VW e-Up und BMW i3 im Vergleich: Elektroauto-Kampfansage von VW

BMW i | 5.09.2013 von 48

Nur weil man alles anders macht, muss das Ergebnis längst nicht besser als beim Beschreiten der gewöhnlichen Wege sein. Davon geht man zumindest in Wolfsburg …

Nur weil man alles anders macht, muss das Ergebnis längst nicht besser als beim Beschreiten der gewöhnlichen Wege sein. Davon geht man zumindest in Wolfsburg aus und sagte gestern in Wolfsburg mit Nachdruck, dass der VW e-Up direkt gegen den BMW i3 positioniert sei – was auf den ersten Blick ein wenig seltsam anmutet, meint man bei Volkswagen durchaus ernst.

Zwar dürfte im Zusammenhang mit dem VW e-Up 2013 niemand von der “zweiten Revolution im Automobilbau” sprechen, weil es sich um ein klassisches Conversion Vehicle handelt, aber letztlich ist auch der Elektro-Up ein viersitziger Kleinwagen mit Elektroantrieb. Erstmals gezeigt werden beide Elektroautos auf der IAA 2013.

Bild-Vergleich-BMW-i3-eDrive-VW-e-Up-2013

Vergleicht man die Fahrzeuge etwas näher, stellt man allerdings durchaus gravierende Unterschiede fest. Mit einer Gesamtlänge von 3,54 Meter ist der Up rund einen halben Meter kürzer als der BMW i3. und auch sein elektrischer Antrieb klingt nach deutlich weniger Spannung als beim vermeintlichen Wettbewerber aus München.

Im Fahrzeugboden hat Volkswagen ein Batteriepaket mit einer Kapazität von 18,7 Kilowattstunden verbaut, das dem VW e-Up eine maximale Reichweite von 160 Kilometern laut Normzyklus beschert. Zwar spricht BMW im Zusammenhang mit dem i3 ebenfalls von einer Praxis-Reichweite zwischen 130 und 160 Kilometern, im NEFZ schafft der BMW i3 aber schon im Comfort-Modus 190 Kilometer – wählt man die Modi Eco Pro oder Eco Pro Plus, sind jeweils 20 weitere Praxis-Kilometer drin.

Im Alltag dürfte die Reichweite des BMW i3 also deutlich größer ausfallen als die des VW e-Up – trotz Fahrleistungen in einer völlig anderen Liga: Der Elektromotor des e-Up schickt im Dauerbetrieb 54 PS an die Vorderräder, kurzzeitig sind 60 kW (82 PS) möglich. So beschleunigt der e-Up in 12,4 Sekunden von 0 auf 100. Der BMW i3 mit Heckantrieb bietet hingegen 170 PS und fährt in 7,2 Sekunden auf Landstraßentempo, was ihm in diesem Vergleich unbestreitbar die Fahrspaß-Krone aufsetzt.

Stolz ist man in Wolfsburg darauf, dass der Elektro-Up mit einem Leergewicht von 1.140 Kilogramm leichter als der aufwendig mit Carbon-Fahrgastzelle gebaute BMW i3 ist. Begründen lässt sich dieser Umstand einerseits mit den deutlich kompakteren Abmessungen und andererseits mit dem kleineren Batteriepaket, letzteres hat im BMW i3 über 20 Prozent mehr Kapazität.

Den Grundpreis von 26.900 Euro für den VW e-Up versteht man in Wolfsburg als Kampfansage in Richtung BMW i3, denn dieser ist erst ab 34.950 Euro erhältlich. Ob der Preis des e-Up wirklich attraktiv ist, muss angesichts der deutlich kompakteren Abmessungen und den daraus resultierenden Nachteilen beim Platzangebot, der kürzeren Reichweite, der erheblich schlechteren Fahrleistungen und dem deutlich gewöhnlicheren Auftritt des Volkswagens jeder für sich entscheiden.

