Bild- und Technik-Vergleich: BMW M5 F10 vs. Mercedes E 63 AMG

BMW M5 | 16.06.2011 von 43

Seit diesem Jahr bietet Mercedes den E63 AMG nicht mehr mit einem Saugmotor an. Ersetzt wurde der frei atmende V8 mit 6,2 Litern Hubraum durch …

Seit diesem Jahr bietet Mercedes den E63 AMG nicht mehr mit einem Saugmotor an. Ersetzt wurde der frei atmende V8 mit 6,2 Litern Hubraum durch einen neuen Motor mit “nur” 5.461 Kubikzentimetern, der von zwei Turboladern unter Druck gesetzt wird. Weniger Hubraum und Turbo statt Sauger, dieses Rezept hat man auch in Garching angewendet und so kommt es, dass sich die beiden aktuell stärksten Limousinen der oberen Mittelklasse beim Konzept so nahe stehen wie niemals zuvor.

Beide Modelle wollen Sportlichkeit bieten, ohne dabei zu viele Abstriche beim Komfort zu verlangen. Beide übertragen ihre Leistung von über 500 PS ausschließlich mit Hilfe der Hinterräder, bei beiden liegt schon sehr früh enorm viel Drehmoment an. Im Fall des BMW heißt das, dass schon bei 1.500 U/min gewaltige 680 Newtonmeter anliegen. Noch etwas stärker ist der E 63 AMG aufgestellt, der ab 1.750 U/min 700 Newtonmeter bietet. Für den Sprint auf 100 km/h gibt BMW 4,4 Sekunden an, Mercedes spricht von 4,3 Sekunden.

In Sachen Motorleistung besitzt der 560 PS starke M5 einen leichten Vorteil, der E 63 AMG wird in der Regel mit 525 PS ausgeliefert. Gegen einen Aufpreis von rund 8.300 Euro bietet Mercedes allerdings das AMG Performance Package, das mit einer Erhöhung des Ladedrucks von 1,0 auf 1,3 bar und einer daraus resultierenden Steigerung der Motorleistung auf 557 PS verbunden ist. Auch das maximale Drehmoment klettert von 700 auf 800 Newtonmeter, wodurch die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in nur 4,2 Sekunden möglich sein soll.

Die Ursache für die etwas besseren Beschleunigungswerte des AMG liegt im Fahrzeuggewicht, denn der Mercedes bringt satte 100 Kilogramm weniger auf die Waage als der M5. Auch beim Verbrauch liegt der E 63 mit 9,8 Litern hauchdünn vor dem M5, der mit 9,9 Litern angegeben ist.

Über das querdynamische Potential lässt sich momentan nur spekulieren, aber es ist durchaus denkbar, dass der aktuelle E 63 AMG näher an der Performance des M5 liegt, als dies bei früheren Generationen der Fall war. Dank seines adaptiven Fahrwerks mit weiter Spreizung und dem Wechsel zum Turbo-Konzept könnte der neue M5 nun auch Kunden ansprechen, denen die bisherigen Generationen zu sportlich waren.

Wir sind gespannt, welche Rundenzeiten der BMW M5 F10 in den ersten Vergleichstests erzielt und werden berichten, sobald die ersten Zahlen vorliegen. Relativ sicher ist, dass der neue BMW M5 seinen Vorgänger der Generation E60 übertrumpfen wird, aber das ist mit Blick auf den erstarkten Wettbewerb auch zwingend nötig.

(Bilder: BMW / Mercedes)

  • xwolf

    “denn der Mercedes bringt satte 100 Kilogramm weniger auf die Waage als der M5″  das ist enttäuschend!

    • El

      Das ist mehr als entäuschend……

    • El

      Das ist mehr als entäuschend……

      • hubi

        wenn man bedenkt, dass der bmw immer der leichteste war, ja

        • Anonymous

          Auf jeden Fall. Sehr enttäuschend.

