BMW 3er G20: Erste Erlkönig-Fotos zeigen F30-Nachfolger

BMW 3er, Erlkönige | 12.01.2016 von 22
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BMW 3er G20: Erste Erlkönig-Fotos zeigen den F30-Nachfolger bei Testfahrten, 2018 soll die siebte 3er-Generation mit viel neuer Technik vorgestellt werden.

Der neue BMW 3er G20 hat sich erstmals als schwer getarnter Erlkönig an die Öffentlichkeit getraut, die ersten Fotos zeigen den für Ende 2018 geplanten F30-Nachfolger bei Testfahrten im Raum München. Die seit 40 Jahren erfolgreichste Mittelklasse-Limousine der Welt wird auch in ihrer siebten Generation nicht weniger als das Herzstück der Marke sein, weshalb nicht mit größeren Experimente zu rechnen ist. Da der BMW 3er auch weiterhin weltweit geschätzt wird, besteht ohnehin kein Grund für ein Kurswechsel der radikaleren Sorte.

Die größte Stärke wird sich auch beim neuen BMW 3er 2018 nicht ändern, denn die ausgewogene Kombination von Fahrdynamik und uneingeschränkter Alltagstauglichkeit hat sich als Erfolgsrezept bewährt. An Grundfesten wie der ausgeglichenen Gewichtsverteilung, dem sportlich abgestimmten Fahrwerk und natürlich dem Hinterradantrieb halten die Münchner zweifellos fest, garniert werden diese Eckpunkte mit noch effizienteren Motoren und einem nochmals leistungsfähigeren Infotainment-Programm.

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BMW 3er G20: Erste Erlkönig-Fotos vom siebten 3er

Schon die ersten Erlkönig-Fotos liefern uns nicht nur einen Eindruck von den Proportionen des BMW 3er G20, sondern erlauben auch einen schnellen Blick in den Innenraum des Prototypen: Bereits jetzt lassen sich ein teilweise digitales Tacho-Display und ein freistehendes Infotainment-Display erkennen. Obwohl diese Elemente nicht dem späteren Serienstand entsprechen müssen, vermitteln sie bereits eine Idee von der zunehmenden Digitalisierung des Innenraums. Das Interieur soll allerdings nicht nur mit modernster Technik, sondern auch mit spürbar hochwertigeren Materialien als bisher punkten.

Als technische Basis dient die BMW 35up-Architektur, die unter anderem auch beim BMW 5er G30 zum Einsatz kommt. In welchem Umfang dabei die aktuelle Leichtbau-Strategie Carbon Core Verwendung findet, ist derzeit noch unklar. Damit der BMW 3er G20 die von ihm erwartete Fahrdynamik bieten und sich dabei in gewohnter Weise von den größeren Limousinen der 5er- und 7er-Reihe abgrenzen kann, sollte er aber ebenfalls ein paar Kilogramm abspecken.

Angetrieben wird der BMW 3er 2018 in erster Linie von Drei- und Vierzylinder-Motoren, nur am obersten Ende der Motorenpalette werden die markentypischen Reihensechszylinder mit 3,0 Liter Hubraum zum Einsatz kommen. Schon seit dem 3er Facelift 2015 sind mit Ausnahme des BMW 340i (zum Fahrbericht) sowie der starken Diesel 330d und 335d alle Modelle mit höchstens vier Zylindern unterwegs. Sicher ist außerdem, dass es mindestens ein Modell mit Plug-in-Hybrid-Antrieb geben wird, eine zweite PHEV-Variante an der Seite des 330e ist durchaus wahrscheinlich.

Bis zur offiziellen Vorstellung des neuen BMW 3er G20, die wir für Ende 2018 erwarten, werden wir noch zahlreiche weitere Erlkönige mit allmählich reduzierter Tarnung zu Gesicht bekommen. Der Marktstart der Kernbaureihe erfolgt spätestens Anfang 2019.