Abzuwarten bleibt der Preis des für 2014 angekündigten VW e-Golf. Dieser könnte sich in Sachen Platzangebot und Reichweite auf Augenhöhe mit dem BMW i3 befinden und rückt dank 85 kW starkem Elektromotor auch bei den Fahrleistungen etwas näher an das Carbon-Elektroauto aus München heran: Angepeilt sind 10,4 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100, die NEFZ-Reichweite des Elektro-Golf soll bei 180 Kilometern liegen.

(Bilder: Volkswagen / BMW)

  • iQP

    Äpfel mit Birnen ….

    • Pro_Four

      …so ist es, VW ist und bleibt GRÖSSENwahnsinnig. Die denken echt die Spielen auf dem Sportplatz bei jeder Disziplin mit. *Kotz*

      • v10

        Das tun sie auch. VW spielt auf jedem Sportplatz in jeder Disziplin mit. Nicht unbedingt ist man führend, aber dabei ist man. Der VW-Konzern stellt alles her bzw hat den Anspruch alles herzustellen. Und zum Größenwahn, ich möchte noch mal daran erinnern, dass der VW-Konzern 2006 6 Millionen Fahrzeuge abgesetzt hat, 2013 werden es wahrscheinlich wieder über 9 sein. Toyota ist in dieser Zeit vergleichsweise gering gewachsen. Sie hatten 2006 ca 9 1/2 Millionen und sie werden 2013 vielleicht 9,8 erzielen. Bei allen Großkotzankündigungen (grösster AUtohersteller, führender Premiumanbieter) bitte das eine nicht vergessen. Auch wenn sie diese Ziele bislang verfehlt haben, bedeutet das nicht, dass sie nicht doch sehr erfolgreich sind.

        ZUM THEMA
        Mehr als ein “Dabeisein” sind E-Up und E-Golf nicht. Man ist mit geringem Aufwand dabei. Man investiert wenig Geld in die E-Mobilität, BMW viel. Wie das ausgeht, wer weiss es.
        Auch die hier genannten “billig zusammengebastelt” Aussagen von John VI und Thomas, etc.gehen völlig an den Fakten vorbei. Ein Up ist kein billig zusammengebasteltes Auto, wie ich dem Moderator schon schrieb, kenne ich den Up sehr, sehr gut. Ich fahre ihn gern wenn ich die Gelegenheit habe. Der E-Golf wird schon gar nicht billig zusammengebastelt. Es wird ein normaler Golf sein, nur mit E-Motor. Ich sehe keinen Grund warum das kein guter Wagen werden sollte.
        Natürlich wird der Up nicht die Qualität und die Fahrleistungen des i3 erreichen und vor allem nicht das Image. In ihm aber nur eine Verlegenheitslösung zu sehen geht auch zu weit.
        Und wie ein E-Golf und ein i3 sich im Vergleich schlagen, und zwar nicht nur bei AutoMotorSport oder AutoBild, wage ich nicht zu sagen. Der E-Golf wird langsamer beschleunigen, das ist sicher, aber ist das in diesem Segment so wichtig? Er wird das Image nie erreichen die die I-Modelle haben, aber geht es hier um Livestyle oder um die Vermeidung lokaler Emissionen? Ich stimme aber zu, dass VW als Konzern, die Marken an der E-Mobilität kein gesteigertes Interesse haben, Audi wird sogar überhaupt kein E-Auto bringen, nur PluginHybride. Ist das nun ein Fehler oder nicht?
        Ich wäre mir da nicht so sicher. Das Rennen ist lang. Niemand von uns kann sagen wie es ausgeht und wer die richtige Strategie dafür hat. Möglicherweise sind beide falsch, vielleicht ist die von BMW richtig, vielleicht sind aber auch beide richtig und werden in Zukunft nebeneinander existieren. Der eine wird E-Autos mit hoher Investition als Livestyleprodukte verkaufen, der andere als Nutzautos. Halte ich für möglich.

