ADAC Gelber Engel 2014: BMW holt Marken-Wertung und 2 Kategorien

Sonstiges | 16.01.2014 von 14

Zum zehnten Mal verleiht der ADAC in diesem Jahr seine Auszeichnung “Gelber Engel” und auch in diesem Jahr darf sich BMW über Auszeichnungen freuen. Besonders …

Zum zehnten Mal verleiht der ADAC in diesem Jahr seine Auszeichnung “Gelber Engel” und auch in diesem Jahr darf sich BMW über Auszeichnungen freuen. Besonders wichtig ist naturgemäß die Wahl zur besten und stärksten Marke, bei der sich BMW 2014 vor Audi, Mercedes, Volkswagen und Lexus an die Spitze setzen konnte. Grundlage für die Wahl zur stärksten Marke ist der ADAC AutoMarxX, in den Image, Marktstärke, Kundenzufriedenheit, Produktstärke, Umwelt-Aspekte und die Sicherheit der Fahrzeuge einfließen.

Bei der Preisverleihung in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz waren am gestrigen Abend viele wichtige Entscheider aus Automobilbau, Politik und Wirtschaft anwesend, was die Bedeutung des Preises unterstreicht.

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Die Trophäe für den Gewinn der Markenwertung nahm der Vorstandsvorsitzende Dr. Norbert Reithofer entgegen, die weiteren Preise nahmen Vertriebsvorstand Dr. Ian Robertson und Entwicklungsvorstand Dr. Herbert Diess in Empfang.

Neben der Marke wurde BMW auch für die beste Reiselimousine ausgezeichnet, wobei wie im Vorjahr der BMW 5er F10 nicht zu schlagen war. In die Fußstapfen der 520d EfficientDynamics Edition tritt nun der BMW 520d BluePerformance mit Automatik-Getriebe. Besonders positiv bewertete die Jury die komfortablen Sitze, das adaptive Fahrwerk und den sparsamen wie kräftigen Dieselmotor BMW N47.

In der Kategorie Qualität setzte sich der BMW X1 gegen Audi Q5, BMW X3 und Audi A5 durch. Das Einstiegs-SUV von BMW konnte auf Basis der ADAC Pannenstatistik seine Zuverlässigkeit und damit auch seine Qualität unter Beweis stellen.

(Fotos: ADAC)

14 responses to “ADAC Gelber Engel 2014: BMW holt Marken-Wertung und 2 Kategorien”

  1. MFetischist says:

    Gelber Engel.. da war doch was. *g* 😀

  2. Tacheless says:

    ….über die Wahl zum Gelben Engel gab es letztens eine Reportage im TV (weiß leider den Sendezeitpunkt und die Sendung nicht mehr).

    Angeblich wurde dort geschummelt. Statt zig 1000 Stimmen wurden angeblich nur ca. 3900 abgegeben. So viel zum statistischen Aussagegehalt. Wenn es denn stimmt – echt schade.

    • v10 says:

      Das ist ganz normal. Wird immer so gemacht. Hab neben der Schule für ein Meinungsforschungsinstitut gearbeitet. 3600 plus Stimmen ist weit über dem normalen Durchschnitt. Wir hatten nie mehr als ein Zehntel dieser Zahl. Das wird dann hochgerechnet. Die haben bei weitem mehr Menschen befragt als es üblich ist.

      • Tacheless says:

        …einfach hochgrechnet ist gut. Meine Statistikvorlesungen sind schon eine Weile her, ….. aber die Stichprobe muss doch eine signifikante Größe haben, um Zufälle auszuscgließen und ein zutreffendes Bild abzugeben…Da liege ich doch nicht so falsch oder?

        • v10 says:

          So SOLLTE es zumindest sein. Allerdings habe ich es a u c h anders erlebt. Wir haben vor allem für Firmen Umfragen gemacht und da, sagen wir mal so, ging es eher… mysterios zu. Manchmal gibt jemand halt auch nur eine Studie in Auftrag um ein bestimmtes Ergebnis zu erhalten mit der er seine Vorgehensweise rechtfertigen will, und dieses Ergebnis sollte dann schon durchscheinen… Also, nach meinem Dafürhalten und meiner Erfahrung (ist 20 Jahre her, war zuerst Interviewer dann im Büro, neben der Schule) kannst du einen Großteil dieser Umfragen und Studien in den Gully kicken. Der erste der flunkert ist oft der Befragte. Der Befrager dreht die Dinge auch manchmal so hin wie er sie braucht (denn er braucht Ergebnisse), dann wird in Beziehung gesetzt und ausgewertet, ein großes dunkles Loch ist das, und dann ist die Studie/Umfrage fertig und wird “interpretiert”. Aso von daher…

          • MFetischist says:

            Interessant. =)

            Es drängt sich zudem oft der Eindruck auf, das so lange Kategorien geschaffen werden, bis jeder der großen Hersteller mit irgendwas in der Hand heimfahren darf.

