Mit Hilfe einiger Exponate hat BMW am vergangenen Freitag auch einen Blick unters Kleid von BMW i3 und BMW i8 erlaubt und natürlich haben wir diese Gelegenheit für einige Fotos genutzt. Zu sehen ist unter anderem der Antriebsstrang des BMW i3, der sich durch die große Batterie im Fahrzeugboden und den kleinen Elektromotor samt Leistungselektronik im Heck auszeichnet. Die Batterie ist so niedrig wie möglich und genau zwischen den Achsen angeordnet, was bei einem Conversion Vehicle unmöglich gewesen wäre und einen der Vorteile des Purpose Built Design darstellt.

Weitere Bilder zeigen das komplette Drive-Modul des i3, das zu großen Teilen aus Aluminium besteht und rein theoretisch auch ohne das aufgesetzte Life-Modul fahrbereit wäre. Das Life-Modul wird von der Fahrgastzelle aus Carbon geprägt, die trotz ihres niedrigen Gewichts und der fehlenden B-Säule enorm viel Sicherheit bietet.

Auch zum BMW i8 gab es ein interessantes Exponat, das uns den Antriebsstrang des Hybrid-Sportlers zeigte. Sofort fällt auf, dass die mittig zwischen den Insasssen angeordnete Batterie deutlich kleiner ausfällt, davor befindet sich der rund 130 PS starke Elektromotor. Am Heck des Fahrzeugs befindet sich der neue aufgeladene Dreizylinder-Benziner, der aus 1,5 Litern Hubraum satte 223 PS schöpft und ein maximales Drehmoment von 300 Newtonmeter bietet.

Weitere Infos zur Technik von BMW i3 und BMW i8 bietet auch unser Video rund um die Themen Purpose Built Design und LifeDrive-Architektur, das ebenfalls am vergangenen Freitag im Rahmen der Preview zu BMW i entstanden ist.

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  • Anonymous

    Beim Anblick der Seitenaufnahme der Fahrgastzelle frage ich mich wirklich wie die Sichterheit bei einem Seitenaufprall gewährleistet wird. Immerhann kann durch die große Öffnung ohen B-Säule praktisch der gesamte Vorderwagen eines Unfallgegners bis in die Fahrzeugmitte vordringen. Oder sind die Türern derart aufnahmefähig?

    Chris

    • http://www.BimmerToday.de Benny

      Es ist schwer vorstellbar, dass man sich über diese Situation in München keine Gedanken gemacht hat ;-) Wie schon angesprochen, wird die Serienversion des i3 über relativ normale Türen verfügen – also durchaus ohne B-Säule und mit dem daraus resultierenden Öffnungsmechanismus, aber der untere Teil wird undurchsichtig sein. Somit werden dort sicherlich auch Verstrebungen ihren Platz finden, die für die benötigte Sicherheit sorgen. Andererseits muss man bedenken, dass sich die Fahrgastzelle des i3 dank der unterhalb befindlichen Batterien relativ weit oberhalb der Straße befindet und ein Großteil der Energie von einem seitlichen Unfallgegner am unteren Rahmen der Carbon-Zelle landen wird.

      • Anonymous

        Ich bin mir sicher, dass man sich darüber in München ausreichend Gedanken gemacht hat. Mir ist allerdings die Lösung schleierhaft. Die Höhenlage der Seitenschweller würde mir persönlich nicht das Gefühl von Sicherheit geben. Da müssen die Türen auch was “können”.

        Chris

    • Mueller1

      Jeder Insasse bekommt einen Maxi-Cosi mit Seitenaufprallschutz.

  • Anonymous

    Endlich wird beim Seitenaufprall wieder ehrlich gestorben ]:-|> ;-)

  • Anonymous

    Endlich wird beim Seitenaufprall wieder ehrlich gestorben ]:-|> ;-)

  • iQP

    Die Leistung aus dem kleinen Motor ist schon Wahnsinn… Aber die Leistung des Elektromotors ist wohl wegen dem kleinen Akku etwas geringer ausgefallen. Dürfte ja schon ein paar PS mehr haben für so ein Auto.
    Das macht halt dann das geringe Gewicht wieder, aber mmmmh.
    In dem Auto einen größeren Benzinmotor und KEIN Hybrid, also Gewicht vom Akku erspart, das macht aktuell einfach mehr Sinn. Aber dann hat man halt genau das was es ja nicht sein soll. ;D
    Ja, es ist eine feine Sache und so ein Auto wird Elektromobilität gut oder besser gesagt schön verkörpern aber sinnvoll ist es deswegen halt noch nicht. 
    Wobei ein Supersportler mit V8 ja so gesehen auch nicht sinnvoll wäre.
    Es soll wohl die breite Masse davon überzeugen, dass Elektroauto nicht gleich Seniorenkutsche heißt.

  • Anonymous

    Benny, mal ne frage zum Schwerpunkt:
    Wenn ich mit den i3 ansehe, dann ist der Schwerpunkt so extrem niedrig, also genau unterhalb von Fahrgastzelle in der Mitte flach abgebracht, das muss doch ein irres Fahrgefühl geben, wenn der Schwerpunkt so extrem tief sitzt, oder denk ich da irgendwie in die falsche Richtung??

    Beim i8 nicht anders, er hat ja ne Art Tunnel in der Mitte, der Motor hinten sitzt auf der Achse und die Akkus im Tunnel, auch dort muss doch der Schwerpunkt extrem niedrig sein.
    Fazit: die Autos muss es doch förmlich auf den Boden ziehen bei den Akkus.

    Und: werden die Akkus nicht auch paar Grad heiß? Gerade weil sie so knapp unter den Fahrer/Beif. sitzen!!!!

    • Anonymous

      Spart die Sitzheizung =)…

    • Anonymous

      Spart die Sitzheizung =)…

      • Anonymous

        …stümmt ;), danke. Wusste doch einer kennt sich aus. ;D

        kopfkratz, warum bin ich nicht selber drauf gekommen….. ;/

    • http://www.BimmerToday.de Benny

      Der extrem niedrige und ziemlich mittige Schwerpunkt ist aus fahrdynamischer Sicht selbstredend optimal. Was man daraus am Ende für ein Fahrverhalten macht, hängt natürlich auch von Fahrwerksabstimmung etc. ab. Aber die physikalischen Anlagen sind mit dem sehr niedrigen Schwerpunkt, der guten Gewichtsverteilung, dem niedrigen Gesamtgewicht und dem Hinterradantrieb praktisch perfekt.
      Die Temperierung der Akkus spielt eine große Rolle für die Lebenserwartung, die sollten dabei weder zu warm noch zu kalt werden (im Winter beim Parken), weshalb sie sehr gut isoliert sein müssen und aufwendig temperiert werden. Im Innenraum wird man davon also definitiv nichts merken, keine Sorge.

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