferlegung in der Kategorie Geländegängigkeit…)

              Und zu guter Letzt und damit dem Markenkern dieser Website ( 😉 !) – BMW ist so wie es jeder sieht, sämtliche Umfragen und Makenwahrnehmungen, Börsen- und Unternehmesbewertungen sind Zeitaufnahmen und vergänglich. Das wahre Bild wird -aus meiner Sicht- durch die Fahrzeuge geprägt die in den nächsten Jahren auf unseren Straßen fahren werden. Und da sehe ich aktuell immernoch E30 Modelle als daily driver, E36 und E34 als normale Gebrauchtwagen mit guter Haltbarkeit, E46, E60 als Spielzeuge für junge sportliche Fahrer – das wird so bleiben und sich mit den jeweiligen Nachfolgemodellen nur wenig verschieben – den Enthusiasten sei Dank!. Da bin ich dann 100% bei Dir – Aus Freude am Fahren!

              • MeisterEder84 says:

                Sehe ich genau so positiv 😉

                Nunja, mein E38 war nun auch kein Leichtgewicht. Aber klar, der X5 war und ist eine andere Hausnummer. Ich mag den dicken Wanzt trotzdem. Einsteigen. Wohlfühlen. Auch eine dieser Markentugenden, die man sonst nur bei Mercedes (und teilweise Audi) hat, was aber in den letzten Jahren immer mehr abhanden gekommen ist.

                Ich war etwas baff, als ich den G11 vor ein paar Tagen das erste mal gefahren bin. Klar, Fahren und die einfachen Einstellungen – typisch BMW. Aber der Rest? Wer sich diese Menüführung, vor allem für die hinteren Passagiere, ausgedacht hat, gehört fristlos gekündigt. Die Autos werden immer komplizierter. Kein Wunder, dass man die Karren jetzt mit Assistenten vollstopft. Aus dem G11 ist eine Karre geworden, weg vom Selbstfahrer (E38), hin zum gefahrenen. Und hier meine ich leider nicht einmal mit einem Chaffeur. Bittere Pille.

                Die 8 Gang ZF ist über jeden Zweifel erhaben und hier muss ich BMW wirklich loben, dass selbst im 1er dieses Getriebe angeboten wird. Wenn auch die M DKGs Mist sind. Wer immer fährt, als wäre er auf der Flucht, für den ist das DKG eine Offenbarung. Für alle anderen eine Qual. Allein diese Schaltvorgänge innerorts… Brrrrr…. Und hier verstehe ich bis heute nicht, wieso die Amis (wohlgemerkt die Amerikaner) M5 und M6 als Handschalter bekommen und die Europäer nicht.

                Man muss nicht um jeden Preis BMW fahren. Wenn ich eine solche Familie habe, kommen andere Marken in Betracht. Da die meisten Familien in solch einer Konstellation aber weder 30.000€ für einen 2er, noch 50.000€ für einen 5er Touring übrig haben, steltl sich für mich die Frage eigentlich nicht. Der 2er forciert aktuell zum neuen Vertreterhobel. Würde mein Chef mir meinen 1er gegen so eine Gurke austauschen – ich glaube ich würde freiwillig verzichten. Allein bei der Materialauswahl und dem Innenraumgeruch des 2er AT/GT kommeen böse Erinnerungen an diverse Ford Modelle hoch.

                • M54B25 says:

                  Die Amis bekommen die M-Handschalter, weil der Wagen dort der Inbegriff für einen Sportwagen ist und der sich insbesondere durch die Handschaltung auch von der heimischen V8-Hubraum-Strotz-Konkurrenz abhebt – amerikanischer BMW Markenkern!

                  Der Kommentar zum M-DKG – I love it!

                  Der 2er als Vertreterhobel – eher Leasinghobel in der 30k€ Klasse. Ich nehme den derzeit eher als Ü65 Fahrerfahrzeug wahr. Aber die Eroberungsquote (vorher andere Marke) liegt wohl bei über 60% – daher hat BMW auch hier alles richtig gemacht.

                  Den G11 finde ich momentan optisch einen sehr schönen BMW. Diese ganze Assistenzkrankheiten verüble ich den Entwicklern auch. Optional immer gerne aber abschaltbar und abwählbar für die, dies es nicht brauchen, weil sie eben, wie von Dir geschildert im BMW immer noch selbst fahren wollen!