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  • Thomas_01

    Schade, das BMW am freihstehenden Display festhält.

    • M54B25

      Die Frage beantwortet der Artikel aber auch recht klar “Obwohl diese Elemente nicht dem späteren Serienstand entsprechen müssen” Also vermutest Du das nur – oder?

      Fest steht, dass noch nichts fest steht – noch nicht mal ob das Display fest steht…

      • Quer

        Wenn das Display so verbaut wird wie jetzt, was ist so schlecht daran. Sollte es BMW etwa auch so machen wie Audi das man nur noch auf einen Bildschirm schauen muss. Nein Danke das muss ich nicht haben.

        • M54B25

          Ich habe mich aber gar nicht zur Position geäußert oder eine Bewertung abgegeben. Da müsstest Du bitte den Thomas_01 fragen.

          Mir ging es darum, das im Artikel der Vorbehalt des zu Sehenden beschrieben wird, nicht ob das toll oder Audi-mäßig ist…

          • Quer

            Die Frage an Thomas_01 erübrigt sich eigentlich weil Du ihn bereits geantwortet hast.
            Mein Kommentar war im Allgemeinen gemeint und nicht explizit an Dich gerichtet.
            Darum müssen wir uns überraschen lassen was kommt, weil eine Erlkönigausstattung bei denn ersten Fotos meistens Facke ist, zum Schluss sehen die Fotos schon realistisch aus.

      • Thomas_01

        Rein erfahrungsgemäß wird es so kommen. Alles andere würde mich wundern. Natürlich positiv.

    • B3ernd

      Ich denke, das werden sie , leider.

    • Twizy

      war das bei Audi mit dem rein und rausfahr display nicht sowieso immer nur bruch und co ?

      beim neuen A4 nicht umsonst ein fest stehenden.
      https://www.youtube.com/watch?v=52CvFulnGZU

  • Martin 79

    BMW hat aber selbst gesagt ,das mit dem neuen Dreier auch ein neues Design eingeführt werden soll.

  • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER

    Ich bin gespannt was unter der Folie steckt 🙂 Digitalisierung und bessere Innenraumqualität klingen schonmal gut. Ohne das Design komplett zu ändern würde ich mir ein bisschen Mut von den BMW Designern wünschen. Man muss ja nicht so zurückhaltend beim Design vorgehen wie Audi mit dem neuen A4 oder Mercedes mit der neuen E-Klasse.

    • B3ernd

      Wenn ich mir die Front anschaue, erkenne ich nicht viel neues zum aktuellen 3er. Die Erlkönigbilder des 5 er lassen ebenfalls sehr dezente Neuerungen erkennen. Ich wünsche mir da mehr Mut und wieder echtes Design a la e39 -> e60 oder der Sprung zum f10

  • BMW-Fan

    Man kann bereits dass halbdigitale Tacho sehen. Hoffentlich wird es noch volldigital mit einigen Features und freier Konfiguration

    • Thomas_01

      Hoffentlich nicht. So wie es BMW max. beim 7er gemacht hat ist es ok. Der Tacho sollte Tacho bleiben und nicht so ein unsinniges Mäusekino wie bei Audi.

      • Lauerput

        Bin ich auch der Meinung. Wenn ich auf den Tacho blicke, will ich fürs Fahren relevante auf den ersten Blick erkennen und will nicht weiter abgelenkt werden. Für Zusatzinformationen blicke ich zur Navianzeigeeinheit.

    • TESTOSTERON ANABOL SOLDIER

      Fänd ich auch toll 🙂 Wers nicht mag kann die Spielerei ja lassen und sich die Tachoeinheit so einstellen das man nichts mehr verändern muss.

    • Polaron

      Ich bin auch der Meinung, dass der Tacho entweder volldigital oder halt klassisch sein sollte. Halbdigital ist weder Fisch noch Fleisch.

