BMW M und M Performance steigern Absatz 2015 deutlich

BMW M, News | 27.01.2016 von 40
BMW-M-Verkaufszahlen-2015

Zum Absatz-Rekord der BMW Group im Jahr 2015 haben auch die besonders sportlichen Fahrzeuge der BMW M GmbH ihren Beitrag geleistet. Neben den klassischen M-Modellen …

Zum Absatz-Rekord der BMW Group im Jahr 2015 haben auch die besonders sportlichen Fahrzeuge der BMW M GmbH ihren Beitrag geleistet. Neben den klassischen M-Modellen wie M3 oder M5 tragen auch die zwischen gewöhnlichen AG-Fahrzeugen und den waschechten Ms positionierten BMW M Performance Automobile wie der BMW M135i maßgeblich zum Erfolg bei. Insgesamt konnte BMW 2015 weltweit rund 63.000 Fahrzeuge mit dem M im Namen verkaufen, das entspricht einer deutlichen Steigerung um circa 40 Prozent und unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage nach überdurchschnittlich gut motorisierten Premium-Automobilen.

Die Hauptrolle beim Absatz spielen mit rund 35.000 Fahrzeugen die Modelle BMW M3, M4, M5, M6, X5 M und X6 M. Hier konnte der Absatz um fast 65 Prozent gesteigert werden, wobei die Märkte USA, Großbritannien und Deutschland wie üblich den größten Beitrag leisten. Obwohl China längst zum größten Einzelmarkt der BMW Group aufgestiegen ist, sind die BMW M Modelle dort noch nicht in einem vergleichbaren Maß gefragt wie in Nordamerika.

BMW-M-Absatz-2015

Mit einem Volumen von 14.500 Einheiten stehen die USA für mehr als 40 Prozent der weltweiten BMW M Verkaufszahlen und verteidigen ihre Rolle als Hauptmarkt der M GmbH mit großem Abstand. Auf den weiteren Rängen folgen die Märkte Großbritannien mit 4.000 und Deutschland mit 3.2000 Einheiten, selbst die beiden schärfsten Verfolger zusammen kommen also nur auf die Hälfte der US-Verkaufszahlen.

Mit rund 28.000 Einheiten und einer Steigerung um mehr als 16 Prozent konnten auch die BMW M Performance Modelle ihre noch junge Erfolgsgeschichte fortsetzen. Angesichts ihres niedrigeren Preises, der alltagstauglicheren Ausrichtung und des vor allem für Europa wichtigen Angebots der Diesel-Modelle BMW M550d, BMW X5 M50d und BMW X6 M50d ist es keine Überraschung, dass die europäischen Märkte hier für einen größeren Anteil stehen.

Die Verkäufe der BMW M Performance-Sparte finden zwar ebenfalls zu mehr als 50 Prozent in den drei Märkten Deutschland, USA und England statt, an der Spitze liegt hier aber mit 6.400 Einheiten der deutsche Heimatmarkt. Mit 5.000 und 4.000 Einheiten folgen die USA und Großbritannien auf den weiteren Positionen, von der Dominanz des US-Markts ist in diesem Bereich also nichts zu spüren.

Im Jahr 2016 soll das neue Einstiegsmodell BMW M2 zu einem weiteren Anstieg der BMW M-Verkaufszahlen beitragen, auch das Competition Paket für BMW M3 und M4 sowie das Sondermodell BMW M4 GTS werden weitere Impulse setzen. Auf Seiten der BMW M Performance Automobile wird die Palette zum Jahresende um den BMW M760Li xDrive mit V12-Biturbo ergänzt, andererseits könnten die Verkaufszahlen des BMW M550d xDrive gegen Ende des 5er-Modellzyklus deutlich zurückgehen.

  • Pro_Four

    …ist alles relativ zu betrachten, schon alleine weil ein M Modell(auch AG MODELLE) in den USA nur 2/3 kosten als ein M Modell aus der Heimat. Inklusive -momentan ausgenommen- die Spritpreise auf ein anderes Level sin.

    • El Barto

      Wenn ich mich nicht irre, sind die Konfiguratorpreise in den USA immer Nettopreise, weil die einzelnen Bundesstaaten unterschiedliche Mehwertsteuersätze erheben, die wiederum durch zusätzliche Steuern von Gemeinden und Städten ergänzt werden können. Je nach Modell und Verbrauch fällt ggf. auch noch eine sog. Gas-Guzzler-Tax an (beim M3/M4 aber anscheinend nicht). Es gibt natürlich auch Unterschiede in der Serienausstattung, in dieser Hinsicht müsste man jedes Modell einzeln prüfen. Aber insgesamt relativiert das die Preisunterschiede teilweise schon erheblich.