                  Wohlfühlfaktor – ich ergänze noch VW Golf , nach meiner 2er und 3er Phase bin ich den Wagen lange nicht gefahren, und erst mit dem 6er und 7er als Mietwagen wieder in Berührung gekommen – willkommen zu Hause! Ist schon erstaunlich, wie sich der Wagen aus dem Fahrersichtfeld sofort vertraut anfühlt, obwohl Schalter und Designelemente sich doch über die Jahre hinweg entwickelt haben.

                  Den E38 kenne ich als 730d mit 193PS sehr gut, knapp über 2 Tonnen aber auf der AB und selbst in der Großstadt handlich und sportiv fahrbar. Das war für mich damals sehr erstaunlich, nachdem ich den E39 eher als etwas behäbiger in Erinnerung hatte.

          • 740d says:

            YEAH E39 und E38 sind sowieso die geilsten 🙂

            • M54B25 says:

              Gleich nach dem E46 😉

              Ich sehe jedes der drei Modell in seiner Klasse als Ikonen der Jahrhundertwende an! F30/F32/F36/F82 und F10 kommen so langsam dahin, alles andere ist nett und halt BMW – aber die E-Reihen sind schon was ganz spezielles. Darum – hegen und pflegen bis zum und weit nach dem H-Kennzeichen!

  3. Jupp says:

    Mir geht die Bevormundung gegen den Strich………..
    Wenn ich ein M-Paket will, dann kaufe ich es. So bekomme ich es aufs Auge gedrückt, ob’s mir gefällt oder nicht. Gleiches gilt für den X-drive Blödsinn. Das hat früher eigentlich alle deutschen Hersteller ausgemacht und von den Mitbewerbern abgegrenzt, wo bestimmte Motor/Getriebe/Antriebs/Ausstattungs-Kombinationen schon lange vorgegeben werden.
    Die Sinnlosigkeit fängt schon damit an, dass die Lines Farben und Innenausstattungen gegenseitig ausschließen.

    Schade Schade

    • Quer says:

      Wenn du das M Paket nicht bestellst bekommst du es gewiss nicht aufs Auge gedrückt.
      Wenn du die Lines nicht magst brauchst sie ja nicht bestellen.
      Denn x-Drive Blödsinn wie du denn Allrad nennst zwingt dich auch niemand zu bestellen.
      Ich jedenfalls möchten bei uns in Alpenland keinen mehr ohne.

      • MeisterEder84 says:

        Sorry quer, aber dann solltest du die Meldung noch einmal lesen. Wer in Zukunft einen 550i haben will,bekommt das M Paket aufs Auge gedückt, muss so gesehen die “M Linie” bestellen und wird gezwungen den xDrive Blödsinn zu bestellen.

        Und gerade in den Alpen macht ein guter Hecktriebler, mit sehr guten Winterreifen, extrem Spaß. Bei einer guten Gewichtsverteilung von 50:50 schafft man eigentlich alles. Kommt halt auch auf den Fahrer an 😉

        Tja, früher prangte auf den E30 Winterautos: Quattro ist für Sissis… heute ist das Sissitum auch beim BMW Fahrer angekommen 😛

        Edtit:

        Jupp hats genau auf den Punkt gebracht. Auch beim neuen 3er wird man den 40i nur noch mit M Päckchen bekommen. Allrad wohl (noch) weiterhin optional?

        • Quer says:

          Ich möchte gerne von Ihnen wissen wenn Sie im Winter bei Schneetreiben eine steile Straße befahren, vor ihnen hängt ein LKW, jetzt kommen Sie mit Ihrem Dreier mit Hecksantrieb daher und müssen anhalten, da möchte ich es sehen ob es Ihnen Spaß macht wenn Sie hinter dem LKW stecken bleiben und ich Sie mit dem xDrive abschleppe, dass macht höchstens mir Spaß das ich Ihnen Helfen konnte.

          Wenn beim 550i das M-Paket Serienmäßig ist, ist es doch nicht schlecht bei diesen Fahrzeug.
          Ich habe mir auch das M-Paket für meinen 435d xDrive genommen weil der damit noch geiler aussieht.