          • Turner

            Da stellt man sich die Frage, warum BMW beim F10 das Gewicht im Gegensatz zum Mercedes W212 oder Audi A6 C7 nicht im Griff zu haben scheint. Von ungefederten Postkutschen kann auch bei letzteren nicht gerade die Rede sein.

            • Anonymous

              nur mal zum Vergleich: Ein Panamera Turbo S von Porsche (Sportwagenhersteller) wiegt nach EU Richtlinie 2070kg!!

        • Anonymous

          Auf jeden Fall. Sehr enttäuschend.

        • Anonymous

          Auf jeden Fall. Sehr enttäuschend.

      • hubi

        wenn man bedenkt, dass der bmw immer der leichteste war, ja

  • Anonymous

    “der E 63 mit 9,8 Litern” 

    Dieser Wert bezieht sich dann auf den Standard E63 ohne PP oder? =) 

    Danke Benny!

    • http://www.BimmerToday.de Benny

      Mercedes gibt für beide Leistungs-Varianten denselben Normverbrauch an, die Limousine mit 9,8 und das T-Modell mit 10,0 Litern.

      • Anonymous

        Tricky ;)… Danke

        • Anonymous

          Amigo, war denn die Antwort von Benny auch deine Frage?? Benny antwortete mit Limo 9,8 und T-Modell mit 10,0! Deine Frage bezoge sich doch aber auf Limo ohne Performance Package und der andere mit, oder etwa nicht.

          Was für einen Verbrauch hat denn die Leistungssteigerung(557ps) in der Limo??
          Die 9,8l bezogen sich doch auf die 525PS, oder nicht?

          • Jan

            @ Steve:

            “Mercedes gibt für beide Leistungs-Varianten denselben Normverbrauch an” 

            • Anonymous

              ist mir schon klar, der übergang von Leistungsst. und dem nächsten Abschnitt von Benny, könnte man aber auf zwei Fahrzeuge beziehen.

              Das glaubt aber kein Mensch das die dann gleich verbrauchen werden, das ist für mich reine Kundenverarsche!

              • Helloykitty

                Du hast ja auch keine Ahnung.
                Warum sollte sich der Verbrauch im Teilllastbereich ändern?
                Die kw/NM-Daten beziehen sich lediglich auf Volllast. Und in den Verbrauchsrunden für sowas von weit von Volllast entfernt gefahren.

                • Anonymous

                  aja und du denkst es ist keine berechtigte Anmerkung. Du denkst doch nicht im ernst das auch im Teillastbereich kein Sprit mehr verbraucht wird, nur weil der Druck erhöht wurde°! “;..;”
                  ———————————————————————-
                  Die
                  kw/NM-Daten beziehen sich lediglich auf Volllast. Und in den
                  Verbrauchsrunden für sowas von weit von Volllast entfernt gefahren.

                  ———————————————————————
                  Eine Normrunde umfasst soweit ich weiß auch ein Volllastanteil!

                  Und du denkst im ernst, das wenn man so eine Maschine tritt nicht oder selten oft im Volllastanteil fährt?
                  Für mich ist und bleibt es eine Kundenverarsche!!! Auch wenn es auf dem Papier nicht ersichtlich ist!

                  Genauso eine Augenwischerei, das Sauger mehr saufen als Turbos. “Ja, im Teillastbereich” schon klar!!!! Auch für mich Kundenverarsche!! 

                  • Helloykitty

                    Druck erhöht im Teilllastbereich, was, wovon redest du?
                    GIb mal die Quelle an, dass beim V8 BiT im Teilllastbereich der Ladedruck erhöht wurde.

                  • Anonymous

                    ich rede von der allgemeinen Anhebung des Druckes…dadurch Leistungssteigerung möglich!

                    ich glaube wir reden langsam aneinander vorbei!

                    ;)

                  • Helloykitty

                    Wieso sollte der in allen Teilllastkennfeldern auch angehoben werden?