      Da die Konkurrenz hier wohl in Kürze auf volldigitale Instrumente umschwenken wird bzw. gerade mittendrin ist und dies wohl auch nicht aufzuhalten ist, sollte BMW nicht hinterherhinken – insbesondere weil BMW in den letzten Jahren im Segment der Fahrerassistenz/des Infotainments (HUD, iDrive, etc.) sicherlich Vorreiter war.

  • Pro_Four

    …die sollen das aktuelle Cockpit vom 5er nehmen und einfach weiter entwickeln. Diese implementierte mittlere Navieinheit war perfekt, auch von der größe her.

    Mein Blick auf Navi lenkt mich selber nicht im geringsten vom Geschehen auf der Straße ab, zumal man im Augenschein immer noch die Straße war nimmt. Der Blick auf die Rundinstrumente aber schon, da geht der Blick zu tief.

    • Der_Namenlose

      Meine rein persönliche Einschätzung:
      – Der im Armaturenbrett integrierte Navi-Bildschrim des 5ers ist tot
      – Das Interieur des nächsten 3ers wird so ähnlich aussehen wie das des 7er/kommenden 5ers
      – Die nächste Entwicklungsstufe des Interieurs wird sich an BMW Vision Future Luxury (BVFL)anlehnen
      – Um es präziser zu sagen, die nächste Entwicklungsstufe ist schon halb da, wir schauen nur nicht richtig hin
      Konkret:
      – Der BVFL hat ein gebogenes Gespann von 3 Bildschirmen um das Lenkrad herum. Der rechte Bildschirm ist hier bereits nicht mehr für Navi-Anzeigen vorgesehen. Dafür gibt es den Beifahrerbildschirm, der auch nicht als Navi-Bildschirm dienen kann. Eigentlich fehlt hier der Navi-Bildschirm
      – Der i8 Spyder auf CES hat aber das nachgeholt, was in BVFL fehlte: der Beifahrerbildschirm ist zu einem großen Bildschrim mutiert, der dem Fahrer als Navi-Bildschirm dienen kann (da zum Fahrer geneigt) und der auch gleichzeitig dem Beifahrer genug Platz für seine Inhalte bereitstellt.
      – Der aktuelle i8 ist das erste Fahrzeug, welches dieses gebogene Gespann aus BVFL fast komplett übernommen hat. Da es sich aber nicht um eine Studie handelt, mussten die seitlichen Bildschirme notwendigen Lüftungsschlitzen Platz machen. Aber das Design des Cockpits entspricht dem aus BVFL.
      – Gleichzeitig ist der schräg zum Fahrer geneigte, freistehende Bildschrim des aktuellen i8 (bei den anderen Modellen steht der Bildschrim im 90 Grad Winkel) der Vorbote des Bildschirms aus dem i8 Spyder.
      Welche der “normalen” BMW-Modelle dieses gebogene Cockpit á la i8 bzw. BVFL bekommt, kann ich nicht einschätzen (der X7 vielleicht?), aber dorthin geht die Reise eindeutig hin.

      Ich finde es einfach schön, wie BMW immer mit neuen Ideen kommt und diese auch langsam, aber konsequent in die Serienfahrzeuge übernimmt.

      Ich erwarte ähnliches Design in den kommenden Studien der Konkurrenz. Bereits die Studie Q6 hat sich stark vom gebogenen 3er Gespann der Monitore inspirieren lassen, halt mit größeren Displays. Man konnte aber den Schachzug mit dem breiten Bildschrim hinten an der Frontscheibe nicht vorausahnen, vom damit verbundenen ganzheitlichen Bedienungskonzept ganz zu schweigen. Aber jetzt wissen wir, was wir von der nächsten “Ringstudie” erwarten können.

  • Steffl

    Wenn mich meine Augen nicht täuschen entfällt wohl die Regenrinne bzw. die feststehende Chromline oder Shadowline um die Fenster – schade.
    Und die Motorhaube reicht wohl wieder bis zu den Nieren – prima.

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