          • Jupp says:

            Ich hätte den 435d gerne ohne xDrive, gibt’s aber nicht 😉
            Und was “geiler” aussieht, ist Geschmacksache. Und Geschmäcker sind nun mal verschieden.
            Ob Allrad sinnvoll ist oder nicht und ob man ihn mag, steht ja auf einem völlig anderen Blatt.

            • Quer says:

              Ich habe vor Jahren auch noch 3er ohne Allrad gefahren, bis ich mir vor ca 5 Jahren einen x1 mit xDrive angeschafft habe, seit her möchte ich bei uns im Gebirge denn Allrad nicht mehr missen.
              Wenn ich im Flachland wohnen würde, währe mir ein BMW mit Hecksantrieb auch lieber.

              Ist doch klar M-Paket mit oder ohne das es Geschmacksache ist, mir gefällt der 4er mit einfach besser.

              • MeisterEder84 says:

                Also ich habe in meiner Firma kein Problem, wenn sich jemand, der es verdient hat, einen 550er hinstellt bzw. im Leasing bekommt. Ein Problem habe ich erst damit, wenn er diesen Bonus beim Kunden künstlich zur Show stellt. Und das tut ein M-Paket am Ende nun mal. Es ist eben prägnant. Wer sich auskennt, weiß sofort um was es geht. Schon heute wird mit M Paket direkt gefragt, was man unter der Haube hat… beim normalen 520d Außendienstkombi fragt keiner. Ist halt ein 5er… Ein Businesspaket ohne sichtbare Endrohre, wie es etwa Mercedes angeboten hat (oder immer noch tut?) würde mir da noch besser gefallen. Ab und zu ist es ganz gut, wenn man nicht so viel Make Up zeigt.

                Witzig, dass Sie den Berg erwähnen. Ich selbst hatte vor einigen Jahren einen A8 Quattro. Im Winter habe ich genau solch eine Aktion erlebt und bin grinsend an den stehenden Autos vorbeigefahren. Habe sogar neben einem weggerutschten Range Rover (!) angehalten und gefragt, ob man ihm helfen kann – hatte aber leider kein Seil, sonst hätte ich zumindest mein Glück versucht.

                Nichts desto trotz hatte ich mit meinen BMWs – aktuell eben ein 1er, weil er für die Stadt einfach reicht – nie das Bedürfnis einen Allrad zu fahren. Natürlich gibt es die ein oder andere Situation, wo man sich mehr Traktion wünscht. Aber da wir hier in Deutschland und nicht im mittleren Westen der USA wohnen, kommen extreme Wintereinbrüche mit 50cm Schnee eher selten vor. Ich muss es auch nicht forcieren, mit einem heckgetriebenen BMW bei größtem Schneetreiben in die Alpen zu fahren.

                Und zum xDrive… wenn ich wirklich auf einen Allrad bestehe, muss ich auch sagen, dass ich keinen xDrive möchte. Ein schöner Straßenallrad, der die Spur besser hält. Mit einem X6 wäre ich bergauf bei wenig Schnee fast stecken geblieben. Wohlgemerkt ein neuer Vorführer mit guten Winterreifen – der A8 hat diese Steigung ohne Probleme gemeistert. Also man soll sich auch bei BMW nicht alles künstlich schön reden.

                • Quer says:

                  Wieso andere Autobauer wie z.B. Mercedes oder Audi bieten doch auch solche Pakete an.
                  Bei uns Gebirge ist halt ein Allrad im Winter von Vorteil, wenn sogar Frontkratzer ihre Schwierigkeiten bekommen, ich höre es ja täglich wie Anwohner bei uns vorbeischarren.

  4. […] BMW M550i G30: V8-5er mit xDrive als M Performance-Modell, gefunden bei http://www.bimmertoday.de (8.3 Buzz-Faktor) […]

  5. […] Neben dem M550d, der ab 2017 den Quadturbo-Diesel des neuen 750d nutzen wird, rückt der BMW M550i xDrive mit V8-Biturbo ins […]

  6. […] könnte auch den einen oder anderen Kunden davon überzeugen, dass die M Performance-Modelle BMW M550i und M550d xDrive vielleicht doch nicht exklusiv genug sind – obwohl ihre Fahrleistungen nüchtern betrachtet […]

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