  • Anonymous

    “der E 63 mit 9,8 Litern” 

    Dieser Wert bezieht sich dann auf den Standard E63 ohne PP oder? =) 

    Danke Benny!

  • zeroooo

    Tja Mercedes ist nun mal Mercedes :D .. eigene Liga eigene Welt

  • zeroooo

    Tja Mercedes ist nun mal Mercedes :D .. eigene Liga eigene Welt

    • Anonymous

      …kommt noch was, oder war das der ganze Schrei?

    • Anonymous

      Richtig, denn niemand beherrscht die Welt der Taxis so wie Benz….

      Spaß beiseite… Der E63 mit PP ist schon ein lecker Wägelchen, vor allem weil bei dem das “aggressive” Grunddesign der aktuellen E-Klasse auch nicht so deplatziert wirkt.

      Ich würde mich trotzdem für Alpinas B5 BiTurbo entscheiden. ;)

      • M5_E34

        Richtig, sehe ich genauso. E63, M5, RS6 … ich würde mich ebenfalls für einen ALPINA B5 entscheiden. Ein absoluter Traum!

      • M5_E34

        Richtig, sehe ich genauso. E63, M5, RS6 … ich würde mich ebenfalls für einen ALPINA B5 entscheiden. Ein absoluter Traum!

      • M5_E34

        Richtig, sehe ich genauso. E63, M5, RS6 … ich würde mich ebenfalls für einen ALPINA B5 entscheiden. Ein absoluter Traum!

  • Martin

    @BimmerToday:disqus Sorry.. passt zwar nicht zum Thema aber ich würde gerne wissen ob du neue Infos hast du PP Auspuff für die Diesel Modelle?! Danke

    • http://www.BimmerToday.de Benny

      Nein, momentan habe ich da keine Neuigkeiten. Sorry.

  • Mitsu

    Im Vergleich zum neunen M5 sieht der MB aus wie ein Holzklotz. Furchtbares Auto. 

  • Stephan S.

    Zugegeben, etwas OFF-Topic. Bimmertoday besitzt jedoch leider keine Rubrik, innerhalb der die Besucher interessante Links hinterlassen können. Immerhin passt es zum Thema Gewicht – auf Bloomberg heute eine Story zum Thema Carbon…
    http://www.bloomberg.com/news/2011-06-14/bmw-carbon-lets-vehicles-follow-bicycle-road-to-lightness-cars.html?cmpid=yhoo

  • Anonymous

    Benny, mich würde mal brennend auch deine Meinung zum Gewicht des neuen M5 interessieren, war ja beim neuen 1er auch sehr interessant!! .

    Wie/wo hat da BMW soviel (-)Gewicht verloren?? Hat der M5 Ausstattungsbereinigt mehr als die Konkurrenz? oder wo denkst du hat BMW am Gewicht falsch angestzt?!