  • El Barto

    Tja, also zumindest in Deutschland wird sich die Zahl der 2016 ausgelieferten M2 wohl in Grenzen halten. Was man so hört, hätte man letztes Jahr bestellen sollen, wenn man dieses Jahr einen haben möchte. Wer jetzt ordert, bekommt für 2016 vorerst keinen verbindlichen Liefertermin bestätigt. Nachlässe sollen daher -wenn überhaupt- maximal im einstelligen Bereich und nur bei einer sehr liebevollen Beziehung zum Händler möglich sein.

  • BMW wird nun die Produktion von M Emblemen for­cie­ren.
    Dadurch kann der Absatz von M Emblemen gesteigert werden und wir bekommen noch mehr Embleme pro m² auf AG Modellen.

    • Pro_Four

      …meinst du M214i GT?

      • Du denkst nicht weit genug…!
        Das M Gütesiegel hält auf allen fettfreien Oberflächen!

    • M54B25

      Du hast da was mit M und S verwechselt und es war auch nicht München sondern Ingolstadt.

      Falls nicht, würde mich mal Deine Begründung für den sonst komplett sinnbefreiten Beitrag interessieren, merci.

      • Begründung? ///M gehört an ///M’s, Punkt.

        • M54B25

          Und was macht einen ///M aus? 2,3Tonnen und 560PS wie im X5M/X6M?

          • Bin kein Fan dieser Gewichtsklasse.

            • M54B25

              Das beantwortet allerdings nicht die Frage was einen ///M ausmacht!?!

              • Einen echten ///M machen vor allem der Fokus auf Leichtbau, die extra entwickelten Fahrwerke und Motoren aus, die so aufeinander abgestimmt sind, dass sie sich deutlich von den AG Modellen unterscheiden. Das macht die Fahrzeuge vor allem querdynamisch überlegen und gibt dem Fahrer ein Feedback, welches man in einem AG Modell nicht bekommt.

                • M54B25

                  Ich gebs ja zu, ich wollte dich ein bisschen aus der Reserve locken, der Kommentar war schon recht platt. Und da BMW ja selbst keine gute Antwort darauf hat (das 2,3Tonnen Argument) stimme ich Dir in der Theorie zu.

                  Fahrwerke bin ich komplett bei Dir, Motoren müssen wir wohl mehr in Richtung Veredlung gehen (M2 Triebwerk mit einigen S55 Teilen aber N55 Block) und beim Gewicht müssen es wohl mehr die Sondermodelle richten (CLS, GTS und Co). Alles über der 4 in der M-Reihe ist schlichtweg zu fett.

                  Die M GmbH steht halt auch unter Umsatzdruck und so sind die M-badged Modelle entstanden – noch etwas sportlicher als die AG-Fraktion aber nicht in dem Maße und Preisgefüge wie die echten M’s. Die Kollegen aus Ingolstadt haben es da mit S und RS schon recht clever gemacht, diese Differenzierung hat BMW verpennt. Wenn es das S-Pendant geben würde, könnte ich mich sogar beim F45/F46 mit einem solchen Buchstaben/Spoilerpaket arrangieren.

                  • Da gibts schon lange nichts mehr zu locken. Ich wollte eigentlich erst schreiben, dass du die Antwort auf die Frage doch selbst kennst.
                    Das Thema wurde ansich auch schon so oft durchgekaut… Bedingt dadurch dass die M GmbH auch eine möglichst breite Zielgruppen bedienen will, wird die Marke schlicht verwässert. Ein M der nicht komfortabel ist, würde von der Presse heute in der Luft zerissen werden. Der letzte echte Lichtblick für mich war das 1er M Coupe. Der N54 stammt zwar aus der Serie, wurde aber mit viel Liebe zum Detail scharf gemacht. Nicht wie bei einem M135i, wo einfach nur ein anderes Motormapping auf die DME gebügelt worden ist. Sofern ein AG Motor eine gute Basis bietet, wieso nicht modifizieren und tunen? Im Grunde haben alle S Triebwerke ihre Basis in einem AG Motor. Der E39 M5 wurde damals auch von der AG entwickelt und abgestimmt, die M GmbH hat nur den Motor beigesteuert. Und trotzdem zählt der E39 M5 bis heute noch zu den besten M’s.