      • Hauke

        Ich wüsste auch keinen anderen Automobilhersteller, der vom 3-Zylinder XL1 bis zum 16-Zylinder Quadturbo Bugatti so eine breit aufgestellte Produktpalette hätte oder so eine Markenvielfalt. Hat nix mit Größenwahn zu tun.
        Das “Kotzen” kommt mir da eher bei BMW, die derzeit zu denken scheinen, sie könnten zu einem “Premium”-Massenhersteller mutieren, die auf jeder Hochzeit mitspielen möchten.

        • Pro_Four

          …du verdrehst da etwas.

          VW versucht alles zu verkaufen was fährt hat und bei jeder Disziplin nur Ansatzweise was auf die Räder zu stellen, nur um zu sagen, wir haben da auch etwas, obwohl das nix halbes und nix ganzes ist, so wie auch im Fall Up.

          BMW soll ein Premiummassenhersteller werden? Um Massenhersteller zu werden braucht es schon weit mehr als 2 Millionen Fahrzeuge und und weit mehr Fahrzeugehersteller als die VW mit 10 Marken macht.
          BMW will nur wachsen, nicht durch den Rost fallen und baut eben Autos (auch wenn Sie nicht immer in die Philosophie der BMW Fans passt) durchdachte und lange geplante Autos. Man schmei0t nicht einfach mal so ein Auto auf den Markt um sich zu schmücke mit “man hat da auch was”.

          • v10

            Ein Golf E und ein E-Up sind also keine vollwertigen E-Autos?
            Ein Lamborghini Avantador ist also kein Supersportwagen?
            Ein VW Golf ist ist also kein vollwertiger Kompakter?
            Ein Audi A6 ist also kein vollwertiges Fahrzeug der oberen Mittelklasse?
            Ein VWTiguan ist also kein vollwertiger KompaktSUV?
            Ein Bentley Conti ist also kein vollwertiges Luxuscoupe (von dem der Ex-Ferrarichef öffentlich schwärmte)?
            Ein Audi A8 ist also kein vollwertiger Wagen der Luxusklasse?
            Ein Bugatti ist also nicht eine der Kronen des SuperLuxussegments?
            Ein Porsche 911 ist kein vollwertiger Alltagssportwagen?
            Ein Skoda Octavia ist kein volwertiger preisgünstiger Familienkombi?
            Ein VW Bus…
            Ein MAN oder Scania LKW…

            Wo bitte ist bei all diesen Autos nichts halbes und nicht ganzes.

            Sonst schätze ich deine Beiträge durchaus.

            • Pro_Four

              …etwas falsch verstanden: es sind Innovtionen als solches:
              1.Up ist das beste bsp.wo bitte ist der durchdacht und weitläufig entwickelt wurden, oder eher wo ist denn da die “große” Innovationen oder was neues, ob Design oder Technik?
              2. Audi mit Ihren großen Ankündigungen ala “ULTRA” also Elektromobilität?! Da kam nix weiter als heiße Luft.
              3. Der Porsche 918 Spyder, soll ein SSW mit Elektromotor sein für ein völlig überteuerten Verkaufspreis. Ein schöner V8 und dann schmeißt man mal einen Elekromotor rein und verkauft in “limitiert” an seine Kunden? dafür bekomme ich 6x einen i8, der das verkörpert für was er steht “etwas Neues”.
              4. Golf E soll ja folgen!! Auch im Kompaktbereich will man nun den Golf einen Elektroantrieb spendieren, klar soll man doch machen, nur115PS und eine BEschleunigung von mehrals 10sek. auf 100 und darauf resultierte bis zu 190km ist das nicht unbedingt ne Ansage, zumal der i3 da scho etliche Kunden gewonnen haben wird.
              Ich erinnere mich noch an den X3 oder den X6, alles wurde schlecht geredet und nun verkauft sich der X6 um einiges besser als der Q7.

              • v10

                Du hast nicht von Innovationen gesprochen. Sondern dass VW nicht halbes und nichts ganzes mache, und einfach schnell was auf die Räder stelle um auch mit dabei zu sein und das hast du nicht nur auf E-Mobile bezogen. Das aber ist etwas völlig anderes.