    Danke

    • http://www.BimmerToday.de Benny

      BMW hat sich als Unternehmen die Frage gestellt, wie man kommende Fahrzeuggenerationen möglichst kosteneffizient (von mir aus nenn es billig) bauen kann, ohne von den Kunden Kompromisse zu verlangen. Es geht also darum, die vom Kunden gewünschten Verbesserungen mit möglichst geringen Kosten zu realisieren: Bessere Fahrleistungen, weniger Verbrauch, mehr Fahrdynamik, mehr Komfort.
      Schaut man nun, wie man diese Dinge erreichen kann, steht Gewicht nicht unbedingt ganz oben auf der Prioritätenliste. Mit Hilfe adaptiver Fahrwerke und moderner Motoren kann man trotz einem etwas höheren Gewicht Fortschritte gegenüber dem Vorgänger erzielen. Leichtbau ist teuer – nicht nur mit Blick auf die totalen Kosten, sondern vor allem mit Blick auf den Kundennutzen: Bis der Kunde etwas vom Leichtbau merkt, muss man schon richtig viel abspecken. Otto-Normalverbraucher wird in keiner Situation etwas davon merken, dass der A6 in manchen Varianten 100 Kilo leichter ist als ein F10, weil sich der F10 dank seiner guten Gewichtsverteilung und des guten Fahrwerks trotzdem sehr dynamisch bewegen lässt – dynamisch genug, um den Bedürfnissen des Otto-Normal-Fahrers völlig zu genügen. Selbiges lässt sich auch über E-Klasse und A6 sagen, auch in ihren früheren und weniger sportlichen Varianten: Wären sie dem Otto-Normal-Kunden zu behäbig, zu frontlastig oder zu untersteuernd gewesen, hätten sie niemals so viele Kunden gefunden.
      Beim Vergleich E60 vs. F10 hat BMW trotz höherem Gewicht erreicht, dass sich der F10 bei Bedarf – spätestens mit Hinterachslenkung – objektiv dynamischer bewegen lässt als der E60. Gleichzeitig bietet er mehr Komfort, mehr Längsdynamik und weniger Verbrauch.
      Der F10 stellt natürlich auch die Basis für den F10S dar, weshalb der M5 leider auch schwerer geworden ist. Man hätte zwar in Garching mit Hilfe von viel Carbon und einer entsprechenden Reduzierung der Gewinnspanne (man kann ja den Preis nicht endlos erhöhen, zumal man dann trotzdem nicht wirklich leichter als der E63 geworden wäre) so manches Kilo entfernen können, aber am Ende wird auch hier der Pragmatismus gesiegt haben: Der neue M5 wird bessere Fahrleistungen bieten – sowohl längs- als auch querdynamisch. Er wird auf Knopfdruck deutlich mehr Komfort bieten, was vielen M560-Kunden gefehlt hat. Er wird weniger verbrauchen und eine höhere Reichweite haben. Für den Kunden ergibt sich also ein rundum besseres Bild, trotz des höheren Gewichts. Klar ist, dass Reifen und Fahrwerksteile beim Einsatz auf der Rennstrecke unter dem höheren Gewicht leiden, aber ein serienmäßiger M5 E60 war für den dauerhaften Einsatz auf Rennstrecken auch nicht wirklich geeignet, genau wie fast jedes andere serienmäßige Auto. Für den normalen Kunden, auch im Umfeld des M5, spielt die Rennstrecke keine Rolle – vielleicht fährt er 2-3 Mal im Jahr hin, aber da liegt er schon über dem Durchschnitt. Im Alltag kann der neue M5 alles besser als sein Vorgänger.
      Das gestiegene Gewicht ist insofern definitiv kein Ruhmesblatt für BMW und es ist aus meiner Sicht erfreulich, dass Audi und Mercedes in dieser Hinsicht Druck machen und BMW für kommende Fahrzeuggenerationen zum Handeln animieren. Es ist andererseits aber auch nicht der Punkt, der den M5 zu einem schlechten Auto macht – eben weil der normale Kunde vom Mehr-Gewicht nichts spüren wird. Ein fiktiver M5 F10 mit 100 Kilogramm weniger wäre erheblich teurer zu bauen und hätte (vermutet) “nur” folgende Vorteile: Der Normverbrauch läge 0,1 bis 0,2 Liter niedriger, die Fahrleistungen auf 100 wären 0,1 Sekunden besser, die Zeit auf der Rennstrecke wäre je nach Strecke marginal besser. Ist irgendetwas davon für den normalen Kunden von Belang?

