BMW Alpina B5 Biturbo F10 / F11 erhält Update: 540 PS und 730 Nm

BMW 5er | 22.02.2012 von 16

Die Präsentation des Alpina B5 vom Typ F10 fand vor knapp eineinhalb Jahren beim englischen Goodwood Festival of Speed statt. Der Biturbo-Motor des bis zum …

Die Präsentation des Alpina B5 vom Typ F10 fand vor knapp eineinhalb Jahren beim englischen Goodwood Festival of Speed statt. Der Biturbo-Motor des bis zum Erscheinen des BMW M5 stärksten 5ers leistet 507 PS und stemmt 700 Nm – 99 PS und 100 Nm mehr als der Basis-Achtzylinder von BMW. Zu den wichtigsten Tuningmaßnahmen von Alpina gehören neu entwickelte Turbolader, Kolben, Steuergerät-Kennfelder, Abgasanlage, Ladeluft-, Wasser- und Ölkühler. Nun gibt es einen weiteren Leistungsnachschlag.

Zunächst sollte die Serienversion des auf der IAA im letzten September gezeigten B6 Biturbo auch diese 507-PS-Ausbaustufe erhalten. Allerdings setzte die Buchloer Edelschmiede kurzfristig eine nochmalige Leistungssteigerung des bei BMW N63 genannten Motors um. Vermutlich handelt es sich dabei auch um eine Reaktion auf die aktuelle Erstarkung der BMW-Basis auf 450 PS. Der B6 in Kundenhand wird deshalb nur mit 540 PS und 730 Nm ausgeliefert. Die Verdichtung liegt bei 9,2:1, der Ladedruck bei maximal 1,0 bar.

Ab März 2012 profitiert der Alpina B5 Biturbo ebenfalls von diesem Motor-Update. Das Besondere dabei ist neben der Mehrleistung von 33 PS die gleichzeitige Kraftstoffeinsparung von durchschnittlich 0,3 l/100 km. Die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h verbessert sich nur leicht (-0,2 s), die maximal erreichbare Höchstgeschwindigkeit steigt allerdings umso deutlicher auf 319 km/h bei der Limousine und auf 313 km/h beim Touring. Bei diesen Vmax-Werten müssen sämtliche RS-, AMG- und M-Modelle der Konkurrenz passen. Zumal die regelmäßigen Messfahrten im Hochgeschwindigkeitsoval Nardò zeigen, dass die Alpinas die angegebene Höchstgeschwindigkeit meist noch überschreiten. Auf die klangstarke und leichte Titan-Auspuffanlage von Akrapovič des B6 verzichtet die 5er-Version übrigens.

Die wichtigsten technischen Daten der beiden Versionen vom Alpina B5 F10 bzw. F11 im Vergleich:

  • 507 PS bei 5500/min, 700 Nm bei 3000-4750/min, 1920 bzw. 1990 kg (nach DIN), 4,7 bzw. 4,8 s, 307 bzw. 303 km/h, 10,8 bzw. 10,9 l/100 km (nach ECE)
  • 540 PS bei 5200-6250/min, 730 Nm bei 2800-5000/min, 1920 bzw. 1990 kg (nach DIN), 4,5 bzw. 4,6 s, 319 bzw. 316 km/h, 10,5 bzw. 10,6 l/100 km (nach ECE).

Da der BMW 7er noch in diesem Jahr seine Modellüberarbeitung erhalten soll, erscheint es möglich, dass die 540-PS-Leistungsstufe für den B7 Biturbo erst dann zur Verfügung steht. Auch ist es durchaus vorstellbar, dass Alpina beim B5 und B6 zur zweiten Hälfte der Bauzeit wieder eine S-Version auflegt. Natürlich mit noch mehr PS und Newtonmeter als jetzt.

  • Anonymous

    …Schick wie gekonnt Alpina die BMW veredelt, immer wieder mit Stil, aber eber nicht aufdringlich .

    Das Drehzahlband find ich am interessantesten, da es eher ansteht und länger verläuft.

    Die Höchstgeschwindigkeit ist zwar toll, aber wo soll man den denn mal SO ausfahren.