                  • M54B25

                    Ich kenne die Antwort darauf nicht bzw. ich habe dazu aber eine Meinung und wollte Deine dazu verstehen. Verwässern trifft es jedenfalls richtig und dem ist fast nichts hinzu zu fügen.

                    Was jedoch auch irgendwo schon fast krank ist, da werden die X5M und X6M nach allen Regel der Kunst aufgepeppt (Motoranpassung, Kühlung, Areodynamik, Fahrwerk, Softwareabstimmung Regelsysteme) aber einen Hardcore M4 (CSL) kriegen sie micht mehr auf den Markt. Ja die Amis/Russen/Scheichs wollen solche 2,3Tonnen Kisten – aber einen M4CSL mit 1350kg und 500PS für 85k€ werden sie auch reißend los. Da scheint das M mehr mit Marketing/Marktbedarfsanalyse tun zu haben als mit Motorsport!

              • El Barto

                Das ist doch ganz easy! Thomas sagt: Das M-blem (1a-Wortspiel) wird inzwischen inflationär überall rangepappt. Man findet es an den Kotflügeln, es grinst einen von den Einstiegsleisten oder von der Fußstütze aus an und inzwischen lässt sich sogar am Schlüssel erkennen, dass sich da offenbar jemand für ein M Paket entschieden hat. Die Krone des Ganzen: das M-Badge klebt bei Bedarf sogar an 2er GT und AT, den beiden sportlichen Speerspitzen der dynamischen Seniorenbeförderung.

                Du sagst: Who cares? ///M ist doch spätestens seit jenem Tag tot, an dem ein dicker Wal zum M-SUV geadelt wurde. Da macht es auch keinen Sinn mehr, sich über solche Kleinigkeiten aufzuregen.

                Ihr habt beide recht…und irgendwie auch wieder nicht. ///M ist ja nicht ausschließlich ein Fahrzeugmodell, sondern ist seit Einführung des M (Technic)-Pakets vor fast E30-Jahren (wieder ein 1a-Wortspiel) eine Design- und Ausstattungslinie, die von den “echten” M-Fahrzeugen inspiriert ist und einfach zu BMW gehört. Heute geht es zwar in erster Linie nur noch um Design, wenn man nicht gerade saftige Aufpreise für M Performance-Komponenten zahlt, aber das Auge fährt ja nach wie vor mit…anscheinend auch in den 2er-Hochdachlimousinen, damit muss man leben. Aber schon ein seliger E36 316i mit Sportpaket trug stolz seine M-Embleme an den seitlichen Zierleisten und war zumindest längsdynamisch nun auch nicht gerade ein Ausbund an Sportlichkeit.

                Natürlich erscheint ein dicker Wal, wie der X5M im Lichte der M-Philosophie (so es denn eine solche Philosophie überhaupt gibt) irgendwie absurd. Aber
                wenn der dicke Wal in seinem Segment zu den sportlichsten dicken Walen gehört, dann soll er halt ein M sein. Man muss ihn eben mit seinesgleichen Vergleichen.

                Und wenn du drei Leute fragst, was einen ///M ausmacht, wirst du vermutlich drei Antworten erhalten. Meine wäre: So viel Sportlichkeit wie möglich und so viel Alltagstauglichkeit wie nötig vereint in einer ansprechenden Verpackung…und den AMGs und RS dieser Welt immer eine Fahrzeuglänge voraus 😉

                • cisi

                  du hast leider recht. Ich FÜR MICH würde als einzige M Fahrzeuge sehen:
                  – M1/M2 (wenn der mal richtig konsequent mit M teilen gefüllt wird und kein FWD eingeführt wird und eienen eigenen Motor bekommt oder einen M-Motor der höheren Modelle)
                  – M3/M4
                  – M5/M6 (Gewicht…)
                  – Z4M/ Z4M coupe (wenn er auch konsequent den M3 Motor und fahrwerk bekommt!)