                Und was Innos angeht ist BMW ja auch nicht gerade führend gewesen in den letzten Jahrzehnten. Die Inno beim i3 ist die Kohlefaserkarosserie, die Herstellung, etc.. Anerkennenswert, Respekt. Ansonsten hat BMW ausser ein paar Motorinnereien ja nun auch nicht gerade stetig neue Techniken eingeführt, oder hab ich da was verpasst, jedenfalls in den letzten 15 Jahren auch nicht mehr als Audi und sicher weniger als Mercedes.

                Der E-Up ist natürlich durchdacht. Der Up wurde von Anfang an auch als E-Modell entwickelt. Er ist nicht unbedingt ein vollwertiger Konkurrent zum i3 (und das weiss man bei VW auch, das ist nur Marketing) aber er ist ein vollwertiges E-Auto. Die Studie E-up gab es 2008. Der E-Golf dreht seit vielen Jahren als Golf 6 E seine Testrunden. Auch der Golf 7 wurde von Anfang an auch für den E-Antrieb ausgelegt. Man hat die Fahrzeuge nicht eben mal auf dem Markt geschmissen, man verfolgt nur eine andere Philosophie. Richtig ist, man hat sich Zeit gelassen. Man glaubt nicht an die E-Mobiltät, die Wagen hatten in der Entwicklung keine Priorität. Das ist eine Frage der Einstellung.

                Was Audi und E-Mobilität betrifft stimmt das. Sie haben sich umentschieden, nach vielen Querelen. Sie könnten wenn sie wollten. Die Technik im Konzern ist ja da, PluginHybrid, E-Auto, alles vorhanden bei VW und Porsche, jeder A3 oder A1 könnte heute schon als E-Auto kommen, machen sie nicht. Machen nur PluginHybride. Und A3 und TT liefen ja auch schon vor Jahren mit 2Zylinder Rex im Versuch. Ihr Bier. Kaufen die Leute halt i3 und keinen Audi. Wenn Audi damit auf die Fresse fällt, ihre Schuld.

                Der 918 ist genau das was er sein soll. Und mit VW hat der Wagen gar nichts zu tun. Porsche wollte dieses Auto bauen, es ist das komplexeste überhaupt und sie haben es getan. Der Wagen ist ein Technologieträger, State of the Art. Der Vergleich mit dem i3 hinkt völlig. Es ist ein Supersportwagen der 50km rein elektrisch fahren kann. Genauso gut könnte ich einen 335 mit einem Porsche Turbo vergleichen, sinnlos. Jeder für sich ist das was er sein will.

                BMW gebührt die Ehre den i3 zu bringen, zu einem fairen Preis. Anerkennenswert, gute Sache, gutes Auto. Speerspitze der deutschen (nicht: internationalen) Automobilindustrie im Bereich E-Innovation. Rechtfertig aber nicht die Aussagen die du in deinen vorherigen Nachrichten gebracht hast.

                Die BMW Strategie (ausser i, bin skeptisch) finde ich übrigens sehr gut und da stehe ich voll dahinter. Ich bin überzeugt, dass sie für BMW richtig ist, Frontantrieb, Downsizing, Van, alles kein Problem für mich.

                Hinter der von VW aber auch. Ich halte das was VW macht ebenfalls für richtig.

    • Wolle

      “tolz ist man in Wolfsburg darauf, dass der Elektro-Up mit einem
      Leergewicht von 1.140 Kilogramm leichter als der aufwendig mit
      Carbon-Fahrgastzelle gebaute BMW i3 ist.”

      ehm ja weil warum eigl genau!?:
      “Vergleicht man die Fahrzeuge etwas näher, stellt man allerdings durchaus
      gravierende Unterschiede fest. Mit einer Gesamtlänge von 3,54 Meter ist
      der Up rund einen halben Meter kürzer als der BMW i3.”
      und
      “Der Elektromotor des e-Up schickt im Dauerbetrieb 54 PS an die Vorderräder, kurzzeitig sind 60 kW (82 PS) möglich.[…] Der BMW i3 mit Heckantrieb bietet hingegen 170 PS und fährt in 7,2 Sekunden auf Landstraßentempo”

