Premium-Absatz 2014: BMW Group klar vor Audi & Mercedes

News | 11.01.2015 von 32

Premium-Absatz 2014 im Vergleich: BMW Group sichert sich mit über 2,1 Millionen Einheiten weltweit souverän die Spitzenposition vor Audi und Mercedes-Benz

Für die deutschen Premium-Autobauer war das Jahr 2014 extrem erfolgreich: Nicht nur die BMW Group, auch Audi und Mercedes-Benz vermelden das jeweils erfolgreichste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte und haben mehr Autos verkauft als jemals zuvor.

Die Rolle des Spitzenreiters sicherte sich dabei mit souveränem Vorsprung die BMW Group, die ihre Verkaufszahlen im Dezember 2014 um 15,2 Prozent auf 215.217 Einheiten steigern konnte. Damit konnte der Abstand auf die Verfolger weiter ausgebaut werden, denn sowohl Audi als auch Mercedes-Benz haben mit 150.000 respektive 173.513 Einheiten deutlich weniger Fahrzeuge verkauft.

BMW-Audi-Mercedes-Gesamtjahr-2014-Premium-Absatz-Vergleich-Verkaufszahlen

Betrachtet man die Verkaufszahlen des Gesamtjahres 2014, fällt der Vorsprung der BMW Group noch klarer aus: BMW allein kommt auf 1.811.719 verkaufte Fahrzeuge und liegt 9,5 Prozent über dem Rekordwert aus dem Vorjahr, gemeinsam mit MINI und Rolls-Royce liegt der Absatz bei 2.117.965 Einheiten und 7,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Audi verkaufte 2014 weltweit 1.741.100 Fahrzeuge und steigerte sich um 10,5 Prozent, Daimler meldet 1.650.010 Verkäufe der Kernmarke Mercedes und kommt inklusive Smart auf 1.739.854 Einheiten. Mercedes liegt damit 12,9 Prozent über dem Vorahreszeitraum, gemeinsam mit Smart ergibt sich eine Steigerung um 11,4 Prozent.

BMW-Audi-Mercedes-Gesamtjahr-2014-Premium-Absatz-Vergleich-Verkaufszahlen-Statistik

Ian Robertson (Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW): “Wir haben 2014 unser Ziel von mehr als 2 Millionen verkauften Fahrzeugen erreicht und damit eine neue Bestmarke beim Absatz erzielt. Die BMW Group konnte dabei über das gesamte Jahr und in allen wichtigen Vertriebsregionen zulegen. Die hohe Nachfrage nach dem BMW X4 und dem BMW 2er Active Tourer zeigt, wie wir mit neuen Modellen auch zusätzliche Kunden in aller Welt begeistern können. Sehr erfolgreich waren auch der BMW i3 und BMW i8. Wir sind zuversichtlich, dass wir auf diese Erfolge 2015 aufbauen können.”

Rupert Stadler (Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG): “2014 ist ein eindrucksvoller Beleg für die Strahlkraft der Marke Audi. Noch vor der zweiten Stufe unserer Modelloffensive haben wir ein sehr erfolgreiches Rekordjahr geschrieben. Dabei sind die Bedingungen in vielen Märkten anhaltend schwierig.”

Ola Källenius (Mitglied des Bereichsvorstandes Mercedes-Benz Cars zuständig für Vertrieb): ““Unsere Produktoffensive läuft weiter auf Hochtouren. Bis 2020 werden wir noch mindestens elf neue Modelle ohne Vorgänger auf den Markt bringen. Aber nicht nur unsere neuen Produkte werden bis 2020 für mehr Wachstum sorgen, sondern auch die konsequente Ausrichtung aller Vertriebskanäle auf sich verändernde Kundenwünsche und -bedürfnisse.””

32 responses to “Premium-Absatz 2014: BMW Group klar vor Audi & Mercedes”

  1. ///Martin says:

    *THUMBS UP* 🙂

    Interessant wäre auch eine Gegenüberstellung der 3 Konkurrenten mit der tatsächlichen Entwicklung von Jahr zu Jahr seit 2010, da Audi und Mercedes ja schon vor einiger Zeit angekündigt haben, BMW bis 2020 überholt haben zu wollen.

  2. a7_FWD says:

    wieder weit abgeschlagen, und das trotz der unfassbaren Rabatte von 35% für a4 und a6 und andere ringe-vws (laut ams)…
    mal wieder ein enttäuschendes Jahr für audi 🙁

  3. cisi says:

    audi und mercedes wachsen prozentuell deutlich mehr… bin mir nicht sicher, ob man sich über diese zahlen langfristig freuen kann.