                  der ganzer Rest von wegen active tourer M , X5 M, X6M , 1er M X3M X4M (falls es die gibt oder geben wird) sind doch ansonsten alles eigentlich nur M Performance Fahrzeuge und genauso sollte man sie auch markieren. Man sollte da einen eigenen Brand erfinden mit eigenem Logo. So wie bei audi S und RS und auch konsequent durchziehen. AG Modelle die zwar M-Technisch teilweise aufgewertet wurden aber:
                  – teilweise einfach nicht das Gewicht für einen Sportler haben (7er oder X5 aufwärts)
                  – oder nicht komplett aufgewertet wurden dh. zu viel noch vom originalen AG Modell übrig ist (keinen M Motor, oder einen Motor den du dann in AG Modellen wiederfindest: 1erM , M2 der sich den Motor mit dem X4M teilt und eh schon grundsätzlich nur ein leicht modifizierter 35i motor ist)
                  – oder einen FWD besitzen
                  – vom Fahrzeugtyp einfach nicht sportlich aussehen (z.b. 2erM active tourer falls so was kommen sollte)

                  ist nur meine Meinung wie es für mich konsequent gedacht aussehen könnte.

                  • El Barto

                    “Man sollte da einen eigenen Brand erfinden mit eigenem Logo.”

                    Mit den M Performance-Modellen versucht BMW in diese Richtung zu gehen, auch wenn ich die Bezeichnung an sich etwas sperrig finde. Mercedes bietet mit dem C 450 AMG inzwischen ebenfalls ein sogenanntes “AMG Sportmodell” an, was preislich und leistungsmäßig zwischen den Normalmodellen und den reinen AMG angesiedelt ist. Das wird mit Sicherheit auch auf andere Baureihen ausgeweitet.

                  • cisi

                    ja, schade.

                • M54B25

                  Dickes Kompliment für diesen Beitrag! Du hast die Geschichte und Gegenwart auf den Punkt gebracht und mir aus der Seele gesprochen – insbesondere der Vorsprung mindestens einer Fahrzeuglänge…

                  Nur beim E36 316i muss ich etwas widersprechen – der ist laut Datenheft 201 km/h gefahren und schaffte es somit bei Erscheinen, dass kein (damals) aktueller BMW langsamer als 200 in der Angabe der Spitzengeschwindigkeit hatte (Attribut Sportlichkeit der Marke!). Und da lange selbst gefahren die 102PS/165Nm waren damals echt ein richtig spritziger Motor der mit dem 1300kg so manchen größeren Wagen ärgern konnte – mit Schriftzugentfall und dem werksseitigen verfügbaren Heckspoiler als Limousine noch richtig gut aussah.

                  Zur historischen Vervollständigung: Der Abstieg kam dann mit dem E90 320i als Vierzylinder und in der Masse dann dem 114d/i – selbst als Mietwagen mal gefahren und dabei für den Propeller geschämt und innerlich geheult – selbst mein Fahranfänger 1,8er 90PS Golf III war diesem Fahrzeug weit voraus…

                  • El Barto

                    Danke für die Blumen 😉

                    Ich hab schon geahnt, dass ich mit dem 316i-Beispiel irgendwem auf die Füße trete. Aber ich frage mich trotzdem, ob du den 316 besser/schneller in Erinnerung hast, als er eigentlich war. Mein erstes eigenes Auto war ein Vectra A 2.0 mit 115 PS. Neben dem GTI eines Kumpels war das damals für mich das schnellste Auto der Welt (meine ersten Gehversuche hatte ich mit dem 55 PS Corsa meiner Mutter). Heute würden mich die 115 PS wohl nicht mehr vom Hocker reißen, aber in meiner Erinnerung bleibt der Vectra trotzdem verdammt schnell 🙂

                  • M54B25

                    Also der 316i gehörte meinem Vater, aber immer wenn wir gemeinsam unterwegs waren, hatte ich den besten Platz im BMW – links vorne 🙂
                    Ich hatte parallel einen Golf 3 mit 1.8L und 90PS. Der Vergleich der Autos war daher recht einfach und ich habe immer gesagt den Motor vom Golf mit dem Fahrwerk vom BMW!

                    Warum: Der 1,8er 90PS Golfmotor war richtig Sahne: 150NM sauber anliegend, lineare Kraftentfaltung und gedreht hat er auch bissig bis 6000 u/Min. Der BMW Motor war unter 3000 schlapp und musste richtig getreten und geschalten werden, während der Golf immer recht gut Anschub hatte und auch sehr gut im Getriebe übersetzt.