      • Anonymous

        Wenn man mal schaut wie das Gewicht innerhalb der 3 letzten M5 Generationen gewachsen ist, so erkenn man von:
        M5 E39=1795kg
        M5 E60=1855kg
        M5 F10=1945kg….schon eine signifikante Steigerung von E60 zu F10, das sind fast 100kg

        Wenn ein M5 Kunde ins Autohaus kommt und sich für einen entscheidet, ist dann oft die Frage nach dem Gewicht ? bzw. wo ligt denn die Kaufentscheidung des M5 Kunden!
        ———————————————————————–
        “Ein
        fiktiver M5 F10 mit 100 Kilogramm weniger wäre erheblich teurer zu bauen
        und hätte (vermutet) “nur” folgende Vorteile: Der Normverbrauch läge
        0,1 bis 0,2 Liter niedriger, die Fahrleistungen auf 100 wären 0,1
        Sekunden besser, die Zeit auf der Rennstrecke wäre je nach Strecke
        marginal besser. Ist irgendetwas davon für den normalen Kunden von
        Belang?”
        ————————————————————————————
         da gebe ich dir schon recht, aber auch da muss man doch mal weitläufig denken, auch für die nächsten Generation, soll da denn wieder mehr Gewicht drauf gepackt werden?
        Wo ist denn auch da endlich mal Ende, auch bei der Leisung muss mal Schluss sein, es ist doch eine dauernde Steigerung der Leistung von Modell zu Modell zu erkennen.

        Klar ist auch, das in ca 8 Jahren wieder neue Hilfsmittel zur Verfügung stehen, soll da wieder die “Ausrede”  golten dass das Mehrgewicht dem neuen Hilfsmittel geopfert wird, oder gar mehr quer/längsdynamik etc.
        Was wird mit dem M5 xDrive, eine 2xxx als Gewicht, weil da auch 0,1 sek. schneller! Nicht falsch verstehen, auch ich find es gut, wenn man einen x bringt, aber “nur” bei dem Blick auf die Konkurrenz, da abwerben. 

        Noch was: Weißt du schon was das Mehrgewicht auch ausmacht? Ich meine damit, was hat der M5 was viel Gewicht mitbringt, als extra Ausstattung was der AMG nicht hat….Aktivlenkung wieviel Gewicht mehr?!

      • Anonymous

        Wenn man mal schaut wie das Gewicht innerhalb der 3 letzten M5 Generationen gewachsen ist, so erkenn man von:
        M5 E39=1795kg
        M5 E60=1855kg
        M5 F10=1945kg….schon eine signifikante Steigerung von E60 zu F10, das sind fast 100kg

        Wenn ein M5 Kunde ins Autohaus kommt und sich für einen entscheidet, ist dann oft die Frage nach dem Gewicht ? bzw. wo ligt denn die Kaufentscheidung des M5 Kunden!
        ———————————————————————–
        “Ein
        fiktiver M5 F10 mit 100 Kilogramm weniger wäre erheblich teurer zu bauen
        und hätte (vermutet) “nur” folgende Vorteile: Der Normverbrauch läge
        0,1 bis 0,2 Liter niedriger, die Fahrleistungen auf 100 wären 0,1
        Sekunden besser, die Zeit auf der Rennstrecke wäre je nach Strecke
        marginal besser. Ist irgendetwas davon für den normalen Kunden von
        Belang?”
        ————————————————————————————
         da gebe ich dir schon recht, aber auch da muss man doch mal weitläufig denken, auch für die nächsten Generation, soll da denn wieder mehr Gewicht drauf gepackt werden?
        Wo ist denn auch da endlich mal Ende, auch bei der Leisung muss mal Schluss sein, es ist doch eine dauernde Steigerung der Leistung von Modell zu Modell zu erkennen.

        Klar ist auch, das in ca 8 Jahren wieder neue Hilfsmittel zur Verfügung stehen, soll da wieder die “Ausrede”  golten dass das Mehrgewicht dem neuen Hilfsmittel geopfert wird, oder gar mehr quer/längsdynamik etc.
        Was wird mit dem M5 xDrive, eine 2xxx als Gewicht, weil da auch 0,1 sek. schneller! Nicht falsch verstehen, auch ich find es gut, wenn man einen x bringt, aber “nur” bei dem Blick auf die Konkurrenz, da abwerben. 