      Achja und nicht zuvergessen. BMW Innenraum vs Cavemen spatanisch ähnlichem Innenraum…

      • iQP

        Wenn es funktioniert und VW mit dem UP punkten kann, ist das natürlich super, man schraubt einen E-Antrieb in das günstigste Auto und verlangt dann doppelt so viel. Den E-Antriebsstrang kann man vom Zulieferer einkaufen, dann muss man nicht erst teuer das KnowHow aufbauen.
        Der Akku kann auch kleiner ausfallen, weil an die Fahrleistung kein all zu großer Anspruch steht. Dann wird das Auto auch nicht viel schwerer als der Verbrenner.
        Fraglich nur ob man für einen fast gewöhnlichen up das zahlen will. Oder ob sich der Kunde dann nicht doch für einen Golf Diesel / Benziner fürs Gleiche Geld entscheidet.

        • simons700

          Den kauft doch sowieso keiner aber das will VW ja auch gar nicht.
          Die interessieren sich nicht die Bohne für Elektor Mobilität.
          Sie wollen weiterhin ihre dank MQB günstig Produzierten standard Karren verkaufen und damit fette Gewinne einfahren.
          Und auf irgendwelche Messen stellen sie schon seit Jahren umgebaute Verbrenner um der Öffentlichkeit Fortschritt vorzugaukeln.
          Das Traurige ist dass sie dabei sogar noch von der Deutschen Regierung unterstützt werden, da sich diese weiterhin sträubt E-mob zu subventionieren.

          • der_ardt

            nützt nichts, wenn die deutsche Regierung die E-Mobile stark subventioniert, wenn die Hersteller bzw. E-Mobil-Programme nach Auslaufen der Subventionen konkurrenzunfähig absaufen. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass die Subventionen in letzter Zeit schon ihr Ziel stark verfehlt haben (Karabag E500 z.B.).

          • Hauke

            Von deinem Kommentar kann man glatt das völlige Gegenteil behaupten und das würde dann stimmen.
            Ich würde da dann erst recht behaupten, dass BMW den i3 und andere Seifenkisten nur baut, um weiterhin 0815 2 Tonnen Limousinen nach China und USA verkaufen zu können. Echtes Interesse an der politisch gewollten E-Mobilität wäre für mich nur da, wenn man alle konventionellen Baureihen zugunsten klimafreundlicher Autos einstampfen würde. Der i3 dient somit einzig dem Marketing und der Senkung des Flottenverbrauchs.
            Auf Messen werden i3, i8 und andere ökologische Feigenblätter seit Jahren herumgezeigt, um hier der Öffentlichkeit Fortschritt vorzugaukeln. Das Ganze hier subventioniert von unserer unfähigen Bundesregierung, die den ganzen E-Auto Hype erst politisch angezettelt und keinen Plan oder Konzept hat, wie man in 10 Jahren 2 Mio E-Fahrzeuge auf den Straßen haben will.

    • Der_Namenlose

      Oder mathematisch gesprochen: es handelt sich bei den Käufern um zwei disjunkte Mengen. Allerdings bin ich nicht sicher, ob man von disjunkt sprechen darf, wenn eine der Mengen komplett leer ist.

    • http://www.grafix-center.de/ Thomas

      Ich sehe da, abgesen von einer ähnlichen Reichweite, auch überhaupt keine Gemeinsamkeiten …
      Das Teil ist eine elektrische Wanderdüne, die möglichst billig zusammengezimmert ist, und das zu einem Preis ….

      Aber der VAG Konzern ist ja bekanntlich unser Ankündigungsweltmeister.