    • a7_FWD says:

      nächstes Jahr wirst du dir sicher sein, denn der absolute Vorsprung wächst immer weiter und weiter 🙁

      • ///Martin says:

        Laut dem Link, den Max weiter oben gepostet hat, ist der Abstand zu beiden Konkurrenten in 2014 allerdings kleiner geworden – auch in absoluten Zahlen (ohne Mini).

        • BMW_550i says:

          Gut, aber MINI gehört zu BMW, genauso wie SMART zur DB-Group, und auch A1 zu Audi 🙂

          Grüße!

        • NachbarsLumpi says:

          ja mensch, martin, warum rechnest du denn den bmw mini heraus ?
          (bmw-modell mini laut kfz-schein, bmw -modell, das beim bmw-händler verkauft, gewartet, repariert wird, bmw-modell, das von bmw entwickelt und gebaut wird, und dessen satten gewinne zu 100% in die bmw-kassen fliessen :-D)

        • NachbarsLumpi says:

          ja mensch, martin, warum rechnest du denn den bmw mini heraus ?
          (bmw-modell mini laut kfz-schein, bmw -modell, das beim bmw-händler verkauft, gewartet, repariert wird, bmw-modell, das von bmw entwickelt und gebaut wird, und dessen satten gewinne zu 100% in die bmw-kassen fliessen :-D)

        • NachbarsLumpi says:

          ja mensch, martin, warum rechnest du denn den bmw mini heraus ?
          (bmw-modell mini laut kfz-schein, bmw -modell, das beim bmw-händler verkauft, gewartet, repariert wird, bmw-modell, das von bmw entwickelt und gebaut wird, und dessen satten gewinne zu 100% in die bmw-kassen fliessen :-D)

        • NachbarsLumpi says:

          ja mensch, martin, warum rechnest du denn den bmw mini heraus ?
          (bmw-modell mini laut kfz-schein, bmw -modell, das beim bmw-händler verkauft, gewartet, repariert wird, bmw-modell, das von bmw entwickelt und gebaut wird, und dessen satten gewinne zu 100% in die bmw-kassen fliessen :-D)

          • spectator111 says:

            Seit einiger Zeit wird von einigen Medien die Absatzzahlen von BMW ohne Mini verglichen. Das hat Gründe. Dabei ist es sachlich falsch. Der Mini ist der Kleinwagen von BMW, ein Premiumprodukt, nur mit anderem Namen. Er bewegt sich im gleichen Segment wie der Audi A1, der übrigens einst als Gegner des Mini angetreten ist. Wenn der A1 bei Audi berücksichtigt wird, muss auch der Mini in die BMW Zahlen zwingend eingerechnet werden.
            Ich könnte mir gut vorstellen, dass der VAG Konzern, bzw. Audi an der verkürzten Darstellung der BMW Absatzzahlen nicht uninteressiert ist, ja sie sogar schürt. Dadurch wird doch der an sich große Abstand von BMW zu Audi geringer. 2014 betrug der 377 Td. € und das Gerede von der “Baldigen Überholung” wird wieder mal zum Marketinggeschwätz des Ankündigungsweltmeisters.

        • ///Martin says:

          Bei mir rennt ihr da offene Türen ein; habe nur geschrieben, was sich hinter dem Link verbirgt. 😛

        • ///Martin says:

          Bei mir rennt ihr da offene Türen ein; habe nur geschrieben, was sich hinter dem Link verbirgt. 😛

    • Gast says:

      Prozentual alleine ist NICHT ausschlaggebend ! Simples Beispiel wenn Firma A) von einem Produkt 100 Stück verkauft, im Folgejahr dann 200 Stück, beträgt die Steigerung 100% – wenn Firma B) im gleichen Zeitraum seine Verkäufe von 200 auf 350 steigert, sind das zwar “nur” 75% mehr, also ein prozentual geringeres Wachstum als Firma A), aber:
      Dennoch verkauft Firma B) 50 Stück mehr, als Firma A) im gleichen Zeitraum.
      Denn: wenn die Basis kleiner ist, lassen sich prozentual sehr leicht schneller Steigerungen erzielen, ohne dass dabei das eigentliche Wachstum zwangsläufig gleichzeitig einher geht.

      So erzielen bei den Premium Herstellern der Autobranche zur Zeit insbesondere Jaguar und noch viel stärker Tesla die prozentual aller höchsten Zuwächse im Segment – eben wegen der noch sehr kleinen Ausgangsbasis der Berechnung zum Vorjahr. Nach den tatsächlichen Neuzulassungen sind beide noch weit, sehr weit von der Spitze entfernt.