        Noch was: Weißt du schon was das Mehrgewicht auch ausmacht? Ich meine damit, was hat der M5 was viel Gewicht mitbringt, als extra Ausstattung was der AMG nicht hat….Aktivlenkung wieviel Gewicht mehr?!

        • http://www.BimmerToday.de Benny

          Die genauen Zahlen bezüglich der Ausstattungen im Vergleich mit dem AMG habe ich noch nicht angeguckt, ich erwarte da aber keine größeren Unterschiede.

          Es ist klar, dass sich die Gewichtsspirale nicht ewig weiterdrehen soll. BMW arbeitet ja auch intensiv am Thema Carbon in der Großserie und ist hier – nach dem, was man so hört – weiter als die Wettbewerber. Es ist klar, dass zu erschwinglichen Preisen produziertes Carbon die Attraktivität von Leichtbau steigert, weil sich mit weniger hohen Kosten signifikante Fortschritte erzielen lassen. Für den Nachfolger des F10 wird Carbon sicherlich eine tragende Rolle spielen, wenn es bis dahin keine völlig neuen Erkenntnisse gibt. Folglich wird auch das Gewicht wieder sinken.
          Man hat sich ja auch beim F10 nicht gesagt “Ach komm, Gewicht ist egal!”, man hat eben nur die Prioritäten anders gesetzt. Und am Ende hat der Kunde eben mehr davon, wenn das Auto ein besseres Fahrwerk hat und daher schneller und komfortabler ist als wenn man fürs selbe Budget 50 Kilo wegnimmt, aber bei der Fahrwerksentwicklung sparen musste.

          • Anonymous

            hmmm klar leuchtet ein.

            Beim kommenden M3 erwarte “ich” eine (-) oder ein (+-) vor dem Gewicht, da ich sicher bin, das ein Käufer eines M3 Coupe “MEHR” Wert auf das Gewicht legen wird, als ein M5 Fahrer.
            Carbon war ja schon ein Thema beim jetzigen M3, aber mehr für den Schwerpunkt als für das gesamt-gewicht, die mehrzahl der Komponenten wie Dach, Motorhaube, Kotf., oder Kofferraumk. machen doch den Unterschied am M3. Ich werde mit Spannund den M3 erwarten und ob BMW beim Gewicht seine Hausaufgaben machen wird.
            Beim M5 ja, das Gewicht ist höher und dem Kunden wird der gestiegene Komfort gefallen, nur man “muss” runter mit dem Gewicht, sp. beim nächsten Modell!!!!

