BMW i3: Batterie-Upgrade bringt Ausbau auf vier Varianten

BMW i3 | 14.03.2016 von 26
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Noch 2016 erhält der BMW i3 ein leistungsfähigeres Akku-Paket. Die neue Batterie tritt an die Seite des bisherigen Modells und wird zur Aufpreispflichtigen Option.

Die Informationen rund um das vermeintliche BMW i3 Facelift 2016 werden immer konkreter. Wie wir aus mehreren Quellen erfahren haben, wird die Modellpflege in der zweiten Hälfte dieses Jahres keine optischen Veränderungen mit sich bringen und sich stattdessen auf die Technik des Antriebsstrangs konzentrieren. Dabei rücken die Münchner keineswegs vom bisherigen Konzept des Megacity Vehicle ab, wollen es aber gleichzeitig für noch mehr Menschen zu einem attraktiven Angebot machen – und erweitern den Varianten-Reichtum dafür von zwei auf vier Modelle.

Bisher gibt es den BMW i3 als reines Elektroauto und mit einem kleinen Zweizylinder-Motor als Range Extender, die genutzte Lithium-Ionen-Batterie ist dabei stets die Gleiche und bietet einen Netto-Inhalt von 18,8 kWh. Am Angebot und den technischen Eckpunkten dieser beiden Varianten, die aus Sicht von BMW i optimal auf den typischen Großstadt-Pendler mit überwiegend urbanem Fahrprofil zugeschnitten sind, wird sich auch im Rahmen der Modellpflege 2016 nichts ändern.

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Neu ins Programm kommt jedoch eine leistungsfähigere Batterie, die eine größere Kapazität bietet und dementsprechend mehr Reichweite ermöglicht. Das vermeintliche Akku-Update wird das aktuelle Angebot jedoch nicht ersetzen, sondern gewissermaßen um eine Langstrecken-tauglichere Option ergänzen. Genau wie der aktuelle Akku wird auch der große Bruder auf Wunsch mit Range Extender verkauft, was die Anzahl der i3-Varianten von zwei auf vier steigen lässt.

Da beide Akkus parallel angeboten werden sollen und mit einem deutlich vierstelligen Aufpreis für die größere Batterie gerechnet werden muss, ist auch von einem deutlichen Reichweiten-Unterschied beider Pakete auszugehen. Während der aktuelle BMW i3 im NEFZ eine theoretische Reichweite von 190 Kilometern schafft, könnte die Variante mit größerer Akku-Kapazität im EU-Zyklus an die 300 Kilometer-Marke herankommen.

Auch im nicht verbrauchsoptimal gefahrenen Alltag wären dann über 200 Kilometer zwischen zwei Ladevorgängen möglich. So wird der BMW i3 zwar nicht zum Langstrecken-Stromer, aber diese Rolle soll das Megacity Vehicle ja auch nicht spielen. Wer regelmäßig lange Strecken zurücklegt und im urbanen Umfeld dennoch emissionsfrei fahren möchte, ist mit dem kommenden BMW i5 oder einem Plug-in-Hybrid wie dem BMW 330e sicherlich besser bedient.

Abzuwarten bleibt, wie sich das neue Angebot auf die Preise des BMW i3 auswirken wird. Das Elektroauto könnte demnächst von einer Förderung der Bundesregierung profitieren und 5.000 Euro günstiger werden, diese Einsparung könnte den zu erwartenden Aufpreis für den größeren Akku für viele Kunden deutlich relativieren. Neben dem Akku-Update sollen in den nächsten Monaten auch weitere Farben dazu beitragen, den innovativen Kleinwagen mit Carbon-Fahrgastzelle im Gespräch zu halten.

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