            • der_ardt says:

              oder so viele Personen einer bestimmten Zielgruppe eingeladen bis die 80% Umfragewert erreicht sind und Frontantrieb plötzlich garnicht mehr so schlimm ist 😉

  3. quickjohn says:

    Fakt ist zunächst daß der ‘gelbe Engel’ auf Basis einer (ADAC-Leser) Wahl vergeben wird.

    Aufgrund der Berichte in SZ und Spiegel muß weiterhin – bezügl. der Daten dieser Wahl – insbesondere bei Teilnehmer/Stimmenanzahl von ‘Manipulationen’ ausgegangen werden.
    Soweit die Fakten oder der faktennahe Bereich – alles Weitere dazu ist aus (unserer) Außensicht spekulativ. Im – für den ADAC günstigsten Fall – sind die Ergebnisse wertlos.

    Eine Studie liegt hier nicht vor. Jede Studie die überhaupt Anspruch auf Beachtung erheben kann, wird ihre Erhebungsmetodik offenzulegen haben. Über die math. Methoden der Stichprobe (u.a. Größenbestimmung) kann es gemäß den anerkannten Regeln der Statistik gar keine Zweifel geben. Über die Grundgesamtheit und die Auswahl der Stichprobe (z.B. der Befragten) hingegen schon. Aber darüber gibt eben die Erhebungsmethodik Auskunft.

    ‘Studien’ welche die vorgenannten Ansprüche nicht erfüllen sind wohl bestenfalls wertlos.

    • v10 says:

      Ok. Entweder wird die Gesamtbevölkerung, oder eine Bevölkerungs/Kundengruppe ausgewählt, oder verschiedene Fachkräfte/Positionen/Branchen. Das läuft über Face, schriftliche, Online- oder Telefonumfragen, im besten Fall über leitfadengestützte Interviews, auf letzteres wird nur allzugern verzichtet. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht. Die unnachgiebigen Regeln der Statistik können aus den von dir bemerkten Gründen leicht umschmeichelt werden, Fragen können so gestellt werden dass sie gewisse Antworten generieren, Gruppen so ausgewählt werden, dass sie günstig sind, selbst die Tageszeit einer Befragung hat Auswirkungen, das Geschlecht und Alter des Befragers undsoweiterundsoweiter. Auch plumpe Fälschungen waren (zumindest vor 20 Jahren) nicht selten. Offengelegt wird bis heute nur allzuoft gar nichts oder nur für den Auftraggeber (die Umfrage/Studie wird dennoch veröffentlicht) oder aber gleich in offiziellen Untersuchungsberichten, womöglich noch Pressekonferenzen bei denen das Ergebnis alles überstrahlt und wer liest schon das mühsame Kleingedruckte. Selbst wenn ich die Methodik einer Umfrage oder einer Studie offenlege und sämtliche Interviews anonymisiert zugänglich mache, die Manipulation einer solchen Umfrage/Studie ist Kindergarten und das Zentrum eines Meinungsforschungsitituts umweht nicht selten ein Hauch eines geschlossenen Clubs, man lässt sich nicht in die Karten schauen, Betriebsgeheimnis. Zum ADAC: was was der ADAC gemacht hat, nämlich von über 30.000 Stimmen zu sprechen und nur ein Zehntel davon tatsächlich erhoben zu haben ist Usus.

  4. quickjohn says:

    So – jetzt ist es offiziell – Herr Ramstetter hat alle Beteiligten betrogen!

    Ich möchte mich dazu und zu den möglichen Folgen für den ADAC nicht weiter äußern, da ich in dieser Angelegenheit keinen Anspruch auf Objektivität geltend machen kann.

    Nur soviel dazu – ich hatte mit Herrn Ramstetter vor einigen Jahren ein durchaus vergleichbares Erlebnis im geschäftlichen Bereich.

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