    Ich selber bin eher der Fan der “Elastizität”, das ist für mich immer “ein” Kaufargument!! 😉

    • Anonymous

      “…Schick wie gekonnt Alpina die BMW veredelt, immer wieder mit Stil, aber eber nicht aufdringlich .”
      Zwar bin ich auch der Meinung, dass Alpina vom technischen her immer erste Sahne war und auch immer noch ist, aber als nicht aufdringlich würde ich die Alpinas nicht gerade bezeichnen. Von hinten ist ein B3 ähnlich auffällig wie ein M3. Bei uns in der Straße stand früher immer wieder ein interlagos blauer M5 Kombi. Der Fahrer scheint jetzt auf einen B5 Kombi in havanna umgestiegen zu sein (keine Ahnung, obs der gleiche Fahrer ist, aber seitdem der B5 da ist, ist der M5 nicht mehr da). Der B5 sieht mit den 20 Zoll Alpina-Felgen heftiger aus als der M5 davor. Die Frontschürze sieht von der Nähe aus, wie wenn man einfach einen Aufsatz auf die Originale aufgekleb hättet und die vier Auspuffrohre rahmen so einen Semi-Diffusor ein. Ich finde das normale M-Sportpaket viel dezenter und runder im Erscheinungsbild. 

      Was einem die 317 km/h bringen, weiß ich auch nicht, denn die Bremse sieht dem nicht gewachsen aus. Die ist bei besagtem B5 gefühlt ungefähr halb so groß wie beim nem M5.

      Aber die Alpina-eigenen Farben sind der Hammer und dazu die genialen Felgen. Mal sehen, wie der D3 F31 ausschaut. Der steht auf jeden Fall auf der Wunschliste 😀

  • Jo

    Da würde ich mich als Alpina käufer aber schon ärgern, dass nach andertalb Jahren da schon so Hand angelegt wird an den Motor…

    • Guggii

       Weil?

      • Jo

        Wer sich vor kurzem einen 507PS B5 Biturbo geholt hat wird sich ärgern, dass es nach so kurzer Zeit schon ein “altes” Modell ist.

    • A Mueller

      Was heißt nach 1,5 Jahren – Ich hab meinen B5 erst im Dez. 2011 bekommen…. Schmoll!

      • Anonymous

        Da waren doch auch schon die ersten 540 PSer bei Mobile?

  • sane

    Ist doch beim 550i genauso. Alpina hat nur nachgezogen. Ein richtig edler “M5”. Ohne Schriftzüge ist das Understatement pur. 

  • Guggii

    Da zweichen 535i und 550i nun so eine große Lücke ist, kommt da vielleicht noch ein 540i als 3l 6Zylinder?

    • sane

      Kann ich mir nicht vorstellen. Eventuell kommt die 320PS Variante vom 6er als 540i.

  • Anonymous

    Alpina ist einfach toll. Elegant und kraftvoll, aber dennoch dezent und exklusiv.

  • Anonymous

    Meine Sympathie gegenüber Alpina kann ich nicht leugnen, aber ob das so eine gute Idee ist, jetzt einfach auf die “Schnelle” mehr Leistung in den B5 zu packen, weiß ich nicht. Beim Sport Auto 0-300-0 Test ergab sich “auf der Bremse” bereits, Zitat:

    “So benötigt der Allgäuer Hecktriebler mit Automatikgetriebe 58,3 Sekunden bis zum Erreichen von 300 km/h. Auf der Bremse geraten die mit Schwimmsätteln bestückten Stopper der fahrwerksseitig spürbar kommod konfigurierten Gran Turismos von Alpina und Bentley beim abrupten Haltemanöver aus 300 km/h an ihre Belastungsgrenze. Aufgrund der hier wie da sehr spürbaren dynamischen Radlastverschiebungen lastet das Gros der Verzögerungsleistung bei beiden Autos nahezu vollständig auf der Vorderachsbremse. Sowohl der vorn nicht ganz so stark einknickende B5 Biturbo als auch der Bentley Continental GT mit Stahlbremsanlage packen mit weniger als 10 m/s² zu und benötigen in der Folge aus 300 km/h rund 100 Meter mehr Bremsweg als ein Porsche GT3 RS 4.0. Da scheint eine vorausschauende Fahrweise angebracht.”

    Also, wenn die mit der Steigerung der Leistung nicht auch eine stärkere und bessere Bremse einbauen, dann sollte man damit auf der BAB nicht versuchen auf Topspeed zu kommen….
    Die sollten dann auf Festsattel umsteigen, hat BMW beim neuen M5 ja auch gemacht – vielleicht wäre die Bremsanlage des M5 ja was für den B5.

    • Jo

       Faustsattel = Schwimmsattel 😉

      Du meinst Festsattel. Aber wäre sicherlich für die Leistung zu empfehlen..

      • Anonymous

        Yep, so meinte ich…,danke für den Hinweis. Hab es geändert… 😉

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