                    Der BMW war aber einfach der Kurvenkünstler – wie gesagt mit dem original Werksspoiler – ja einige mögen Frittentheke sagen aber der hat ganz offensichtlich Anpressdruck am Heck erzeugt. Man(n) hat da ja so seine Landstraßen-Teststrecken und im BMW konnte ich immer mit gut 15 bis 20 km/h mehr in die Kurve gehen – der Golf hat wiederum aus selbigen besser rausgezogen…

                    Jetzt jedoch die große Relativierung und (natürlich!) die Ehrenrettung des BMW (oder auch eine Anklage an die Entwickler) der Golf hat 980kg auf die Wage gebracht – der BMW 1300kg! Wenn ich mir den Golf-Motor mit 1300kg vorgestellt hätte, wäre der vermutlich auch lethargisch zu Werke gegangen.

                    Und schneller war der BMW – die 200 km/h waren echt drinne, während der Golf kurz hinter 180 dicht gemacht hat 🙁

                    Zum Vectra A – klasse Auto zur damaligen Zeit da war Opel dem VW-Barockdesign weit voraus und hatten für mich das Manta-Image gerade abgelegt. Und die 2.0Liter 8-Ventil Maschine (richtig?) war ja auch im GSI oder später im Calibra drinne – also nicht gerade unsportlich. Ich glaube dass Du heute die 115PS immer noch ganz gut spüren wirst, wenn Du in den Nachfolger Insignia mit mindestes 1500kg einstiegst.

                    Und da schließt sich der Kreis – Gewicht ist das Schlüsselwort und Leistungsgewicht das Zauberwort. Vor dem 316i hatten wir nänmlich einen Golf 2 GTI (US-Version die mit den Jetta-Grill) mit 107PS bei 820kg Gewicht – damit hast Du bis zum 5er BMW alles stehen lassen 🙂 außer die Civc CRX mit 810kg bei 129PS und einem Motor der bis 8000 u/min hochdrehte…

                  • El Barto

                    Also, der Vectra (richtig 8V 2.0i) ist in Bezug auf Vmax auch sehr gut gerannt. Und wenn es lang genug abschüssig war, konnte er aufgrund des langen 5. sogar Tachoanschlag erreichen, was vermutlich echten 220 – 225 km/h entsprach. Für mich war es damals schier unglaublich, dass die Spitzenmotorisierung im 16V Turbo fast die doppelte Leistung hatte…wer brauchte denn bitte so viel Power?? Aber ich habe den (bzw. die beiden A Vectra) in bester Erinnerung. Der erste war noch ziemlich verranzt, tiefer, mit Zubehörfelgen und Remus-Doppelendtopf und endete leider unrühmlich in einem selbstverschuldeten Unfall. Der zweite war ein schwarzes Facelift mit CD Diamant-Ausstattung, der später noch insgesamt über 250.000 km in der Familie lief. Und danach ging es bei mir auch schon mit BMW los 🙂

                    Übrigens fiel mir wieder ein, als ich deine Zeilen las, dass ich während eines Schulpraktikums zwei Wochen lang bei jemanden mit einem 316i mitgefahren bin. Ich war damals schwer begeistert vom E36 (unser W124 war dagegen ein Relikt), Tachobeleuchtung mit Durchlichttechnik, Klimaautomatik mit Digitalanzeige…alles leuchtete so schön rot, damals der Hammer 😉

                  • M54B25

                    Jepp das Mäusekino in Orange und die Momentankraftstoffverbrauchsanzeige (Puh langes Wort) rechts unten – waren technisch ziemlich abgefahren. Die Klima hatten wir auch – die war wirklich richtig gut und fein zu dosieren. Gehalten hat der 316i 260.000km ohne ein wirkliches Problem (Lager, Bremsen, Öl) und dürfte heute noch im östlichen Freundesland seine Runden drehen….

                    Der Vetra A war wie gesagt als Neuwagen cool, der Nachfolger und die dörfliche Tuningszene haben dem Wagen aber eher nachteilig zugesetzt.
                    Einen Vectra B hatte Nachbars-Sohn in Metallic-Grün und der gleichen Konfiguration mit Remus-Tops wie von dir beschrieben. Hat immer schon gepost mit seinen 100PS (1.6er Maschine) – gegen meinen 1.8er Golf3 – bis zu dem Tag wo statt dieses 3er Modells ein anderer brandneuer 3er mit dem M54B25 aus der Garage gerollt ist…

                  • El Barto

                    “…die dörfliche Tuningszene haben dem Wagen aber eher nachteilig zugesetzt.”