  • JohnVI

    …ja ja, wenn man mit den großen Hunden pissen will! Manchmal fragt man sich, in welchem Paralleluniversum die in Wolfsburg eigentlich leben. Erst das Elektroprogramm bei Audi einstellen und jetzt den E-Up als Konkurrent zum i3 positionieren wollen. Huh? Vermutlich werden sie uns als nächstes den Polo als neuen 3er Killer präsentieren. Die müssen dort irgendwie ganz schön wenig zu tun zu haben, wenn sie auf solche Ideen kommen.

    • Hauke

      Da hast du glaube ich was falsch verstanden. Die einzigen, die hier eine Gegenüberstellung postulieren, sind die Verantwortlichen dieses Blogs.

      • Mitleser

        Da muss ich Benny nun auch mal in Schutz nehmen. Es ist schon bitter, wenn man nicht mal in der Lage ist rot markierte Links anzuklicken und dann meint rummotzen zu müssen. Dass VW den e-Up als i3-Gegner sieht, kannst Du auf zahlreichen Seiten nachlesen. Google ist Dein Freund.

  • Jake828

    Wollte mir jetzt den neuen Z4 bestellen, habe mich dann letztendlich aber doch für den Crafter entschieden:)

    • 6er

      hahahahaha! :-)

    • v10

      Die Fahrdynamik dürfte auf einem ähnlichen Niveau sein. Und der Nutzwert ist höher. Gute Entscheidung!

  • simons700

    Würdiger Gegner oder bewegliches Ziel?!

  • MFetischist

    Der Up! ist sowieso schon so eine Karre, die die Welt nicht braucht und die nur dazu dient, sich dem ambitionierten Ziel zu nähern “weltgrößter Autoproduzent” zu werden.

    Der E-Up! symbolisiert dabei nur die nächste Ausbaustufe der Sinnlosigkeit.. Auch hier.. Quantität statt Qualität. Next!

    • v10

      Das ist nicht richtig. Ich kenne den normalen Up sehr gut und er ist ein sehr guter Kleinwagen. Mit der beste, zusammen mit dem kleinen Kia. Viele Menschen brauchen oder wollen so ein kleines Auto. Mir stellt sich eher die Frage ob irgendjemand einen E-Up braucht oder einen i3.

      • MFetischist

        Ich denke schon das das richtig ist. Der Polo ist ein sehr guter Kleinwagen, alles darunter ist nur noch teures Billigzeug um Masse zu machen.

        • v10

          Das sehe ich anders. Ich kenne den VW Lupo. Das war ein hervorragendes Auto. Meine Freundin hatte ihren 9 Jahre (jetzt fährt sie Golf 6). Das Problem war, dass die Produktionskosten so hoch waren, dass man kein Geld damit verdient hat, ein typisches Piechauto. Dann kam der Fox, das war in der Tat nur ein Billigzeug aus Südamerika um Masse zu machen, man wolle endlich Geld verdienen und hat sich nicht um den Wagen gekümmert. Furchtbar. Wieder hat man eingesehen, auch das ist nicht der richtige Weg. Jetzt ist der Up da. Und der ist nicht auf dem Qualitätsniveau des Lupo, (der eine Verarbeitung hatte die über jeden Zweifel erhaben war), aber er ist deutlich besser als der Fox und er fährt sich genauso gut oder besser als die Konkurrenz (nach meiner Erfahrung) mit Ausnahme des Kia den ich als mindestens gleichwertig betrachte. Der Up ist keineswegs ein ungeliebtes Kind dem man bei VW keine echte Aufmerksamkeit entgegenbringt, oder den man kurz mal zusammengezimmert hat, weil er Masse machen soll. Man nimmt den Wagen dort sehr ernst. Das bedeutet ja nicht, das er dir oder irgendwem gefallen muss.

          • MFetischist

            Gut, denn mir gefällt weder der Lupo, schon gar nicht der Fox und auch nicht der Up!. Alles drüber finde ich okay und je nach Geldbeutel und vorwiegender Nutzung angemessen.