      Richtig ist aber, Mercedes holt gegenüber der Konkurrenz auch nach Stückzahlen zur Zeit kräftig auf. Hierfür gibt es im Prinzip drei Gründe: 1) Modellzyklus bedingte Merkmale: mit dem Absatz stärksten Modell der Car Group (die neue C-Klasse) und der ebenso brandneuen S-Klasse, die bis zur Markteinführung des neuen 7er nach Stückzahlen im Segment uneinholbar weit vorne liegt, fließen zwei sehr wichtige Absatz Treiber in die aktuellen Zahlen ein. 2) Holt die Mercedes Car-Group auch bei den Volumen starken kleineren Modellen (A- und B-Klasse) spürbar auf, ein lange vernachlässigtes Terrain. Und 3) wächst Mercedes im Gegensatz zu Audi, die zu sehr auf China fokussiert sind, in den meisten Märkten gleichmäßig stark.

      Dennoch würde ich für 2016/17 den Ausblick wagen, die BMW Group bleibt Marktführer nach Stückzahlen und noch wichtiger bei der Kennziffer Umsatz, auch Dank einer Vielzahl neuer, besonders wichtiger, gewinnbringender Modelle wie dem 7er Ende 2015, kurz darauf dem 5er nahezu zeitgleich mit der E-Klasse, im Frühjahr 2016. BMW besetzt zudem die Nischen schneller und konsequenter als die Konkurrenz, wie der weitere Ausbau der X-Modell Reihen und den Hatchback Ablegern vom 5er und 3er beweist.

      • quickjohn says:

        Ich möchte – das Wachstum bei Mercedes betreffend – den Fokus noch insbesondere auf die Kompaktklasse legen.

        Wie richtig angeführt hat sich Mercedes hier auf ein ‘lange vernachlässigtes Terrain’ konzentriert und ‘aufgeholt’ – besser gesagt sich neue Absatzpotentiale eröffnet. Dabei liegt die wirkliche Leistung allerdings nicht darin sich das Segment überhaupt zu erschließen (z.B. neu einzutreten), sondern vielmehr darin auch dauerhaft zu wachsen.

        Für 2015ff bedeutet das für Mercedes: eine Wiederholung der Kompakt-Verkäufe auf Niveau 2014 bedeutet wegen der Basiseffekte nur ein Nullwachstum!

        Dazu kommen die sog. Kannibalisierungseffekte – 2013 hat die C-Klasse stark unter A-/CLA gelitten. Das Gleiche ist 2014 mit der erst in 2013 generalüberholten E-Klasse passiert – dort hat die 2014 neue C-Klasse erhebliche Spuren hinterlassen.

        Also – ein Effekt wie er sich in 2013/2014 durch die Kompakt-Klasse bei Daimler ergeben hat kann nicht einfach extrapoliert werden – es bedarf vielmehr einer kontinuierlichen Steigerung der Absatzzahlen ohne daß andere Modelle des Hersteller kannibalisiert werden. Dies ist – um ein Beispiel zu nennen – Daimler in den letzten 4 Monaten 2014 in USA nicht gelungen.

        Vor diesem Hintergrund halte ich die Pläne (aus Ingolstadt und Stuttgart) die BMW-Group bis 2020 einzuholen für enorm anspruchsvoll. Sollte die BMW-Group nämlich bis dahin mit durchschnittlich 5 % p.a. wachsen, dann wären Ende 2020 ca. 2,8 Mio. BMW-Verkäufe zu toppen.

  4. […] Premium-Absatz 2014: BMW Group klar vor Audi & Mercedes, gefunden bei http://www.bimmertoday.de (6 Buzz-Faktor) […]

  5. […] Über 2,1 Millionen verkaufte Premium-Fahrzeuge und die souveräne Spitzenposition unter den Anbietern von Premium-Automobilen sind für die BMW Group kein Grund zum Zurücklehnen: Damit es auch 2015 weiter vorwärts geht, werden nicht weniger als 15 neue Modelle ihren Marktstart feiern. […]

  6. TimTaylor says:

    Ich werde nächstes Jahr wohl auch Audi helfen, da BMW mir einen E90 verkauft, bei dem die Steuerkette wegen einem Produktionsfehler kaputt geht, und sich dann vor der Reparatur drückt, weil ein Ölwechsel überfällig war, wobei der nicht mal was mit der Problematik zu tun hat. Kundenfeindlich ohne Ende, und das obwohl ich schon 3 BMWs hatte und alle 4-5 Jahre ein neues Auto brauche…

      • TimTaylor says:

        Nope ist es nicht, http://www.autobild.de/artikel/problem-mit-bmw-dieselmotoren-4346950.html

        Genau dieser Motor ist im E90 3.18D verbaut 😉 und Folgeschäden sind leider Tatsache, das hat mir der freundliche bestätigt. Die Kette reißt irgendwann durch die fehlerhaften Führungsschienen.

