Roding Roadster 23: BMW-Motor in ultraleichtem Mittelmotor-Sportler

Sonstiges | 24.02.2012 von 16

Zwar zeigt BMW auf dem Genfer Salon Anfang März eine ganze Reihe sportlicher Fahrzeuge – angefangen von BMW M6 Coupé und Cabrio über den BMW …

Zwar zeigt BMW auf dem Genfer Salon Anfang März eine ganze Reihe sportlicher Fahrzeuge – angefangen von BMW M6 Coupé und Cabrio über den BMW M135i F21 bis hin zu den vier M Performance Automobilen mit Triturbo-Diesel – aber zumindest bezüglich der Querdynamik dürfte das sportlichste Modell mit einem in München entwickelten Triebwerk dennoch nicht auf den Ständen der BMW Group zu finden sein, denn diese Kröne dürfte sich der Roding Roadster 23 aufsetzen.

Der extrem leichte Mittelmotor-Sportler wurde von Anfang an auf maximalen Fahrspaß getrimmt und verfügt über eine für den Quereinbau angepasste Variante des aufgeladenen Reihensechszylinders von BMW, die 320 PS leistet und zwischen 1.300 und 4.500 U/min ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmeter an die Hinterräder schickt.

Der Motor des auf 23 Exemplare limitierten Zweisitzers ist quer hinter den beiden Insassen verbaut und ermöglicht eine hecklastige Gewichtsverteilung von 40 zu 60 Prozent, wovon die Traktion deutlich profitiert. Der Roadster, bei dem insgesamt 120 Kilogramm Carbon verbaut werden, bringt ganze 950 Kilogramm auf die Waage und beschleunigt aus dem Stand in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Maximal erreicht der 1,19 Meter flache Extrem-Sportler 285 km/h.

Dank vielfältig einstellbarem Fahrwerk, mechanischem Sperrdifferenzial und 328 Millimeter großen Bremsscheiben an allen vier Rädern bringt der Roding Roadster 23 alle Zutaten für den Einsatz auf der Rennstrecke mit und könnte dort für manche Überraschung sorgen. Roding verspricht maximale Querbeschleunigungen von 1,4g und Kenner wissen, wie hoch die Messlatte damit gelegt wird.

Wir werden versuchen, in zwei Wochen auf dem Genfer Automobilsalon mehr Bilder zu machen und weitere Details zur Technik in Erfahrung zu bringen.

(Bilder: P. Herzhoff / Infos: Roding)

16 responses to “Roding Roadster 23: BMW-Motor in ultraleichtem Mittelmotor-Sportler”

  1. heck = r8, front nissan gt-r, tür design und farb design = veyron aber im großen und ganzen ähnelt das ganze auto einem gt-r 🙂 aber ich kann mich auch täuschen
    ich liebe bmw aber nur die echten

  2. Audiistdiemacht says:

    Die Leistungsfähigkeit des o.g. Fahrzeuges zeigt, zu welcher Leistung die Motoren von BMW fähig wären, wenn deren Fahrzeuge nicht immer schwerer und schwerer würden (anders Audi: Neuer Audi A6 100kg leichter als sein Vorgänger). Vielen Dank.

    • Anonymous says:

      …Respekt zoll ich auch dem Audi A6 für das Fahrzeuggewicht, keine Frage! 😉

      Tellerrand und so, geht auch hier!!

      • Anonymous says:

         Erst recht die Revolution im Design und der Frontantrieb wie bei Pferdekutschen … Tellerrand uns so -.-

      • Vielfahrer99 says:

        Schmarrn! Der alte A6 war unglaublich schwer. Daher musste der “neue” einfach leichter werden Gleiches gilt für die momentan im Netz kolportierte Gewichtsersparnis des künftigen Q7.

  3. Audiistdiemacht says:

    Ferrari wird Ende diesen Jahres auch zeigen, was mit wenig Gewicht machbar ist. Der – wohl F70 genannte – “Enzo 2” soll bei unter 1.300 kg ca 920 PS leisten.

  4. Anonymous says:

    Genau so sollte ein Sportwagen von BMW sein!
    Von 0 auf 100 so schnell wie ein R8 V10 und auf dem Track diesem hoch
    überlegen.
    (zumindest wenn die Strecke keine Geschwindigkeiten über 250 zulässt)
    Das alles mit 320ps R6
    Nur schade dass er nicht von BMW ist 🙁

  5. Palle says:

    mal ne kurze Frage in eigener Sache… weiß jemand wann das Facelift für den Z4 geplant ist… ich überlege mir jetzt noch einen in gelb zuzulegen oder evtl zu warten…. wie sieht eure meinung aus???

  6. Anonymous says:

    Nieren vorn dran und BMW-Logo drauf, Z2M 😉

  7. Abbc says:

    kann bmw nicht einfach mal n 600 bis 800 ps starken supersportler rausbringen?!?! wir brauchen endlich mal ein rudelführer

    • Anonymous says:

      Einer vom Schlage eines Alfa 4c würde das sportliche Image der Marke noch mehr stärken, weil leistbar.

      Chris

    • Anonymous says:

      Wei heißt es immer so schön… Bei BMW sind ALLE Fahrzeuge sportlich, weswegen es keinen “besonderen” Wagen braucht. 😉
      Deswegen hat Audi ja den R8 (zugekauft), damit die auch was sportliches haben. *GRINS*

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