            Der E-Up! ist doch eher ein Elektrorollstuhl als ein Auto, oder? ;)

            Der Lupo hatte eine – wie ich finde – nicht gerade gefällige Front. Technisch mag der gut gewesen sein. Möchte ich dem Fahrzeug nicht absprechen, mir ist der nur zu klein.

            Polo und Golf auf der anderen Seite, sind tolle Fahrzeuge, mit – für viele BMW Fans – drei entscheidenden Nachteilen.

            1. Kein BMW.
            2. Kein Heckantrieb.
            3. Nahezu Null Individualisierungsmöglichkeiten.

            Massenware halt. Aber solide und die letzten Jahre auch durchaus ansprechende Massenware.

            Wenn BMW in der nächsten Generation den 1er komplett auf FWD umstellt, ist in der Fahrzeugklasse ein Golf eine echte Alternative. Und der 1er doppelt erledigt, da preislich auch total abgehoben. Thumbs down!

            • der_ardt

              4. Fahrdynamik (allgemein Straßenlage)
              5. Image (mir vollkommen egal, vielen aber nicht)
              6. Optik (der jetzige Polo ist der erste der mir vom Aussehen gefällt)

              • MFetischist

                Ja der aktuelle Polo ist auch der erste, den ich als optisch gefällig bezeichnen würde.

                Und beim Thema Image seh ich auch andere Marken gefährdet.. Zum Beispiel die Marke, die millionenfach Autos zurückruft, entgegen alter Bekundungen schrittweise den Frontantrieb einführen wird, usw. usw..

  • mikk

    Leider sind die Deppen aus WOB im Marketing den Münchnern überlegen. Mit dieser “Show” wollen die nichts anderes erreichen, als das der Name VW (oder irgendeine ihrer Submarken) immer in Zusammenhang mit BMW erwähnt wird. Dummerweise schaffen die das auch immer wieder. Der Ankündigungsweltmeister bleibt den meisten doch immer groß im Hirn hängen, weil die das tatsächliche Produkt nie vergleichen, bzw. nicht nachvollziehen, ob das aus wirklich kommt.
    Alleine nur das in jedem BMW Testbericht mindestens einmal der Name audi positiv erwähnt wird, ist für die Gold währt. Ich süßte schon gerne, wie viele Reisen in südamerikanische Freudenhäuser von VW Kotzern für objektive Berichte monatlich verschenkt werden…..
    Am besten wäre ignorieren in diesem Fall, aber leider sind dafür zu groß und nutzen ihre Macht immer zu ihrem Vorteil aus, b begründet oder nicht.

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  • MFetischist

    :D Hier disliked ein VW’ler aber kräftig durch :D.. Göttlich!

    • Der_Namenlose

      Wenn es gegen Schlaflosigkeit hilft, dann gönne ihm doch das Heilmittel:)

    • der_ardt

      das wollte ich auch grad schreiben xD auf dich ist verlass!

    • Pro_Four

      …Hammer, das gleiche dachte ich mir auch schon, Amüsant..

    • v10

      Tja, wenn das eine Anspielung auf mich sein soll, mus sich euch enttäuschen. Da ich gar keine festen Nick habe kann ich gar nicht disliken…

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  • atamani

    Noch sind beide Autos ja gar nicht auf dem Markt…
    Ich weiß nicht, wie weit VW mit dem Up ist, und wie da die Absatzplanung ausschaut.
    Ich weiß aber aus sicheren Quellen, daß BMW mit dem i3 noch große Probleme beim Output der CFK Teile hat. Also erst mal abwarten, wie das anläuft…Der i3 ist eben viel komplexer, als der E Up.
    Interessant ist, wie beide Hersteller doch ähnlich auf Zusatzpackete wie Ökostrom etc. setzen…da schraubt am schon gewaltig am grünen Image, während man die Kohlen mit den Spritsäufern verdient…dieser Spagat ist schon beeindruckend.

    Daß viele Leute dann auch noch die Märchen vom Ökostrom glauben….