                    Ein Schicksal, dass der E36 leider mit ihm teilte…

                    “bis zu dem Tag wo statt dieses 3er Modells ein anderer brandneuer 3er mit dem M54B25 aus der Garage gerollt ist…”

                    :-)))

                  • cisi

                    alter Schwede 🙂 den 114d hab ich auch mal als Leihwagen bekommen als ich den Mini zu Service gebracht habe.
                    Der ist echt… naja.
                    Ich hatte mal nen opel tigra der ersten Generation und der ging da schon deutlich besser.
                    Der hatte halt ein Leergewicht von 980–1075 kg (laut wikipedia, das find ich schon erstaunlich nebenbei das Gewicht). Kein wunder, dass der mir damals auch richtig Spaß gemacht hat und auch gut ab ging. War echt ein top Auto.

                  • der_ardt

                    der 114 ist einfach nur gruselig. Ich frage mich, wie die Ingenieure es geschafft haben einen aufgeladenen 1,6er Motor auf 102 PS zu kastrieren. Da muss so ziemlich alles, was man performanceseitig begrenzen konnte begrenzt sein ^^

                  • M54B25

                    Software – du merkst ganz genau wie der Motor Leistung und Drehmoment wegregelt und komplett auf einem Leistungslevel bleibt. Bei Saugern oder “offenen” Turbos gehen Leistung und Drehmomentkurve bis vor der Abregeldrehzahl hoch – beim 114i nicht.

                    Aber dagegen gibt es ja -richtig- Software, guckst Du hier: https://www.youtube.com/watch?v=-8_q-HUcrfc

                  • der_ardt

                    ist schon pervers, die Karre per Software so zu kastrieren

                  • M54B25

                    Nun ja eine Frage des Betrachtungsstandpunktes – bestelle den 114i, investiere das gesparte Geld in das Softwareupdate und ein paar nette Fahrzeug-Extras, lass das Typenschild am Heck und ägere die 118/120er oder A3/VW-GTI-Fraktion…

                    Zu Beschneidung: Ja und vor allem sooo offensichtlich kastriert, beim Fahren ist das Ding wie abgewürgt gewesen, da hast Du mit ein wenig Gespür genau gemerkt, dass das nicht der normale Kraftverlauf ist – man(n) könnte auch sagen – das fühlte sich fast schon defekt an.

                  • der_ardt

                    stimmt auch. Mein Vater hat auch einen 520i-Typenschild am Heck, was “nicht so ganz” den Fakten entspricht 😉

                  • M54B25

                    Gib mal einen Hinweis zum Modell F10, E60 oder E39 – dann versuche ich mal das richtige Schild zu tippen (F10=550i,E60= 545i, E39=540i ?!?)

                  • der_ardt

                    E39, aber selbst das eigentliche Typenschild wäre ziemlich untertrieben 😉

                  • M54B25

                    S62B50? Würde sich als Typenschild auch gut machen, kennen nur Insider

                    Wobei der E39 M5 doch aber auch schon die dicken Doppel-Doppelendrohre hatte – oder habt ihr etwa zurückgerüstet?

                  • der_ardt

                    nein, ist der 540i, aber unser Werkstattmeister hat so ziemlich alle aufrüstbaren Teile eingebaut und Stellschrauben gedreht. Wir haben den Wagen mit dem ganzen Kram samt dem 520i-Typenschild vom Vorbesitzer übernommen. Mein Vater ist auch sonst nicht der Typ, der seinen 540i für einen anderen verbastelten hergibt, aber der Motor wusste bei dem Probewochenende einfach zu überzeugen.
                    M5 wäre natürlich eine Granate, aber der steht von Werk aus so gut da, dass so ziemlich jeder Handgriff es optisch nur verschlechtern kann.

                  • M54B25

                    Und das perverse -neben der blamablen Leistung des 114d/i- das Ding verkauft sich! ich sehe den öfer in den kundigen Händen 60 bis 70jähriger Männer und Frauen rumtuckern. Bei den Meisten dürfte die Drehzahlnadel noch nie über das Hochplateau der 3000er Drehzahl gekommen sein…

                    Das ist halt eben der bessere Golf – weil ja “Premium und beim A3 gab mir der Verkäufer nicht so viel Rabatt/keine Winterreifen mit”…

                    Naja und wenn du Deine 980 bis 1075 Kilo des Tigras mit 90 oder 105PS Version (?) mit den 1350kg des 95PS/102 PS des 114d/i vergleichst, kannst noch 3 stramme Kumpels einladen, dann läßt sich der Vergleich gut erfahren!

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