        Abgesehen davon kenne ich die internen Dokumente zu dem Problem (die Pumas kann man googeln :P). Muss dich enttäuschen bin da gerade sehr gut informiert…

        • ///Martin says:

          Nur weil ich es gerade zufällig im Radio gehört habe: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/mercedes-vierzylinder-dieselmotor-om651-erneuter-rueckruf-a-1012262.html

          Du bist auch bei anderen Herstellern nicht vor Problemen gefeit. Wenn du im Zusammenhang mit Audi, BMW und Mercedes nach “Motorprobleme” suchst, findest du bei allen rund 70.000 Suchergebnisse. In der Tat gibt’s für dein Problem sogar einen Eintrag bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/BMW_N47#Probleme_mit_der_Steuerkette – dort steht allerdings auch, dass die Kulanz nach zu vielen Beschwerden ausgeweitet wurde (hast du es seither nochmal probiert?). Egal wie du dich entscheidest, wünsche ich dir alles Gute… so Probleme sind immer lästig und einmal reicht glaube ich. 🙂

          • TimTaylor says:

            Ja ich weiss, nur behandelt man seine Kunden wo anders vlt. nicht so und versucht dem Kunden extra noch Geld abzunehmen für Schäden die vom Hersteller verursacht werden.
            Im Endeffekt wäre das ganze gar nicht so schlimm, würde BMW einfach die Puma auf ihre Kosten durchführen, wie sich das gehört.

            • huschel says:

              tzztsss…., dann also dir ganz viel spss mit dem vag a4 (alleine im letzten Jahr 750.00 mal zurückgerufen ;-D) und im audi-forum
              bye, Tim

              • TimTaylor says:

                @huschel er wird wenigstens zurückgerufen, bei BMW wartet man bis die Kette rasselt und verweigert dann Kulanz…

                Gut aktuell habe ich mich direkt in München beschwert und warte auf einen Anruf der ClearingStelle aber ich glaube nicht das da was positives kommt.

                Ist nicht so das ich meinen E90 nicht mag, aber der Umgang mit dem Kunden ist wirklich eine Frechheit…

                • Pirol72 says:

                  Wegen Steuerkettenproblematik ruft Audi auch nix zurück, wenn Du alle Kundendienste gemacht hättest würde Dir BMW gewiss keine Probleme machen.
                  Bei meinem Bruder seinem BMW wurde anstandslos der Motor getauscht, ohne das er was draufzahlen musste.

                  Aber Du kannst ja ruhig zu Audi wechseln, wirst sehen das Du das Portmonee öffnen musst.

                  • TTX says:

                    Nun generell kann man sich alles schön reden. Mit Kundendiensten hat das ganze nichts zu tun. Die Sachlage ist klar, BMW hat ein defektes Auto verkauft, das mit oder ohne Kundendienst kaputt geht, ein sogenannter versteckter Mangel, den man zu reparieren hat…schon allein das Wort “Kulanz” zeugt einfach nur von Ignoranz dem Kunden gegenüber.

                    BMW hat aber eine so tolle Bilanz, da kann man auch auf Kunden scheißen ;-), was man auch tut, ich kenne auch schon 2 Leute die mit dem Dreckmotor im Stichgelassen wurden, einfach nur Schwach.

                  • Pirol72 says:

                    Sie sind ja nur ein geistiger Trittbrettfahrer, weil ich oben Audi erwähnt habe hauen Sie voll auf BMW ein. Ich kenne niemanden der von BMW so behandelt wurde wie Sie schreiben, das trifft schon eher auf den VW Konzern zu da wird der Kunde im Regen stehen gelassen, da darf der Kunde noch bezahlen wenn der Murksmotor hochgeht.
                    Übrigens mein Bruder sein BMW war sogar etwas über vier Jahre alt und trotzdem wurde im der Motor ersetzt. Ich gebe Ihnen einen Tipp wenn die Steuerkette Ihres Audi’s zu Rasseln anfängt sollten Sie unbedingt den Motor überprüfen lassen, aber wenn Sie sich um nichts scheißen und alles verschlampen lassen sind Sie selber schuld.
                    In meinem BMW ist auch der anfällige Motor verbaut, letzte Woche war der erste Kundendienst fällig da wurde nichts auffälliges bemerkt keine Rasselgeräusche.

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