  • as_usual

    Was soll an dem Blechhaufen ne Kampfansage sein:D

  • deine mudder

    Das Problem scheint ja zu sein, dass keiner von euch auch nur Ansatzweise versteht, was Positionierung im Marketing eigentlich bedeutet. Vor allem John der mal wieder nur dadurch auffällt, den dümmsten aller Kommentare abgegeben zu haben.
    Aus der Marketing Sicht ist es doch VW völlig egal, dass BMW ein besseres Produkt hat. Wenn BMW mit der Strategie Erfolg hat, sollte sich der Vorstand bei VW vielleicht mal Gedanken darum machen. Bis dahin geht es VW aber logischerweise darum, so viele Marktanteile zu bekommen wie möglich. Und da wahrscheinlich die allerwenigsten Leute einen i3 und einen e up kaufen, sollen die potentiellen i3 Käufer aus VW Sicht lieber bei ihnen kaufen. Das steckt hinter der Aussage von Herrn Krebs. Und nicht dass man bei VW der Meinung ist, man hätte ein technisch ähnlich gutes Produkt. Die sind sich sehr bewusst, dass sie nichts haben was mit dem i3 mithalten kann. Und den jüngsten Zeitungsberichten zufolge ärgern die sich auch ziemlich darüber, dass BMW den i3 relativ günstig verkaufen kann.
    Anstatt hier total auszurasten und zu behaupten wie größenwahnsinnig VW doch sei, könnt ihr das nächste mal ja vielleicht erst einmal nachdenken, bevor ihr durch eure unfassbar hohlen Kommentare allen Lesern eure grenzenlose Dummheit offenbart.

    • v10

      Danke.

  • Szenenkenner

    VW: “dass der VW e-Up direkt gegen den BMW i3 positioniert wird”. Das tuen die immer, um ihre Großserien-Gurken aufzuwerten. Schon Audi hat sich aggessiv an BMW angelehnt, jetzt hofft man offenbar, dass der i3 den Up mit Elektromotor hochzieht.
    VW befindet sich im Krieg.

    Was die jetzt haben, ist allerdings kein adäquates maßgeschneidertes Technikkonzept, sondern den üblichen um unterschiedliche Energiekonzepte erweitere Allerwelts-Baukasten. Diesen UP-Stromer wird es demnächst dann als Audi, Skoda, Seat geben, also die gleiche Wurst nur mit unterschiedlichen Preisschildern.

    • v10

      Du sagst “Was die jetzt haben, ist allerdings kein adäquates maßgeschneidertes Technikkonzept, sondern den üblichen um unterschiedliche Energiekonzepte erweitere Allerwelts-Baukasten.”

      Genau das. Absolut genau das. Ich kann nur nichts schlechtes darin sehen.

      VW befindet sich im Krieg. Lachhaft. Sie befinden sich in Konkurrenz. Das ist völlig normal. Und das man intern manchmal die Kriegsrethorik herausholt gibt es bei vielen Unternehmen.

      • Historiker

        Wettbewerb ist gesund, was VW aufführt ist krank. VW will bekanntlich erster im Massensegment, erster im Premiumsegment und erster bei den LKW werden. Das könnte man als “Weltmeistermacke” abtun, die einem gewissen Herrn nachgesagt wird.

        Aber es ist tatsächlich Krieg (Rabattkrieg, PR-Krieg usw.) und die euroäpischen Autofirmen versuchen alles, um diesem aggressiven Mitbewerber Herr zu werden. Es wird Zusammenschlüsse und Kooperationen geben. Die Gegner formieren sich. Zu guter letzt werden die VW-Ziele genauso untergehen wie das Weltherschaftsziel dieses Verrückten aus Braunau (liegt übrigens ganz in der Nähe von Salzburg). .

        • Guest

          Vergleichst du gerade ernsthaft die Geschäftsstrategie(n) von Volkswagen mit den Expansionsbestrebungen des 3. Reichs bzw. Hitlers? Du läufst doch irgendwie nicht mehr auf allen Zylindern…

  • Pingback: eMobilvergleich: VW e-Up! vs. BMW i3 – Matthias Deuschl()

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