    • http://www.BimmerToday.de Benny

      BMW hat sich als Unternehmen die Frage gestellt, wie man kommende Fahrzeuggenerationen möglichst kosteneffizient (von mir aus nenn es billig) bauen kann, ohne von den Kunden Kompromisse zu verlangen. Es geht also darum, die vom Kunden gewünschten Verbesserungen mit möglichst geringen Kosten zu realisieren: Bessere Fahrleistungen, weniger Verbrauch, mehr Fahrdynamik, mehr Komfort.
      Schaut man nun, wie man diese Dinge erreichen kann, steht Gewicht nicht unbedingt ganz oben auf der Prioritätenliste. Mit Hilfe adaptiver Fahrwerke und moderner Motoren kann man trotz einem etwas höheren Gewicht Fortschritte gegenüber dem Vorgänger erzielen. Leichtbau ist teuer – nicht nur mit Blick auf die totalen Kosten, sondern vor allem mit Blick auf den Kundennutzen: Bis der Kunde etwas vom Leichtbau merkt, muss man schon richtig viel abspecken. Otto-Normalverbraucher wird in keiner Situation etwas davon merken, dass der A6 in manchen Varianten 100 Kilo leichter ist als ein F10, weil sich der F10 dank seiner guten Gewichtsverteilung und des guten Fahrwerks trotzdem sehr dynamisch bewegen lässt – dynamisch genug, um den Bedürfnissen des Otto-Normal-Fahrers völlig zu genügen. Selbiges lässt sich auch über E-Klasse und A6 sagen, auch in ihren früheren und weniger sportlichen Varianten: Wären sie dem Otto-Normal-Kunden zu behäbig, zu frontlastig oder zu untersteuernd gewesen, hätten sie niemals so viele Kunden gefunden.
      Beim Vergleich E60 vs. F10 hat BMW trotz höherem Gewicht erreicht, dass sich der F10 bei Bedarf – spätestens mit Hinterachslenkung – objektiv dynamischer bewegen lässt als der E60. Gleichzeitig bietet er mehr Komfort, mehr Längsdynamik und weniger Verbrauch.
      Der F10 stellt natürlich auch die Basis für den F10S dar, weshalb der M5 leider auch schwerer geworden ist. Man hätte zwar in Garching mit Hilfe von viel Carbon und einer entsprechenden Reduzierung der Gewinnspanne (man kann ja den Preis nicht endlos erhöhen, zumal man dann trotzdem nicht wirklich leichter als der E63 geworden wäre) so manches Kilo entfernen können, aber am Ende wird auch hier der Pragmatismus gesiegt haben: Der neue M5 wird bessere Fahrleistungen bieten – sowohl längs- als auch querdynamisch. Er wird auf Knopfdruck deutlich mehr Komfort bieten, was vielen M560-Kunden gefehlt hat. Er wird weniger verbrauchen und eine höhere Reichweite haben. Für den Kunden ergibt sich also ein rundum besseres Bild, trotz des höheren Gewichts. Klar ist, dass Reifen und Fahrwerksteile beim Einsatz auf der Rennstrecke unter dem höheren Gewicht leiden, aber ein serienmäßiger M5 E60 war für den dauerhaften Einsatz auf Rennstrecken auch nicht wirklich geeignet, genau wie fast jedes andere serienmäßige Auto. Für den normalen Kunden, auch im Umfeld des M5, spielt die Rennstrecke keine Rolle – vielleicht fährt er 2-3 Mal im Jahr hin, aber da liegt er schon über dem Durchschnitt. Im Alltag kann der neue M5 alles besser als sein Vorgänger.
      Das gestiegene Gewicht ist insofern definitiv kein Ruhmesblatt für BMW und es ist aus meiner Sicht erfreulich, dass Audi und Mercedes in dieser Hinsicht Druck machen und BMW für kommende Fahrzeuggenerationen zum Handeln animieren. Es ist andererseits aber auch nicht der Punkt, der den M5 zu einem schlechten Auto macht – eben weil der normale Kunde vom Mehr-Gewicht nichts spüren wird. Ein fiktiver M5 F10 mit 100 Kilogramm weniger wäre erheblich teurer zu bauen und hätte (vermutet) “nur” folgende Vorteile: Der Normverbrauch läge 0,1 bis 0,2 Liter niedriger, die Fahrleistungen auf 100 wären 0,1 Sekunden besser, die Zeit auf der Rennstrecke wäre je nach Strecke marginal besser. Ist irgendetwas davon für den normalen Kunden von Belang?

  • Guest

    Hab da mal eine Frage und zwar was die Bereifung angeht bzl. AMG E63 und M5. Der M5 hat Serie 20 zoll mit 295 Reifen an der HA. Ich habe mal bei AMG geschaut und dort wird der E63 mit 18er angegeben. Stimmt das und was macht das am Gewichtsunterschied der beiden Modelle?

    • http://www.BimmerToday.de Benny

      Der M5 steht auf 19 Zoll serienmäßig:
      Vorn 265/40 R19 102Y
      Hinten 195/35 R19 104Y

  • Pingback: BMW M5: Mehr Power aus weniger Motor : BMW News

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